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Projektantrag Fisi ausreichend


Julian_itbw

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Schönen guten Tag,

ich habe jetzt bald meine Abschlussprüfung und muss bis Ende Juli meinen Projektantrag einreichen. Und die Zeit wird langsam knapp.

Einen Projektantrag muss ich noch ausformulieren, aber ich habe angst, dass es evtl nicht ausreichen könnte was ich mir zusammen mit meinem ausbilder erarbeitet habe. Darum stelle ich euch mal den Plan vor und ihr könnt mir gerne eure Meinungen sagen. Da wäre ich sehr dankbar drüber.

Also, schonmal grob, es geht um eine Zentralisierung der Datensicherungen von Windowsservern auf einen einzigen Linuxserver.

Sprich, zurzeit schickt jeder Windowsserver die Datenbank dumps über das Netzlaufwerk, wovon diese aus gesichert werden. Dadurch entstehen z.B. Probleme, wenn unser Überwachungsprogramm morgens sagt "Backup nicht gelaufen". Dann müssen unerfahrene Mitarbeiter sich durch die recht große Serverlandschaft quälen und den richtigen Server suchen und dort das Skript nochmal manuell anstoßen bis die Sicherung läuft. Und auch beim Sichern treten Performanceprobeme auf.

zur Zeitersparnis soll ich nun einen Server einrichten. Dafür wird mir ein virtualisierter Linuxserver gegeben. Darauf ist dann von mir

a) Rsync zu installieren und einzurichten

B) nagios zu installieren und einzurichten, was die Backups überwacht

c) BackupExpress Client einzurichten. Der BackupExpress job wird von anderen Mitarbeitern eingerichtet.

In meinem Projekt müsste ich dann un wie oben beschrieben die 3 Programme installieren, mich durch die Serverlandschaft forsten und schauen wo welche Datenbank liegt und was gesichert wird. Die Skripte, die teilweise so schon auf den Windowsserver vorhanden sind auf meinen Linuxserver kopieren und dort anpassen, ggf. auch neue Skripte schreiben damit Rsync die Daten synchronisiert und nagios dieses ordnungsgemäß überwacht.

Das Installieren, Konfigurieren und Anpassen der Skripte dürfte eig. nicht so schwierig werden.

Aber ich habe eine Große vorarbeit in Sachen Planung vor mir und das Konzept ausdenken, wann welcher Server synchronisiert wird, wann nagios das überwacht, ob rsync sich die sachen von den servern holt oder diese es an den Rsync client schicken bedürfen schon mehr Hirnschmalz, wobei ich auch nicht weiß ob das ausreicht.

Auch wird die Testphase recht lang und intensiv sein, da es ja schon ein wichtiges Thema ist und da keine Fehler unterlaufen dürfen und so alle Möglichkeiten und Eventualitäten durchgespielt werden müssen.

Für die Kaufmännische Seite die ja auch angesprochen werden sollten in solchen Berichten kann ich einen zeitersparnisvergleich und ergo so einen Kostenvergleich durchführen.

Was meint ihr, taugt die Idee was? kann man da evtl noch etwas sinnvolles Ergänzen?

Wenn ich das in Zeit ausdrücken müsste, könnte ich wohl auf meine 35 Stunden kommen, aber ich weiß nich tob das realistisch ist.

Projektplanung (10Std), Installation und Anpassung Rsync(2Std), nagios (2Std), BackupExpres(1Std), Umsetzung der Anforderung, sprich Anpassen der Skripte, ggf. neue schreiben (5Std), Testlauf(3Std), Abnahme(1Std), Dokumentation und betriebswirtschaftl. Betrachtung (11Std)

Bitte gebt mir Anregungen, Verbesserungen, vllt auch Zustimmungen,...

Danke im Vorraus.

Gruß, Julian

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die Probleme sind doch Performanceprobleme und der hohe Suchaufwand wenn das Backup nicht richtig glatt läuft.

Die Lösung dafür liegt in der Installation dieser Programme auf einem zentralisierten Server.

die kakufmännischen Aspekte finden sich in der Zeit- und dadurch Kostenersparnis wieder. Ich vergleiche das alte Konzept mit dem neuen, und ich muss ja auch dadurch zwingend vergleichen warum sich die Verwendung von Rsync, nagios, BackupExpress gegenüber anderen abhebt. Dort kann auch eine Bewertung einfließen.

Die reine Installationsanleitung wirkt ja nur auf die 3 Programme, aber die Konfiguration und das schreiben/anpassen von Skripten machen doch durchaus Fachinformatiker. Auch muss ich mir ja die Konzepte überlegen von wo, wann und wie gesichert wird, sprich von welchem Server, welche Uhrzeit, inkrementell, differentiell, wann kommt die Vollsicherung, etc.

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Auch muss ich mir ja die Konzepte überlegen von wo, wann und wie gesichert wird, sprich von welchem Server, welche Uhrzeit, inkrementell, differentiell, wann kommt die Vollsicherung, etc.

Nein.

Du greifst das Thema einen Schritt zu spät auf. Nicht erst "Was wann wie" sichern, sondern sauber ein Konzept für eine neue Datensicherungsstruktur entwickeln, mehrere Lösungsmöglichkeiten unter technischen wie kaufmännischen Aspekten miteinander vergleichen und dann am Ende installieren.

Die Komplexität eines Fisi-Projektes liegt im "Wie und Warum", nicht in der reinen Installation.

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Ich kann das ja auch umdrehen.

Dan beschreibe ich in meinem Projekt erst das Warum. Also eine Istanalyse "....dezentra....zeitaufwendig.....", darauf dann mein Sollkonzept "zentral....zeitersparnis....kostenersparnis.....".

Dann überlege ich mir wie ich dies erreichen könnte und komme zwischen abwägung meiner idee und einer zweiten alternative zur entscheidung meine durchzusetzen woraufhin ich mir die gegebene Infrastruktur meiner Firma anschaue, gegebene produkte mit alternativen vergleiche,.... Vergleichen ob das jetzige Konzept sinnvoll ist oder ob ich andere Alternativen wählen muss...

und dann zum Schluss meine Installation. und dann die testphase ob alles erfüllt worden ist, was ich wollte.

Geht das immer noch nicht!?

Wenn nicht, sage ich schonmal Danke für deine Bemühungen und werde mich weiter umschauen :)

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1.Projekt

1.1 Projekttitel

Integration der Nutzdatensicherung von Windowssystemen in einer heterogenen Systemlandschaft.

1.2 Projektbeschreibung

Zurzeit werden die Nutzdaten der XXXXXXXXXXX XX von Windowsservern dezentral gesichert. Die Nutzdaten der Datenbanken werden allesamt einzeln über SAMBA Netzlaufwerke gesichert. Bei der morgendlichen Überwachung, ob die Sicherungen gelaufen sind, kommt es zu Problemen wenn es zu Fehlermeldungen kommt, da nicht jeder Mitarbeiter weiß, von wo diese Daten gesichert werden sollen und wo das Skript liegt um diese manuell anzustoßen.

Durch die dezentrale einzelne Sicherungen entstehen Performanceprobleme sowie durch die gegebenenfalls notwendige Fehlerbehebung ein Mehraufwand an Arbeit und somit erhebliche Mehr Kosten an Arbeit, wodurch einzelne Mitarbeiter ihr Tagesgeschäft verzögern. Dies könnte zu unnötigen Kosten und Verluste führen.

Um die Performance zu optimieren und den Arbeitsaufwand zu senken soll im Rahmen des Projekts ein Datensicherungskonzept erstellt werden um eine zentralisierte Sicherung auf einem einzigen zentralen Linuxserver zu garantieren.

Dazu soll festgelegt werden, wie die Synchronisation der Datenbankdumps zwischen dem Linuxserver und dem zu sichernden Windowsserver aussehen soll, wie dieses Überwacht wird und anschließend auf physisches Sicherungsmedium geschrieben wird.

In der Umsetzung erfolgt nach Abwägung geeigneter Programme die Installation und Konfiguration dieser, Anpassung und Schreiben von Skripten sowie ausführlicher Testläufe um die meisten der möglichen Eventualitäten für Fehler auszuschließen.

Der Projektinhalt umfasst die Erhebung der zu sichernden Datenbanken, Überlegung eines Konzepts zur Synchronisationsrichtung, Zeit wann gesichert werden soll und Zeitpunkt der Überwachung dieses um die Mitarbeiter bei Fehler zu informieren, dem Testlauf und einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung.

2. Konzept

2.1 Zielsetzung

2.2 Erwartetes Ergebnis

Ziel des Projektes ist es, der IT-Abteilung der XXXXXXXXXXX XX ein weitgehendes simples Werkzeug/Verfahren bereitzustellen um bei Fehlerhafter Datensicherung die Datenbanksicherungsjobs von einem zentralen Punkt anzustoßen und die Performance der Sicherung zu erhöhen.

3. Dokumentation

Hauptabschnitte

1. Ausgangssituation und Ziele

2. Projektplanung

3. Vorstellung der zur Verfügung stehenden Infrastruktur

4. Vergleich der Softwarepakete und Auswahl

5. Umsetzung der Anforderung

6. Testlauf

7. Projektabschlussbericht und betriebswirtschaftliche Analyse

Anlagen

1. Übersicht über Konfiguration der ausgewählten Software

2. Beispiel eines Skriptes

4 Darstellung des Projektablaufs

4.1 Entwickeln einer Grafik/eines Strukturplans (optional)

5. Projektphasen/Zeitplanung

1. Vorbereitung 2 Stunden

2. Projektplanung 6 Stunden

3. Prüfung und Vergleich der auszuwählenden Produkte 3 Stunden

4. Umsetzung der Anforderung 10 Stunden

5. Testphase 3 Stunden

6. Einweisung und Abnahme 2 Stunden

6. Dokumentation des Projekts 9 Stunden

Gesamtdauer 35 Stunden

was meint ihr?

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Danke für den Tip SoL_Psycho, das hat mir noch mal vor Augen geführt was genau zu tun ist. Habe nochmal die Zeiten etwas angepasst.

5. Projektphasen/Zeitplanung

1. Vorbereitung 1 Stunde

1.1 Mitarbeitergespräche zur Festlegung genauer Konzeptionen (1)

2. Projektplanung 7 Stunden

2.1 Erfassen der zu sichernden Datenbanken (1)

2.2 Analyse der gegebenen Infrastruktur (1)

2.3 Auswahl eines Servers (virtuell/physisch) (1)

2.4 Überlegung der Konzeptionen (4)

3. Prüfung und Vergleich der auszuwählenden Produkte 3 Stunden

3.1 Auswahl eines Synchronisationsprogramms (1)

3.2 Auswahl eines Überwachungsprogramms (1)

3.2 Auswahl eines Programms Schreiben der Sicherungen auf ein Datensicherungsmedium (1)

4. Umsetzung der Anforderung 9 Stunden

4.1 Installation der ausgewählten Programme (2)

4.2 Konfiguration der ausgewählten Programme (2)

4.3 Anpassen und Schreiben der (gegebenen) auszuführenden Skripte (5)

5. Testphase 5 Stunden

5.1 Durchspielen der hauptsächlichen Fehlereventualitäten (3)

5.2 Fehlerbehung (2)

6. Einweisung und Abnahme 1 Stunden

6.1 Abnahme durch Projektbeauftragten (0,5)

6.1 Schulung der Mitarbeiter wo welche Funktionen zu finden sind (0,5)

6. Dokumentation des Projekts 9 Stunden

Gesamtdauer 35 Stunden

was meint ihr, wäre das als Abschlussprojekt geeignet? Weil sonst höre ich aus meiner Umgebung immer nur Projekte wie vpn, dfü, exchange server (wobei das ziemlich aufgesplittet sein muss, weil ich kann mir nicht vorstellen das man einen exchange server als projekt hinbekommt), irgendwelche anderen server aufsetzen und tolle sachen wie dhcp, archivierungskonzepte, oder Einbindung eines NAS.....

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