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Referat DSL

Empfohlene Antworten

Hallo

ich hab ein referat über DSL

nachdem ich fachlich noch nicht so fit bin, wär es klasse wenn ihr mal drauf schaut

DSL steht für Digital Subscriber Line und ist der Oberbegriff für eine Übertragungstechnik, die den Breitbandanschluß über das vorhandene Telefonnetz ermöglicht, sodass der Datentransfer sehr viel schneller vonstatten geht, außerdem wir die Telefonleitung nicht blockiert, das heißt, dass man auch während des Surfens telefonieren kann.

Rein theoretisch sind auf den Kupfer- leitungen Frequenzen bis 1,1 MHz möglich. Durch Aufteilen der Bandbreite in unterschiedliche Kanäle, z.B. für Sprach- und Dateninformationen, und die Nutzung der bislang toten höheren Frequenzbereiche, puschen heutige DSL-Technologien das Kupferkabel auf Übertragungsraten von bis zu 52 Mbits pro Sekunde - abhängig von der eingesetzten DSL-Variante. In der Praxis werden aber meist nur reduzierte Transferraten benutzt, da dann die gegenseitigen Störungen in den Kabelsträngen geringer ausfallen.

Für einen funktionsfähigen DSL-Anschluss braucht man ein DSL-Modem, einen Splitter und evtl. eine Netzwerkkarte für den PC. Wenn mehrere Computer am gleichen DSL-Modem hängen, kommt noch ein weiteres Gerät hinzu, ein Router. Er sorgt dafür, dass die vom einzelnen Rechnern verschickten oder angeforderten Datenpakete den richtigen Weg nehmen, also die richtige "Route" beschreiten.

DSL ist keine "neue" Technologie. Erste DSL-Varianten wurden bereits Ende der achtziger Jahre in den USA entwickelt. Inzwischen gibt es Dutzende DSL-Varianten. Das Stichwort heisst hier xDSL, wobei das x Platzhalter für einen Buchstaben ist, der die jeweilige Variante in der Familie der DSL-Technologien spezifiziert.

Die am weitesten verbreiteten DSL-Varianten sind ADSL und SDSL, wobei A für "asymmetrisch" und S für "symmetrisch" steht. Asymmetrisch deswegen, weil die Geschwindigkeit für den Datenstrom zum ADSL-Nutzer deutlich höher ist als andersherum. Downloads gehen dann schneller als Uploads. Bei symmetrischen Anschlüssen sind "Up-" und "Downstream" hingegen gleich schnell.

Beim Durschnittsuser reicht ADSL vollkommen aus, da viel mehr Daten aus dem Internet angefordert werden als ins Internet abgegeben werden. Bei großen Firmen jedoch, die viele große Daten wie z.B. Fotos oder Bau- oder Konstruktionspläne verschicken, ist ein SDSL-Anschluss sinnvoller. Für den geizigen User genügt es, einen langsameren Breitbandanschluss mit z.B. 256 kbit/s zu benutzen, der zwar nur einen Bruchteil der Geschwindigkeit von ADSL hat, aber immerhin noch viermal so schnell ist wie ISDN.

Der Vorteil von DSL gegenüber den anderen Übertragungsmethoden besteht natürlich in der Geschwindigkeit. Hier ist ein kleiner Vergleich der Downloadgeschwindigkeiten:

Durch DSL wird grundsätzlich das Surfen im Internet sehr viel schneller, aber natürlich auch das Herunterladen von Dateien wie MP3s, Videos und Programmen. Außerdem kann man Internetfernsehen und Internetradio in voller Bandbreite und ohne stockenden Bildfluß oder Tonaussetzern genießen. Natürlich hängt das auch vom anderen Ende der Leitung ab.

All diese Vorteile haben natürlich einen Haken: Den Preis. DSL ist im Vergleich zum analogen Modem-Provider (z.B. freenet) geradezu unverschämt teuer. Normalerweise zahlt man insgesamt für die Dienste von T-Online bei einer Flatrate knapp 50 Euro. Dazu kommen das DSL-Modem, die Einrichtung und die schlichte Beantragung von T-DSL, die schon 100 Euro kostet

All diese Vorteile haben natürlich einen Haken: Den Preis. DSL ist im Vergleich zum analogen Modem-Provider (z.B. freenet) geradezu unverschämt teuer. Normalerweise zahlt man insgesamt für die Dienste von T-Online bei einer Flatrate knapp 50 Euro. Dazu kommen das DSL-Modem, die Einrichtung und die schlichte Beantragung von T-DSL, die schon 100 Euro kostet

Ich denke Du solltest diesen Teil noch einmal überarbeiten und dem aktuellen Stand der Technik anpassen. Denn ich kenne keine Provider mehr, die einen reinen Modem Zugang anbieten. Vor allem solltest Du einmal umrechnen, was z.B. ein übertragenes MB im Modem, ISDN, DSL Bereich kostet, damit Du einen Vergleich bringen kannst.

Außerdem gehören subjektive Einschätzen, wie z.B. "unverschämt" nicht in fachliches Referat. Zusätzlich sollten wenigstens diverse Alternativen zum DSL genannt werden, z.B. UMTS für mobile Anwendungen

Ich finde es sehr "dünn", meiner Ansicht nach würde ein Vortrag ca 3-5min dauern, was ich bei dieser Thematik sehr wenig finde. Der Wikipedia Artikel gibt wesentlich mehr Informationen über das Thema her Digital Subscriber Line ? Wikipedia

Phil

Ich denke Du solltest diesen Teil noch einmal überarbeiten und dem aktuellen Stand der Technik anpassen. Denn ich kenne keine Provider mehr, die einen reinen Modem Zugang anbieten. Vor allem solltest Du einmal umrechnen, was z.B. ein übertragenes MB im Modem, ISDN, DSL Bereich kostet, damit Du einen Vergleich bringen kannst.

Zudem man für die genannten 50 Euro bei der T-Com eine Telefonie- und DSL-Flatrate erhält.

Hier werden also massiv Äpfel mit Birnen verglichen.

danke erstmal für die Antworten

das Referat sollte auch um die 3 minuten dauern, ich bin ja in nem nomalen gymnasium wo die technischen feinheiten nicht so zwingend sind

Für einen funktionsfähigen DSL-Anschluss braucht man ein DSL-Modem, einen Splitter und evtl. eine Netzwerkkarte für den PC. Wenn mehrere Computer am gleichen DSL-Modem hängen, kommt noch ein weiteres Gerät hinzu, ein Router. Er sorgt dafür, dass die vom einzelnen Rechnern verschickten oder angeforderten Datenpakete den richtigen Weg nehmen, also die richtige "Route" beschreiten.

Ich würde vllt. noch darauf eingehen, dass z.B. SDSL keinen Splitter benötigt.

Desweiteren würde ich eventuell noch VDSL im Text erwähnen.

ADSL selber benötigt genauso keinen Splitter. Den braucht man nur, wenn man auf der gleichen Leitung noch Telefonie betreiben will. Wenn man kein Telefon dran hat, gehts auch genauso ohne.

SDSL ist ja eine entbündelte DSL-Variante, bei der kein Telefonanschluss gleichzeitig auf der Leitung liegt, daher entfällt der Splitter dabei logischerweise sowieso.

Bei NGN-Anschlüssen ist das DSL auch meist splitterless ausgelegt, da dort dann die Telefonie über SIP läuft.

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