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USB Festplatte sinnvoll nutzen


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Guten Tag,

ich möchte gerne wissen wie ich eine externe USB Festplatte möglichst sinvoll auf mehreren System nutzen kann.

Zur Problematik:

Ich arbeite in der Schule, an meinem Rechner und an meinem Laptop immer wieder mit den gleichen Programmen (u.a. mit Eclipse, XAMPP, Office und ein paar Adobe Sachen).

Da es sehr lästig war, die angefangenen Projekte ständig zu ex- und importieren habe ich mir gestern eine externe USB Festplatte (WD) gekauft, mit der Idee, darauf ein "Windows 2 go" mit allen nötigen Programmen zu installieren, so dass ich Sie überall nur anstöpseln muss und dann von allen Rechnern damit arbeiten kann.

Leider hat mir da Windows aber nen Strich durch die Rechnug gemacht - es verweigert mir die Installation. Geht anscheinend auch nicht so einfach, zumindest so wie ich es bis jetzt nachgelesen habe.

Nun meine Frage an euch:

Was würdet ihr tun? Kennt ihr einen Weg Windows doch auf die externe Platte zu bekommen? Oder wenn nicht, was würdet ihr an meiner Stelle machen?

Eine Idee von mir wäre noch die Platte in vier Partitionen zu unterteilen, Drei, um jeweils die Programme von jedem Rechner aus zu installieren und Eine für den gemeinsamen Workspace (geht das überhaupt?)

Vielen Dank fürs lesen - bin mal auf eure Ideen gespannt.

Falls es wichtig sein sollte:

Schule: i mac, windows xp

mein Rechner: PC windows 7 pro 64bit

Laptop: wie PC

Windows ist von msdnaa und darf auf mehreren Systemen installiert werden.

Externe Festplatte: WD Elements SE 750 GB

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Ein "Windows 2 Go" wird schlecht funktionieren, da es immer andere Hardwarekomponenten vorfindet und von der USB-Verbindung sowieso stark eingebremst werden würde.

Was Du machen kannst, ist der externen Festplatte auf allen Systemen den selben Laufwerksbuchstaben zu geben (z.B. Z:\) und die installierten Programme darauf einzustellen, dass die Projekte alle auf Z:\ zu finden sind.

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Danke erstmal euch beiden.

Ich habe mir beide Sachen gerde durchgelesen, habe aber zu beiden noch Fragen:

Muss man die Programme auf allen Computern "installieren"? Ich habe in der Schule leider nur Gastrechte. Und, kann ich bei der Dropbox anstelle des Internets auch die USB-Platte als zentralen Speicherort wählen?

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Die DropBox wird installiert und syncronisiert einen beliebigen Ordner automatisch via Internet (hätte die Festplatte überflüssig gemacht).

USBDLM installiert sich als Dienst und gibt USB-Sticks /-Festlatten immer den gleichen Buchstaben...

Dann musst du deine Projekte in der Schule auf das USB-Stick / -Fesplatten Laufwerk (z.B.: "E:") legen. Solage der Buchstabe sich nicht ändert (z.B. durch MultiCard Reader), oder du innerhalb der Projekte feste Pfade verwendest (z.B. in XAMPP) kein Problem.

Andernfalls müsstest du dir mit SUBST das USB-Stick / -Fesplatten Laufwerk auf eine anderes legen:

SUBST Z: E:\
Zum entfernen:
SUBST Z: /D

Gruss,

tester2k5

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Ich werfe mal auch noch lizenzrechliche Bedenken ein. "Adobe-Sachen" schreiben ihre Informationen zur Online-Aktivierung in einen der ersten Sektoren der Festplatte (siehe hier auch die Probleme von Truecrypt mit installierten Adobe Programmen), so dass bei einer Installation "a la portable Apps" lizenzrechliche Probleme entstehen werden, da die Programme dann für jeden Rechner aktiviert werden müssten.

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Ich stell einfach mal die Frage, muss es zwangsläufig ein Windows sein?

Die Platte soll doch "nur" als Datentspeicher mit der Möglichkeit eines bootbaren OS genutzt werden. Da würde ich doch eher vorschlagen ein Minilinux auf dem System zu installieren, das einen generischen Kernel mitbringt. Damit läuft das System auf fast jeder Hardware. Dazu dann eine entsprechende Datenpartition, die man ggf verschlüsselt ablegt.

Das Linux bootet, man gibt das Passwort ein um Zugriff auf die Datenpartition zu erhalten und kann dann arbeiten. Je nach Bedarf reicht sogar eine reines Konsolen Linux, was sich auf ein paar MB zusammenstellen lässt.

Wenn solche Tools wie Apache etc gefordert sind, kann man die ja auch direkt installieren, ohne dass dafür eine GUI notwendig ist. Und wenn's wirklich ganz exotisch sein soll, dann ein Linux + Virtualbox und darin ein Windows. Dann hat man die hardwareabhängig von Windows via Virtualisierungslösung umgangen

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@Chief Wiggum

Ist das die Anleitung mit der enterprise Testversion, waik, winbuilder und virtual clone drive? Wenn ja, das habe ich schon gelesen und es hat mir nicht zugesagt. Ausserdem habe ich das Thema wegen der schlechten performance bereits abgehakt.

Zu den "Adobe Sachen": Darauf kann ich auch verzichten, wichtig sind vor allem erst mal Eclipse für Java und PHP sowie XAMPP und später noch eine Entwicklungsumgebung für C++. Kannst du mir eigentlich sagen, wie es ist, wenn ich die drei Programme samt Workspace auf die Festplatte lege, ob ich dann von jedem Rechner aus damit arbeiten kann, bzw ob ich für die Java Eclipse von jedem Rechner aus die Umgebungsvariablen setzen kann?

@flashpixx

Ja, den gedanken mit Linux hatte ich auch schon, bin da noch etwas am überlegen, ob ich da eine Partition für nehme. Es mangelt mir da leider etwas an Ahnung. Welches wäre denn geeignet?

Finde es übrigens Klasse, dass sich die Leute hier sogar an Neujahr für die Probleme anderer Zeit nehmen.

Bearbeitet von robby-77
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Zu den "Adobe Sachen": Darauf kann ich auch verzichten, wichtig sind vor allem erst mal Eclipse für Java und PHP sowie XAMPP [..]

Das brauchst unter Linux nicht. PHP, Apache und mySQL sind in jeder Distribution dabei. Dafür braucht man auch keine GUI. Das wird installiert und unter /etc konfiguriert.

[...]

und später noch eine Entwicklungsumgebung für C++.

für C++ und Java brauche ich auch keine GUI. Die Compiler sind eh Kommandozeilen basiert. Größe Projekte können für C++ mit Makefiles, CMake kompiliert werden. Für Java nimmt man ANT oder Marvan. Und wer es cross-plattform haben will, sowohl für Java, C++, C, Fortran usw nimmt Scons, das Python basiert arbeitet.

Als Editor kann man Vim, Nano, Emacs, die auch Syntaxhighlighting können.

Ja, den gedanken mit Linux hatte ich auch schon, bin da noch etwas am überlegen, ob ich da eine Partition für nehme. Es mangelt mir da leider etwas an Ahnung. Welches wäre denn geeignet?

Ich persönlich würde Gentoo oder FreeBSD nehmen. Da ich diese selbst komplett zusammen stellen kann, d.h. ich erhalte ein wirklich minimales System. Da ich für die angegebenen Dinge auch keine GUI, würde mir das eben reichen. Selbst eine Virtualisierung wie z.B. VirtualBox kommt ohne GUI aus. Das Gastsystem kann man via Konsole oder Init.d Prozess starten / beenden und auf das Gast Windows kann man dann per RDP von einem anderen Rechner im Netz zugreifen.

Im Grunde kannst Du aber jede Distribution nehmen, es wird eben nur das passende Know-How vorausgesetzt.

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