26. September 20178 j Hallo Fachinformatiker, habe nun auch endlich mal ein Anliegen. Habe 07/2016 nach knapp 2 Jahren Ausbildung meinen FiSi nachm Abitur abgeschlossen. Aktuell bin ich 23 Jahre alt. Bin relativ fix (02/2017) von daheim ausgezogen und steh auf eigenen Beinen. Ich habe mit der Zeit gemerkt, dass mich Presales Consulting/Engineering oder sogar Account Management Data Networking sehr interessiert. Mir ist das stĂ€ndige konfigurieren der BĂŒchsen (HP/Extreme/Avaya/Cisco), das Troubleshooten und das Annehmen von Störungen zu..naja wie soll ich sagen.. macht mir keinen SpaĂ.. Habe mir nun ĂŒberlegt ein Fernstudium in Wirtschaftsinformatik zu machen weil mich dieser Querschnitt aus Technik und Vertrieb mit Beratungsfunktion wirklich neugierig macht. Nun zum Problem: Wie schon erwĂ€hnt arbeite ich Vollzeit und habe auch einen intakten Freundeskreis und Hobbies. Viele meinen nun, dass ich das mit dem Fernstudium lassen soll da das Privatleben u.U. sehr darunter leidet. Viele meinen eher ich solle meine Wohnung aufgeben und in eine WG oder zurĂŒck zu den Eltern ziehen und an der DHBW ein duales WInf Studium machen. Aber wie es so ist, macht man nicht gern einen Schritt zurĂŒck. Ich brĂ€uchte wirklich mal etwas Hilfe bei der Entscheidungsfindung... Ist ein WInf Fernstudium (insb. an der IUBH) wirklich so hart, dass der Lernaufwand so groĂ ist und das Privatleben auffrisst? Gibt es andere Möglichkeiten mich in Richtung Consulting / Presales zu entwickeln? Zur Info: Es ist ein reines Online Studium ohne PrĂ€senz. AuĂer die Klausuren und PrĂŒfungen schreibe ich in meiner Heimatstadt an einer Niederlassung der IUBH.  Vielen Dank!  Max
26. September 20178 j 15-20h die Woche sollte man einplanen. Ob es fĂŒr dich zu viel ist oder nicht weiĂt nur du. Ich sag mal pauschal: ohne Kind(er) auch mit Hobbies und Freunden machbar.
26. September 20178 j Autor vor 54 Minuten schrieb Graustein: 15-20h die Woche sollte man einplanen. Ob es fĂŒr dich zu viel ist oder nicht weiĂt nur du. Ich sag mal pauschal: ohne Kind(er) auch mit Hobbies und Freunden machbar. Danke schonmal fĂŒr die EinschĂ€tzung. Hast du das selbst schon durchgemacht? Â
26. September 20178 j Noch nicht wirklich (fange ein berufsbegleitendes Studium an), aber das sind Werte die man von anderen erfĂ€hrt und auch recht logisch sindÂ
26. September 20178 j Ich studiere via Fernstudium und 20h sind realistisch und ein Minimum. Kannst du dir somit entsprechend ausrechnen wie sich die Stunden auf 7 Tage verteilen und dein Leben beeinfluĂen. Oft werden bei den Anbietern der Lernaufwand in Stunden pro Modul mit angegeben bzw. wieviele Klausuren pro Semester nötig sind, um diese oder jene Laufzeit zu schaffen. Wenn man nicht arg auf den Kopf gefallen ist, ist dieser Wert ziemlich realistisch. Je weniger Stunden du pro Woche investiert, desto lĂ€nger dauert das Studium - logisch. Und was "viele" meinen interessiert nicht, sondern was zu dir passt. Bearbeitet 26. September 20178 j von UnknownX
27. September 20178 j Ich wĂŒrde mich von den 15-20 Stunden nicht zu sehr abschrecken lassen. Das sind Angaben wo die Hochschule kalkuliert, dass der Student bei solch einer Zeitinvestition sehr gute Noten erreichen kann. Defacto gilt auch beim lernen die 80:20 Regel (Pareto Prinzip). Sprich 80% des Stoffes sind mit 20% der Leistung zu erreichen. Danach steigt der Zeintinvest ĂŒberproportional an. Typisches Beispiel: Der Zeitinvest von einer 2,0 zu einer 1,0 ist genauso bis doppelt so hoch wie ĂŒberhaupt die 2,0 zu erreichen. Man braucht allerdings ein bisschen Erfahrung, bis man die richtigen Lerntechniken gefunden hat und wichtiges vom unwichtigen zu selektieren weiss. Auf PrĂ€senzhochschulen wird auch immer gepredigt, man mĂŒsste neben den Vorlesungen (15-25 Stunden) noch mal das gleiche an Zeit fĂŒr das Selbststudium aufbringen. In Wirklichkeit macht das kaum Jemand auch nicht die Leute die einen 1er Schnitt haben. Gute Noten lassen sich oft auch mit der HĂ€lfte der Zeit erreichen, wenn man effizient lernen kann. Es gibt immer mal ein paar Module, da muss man ĂŒberproportional viel Zeit investieren (z. B. Mathematik), aber dass sich das durch das ganze Studium ziehen wĂŒrde ist in der Regel nicht der Fall. Was aber stimmt, dass gerade am Anfang die Zeintinvestition höher ist als in spĂ€teren Semestern. Eben weil viele falsch lernen oder erst das Lernen lernen mĂŒssen. Deshalb kommt vielen das Hauptstudium (Semester 3-6) bzw. auch der Master einfacher vor als der Anfang des Studiums vor, wo es oft mehr holprig zugeht. Bearbeitet 27. September 20178 j von Arkten
28. September 20178 j 18 hours ago, Arkten said: Auf PrĂ€senzhochschulen wird auch immer gepredigt, man mĂŒsste neben den Vorlesungen (15-25 Stunden) noch mal das gleiche an Zeit fĂŒr das Selbststudium aufbringen. In Wirklichkeit macht das kaum Jemand auch nicht die Leute die einen 1er Schnitt haben.  Wir reden hier aber nicht von einem PrĂ€senzstudium, sondern von einem Fernstudium, was somit nur aus Selbstudium besteht. Insbesondere so ein Onlinestudium. Von daher sollte man die Zeitangaben ernst nehmen. Mit 10 Stunden die Woche ist es nicht getan, auch mit der tollen 20/80 Regel nicht.
28. September 20178 j Autor Hallo Leute, danke schon einmal fĂŒr die zahlreichen Antworten und EindrĂŒcke! Ich denke ich werde im Juli mit dem Fernstudium beginnen, da mir dann ein paar Credits mehr berechnet werden aufgrund 2-jĂ€hriger Berufserfahrung. Danke!
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