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Idee Abschlussprojekt Fachinformatiker Systemintegration

Empfohlene Antworten

Hallo zusammen,

bislang habe ich nur still mitgelesen, aber es geht für unseren Auszubildenden jetzt in die heiße Phase. Wir sind gerade dabei, den Projektantrag zu schreiben, deshalb kann ich hier noch keinen Entwurf einstellen.

Unser Problem: Wir haben eine Hauptstelle und mehrere Außenstellen, wie z.B. Kindergärten mit dezentraler und physischer Struktur. Alle Mitarbeitenden nutzen lokale Arbeitsgeräte, die nicht an eine zentrale Server- oder Netzwerkinfrastruktur angeschlossen sind. D.h. Daten werden z.B. über Sticks, Mail oder oder hin und hergeschickt. Hinzukommt, dass Rollen (z.B. Leitung, Mitarbeiter,...) auf jedem Gerät immer manuell und individuell vergeben werden müssen.

Im Endeffekt soll im besten Fall die Lösung eine webbasierte Plattform sein, also ein standortunabhängiger, zentral verwalteter Arbeitsplatz, bei dem sich ein Benutzer an jedem geeigneten PC anmelden und sofort arbeitsfähig ist.

Projektablauf ist sehr grob angedacht:
IST-Analyse und Anforderungen
Erarbeitung Lösungsmöglichkeiten
Bewertung und Auswahl
Implementierung in Pilotumgebung und Funktionstests
Dokumentation

Meine Fragen:

  1. Ist das grundsätzlich etwas, was passt als Abschlussprojekt für FiSi?

  2. Sollte man im Titel schon etwas schreiben Richtung "Cloud - Einführung einer webbasierten Arbeitsumgebung" oder lieber in die Richtung "Analyse, Konzeption und Umsetzung einer standortunabhängigen Arbeitsplatzlösung für verteilte Unternehmensstandorte"

  3. Kann man das praktisch als "Pilot" im Projekt machen (Pilotumgebung hat dieselben Voraussetzungen wie die Realumgebung) und angeben, dass ein vollständiger Rollout , Schulungen usw. nicht im Rahmen des Projektes abgebildet werden?

Vielen Dank im Voraus. )

vor 22 Minuten, Tami101112 hat gesagt:

Ist das grundsätzlich etwas, was passt als Abschlussprojekt für FiSi?

Grundsätzlich kann es etwas werden, dass wichtige ist wie es formuliert wird. Bei dem von dir beschriebenen Umfeld, gibt definitiv etwas für ein Projekt.

vor 26 Minuten, Tami101112 hat gesagt:

Sollte man im Titel schon etwas schreiben Richtung "Cloud - Einführung einer webbasierten Arbeitsumgebung" oder lieber in die Richtung "Analyse, Konzeption und Umsetzung einer standortunabhängigen Arbeitsplatzlösung für verteilte Unternehmensstandorte"

Ergebnis offen, also letzteres

vor 28 Minuten, Tami101112 hat gesagt:

Kann man das praktisch als "Pilot" im Projekt machen (Pilotumgebung hat dieselben Voraussetzungen wie die Realumgebung) und angeben, dass ein vollständiger Rollout , Schulungen usw. nicht im Rahmen des Projektes abgebildet werden?

Man kann auch ein Proof of Concept erstellen, wenn die komplette Umsetzung zu lange dauert. In dem Fall kann man sagen, die Anwenderschulungen übernimmt wer anders, man macht lediglich einen Funktionstest um sicherzustellen es klappt und die Lösung kann wie gewünscht betrieben werden.

vor 8 Minuten, cortez hat gesagt:

Grundsätzlich kann es etwas werden, dass wichtige ist wie es formuliert wird. Bei dem von dir beschriebenen Umfeld, gibt definitiv etwas für ein Projekt.

Dem schliesse ich mich an. Es muss aber klar daraus hervorgehen, dass ich dafür einen FiSi brauche, sprich das Problem muß eine erkennbare Komplexität haben.

vor 41 Minuten, Tami101112 hat gesagt:

wie z.B. Kindergärten mit dezentraler und physischer Struktur

Tja. Und hier liegt die: Das sind datenschutzrechtlich besonders schützwürdige Daten, vermutlich sogar nach Art 9 Daten mit besonders hohem Schutzbedarf. Wenn Euer Azubi ( und Ihr ) hier fit seid dann lasst ihn das "unter Berücksichtigung der besonderen datenschutzrechtlichen Anforderung bei der Bearbeitung von Daten Schutzbefohlener" erarbeiten. Aber dann muss der Prüfling auch rechtssicher schwimmen und agieren....

Sonst einfach ne PN an mich dann gibts mehr Infos

  • Autor

Vielen Dank für eure Antworten, die Hinweise haben wir mit eingebaut. )

Wir haben den Projektantrag soweit fertiggestellt (Kleinigkeiten müssen u.U. noch ergänzt werden) und ich würde mich freuen, wenn ihr mal kritisch drüber schaut.

Titel der Projektarbeit:

Analyse und Konzeption einer geeigneten Datenhaltung für Kindertagesstätten unter Berücksichtigung von Sicherheits- und Zugriffsaspekten

1.   Detaillierte Projektbeschreibung:

1.1 Ausgangssituation (Ist-Zustand)

Bei der Stadtverwaltung XXX gibt es neben dem Rathaus als Hauptstandort noch weitere Außenstellen, wie beispielsweise den Bauhof, das Jugendhaus und die städtischen Kindergärten.

In diesen zeichnet sich die vorhandene IT-Infrastruktur durch eine dezentrale und physische Struktur aus. Alle Mitarbeitenden nutzen lokale Arbeitsgeräte (Desktop-PCs oder Laptops), die nicht an eine zentrale Server- oder Netzwerkinfrastruktur angeschlossen sind. Dieser Aufbau führt zu verschiedenen grundlegenden wirtschaftlichen und administrativen Problemen.

Eine zentrale Benutzerverwaltung fehlt, was neben fehlerhaften Berechtigungen auch zu Sicherheitsrisiken führt. Auch die Softwarewartung ist umständlich, da jedes Gerät separat behandelt werden. Hinzukommen doppelte Datenhaltung oder auch Daten auf unterschiedlichen Medien. Zu beachten ist die Unterscheidung zwischen den Daten, die übergreifend für alle Kitas zweckmäßig sind (z.B. Vorlagen) und nur lediglich die einzelne Kindertagesstätte betrifft wie die besonders schützenwerten Daten der Kinder.

 

1.2 Projektziel (Soll-Zustand)

Das Projekt zielt darauf ab, eine geeignete Lösung für die Datenhaltung in den Kindertagesstätten zu prüfen und umzusetzen, die in erster Linie die Datensicherheit und den Datenschutz verbessert. Zunächst werden dazu die grundsätzlichen technischen Möglichkeiten miteinander verglichen. Aufgrund dieser Entscheidung erfolgt eine Angebotseinholung. Es wird ein Rechte- und Rollenkonzept erstellt und der Auftraggeber wird Vorgaben machen, wie die Daten zukünftig strukturiert gespeichert werden sollen. Sicherheitsaspekte wie Verschlüsselung, Authentifizierung und Autorisierung werden berücksichtigt.

Schnittstellen zu anderen Fachverfahren oder der Verwaltung selber sind nicht zu beachten.

Meine Aufgaben im Projekt umfassen:

  • Technische Möglichkeiten einer Datenhaltung miteinander vergleichen

  • Recherche und Auswahl für die geeigneter technische Lösung unter Berücksichtigung der besonderen datenschutzrechtlichen Anforderungen bei der Bearbeitung von Daten Schutzbefohlener.

  • Erstellung einer Backup-Strategie unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Anforderungen

  • Aufbau, Installation und Konfiguration

  • Gewährleistung der Zugriffssicherheit (Rechte- und Rollenkonzept)

  • Testphase: Durchführung von Funktionstests anhand einer Testumgebung, die die realen Bedingungen darstellt

  • Übergabe. Die Durchführung von Schulungen gehört nicht zum Projekt.

Das Projekt zielt darauf ab, eine zentral gesteuerte Desktop-as-a-Service-Lösung (WorkSpaceCloud) einzuführen. Mitarbeiter können dann über einen Webbrowser oder Client von überall und mit jedem Gerät auf ihren persönlichen, cloudbasierten Arbeitsplatz zugreifen. Die zentrale Bereitstellung sorgt für eine einheitlichere, sicherere und viel einfacher zu verwaltende IT-Admin. Eine geeignete

  • Analyse und Auswahl der passenden DaaS-Lösung (WorkSpaces)

  • Integration in ein System zur zentralen Nutzer- und Identitätsverwaltung

  • Einrichtung von Rollen, Zugriffsrechten und Sicherheitsvorgaben

  • Bereitstellung einheitlicher, virtueller Arbeitsplätze

  • Durchführung von Funktions-, Sicherheits- und Auslastungstests

  • Erstellung einer Dokumentation für Nutzer und Administratoren

  1. Projektumfeld:

Dieses Projekt wird administrativ und technisch zentral in der Abteilung „IT & Digitalisierung des Rathauses umgesetzt, da die Testumgebung der realen Umgebung entspricht. Die Planung und Umsetzung erfolgen in Abstimmung mit dem Projektbetreuer sowie den zuständigen Ansprechpartnern. Es handelt sich bei dem Projekt um ein betriebsinternes Projekt, wo die zuständige stellv. Amtsleitung als Auftraggeberin auftritt.

Organisatorisch wird das Projekt im Rahmen der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration durchgeführt. Für das Projekt steht ein klar definierter Zeitrahmen gemäß den Vorgaben der IHK zur Verfügung, innerhalb dessen alle Projektphasen umgesetzt und dokumentiert werden müssen. Dem Auszubildenden steht für die Recherche und die Erstellung der Dokumente sein vom Ausbildungsbetrieb gestelltes Notebook zur Verfügung.

 

  1. Projektphasen mit Zeitplanung:

Phase

Tätigkeit

Stunden

1. Analysephase

  • Analyse der aktuellen Situation (1,5 Std.)

  • Identifikation von Sicherheitsrisiken und Schwachstellen (1 Std.)

  • Kick-Off Meeting (1 Std.)

  • Erstellung Soll-Konzept (1 Std.)

  • Erstellung Pflichtenheft (1 Std.)

5,5

2. Planungsphase

  • Erstellung Projektstrukturplan und Ganttdiagramm (2 Std.)

  • Recherche, Vergleich und Auswahl der technischen Lösungen in Bezug auf Kosten, Sicherheit, Vorgaben und Wartung inkl. Angebotseinholung (7 Std.)

  • Ressourcen- und Kostenplanung erstellen (1 Std.)

10

 

3. Durchführungsphase

  • Rechte- und Rollenkonzept (1 Std.)

  • Definition von Sicherheitsmaßnahmen (1 Std.)

  • Erstellung Backup-Strategie (1 Std.)

  • Konzeption der Administrationsprozesse (1 Std.)

  • Aufbau, Installation und Konfiguration der Lösung (4 Std.)

  • Funktions-, Sicherheits- und Leistungstests durchführen (3 Std.)

  • Fehler beheben, Qualitätssicherung (2 Std.)

13

5. Dokumentation und Projektabschluss

  • Erstellung technischer Dokumentationen (2 Std.)

  • Vergleich Soll-Ist (0,5 Std.)

  • Projektabnahme (1 Std.)

  • Erstellung der Projektdokumentation (8 Std.)

11,5

Gesamt

 

40,0

 

  1. Projektdokumentation:

Die Projektdokumentation ist prozessorientiert aufgebaut und beinhaltet Folgendes:

  • Projekttitel

  • Projektziele

  • Pflichtenheft

  • Projektstrukturplan

  • Gantt-Diagramm

  • Vergleichsübersicht der Lösungsmöglichkeiten

  • Kosten- und Vergleichsübersicht der einzuführenden Lösung

  • Test- und Abnahmeprotokoll

  • Technische Dokumentation

  • Weitere Dokumente können im Laufe des Projektes notwendig sein und werden hinzugefügt

  1. Durchführungszeitraum:

Das Projekt wird im Zeitraum vom Montag, 9. März 2026 bis Donnerstag, 30. April 2026 durchgeführt.

Vielen Dank, ich hoffe, es ist nicht zu schlimm. ;-)

vor 10 Stunden, Tami101112 hat gesagt:

Das Projekt zielt darauf ab, eine zentral gesteuerte Desktop-as-a-Service-Lösung (WorkSpaceCloud) einzuführen.

Hm. Vorentschieden. Den Satz würde ich weglassen. Außerdem:

vor 10 Stunden, Tami101112 hat gesagt:

Recherche und Auswahl für die geeigneter technische Lösung unter Berücksichtigung der besonderen datenschutzrechtlichen Anforderungen bei der Bearbeitung von Daten Schutzbefohlener.

Wie ich schon erwähnte, damit muss der Azubi zb Art 6 und Art 9 DSGVO ( oder BDSG ) kennen und begründen.

ICH würde ( so angetriggert ) mir wirklich erklären lassen ob eine Cloud dann Not tut oder das als onprem vlt besser ist ...

Formal fehlt übrigens ( der in diesem Fall sowieso superwichtige ) Hinweis auf Schutzbedarfsanalyse oder datenschutzrechtliche Betrachtung.

Angesichts meiner Vorinformationen mahne ich nur zur Vorsicht für den Prüfling. Das Thema per se ist ok, wenn auch nicht neu, aber der P. muss hier gut deutsch und unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben begründen können

vor 10 Stunden, Tami101112 hat gesagt:

Zu beachten ist die Unterscheidung zwischen den Daten, die übergreifend für alle Kitas zweckmäßig sind (z.B. Vorlagen) und nur lediglich die einzelne Kindertagesstätte betrifft wie die besonders schützenwerten Daten der Kinder.

Du erwähnst es schon. Datenschutz ist hier ein zentraler Punkt. Gerade bei Daten mit besonderem Schutzbedarf, wäre ich vorsichtig.

Hier würde ich die gleiche Frage wie @charmanta stellen, ist eine Cloud wirklich sinnvoll? Sollte man es nicht besser on premise lassen, oder zumindest in ein lokales Rechenzentrum, was unter deutschem Recht agiert , als hosted service auslagern.

  • Autor
vor 1 Stunde, charmanta hat gesagt:

Hm. Vorentschieden. Den Satz würde ich weglassen. Außerdem:

Wie ich schon erwähnte, damit muss der Azubi zb Art 6 und Art 9 DSGVO ( oder BDSG ) kennen und begründen.

ICH würde ( so angetriggert ) mir wirklich erklären lassen ob eine Cloud dann Not tut oder das als onprem vlt besser ist ...

Formal fehlt übrigens ( der in diesem Fall sowieso superwichtige ) Hinweis auf Schutzbedarfsanalyse oder datenschutzrechtliche Betrachtung.

Angesichts meiner Vorinformationen mahne ich nur zur Vorsicht für den Prüfling. Das Thema per se ist ok, wenn auch nicht neu, aber der P. muss hier gut deutsch und unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben begründen können

Aah, der Satz mit der Cloud war aus dem ersten Entwurf. 🙈Danke, den müssen wir noch löschen.

Also er prüft Cloud, Client-Server usw. und spätestens bei der datenschutzrechtlichem Betrachtung - die wir in der Zeitplanung noch ergänzen müssen - fällt die Cloud raus.

@charmanta es kann gut sein dass wir mochmal auf dich zukommen. 🙂

Danke für düe Unterstützung. 🙂

Bearbeitet von Tami101112

  • Autor
vor 1 Stunde, cortez hat gesagt:

Du erwähnst es schon. Datenschutz ist hier ein zentraler Punkt. Gerade bei Daten mit besonderem Schutzbedarf, wäre ich vorsichtig.

Hier würde ich die gleiche Frage wie @charmanta stellen, ist eine Cloud wirklich sinnvoll? Sollte man es nicht besser on premise lassen, oder zumindest in ein lokales Rechenzentrum, was unter deutschem Recht agiert , als hosted service auslagern.

@cortez ja, die Cloud wird schon an unserer Datenschutzbeauftragten scheitern 😅 Aber prüfen muss er ja. Also könnte er auch noch die Möglichkeit eines lokalen Rechenzentrums als hosted service prüfen. 🤔 Stimmt, das hatten wir noch gar nicht aufm Schirm.

Danke für die Unterstützung 🙂

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