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Ist-Analyse, Soll-Konzept, DV-Konzept

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Hallo zusammen!

Mit diesen Begriffen kann ich nicht wirklich viel anfangen. Ich weiss das es wesentliche Teile der Projektdokumentation sind, aber ich hab keine Ahnung wie sowas dann auszusehen hat!

Im Betrieb habe ich das garnicht, in der Schule bestenfalls am Rande mal gehört! Weiss einer von euch was da drin sein muss, und in welcher Form?

Vielleicht hat jemand von euch ein Beispiel für sowas?

Gruss,

Woody

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Moin...

Die Ist-Analyse ist einfach nur der Momentane IST Zustand, also das was und wie etwas benutzt wird dort aufgeführt...

Das Soll-Konzept gibt wieder, wie die fertige Lösung auszusehen hat... Im Sollkonzept werden die Anforderungen an das Projekt und die Lösung der Anforderungen beschrieben...

Das DV-Konzept ist nicht unbedingt einpflicht Teil des Projektes... ich würde es als den Teil des Soll-Konzeptionierung ansehen, der sich mit der Lösung der Anforderungen beschäftigt...

Ich hoffe mal ich hab mich verständlich ausgedrückt und hab dir geholfen...

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Du hast mir schon ein ganzes Stück weit geholfen! Danke!

Mein Problem ist, da ich sowas ja nie gemacht habe, wie ich das im Projektantrag von der Zeit her verrechnen soll...

Im Moment sieht es so aus:

-----------------------------------

Kundengespräch 2,0 std

Ist-Analyse 1,0 std

Soll-Konzept 5,0 std

Beschreibung Testfälle 4,0 std

Abstimmung mit Kunde 0,5 std

DV-Konzept 7,0 std

Abstimmung mit Kunde 0,5 std

Testkonzept 2,0 std

Erstellen der Datenbank 5,0 std

Erstellen des Programms 23,0 std

Test + Fehlebehebung 7,0 std

Kundenpräsentation + Abnahme 1,0 std

Projektdokumentation 8,0 std

Gesamt 66,0 std

Wie gesagt, ich hab sowas noch nie gemacht...Sind die Zeitvorstellungen realistisch??? Und wie schlimm ist es, wenn ich bei der Durchführung merke, das die Zeiten ganz anders auskommen? Krieg ich dann Ärger von der IHK? Kann das zum nichtbestehen führen?

Gruss,

Woody

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Original geschrieben von Woodchuck

Wie gesagt, ich hab sowas noch nie gemacht...Sind die Zeitvorstellungen realistisch??? Und wie schlimm ist es, wenn ich bei der Durchführung merke, das die Zeiten ganz anders auskommen? Krieg ich dann Ärger von der IHK? Kann das zum nichtbestehen führen?

Gruss,

Woody

Das geht uns doch fast allen so ;)

Ich hab das bis zu meiner Prüfung auch noch nie gemacht...

Der Zeitplan sieht ganz gut aus... aber wie gesagt ich weiss nich was dein DV Konzept beinhaltet... was konzeptionierst du da?

Und 8 Std Doku sind ziemlich knapp bemessen... ich hab 9 Veranschlagt und 10 gebraucht...

Klar darfst du von den zeiten abweichen... hautsache du bleibst unter der 35 bzw. 70 Std Marke... du solltest im Projektbericht aber erklären warum wie die Zeitverschiebeungen zu stande gekome sind...

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Tja, mein DV-Konzept...

Ich denke da gehört sowas wie DB-Design, GUI-Gestaltung und natürlich die Klassen, Funktionen etc rein...

Ich muss eine Datenbank erstellen, und eine Anwendung für den Zugriff programmieren. Also ein Frontend.

Wenn sich bei der Evaluierung zeigt, das es eine Host-DB2 Datenbank sein soll, dann kann es bestimmt 7std, mit einer Paradox DB aber auch nur 1 std dauern diese zu erstellen.

Ähnlich sieht es mit dem Frontend aus. Der Zugriff auf eine Paradox DB die in einem Netzlaufwerk liegt ist bestimmt einfacher zu realiesieren als ein Host-DB Zugriff.

Naja, aber wenn es zu großen Abweichungen kommt, dann sollten diese ja eigentlich auch zu Begründen sein (ach, wissen sie, da hatte ich keine Lust zu, da hat es länger gedauert! ;)).

Gruss,

Woody

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Original geschrieben von Woodchuck

[...]

Kundengespräch

Ist-Analyse

Soll-Konzept

Beschreibung Testfälle

Abstimmung mit Kunde

DV-Konzept

Abstimmung mit Kunde

Testkonzept

Erstellen der Datenbank

Erstellen des Programms

Test + Fehlebehebung

Kundenpräsentation + Abnahme

Projektdokumentation

[...] Und wie schlimm ist es, wenn ich bei der Durchführung merke, das die Zeiten ganz anders auskommen? Krieg ich dann Ärger von der IHK? Kann das zum nichtbestehen führen?

Die Zeiten sind schon OK so. Ein bißchen variieren die im praktischen Konzept eh noch, sobald ein Test Fehler bringt. Darum immer schön Pufferzeiten einbauen. Da die Doku sich ja irgendwie mit den Arbeitsnotizen während der Projektdurchführung zeitlich mischt, ist diese Zeit eigentlich die flexibelste.

Mit der Reihenfolge habe ich ein paar Probleme. Das mag aber durchaus daran liegen, daß ich nach anderen Projekt-Management-Systemen arbeite. Ich kenne das eigentlich so:

1. Kundengespräch mit IST- und Soll-Analyse;

dabei wird erarbeitet das ...

2. Pflichtenheft

dieses wird mit dem Kunden abgestimmt und daraus das ...

3. Fachkonzept und das endgültige

4. DV-Konzept erstellt. Spätestens hier ist der AG außen vor. Denn DV-Konzept ist nix anderes als die "Übersetzung" des Fachkonzeptes in DV-Sprache.

5. Test-Konzept (das ergibt sich übrigens automatisch aus einem guten Fach-Konzept!)

6. Entwicklung der Anwendung (Programmierung)

7. Testphase (dokumentiert!)

8. Dokumentation erstellen

9. Übergabe an den Kunden (inkl. Abnahme; schriftliches Abnahme-Protokoll!)

Ich hoffe, Dich jetzt nicht allzusehr verwirrt zu haben. Btw., die Phasen Pflichtenheft und Fachkonzept verschwimmen heute meistens. Oft wird heute sogar das neue Wort Fachkonzept anstelle des alten Begriffes Pflichtenheft benutzt. Aber merke: Mit der Abnahme des Fachkonzeptes durch den Kunden endet dessen Einflußnahme auf den weiteren Fortgang des Projektes. Am DV-Konzept hat der nix mehr zu suchen; das ist Sache des DV-Fachmannes - also Deine. Im DV-Konzept tauchen dann solche Sachen wie die Wahl der Programmiersprache und des Datenbankmodells auf. ...Da hat der eh keine Ahnung von. ;)

gruß, timmi

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Hallo timmi!

Wenn ich dich recht verstehe hat das Design der GUI also nichts im DV-Konzept verloren?

Denn der Kunde muss mir die Oberfläche ja schon im Vorfeld abnehmen, und du sagst, das der Kunde mit dem DV-Konzept ja nichts mehr zu tun hat. (die GUI war der Grund für mein Kundengespräch nach dem DV-Konzept ;))

Gruss

Woody

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Original geschrieben von Woodchuck

Wenn ich dich recht verstehe hat das Design der GUI also nichts im DV-Konzept verloren?

Denn der Kunde muss mir die Oberfläche ja schon im Vorfeld abnehmen, und du sagst, das der Kunde mit dem DV-Konzept ja nichts mehr zu tun hat. (die GUI war der Grund für mein Kundengespräch nach dem DV-Konzept ;))

Richtig! Der AG sagt Dir, WAS er gerne auf der Oberfläche sehen würde und Du berätst ihn dann nach allen Regeln der SW-Ergonomie, WIE und WO auf dem Monitor dann WAS zu sehen sein wird. Sobald er das abnickt ist er "draußen".

GUI, relationale Datenbanken, Content-Management, Objektorientierung, C++ ... gehen ihn gar nix mehr an. ...Davon hat er eh keine Ahnung. ;)

gruß, timmi

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Ok, nachdem ich nun versucht habe eure Ratschläge so gut wie möglich umzusetzen sieht das ganze so aus:

Kundengespräch:

- Ist Analyse 1,0

- Soll Analyse 2,0

Fachkonzept erstellen 5,0

Abstimmen mit dem Kunden 1,0

DV-Konzept erstellen 8,0

Testkonzept erstellen 2,0

Entwicklung:

- Entwicklung der Datenbank 5,0

- Entwicklung des Frontend 23,0

Testphase und Testdokumentation 7,0

Projektdokumentation erstellen 10,0

Übergabe an den Kunden (Präsentation, Abnahme) 1,0

Gesamt: 65,0 <- da bleibt dann hoffentlich noch etwas Puffer...

Kann ich das so abschicken?

Gruss,

Woody

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