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  1. Klingt eigentlich alles garnicht so ungewöhnlich für mich. Dadurch das du, nach eigener Aussage, ohne Vorkenntnisse gestartet bist, ist es für dich natürlich um einiges Schwieriger. Viele der wirklichen guten Software-Entwickler haben sich meist auch abseits oder im vorraus schon mehr oder weniger mit diesen Dingen beschäftigt, was natürlich einen gewaltigen Unterschied macht. Wie oben auch schon von einem anderen User erwähnt, ist Eigenständigkeit mit einer der wichtigsten Aspekte in diesem Feld! Selbst Entwickler mit 10+ Jahren Erfahrung und die wirklich gut sind müssen ständig dazu lernen, und landen doch häufiger als man denkt bei Google/Stackoverflow und sonstwo, und das teilweise täglich... oder sogar stündlich. Verstehe mich nicht falsch, aber (um es mal ganz schonungslos auszudrücken) wenn du erwartest alles vorgekaut zu bekommen, und dann nach Schema F operieren zu können, dann wirst du in der Entwicklung nicht sehr glücklich werden.
  2. Genau DAS! Da möchte mancher Arbeitgeber dann eben auch den wirklich kompetenten und erfahrenen Dienstleister zum Billig-Tarif anstellen, nur weil der vielleicht nicht so viele tolle Zertifikate oder sonstige Papiere hat. Da braucht man sich nachher auch nicht wundern, wenn dann "Fachkräfte" ausbleiben.
  3. Das kommt halt darauf an, wo genau der Anspruch liegt. Mit Engines wie Unity oder Unreal kann man schon einiges machen, ohne große Erfahrung zu besitzen. Wenn man jetzt natürlich wirklich Fundamental entwickeln will, und auch den Code selbst schreiben möchte, sieht das schon anders. Vorallem z.b. eine Engine selbst zu schreiben, oder zumindest abzuwandeln erfordert wiederum einiges an Mathematischem und Geometrischem Verständniss! Wobei ich aber generell nicht unbedingt als Spiele-Entwickler arbeiten wollen würde! Den da wirklich mit zu verdienen ist heute nicht gerade leicht, wenn man nicht wirklich teil eines namhaften Studios ist. Auch meine Erfahrungen als Gamer selbst führen mir immer wieder vor Augen wie undankbar dieser Job doch sein muss! Teilweise extrem anstrengendes und unprofessionelles Klientel, gepaart mit riskanten Trend-Prognosen, starkem Wettkampf und natürlich dem alten übel, (zumindest auf dem PC!) der Cracking Szene. Ich hatte mal mit einem Designer zusammen gearbeitet, der war Beteiligt an der Entwicklung von dem Spiel Mushroom Wars 2 und zeigte mir da Einblicke in das Pflichtenheft. Dieses Spiel hatte wohl etwa 1 Million in der Entwicklung veschlungen, und unterm Strich keinen großen Profit eingespielt. Es ist also recht unverlässlich. Zum Thema Umschulung, sage ich pauschal einfach nur, tu dir das lieber nicht an! Wenn du dich wirklich reinhängst kannst du in einem Bruchteil der Zeit deutlich mehr Lernen als dir eine Umschulung jemals vermitteln könnte!
  4. Meine Frage auf die Erfahrung im privaten Bereich bezog sich eben darauf wie tief du schon in der Materie drin steckst. Ein Praktikum wäre natürlich eine sehr gute Idee! Wobei du natürlich, wenn du dich auf Ausbildungen bewerben möchtest (falls nicht schon geschehen) dich auch ranhalten solltest, da ja der reguläre Start meist im August liegt, was nicht mehr so lange hin ist. Beim Praktikum natürlich darauf achten das sie dich auch wirklich an die Materie ranführen, und nicht nur als billige Aushilfskraft verheizen! Aber gut, das ist ja generell so eine Sache mit Praktikas, und das nicht nur in der IT. Vielleicht könntest du aber auch durch Praktikas sogar einen anderen Weg als die reguläre Ausbildung einschlagen! Je nachdem wie fit du wirklich bist, gibt es da sicherlich Möglichkeiten.
  5. Ich denke das Problem ist ja nicht die Umschulung an sich. Sondern eher die Erwartung dahinter! Um es mal direkt und ganz frech auszudrücken, werden bei diesen Umschulungen ja oftmals so ziemlich alle genommen die z.B. einen Bildungs-Gutschein vom Amt erhalten. Die Voraussetzungen da sind gleich null! Und das, teils sehr basische, Wissen was dort vermittelt wird, könnte sich ein lernfähiger Autodidakt in einem Bruchteil der Zeit selbst beibringen. Und dann jemanden für festes Gehalt einstellen der nach 2 Jahren Ausbildung nur ein paar Basics beherscht, wollen auch die wenigsten. Vorallem wenn es Mitbewerber gibt! Back to topic: Wenn du den schon Erfahrung hast, wie du ja sagst, wäre eine Umschulung zum FIAE auch nur Zeitverschwendung. Du würdest dann vermutlich erstmal Monate lang dinge durchkauen die du schon kennst. Wobei aber zum Feld des FIAE auch deutlich mehr gehört als nur "Webentwicklung". Du sagtest ja das du dir dort vermutlich mehr Wissen aneigenen könntest als jemand der bei Null anfängt. Nun, das kannst du tatsächlich, wirst dir das aber mit höchster Wahrscheinlichkeit selbst aneignen müssen, da die Umschulungen meistens eher tief stapeln und sich eher an die letzteren Kandidaten richtien, welche wirklich noch garkeine Ahnung von der Materie mitbringen. Meine Erfahrung aus dem Bereich der Software-Entwicklung ist die, das man es einach machen muss, um darin gut zu werden. Es wird kein Schulungs-Unternehmen geben das dich, nach Schema F, zu einem herausragendem Entwickler machen kann. Wenn es wirklich nur Webentwicklung sein soll, dann bilde dich zur Not einfach selbst weiter. Widme dich Projekten, für dich selbst, oder vielleicht Bekannte etc. Evtl. kannst du auch mal kleinere Freelancer Aufträge oder ähnliches versuchen. Du wirst da zwar so vielleicht erstmal nicht viel verdienen, aber damit sammelst du Erfahrung und kannst dich verbessern.
  6. Also was den Formalen Bildungsweg angeht, wäre in deiner jetzigen Situation die Ausbildung wohl mit das beste! Soweit ich das aus deinen Schilderungen herauslesen kann, hast du ja scheinbar, auf die IT bezogen, lediglich die Erfahrung aus dem 2nd Level Support für die Telekom-Hotline. Diese Erfahrung gepaart mit einer Weiterbildung werden meines erachtens nicht ausreichen um als FISI Fuß zu fassen. Vor allem nicht wenn du Administrator werden möchtest! Du musst natürlich auch Wissen ob dir dann der richtige FISI Alltag so auch liegen würde, und es wirklich das ist was du machen möchtest. Hast du denn schon praktische Erfahrung in mindestens einem der Fachinformatischen Bereiche gesammelt? Dazu zählt natürlich auch private Anwendung. Jetzt mit 28 eine Ausbildung zu suchen, in schwieriger Lebenslage, und dann zu merken das es vielleicht doch nicht das ist was du willst, wäre natürlich sehr ungünstig. Ansonsten ist es natürlich keine schlechte Idee. Auch vom Alter her bist du ja noch "jung" genug um eine reguläre Ausbildung in Angriff zu nehmen. Du wirst dann eben mit deutlich jüngeren Azubis die Schulbank drücken. Wenn dich das nicht stört, dann solltest du es einfach versuchen, wenn du es denn wirklich willst.

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