Wenn du die Chance hast zwischen Ausbildung und Umschulung zu wählen, würde ich ebenfalls immer die Ausbildung wählen. Es gibt aber tausendundeinen Grund, warum nur eine Umschulung in Frage kommt. Das kann ich absolut verstehen.
Hier musst du dich dann aber auch sehr reinhängen. Wenn du gute Noten und ein gutes Praktikumszeugnis aufweisen kannst, dann bekommst du auch einen vernünftigen Job. Leider trifft dies nicht auf jeden Umschüler zu. Aber die, bei denen dies gestimmt hat, haben alle recht schnell einen Job gefunden und meist auch längere Zeit behalten. Meistens erfahren die Mitarbeiter der Firma nicht einmal, dass sie mit einem ehemaligen Umschüler zusammenarbeiten. Und es ist auch nicht wichtig. Denn diese Personen werden einfach Teil des Systems.
Es gibt aber auch viele Leute, die ihre Zeit nur abgerissen haben. Solche Leute haben dann zwar auch meist mit schlechteren Note bestanden, aber ihnen hat es trotzdem an technischen Grundlagen und der richtigen Einstellungen gefehlt. Und diese sind dann auch noch Jahre später, trotz intensiven Bewerbungsbemühungen, weiterehin arbeitslos. Bei den Jobs, die sie bekommen, werden sie aus diversen Gründen innerhalb der Probezeit wieder gekündigt. Und hier bleibt den Mitarbeiter und den Führungskräften natürlich nur das schlechte Bilddes Umschülers im Gedächtnis.
Man redet halt hauptsächlich negantives. Positives wird einfach nicht bemerkt oder es wird nicht darüber geredet. Und so ist dieser Typ Umschüler dann meist auch für den schlechten Ruf aller Umschüler verantwortlich.
Wichtig ist hierbei also deine Einstellung und die investierte Energie. Dann ist eine Umschulung durchaus ein Alternative.