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FISI - Gehalt nach Probezeit


matess

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Hey :),

dies ist meine erster Gehaltsthread, daher bitte ich um etwas Nachsicht, falls ich was falsch machen sollte...

Also...ich fing im September 2007 als Systemadministrator in einer mittelständischen Firma an. Für die Probezeit wurde ein Bruttogehalt von 1500,- einverbart! Nun ist die Probezeit vorbei und ich möchte gerne wissen, wie hoch ich meine Gehalt ansetzen kann??

Zu den Daten:

Alter: 21

Wohnort: Südthüringen (Osten)

letzter Ausbildungsabschluss: Fachinformatiker 2007, davor Fachabi + Techn. Assitent

Berufserfahrung: seit Juli 2007 als Systemadministrator

Vorbildung: Fachabitur

Arbeitsort: Ebern (Westen)

Größe der Firma: ca. 600 Ma (ca. 350 PC User)

Tarif: keiner

Branche der Firma: Fertigung (Großanlagen für Oberflächenveredelung und Laserstrahlen)

Arbeitsstunden / Woche: 40 Std. (dabei sind im Vertrag 17 Überstunden mit eingerechnet...)

Momentanes Einkommen: 1500€ Brutto

Anzahl der Monatsgehälter: 13

Urlaubstage: 30 Tage

Sonder / Sozialleistungen: 40,- VWL

Tätigkeiten:

  • Administrator des Mail-Servers (Cyrus - Linux Basis)
  • Administration der Server (SuSe Linux, Samba, Cups...)
  • Administration des VmWare-Servers
  • Bestellung IT Hardware und Komponten
  • Support bei Useranfragen (Helpdesk...)
  • Administration der HomePage
  • Planung von Netzwerkverkabelungen und Einbau von Netzwerkaktivkomponeten
  • Firewalladministration
  • Administration des Backups...

sollte für den Anfang erstmal genug sein :)

Nun würde ich gerne wissen, wieviel ich von verlangen kann, ohne gleichzeitig unverschämt zu werden.

Zudem würde ich gerne noch Schulungen (Microsoft, SuSe, VmWare...) da ich mir meine Kenntnisse selbst aneignen musste...

Müsste doch eigentlich auch noch drin sein oder was denkt ihr?

Vielen Dank im Voraus...

Greetz

Matess

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es wurde mündlich mit dem Personalchef vereinbart...

Hab aber morgen einen Termin beim "großen" Chef und da werd ich es gleich ansprechen...

@MC-S: find eben auch das mein Gehalt schon sehr tief angesetzt wurden ist, aber so mit 2000€ hab ich eben auch gedacht, find des ganz realistisch...naja mal sehen was der Chef dazu sagt...

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wenn die entscheidungen für die software die eingesetzt wird in erster linie über den preis gefällt wird, dann wird das bei den mitarbeitern ebenso sein ...

wenn die firma durchgängig linux einsetzt, dann ist das sicher nciht so, weil linux die beste wahl für den jeweiligen anwendungsfall ist, sondern weil geld hier wohl einer übergeordnete rolle spielt ...

meine überspitzte kategorisierung der plattformen und der bewegungsgründe diese zu wählen

stabilität: diverse Unix-Derivate ... AIX, Solaris, HP-UX etc

Usability: Windows (eben auch weil es "jeder" kann)

Preis: Linux

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wenn die entscheidungen für die software die eingesetzt wird in erster linie über den preis gefällt wird, dann wird das bei den mitarbeitern ebenso sein ...

Das kannst du doch überhaupt nicht wissen? Davon mal abgesehen können doch beide Betriebssysteme praktisch das selbe?

wenn die firma durchgängig linux einsetzt, dann ist das sicher nciht so, weil linux die beste wahl für den jeweiligen anwendungsfall ist, sondern weil geld hier wohl einer übergeordnete rolle spielt ...

Wie kommst du darauf das eine Firma nicht ohne Windows/Unix auf den Servern auskommen kann? Zumal du doch garnicht die speziellen Anforderungen in der Firma kennst...

Ich finde deine Aussagen doch arg weit hergeholt! ;)

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meine Aussagen spiegeln die Mehrheit der deutschen Firmen wieder.

Ich bin als Consultant in jede Menge Firmen unterwegs und LInux ist dort einfach ein verschwindend gering genutztes OS aus den von mir bereits genannten Gründen.

Es geht darüber hinaus ja nicht nur um die Funktionalität eines Betriebssystems, sondern auch um die dafür zur Verfügung stehende Software.

Ich behaupte mal, dass es für jede Anwendungsmöglichkeit auch ein entsprechendes Produkt für Windows oder Unix gibt, welches besser wartbar und/oder einen größeren Funktionsumfang hat.

Kleine Frickelbuden am Existenzlimit mögen in Linux vielleicht ihren Messiahs gefunden haben, aber generell ist Linux da eher ein vernachlässigtes Stiefkind.

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realistisch sind wahrscheinlich 1700, also solltest du etwas drüber ansetzen ... mehr wird aber eh nicht drin sein, bei so einer firma

wer kein geld für vernünftige software ausgibt, der gibt auch kein geld aus für leute die diese software "warten"

der it bereich scheint sich am hilfarbeitergehalt auf dem bau zu orientieren. hätte doch lieber nach der 4. klasse die schule schmeißen sollen um zum bau zu gehen. 1700€ monatlich brutto hätte ich dann schon mit 12 jahren oder so verdient.

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Ich versteh seine Pöbeleien auch nicht. Immer wenns ums Gehalt geht kommen solche Sprüche von ihm. Warum Legia dann doch nicht mit 12 auf den Bau ist versteh ich auch nicht. Was ich verstanden habe, ist, das er den Fachinformatiker für einen ganz tollen und anspruchsvollen Beruf hält, der seiner Meinung nach wesentlich höhere Gehällter rechtfertigt. Jeder der für einen Betrag unter seinen Vorstellungen arbeitet zerstört >seinen< Arbeitsmarkt, und macht es ihm schwerer sein ihm allein schon durch die Ausbildung zustehendes fürstliches Gehalt zu kassieren.

@all sorry fürs Offtopic und die Polemik.

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Ich versteh seine Pöbeleien auch nicht. Immer wenns ums Gehalt geht kommen solche Sprüche von ihm. Warum Legia dann doch nicht mit 12 auf den Bau ist versteh ich auch nicht. Was ich verstanden habe, ist, das er den Fachinformatiker für einen ganz tollen und anspruchsvollen Beruf hält, der seiner Meinung nach wesentlich höhere Gehällter rechtfertigt. Jeder der für einen Betrag unter seinen Vorstellungen arbeitet zerstört >seinen< Arbeitsmarkt, und macht es ihm schwerer sein ihm allein schon durch die Ausbildung zustehendes fürstliches Gehalt zu kassieren.

@all sorry fürs Offtopic und die Polemik.

ich halte deinen beitrag weder für offtopic noch für polemisch, sondern mitten in der realität.

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Ich muss legia wirklich recht geben.... Das Gehalt ist nicht wirklich an der Realität orientiert.

Bei 1700 Brutto(!) bleiben ja gerade mal ~1150 eur netto über.

Ihr wisst schon, dass die Armutsgrenze(!) bei etwas um die 900 EUR im Monat liegt??!

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Hi,

da gebe ich liega und arzt auch recht. 1500 und mehr verdient ein ungelernter arbeiter in jedem größeren Betrieb. Und deine aufgaben sind ja auch keine die jeder sofort machen kann, da muss man sich schon einarbeiten. Also ich würde auf jeden fall mehr verlangen min 2000 ( was ich auch noch nicht für besonders viel halte aber ok)

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Das ist aber nicht die Armutsgrenze die bei 856 liegt! Außerdem liegt man bei einem Einkommen von 1150 um gut 30% drüber.

Ein Arbeitsloser bekommt übrigens nur 60% seines letzten Nettogehaltes.

Es gibt immer leute denen es besser geht. Ebenfalls gibt es leute denen es schlechter geht!

hab nach meiner Ausbildung auch ein Jahr lang für 1575€ Brutto gearbeitet und hatte ne eigene Wohnung sowie Auto! Hab daraufhin den Arbeitgeber gewechselt und verdien jetzt gut 70% mehr!

Ein ungelernter Arbeiter verident übrigens nicht sofort 1500€. Er wird idR in der Gehaltsgruppe 1 des Tarifvertrags angesiedelt. Im Einzelhandel sieht des so aus:

http://www.tarifregister.nrw.de/tarifinformationen/informationen/material/einzelhandel.pdf

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Denke 25 000 € ist eine Verhandlungsbasis. Das mit den Schulungen ist auch ein wichtiger Punkt. Du solltest dir vorher überlegen, welche Punkte du im allgemeinen erreichen möchtest.

Benenne die Schulungen und hol dir vielleicht schon mal Angebote ein. Ich habe schon öfters gehört, dass z.B. kollegen Schulungen zugesichert wurden, diese jedoch nie zu stande kamen. Vielleicht gleich Festdengeln mit einem Jahres-Schulungsbudget welches vereinbart wird... <- also nur so eine Idee..

Überlege dir auch gleich Vorteile für die Firma, wenn du die Schulungen bekommst (evtl. weitergabe des Know-Hows durch interne Schulungen etc. etc. etc)

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@mistro: Auch wenn man Berufe wertfrei ansehen sollte, sollte man vielleicht nicht mit den günstigsten Lohngruppen um die Ecke kommen, die Google so gefunden hat.

Ein guter Fachinformatiker sollte eher mit einem Studierten (FH) verglichen werden und nicht mit einem/r Angestellten, die bei Karstadt Socken verkauft.

Nur mal als Beispiel, was ein Auszubildender (Quelle google) bei einem bekannten Automobilhersteller verdient:

1. Ausbildungsjahr 942,50

2. Ausbildungsjahr 974,50

3. Ausbildungsjahr 1005,50

4. Ausbildungsjahr 1066,00

(Jahr 2005)

Willkommen im Leben, Mädels!!

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@arzt :

Sorry, wenn ich das schreibe. Bitte versteh es nicht falsch, es ist auch erst recht nicht gegen dich gerichtet. Und auch nicht gegen andere. Niemand soll sich - bitte - angegriffen fühlen.

Aber:

Ein guter Fachinformatiker sollte eher mit einem Studierten (FH) verglichen werden und nicht mit

Einen einfachen IHK-Ausbildungsberuf (vom Niveau her) mit einem Studierten zu vergleichen, finde ich (unabhängig davon, dass ich ja auch studiere) nicht angemessen.

Man kann es drehen und wenden, wie man möchte: es sind und bleiben zwei unterschiedliche Anforderungsniveaus.

Ich möchte nicht zu sehr pauschalisieren, aber bei den meisten Uni-/FH-Studiengängen kann man das wohl bestätigen. Ich sehe es ja selbst bei uns (in unserem Studiengang).

Deshalb: ich hab doch wirklich nichts gegen den Beruf Fachinformatiker. Der ist gut, nützlich und völlig okay usw... Aber er ist nicht mit einem Studierten zu vergleichen. Genauso wenig, wie es auf andere IHK-Berufe zutrifft.

Aber das hatten wir im Forum schon so oft, und ab und zu hat es auch zu ärgerlichen Folgen geführt. Deshalb: soweit, sogut.

Gruß, fach_i_81

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@fach_i_81: Interessante Theorie...

Was lernst Du denn so besonderes im Studium, was dich bei Deiner Arbeit unersetzlicher macht, als ein Fachi mit Berufserfahrung?

Auch wenn jetzt möglicherweise Deine kleine Welt für Dich zusammenbricht, aber ist Dir bekannt, dass auch Branchenfremde, so genannte "Quereinsteiger" als überaus erfolgreiche Consultants in der Szene unterwegs sind und diese bestimmt nicht schlechter verdienen, als ein "Studierter"?

Ich kenne da sehr heterogene Teams. Dort gibt es keine unterschiede zwischen Ausbildungsgraden.

Lasst Ihr euch etwa von Euren Firmen sagen, wie gut ihr seit oder meint ihr selber, ihr seit nicht gut?

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Ich finde die Diskussion inzwischen müßig. Der einwand das etwas nicht realistisch ist, wie von arzt geschrieben stimmt nicht. Realistisch ist das schon, denn es werden solche Gehälter gezahlt! Anspruch hin oder her, ich denke das die Diskussion hier immer stärker nach "Ist das Gerecht?" rutscht. Also: realistisch sind 1700€ schon, obs gerecht ist, steht auf einem anderen Blatt.

Nochmal: die Gehälter die hier diskutiert werden, liegen ohnehin idR an der unteren Grenze. Es gibt einige hier - zu denen auch ich gehöre - , die wesentlich mehr erhalten. Nach einer gewissen Anzahl Berufsjahren (eine entsprechend anspruchsvolle Tätigkeit vorausgesetzt) verschwimmen die Grenzen zwischen Akademikern und den ausgebildeten Kräften zusehends (fachlich und gehaltstechnisch).

Nur mal so ein anderes Beispiel: Volljuristen wenn sie nicht gerade mit Prädikat abschließen erwartet nach 10 Jahren Ausbildung ersteinmal ein Gehalt zwischen 25000 und 30000 zum Einstieg. Da sagt auch keiner "Das ist unrealistisch" oder "Das ist ungerecht". Es ist einfach Marktgerecht, weil es einfach genügend Volljuristen gibt, die für das Geld dann auch arbeiten. Warum sollte es bei uns nicht auch so sein? Nur weil Bitkom sagt es fehlen Fachkräfte? Es gibt keinen Fachkräftemangel, sondern einen Expertenmangel! Jemand mit dem entsprechenden Expertenwissen (studiert oder nicht) kann sich die Jobs fast aussuchen und bekommt ein entsprechendes Salär. Der größte Teil der "Fachkräfte" am Markt sind meist frisch ausgebildete Absolventen oder Azubis mit keiner oder wenig Berufserfahrung. Die sucht man aber nicht in dem Maße in dem sie vorhanden sind, ergo geht der Preis runter. Ganz einfach.

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