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Bewerber aus der Region bevorzugt


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Hallo an alle,

warum bevorzugen so viele Unternehmer Bewerber aus der Region? Was ist so schlimm daran, wenn sich jemand von weiter weg bewirbt und aus bereit ist für einen Umzug?

Kann mir jemand Tipps geben, wie ich das Problem vielleicht schon im Anschreiben ansprechen und damit "umgehen" kann?

mfg

newbie

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Also WENN dem so ist, dann könnte ichm ir das bei traditionsunternehmen vorstellen, die schon immer in der Gegend waren und die Jugendarbeitslosigkeit in ihrer Region mindern möchten.

Oder bei Firmen die schlechte Erfahrungen mit jungen Leuten von weiter weg gemacht haben (Heimweh etc).

Ich bin durch ganz Deutschland gezogen, hatte damit nie ein Problem :)

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hallo

ich glaube manche Firmen bevorzugen nach wie vor die Leute aus der eigenen Region, sogar Leute die ganz in der Nähe wohnen, weil sie auch eine gewisse Flexibilität mitbringen.

Beispiel?

In unserer Firma gab es eine sehr kleine Abteilung, wo 2 Personen Datenbankproduktion betrieb und 1 Person der Chef davon war.

Die Datenbankproduktion war saisonal unterschiedlich, im Sommer zum Beispiel sehr viel los, im Winter eher wenig, so dass man andere weitere Tätigkeiten realisieren kann.

Die 2 Kollegen:

- der eine wohnt sogar nur 20 Min Fußweg entfernt von der Firma

- der andere ist ein Pendler aus Hamburg! Von Hamburg zur Firma in Frankfurt

wenn nun plötzlich sehr viel an Datenbankproduktion ansteht, muss der Chef mindestens 1 Kollegen drum bitten länger zu bleiben und wenns sogar Freitag 19 Uhr ist! Das Ding muss laufen, erst danach Feierabend.

Der Hamburg Pendler geht schon Freitags 12 Uhr, weil er mit ICE nach Hamburg fährt.

Der in der nähe wohnende Kollege bleibt so bis ca. 16 Uhr noch

und der Chef verlangt natürlich immer nur den nahe wohnenden bei solch längeren Datenbankproduktionen weil der andere nach Hamburg zurück muss.

Der Chef bevorzugt somit den nahe wohnenden automatisch, weil er im Ernstfall sich nur auf ihn verlassen kann.

Weil bei plötzlicher Mehrarbeit kann er den Hamburger Pendler automatisch vergessen.

Es gibt viele Stellen wo man Arbeitnehmer aus der Umgebung schätzt, weil somit sparen die Arbeitgeber sich auch die Fahrtkosten :D!

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Genau das Problem hatte ich auch, nachdem ich mich nach meiner Ausbildung in großen Städten beworben hatte.

Das muss wohl an mehreren Faktoren liegen... die haben keine Lust auf jemanden, der sich am Anfang nicht voll auf die Arbeit konzentrieren kann, weil er noch eine Wohnung suchen muss oder sonst was.

Oder die suchen niemanden der jedes Wochenende wieder in die Heimat wegen Heimweh fährt.

Ich hatte damals den ersten Job angenommen, obwohl ich wusste dass das gar nichts ist und mich direkt aus der Stadt weiter beworben. Sechs Wochen später hatte ich einen super Job gefunden.

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  • 2 Wochen später...

Wir nehmen auch lieber jemanden, der vor Ort ist, als zum Beispiel einen Auswärtigen, dies hat auch folgende Gründe:

Entweder müsste sich derjenige Auszubildende eine Wohnung nehmen, in die er eine Menge von seinem Ausbildungsgehalt investieren muss. Wenn man dann noch ein eigenes Auto hat, mit dem man an die Arbeit fahren muss würde man nur für seine Wohnung + Ausbildung arbeiten gehen, was vielleicht irgendwann zur Demotivation führen könnte. Hier also der finanzielle Nachteil für den Auszubildenden.

Noch ein Grund, einen ortsansässigen Auszubildenden, wäre zum Beispiel, falls dieser zum Beispiel jeden Tag mehr als ca. 40 Kilometer (mit Bus oder Bahn) pendeln müsste. Wenn man beispielsweise 42 Stunden die Woche arbeiten muss (eventuell kommen noch Überstunden hinzu) und dann noch jeden Tag 2 Stunden Bahn fahren muss (an die Arbeit + zurück) ist dies für den Auszubildenden (der gerade aus der Schule kommt) eine ziemlich hohe Belastung. Hier könnte sich der Chef auch denken: "Da habe ich doch lieber einen, der morgens frisch bei mir auf der Matte steht.."

Noch ein Grund könnte natürlich sein, dass die Firma Bereitschaftsdienst macht und man dann natürlich Leute braucht, die möglichst schnell in der Firma sein können.

Ich denke aber, dass dies nur Argumente sind, die zum tragen kommen, falls sich der Personalchef nicht zwischen zwei Auszubildenden entscheiden kann.

Viel wichtiger sind da der Eindruck im Vorstellungsgespräch, die Schulnoten und Praktikas (mit deren Beurteilungen).

Weil ich es als Absagegrund bekomme (schriftlich)...

Wenn dann denke ich, dass dies nicht der einzige Grund war, warum sie dich nicht genommen haben. Warscheinlich warst du genauso gut wie andere Bewerber, da habe sie eventuell denjenigen genommen, der näher an der Firma wohnt (evtl. Gründe siehe oben).

Ich hätte, falls es dich ärgert und du es genau wissen willst, einfach in der Firma angerufen und nachgefragt. Dadurch erfährst du, warum du dort nicht genommen worden bist und kannst bei der nächsten Bewerbung eventuell ausschließen, dass du aus selbigem Grund wieder eine Absage bekommst.

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Gast sohndesraben

Das man einen Absagegrund mal so genau erfährt wundert mich.

In meinen Stand nur immer, dass sie sich trotz guter Qualifikationen für einen anderen entschieden haben...blablabla...

Ein richtiger Grund wurde nie genannt, würde aber sicher vielen Leuten helfen sich zu verbesseren. :-)

Jede Firma hat ihre eigenen Gründe warum sie Leute ablehnt und jeder Bewerber hat ja auch das Recht "nein" zu sagen, was ich im übrigen auch gemacht habe. :)

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In meinen Stand nur immer, dass sie sich trotz guter Qualifikationen für einen anderen entschieden haben...blablabla...

Ein richtiger Grund wurde nie genannt, würde aber sicher vielen Leuten helfen sich zu verbesseren. :-)

Daraufhin habe ich bei einer Firma angerufen und habe mit dem Personalleiter gesprochen, dieser teilte mir daraufhin mit, dass er mir nicht genau verraten dürfte warum sie mich abgelehnt haben. Naja, bisschen doof ist das schon ..

Gruß,

Moritz

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Kann ich leider auch nur so bestätigen.

Egal wo ich mich bisher beworben habe. Von Ortsansässigen Firmen bekam ich einladungen zu Vorstellungsgesprächen, von Firmen aus fremden Regionen bisher nur absagen.

Und das obwohl ich Single und ungebunden bin.

Hab auch keine Ahnung woran das liegen könnte.

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also wir wohnen hier in einer sehr Firmenreichen Umgebung hier, zahlreiche Firmen sind mir nur 5-30 Minuten Fußweg entfernt.

Und natürlich klapper ich erstmal diese Firmen ab, ich bewerbe mich zurzeit bei all den naheliegenden Firmen und erwähne auch kurz in der Bewerbung, dass ich in der Nähe des Unternehmens wohne, das merken die eh selbst an der gleichen PLZ :D

Und wenns bei einem dieser naheliegenden Firmen klappen sollte, hab ich keine Fahrtkosten, hin und zurücklatschen, besser gehts nicht :).

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Ich habe zwischen Wohn- und Arbeitsstätte knapp 500 Kilometer liegen (Düsseldorf - Ulm). Das hat auch erstmal zur Verwirrung geführt ("Sie pendeln aber nicht täglich!?"), war dann aber kein Problem. Vielleicht liegt es tatsächlich an den bereits angesprochenen Gründen, warum dem so ist.

Vielleicht ist es sinnvoll (kommt auf den eigenen Typ an, ich würds bringen), direkt im Anschreiben dazu Stellung zu nehmen ("immer höhere Ansprüche.. bla... zeitliche und örtliche Flexibilität.. fasel..."), wobei allerdings auch die Gefahr besteht das Unternehmen vor den Kopf zu stossen. In meinem Fall wäre das allerdings so gewollt gewesen, dass ich sage "Hey, jetzt bin ich schon so flexibel, da kann ich doch auch ein bisschen was erwarten...."

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