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Netbookkauf ok?


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Guten Tag,

da ich eine Übergangslösung aufgrund Laptop-/PC-Mangels Zuhause benötige, habe ich eine lange Recherche gestartet, welches NB zu mir passt, daneben darf die Geschwindigkeit, bei der man das Schwitzen anfängt -da es zu schnell ist- nicht fehlen. Daher habe ich mir sowohl SSD-HDs, als auch gescheite RAMs welche Dual-Channel fähig sind, angeschaut.

Leider unterstützt -zumindest gehe ich sehr stark davon aus- das Übergangsgerät kein SATA 3.0, sonst hätte ich mich richtig gefreut^^, leider weiß ich auch nicht wie viel Cache das Teil hat :( - aber laut den Tests soll diese SSD sehr schnell sein. Beim RAM bin ich mir hingegen nicht sicher, ob er eine Taktfrequenz von 1333 MHz unterstützt oder ausschließlich bis 1066 MHz.

Meine Entscheidung (Amazon Preise):

NB: ASUS Eee PC 1001PX-WHI127S für 238,- €

SSD: Samsung 32GB MMCRE32G5MSP-0VAD1 für 68,- €

RAM: Corsair PC1333 DDR3-4GB Kit CMSO4GX3M2A1333C9 für 38,95 €

Gesamt: 344,95 €

Die Entscheidung für die Komponenten sind größtenteils aufgrund verschiedener Tests durch Laien und Fachleute im Internet gefallen.

Die hauptsächliche Entscheidung für den Netbook war net schwer, denn bis 300,- gab es kaum einen Laptop, dessen CPU-Taktfrequenz über 1,66 GHz war und dadurch auch maximal einen internen Grafikchip namens Intel GMA 3150 hatte. Also Preis-Leistung war/ist mit 238,- € ganz in Ordnung.

Beim SSD warens die Geschwindigkeitstests und beim RAM die guten Bewertungen seitens glücklicher Kunden

Klar gab es bis 300,- € einige wie ASUS 1015B-WHI032S, welcher sogar USB 3.0 unterstützt oder der ASUS 1015T mit verlockendem Bluetooth 3.0 (jedoch nach Adam Riese gerade mal 3 MB/sec überträgt, das packt jeder 2.0-fähiger USB-Stick, auch wenns nicht bequem (drahtgebunden), jedoch dadurch schneller und durch den kabelverbund sicherer ist. Was andere Netbooks in dem o.g. Preisrahmen wie Acer betrifft, möchte ich dazu sagen, dass ich mich bis heute nie mit einer Acer-Tastatur anfreunden konnte^^

Interessanter als meine Auswahl wäre vielleicht ein Laptop mit Tastatur im MAC-Format(ihr wisst schon was ich meine, hat diese Form eine bestimmte Bezeichnung?) und im lockeren Preissegment.

Vielen Dank für eure Kommentare im Voraus

Dawuud

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Erstmal: bei einem Netbook ist der limitierende Faktor die CPU, nicht eine wie auch immer geartete SSD oder der RAM, außer er ist zu klein (aber das willst Du ja sowieso ändern - ob das nun DDR3-1066 oder 1333 ist, wirst Du null komma gar nicht spüren).

SATA 3.0 ist bei Netbooks komplett überflüssig und nur bei den Dingern drin, um einen höheren Preis zu rechtfertigen. Nur die teuersten SSDs kommen auch wirklich über die Übertragungsrate von SATA 2.0, und Übertragungsrate ist nicht alles, viel gravierender ist die drastisch kürzere Zugriffszeit einer SSD gegenüber einer HDD.

USB 3.0 ist zwar schön, allerdings bei einer internen 32-GB-SSD auch nicht wirklich sinnvoll, weil man da neben dem Betriebssystem sowieso nicht viel anderes drauf bekommt.

Dann: man bekommt was man bezahlt -> wenn Du mehr ausgibst, bekommst Du auch mehr Leistung. Gerade bei Netbooks im niedrigen Preissegment ist es klar, dass da kein Quadcore mit 3 GHz werkeln kann, weil so etwas schlicht im Einkauf zu teuer wäre.

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vielen Dank für die schnellen Antworten (Rekordzeit!)

@itazubi hatte schon einen ASUS 1005HA-M Netbook und war im Großen und Ganzen zufrieden, habe ihn an ein Freund verkauft (weil er ihn unbedingt wollte, übrigens war die Garantie futschi, weil ich rumgeschraubt hab... er wollte ihn trotzdem :D).

@Eye-Q vielen Dank für deine Infos

Hätte einige Fragen

1. Ab welcher CPU-Taktfrequenz würde sich ein hochwertigerer RAM und SSD sich lohnen? Könntest du mir das mal bitte genauer erklären (vielleicht ne logische Rechnung)? Ist schon länger her, als wird das durchgenommen haben^^

2. Soll ich mir aus diesem Grund ausschließlich einen Netbook holen, dazu min. zwei GB RAM aufrüsten?

3. Sollte ich mehr Geld investieren, sodass es sich lohnt eine SSD inkl. RAM mit höherer Taktfrequenz reinzubauen?

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ein netbook ist ein besseres smartphone. man kann mal was drauf tippen, sich ein pdf anschauen, beim zugfahren einen film anschauen, mal was im inet nachschauen, mails abrufen. sobald man regelmäßig damit arbeitet kommt einem das ****en. winztastatur und briefmarkenmonitor machen echt keinen spaß. ne powerpointpräsi zu erstellen ist fast nicht möglich.

nichts desto trotz möchte ich meines nicht missen. für den oben genannten zweck. für alles andere hab ich einnen vernünftigen rechner. für die oben genannten aufgaben kommt es überhauptnicht auf ein paar millisekunden schnelleren speicherzugriff an, zumal der atom eh ne lahme krücke ist.

es lohnt sich allerdings, ram aufzurüsten. meist ist beim eee 1gb verbaut und 2 werden unterstützt. das macht sich bemerkbar.

als ich mir meines gekauft habe, da gab es als os ein abgespecktes xp mit ner kleinen ssd und ne linuxversion mit 2 ssd (eingesparte lizenskosten!) ich weiß nicht, obs das momentan noch gibt, aber nach sowas lohnt sich ausschau zu halten.

viel spaß mit dem eee!

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Danke für deine Antwort, jedoch ist es ja wirklich so Übergangslösung wie gesagt :D, danach möchte ich mir den Acer Aspire TimelineX 3820TG-484G75nks holen -auch wenn ich die blöden Acer-Tastaturen nicht so mag^^. Denn die Details hauen mich um

• Core i5-480M 2x 2.66GHz

• 4096MB (2x 2048MB) [wird ggf. mit einem RAM höherer Klasse (höhere Taktfrequenz, niedrige Latenz) ersetzt]

• 750GB [wird mit einer 32 GB SSD ersetzt]

• AMD Radeon HD 6550 1024MB [93. Platz im Benchmarktest bei Notebookcheck - für einen 13" einfach nur Top!]

• (64-bit)

• Li-Ionen-Akku (6 Zellen, 6000mAh)

• 1.80kg

24 Monate Herstellergarantie

Notebookjournal:

PRO: sehr lange Akkulaufzeit, gute 3D-Leistung im kleinen Chassis, geringes Gewicht, gute Verarbeitung

KONTRA: dunkles und kontrastschwaches Display, gewöhnungsbedürftige Tastatur, gedrosselte PCI-Expressanbindung

Notebookcheck:

85% - Abzüge gabs bei Konnektivität und Display; Wenige Anschlüsse und Positionierung; Schwache Kontraste und Blickwinkel; Kein DVD-Laufwerk; Schweres, großes Netzteil

mir stellt sich die Frage, warum es bei der PCI-Anbindung so zu meckern gibt, obwohl es Gigabit-fähig ist?!

Aber wenn jemand denkt, dass es einen besseren im 13-Zöller Bereich gibt, der soll ganz laut schreien^^

Bearbeitet von daawuud
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Glaubst du wirklich, dass dir 32 GB SSD reichen werden? Jedes Spiel ist heutzutage größer als 1 GB. Bedenke man Windows, andere Programme. Da bist du sehr schnell bei 32 GB angelangt. Danach geht es nur nicht mehr weiter (SSD voll) ;-)

hatte mir schon überlegt einen 16 GB SSD (in Zukunft) zuzulegen, doch das würde sich aufgrund der Preisdifferenz zu einem 32 GB erstens nicht lohnen und zweitens wäre es sehr knapp... (liegen zehn bis 20,- € dazwischen^^ [bei Amazon, denn sowas würde ich nur bei Amazon aufgrund des guten Services kaufen]) naja und um ehrlich zu sein, bin ich auch nicht wirklich so der Zocker, wenn ich mal bock habe oder so kleine LAN-Party bevorsteht, dann hau ich mir halt schnell CSS/1.6 oder so drauf, aber ansonsten passt das soweit, aber danke für die Warnung^^ - bin eher so der Office&Opera Freak

Ist diese SSD eigentlich SLC oder MLC?

MLC natürlich^^ - welcher Normalverdiener, kann sich denn SLC (momentan) leisten. Die sind echt sehr teuer... übrigens bekommt man alles nach nem halben Jahr aufgrund der Weiterentwicklung günstiger, also abwarten und Tee trinken. Ein SLC soll sich auch wirklich nicht lohnen (momentan), erst wenn die Preise sinken (hatte ich mal auf einer Fach-Homepage gelesen gehabt).

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  • 1 Monat später...

Ich habe soeben ein Artikel in der CHIP (07/2011) gelesen. So wird bei einem Atom-CPU auch SSDs mit maximal 300 MB/s unterstützt. Dies gilt auch für ein Core i3/i5/i7/2 Duo bzw. Quad. Hingegen unterstützt ein Core Duo max. 150 MB/s bei SATA. Von Pentium M und 4 M wird es nicht unterstützt.

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Hat mit der CPU doch gar nichts zu tun. Und der Atom wird garantiert unter Arbeitsbedingung keine 300MB/s von einer SSD ziehen koennen, da ihm die Puste ausgeht. Einen hochgezuechtetem Core 2 Quad kostet das schon mal locker 40% CPU Last von einem Kern. Der Atom wird sich langlegen sobald gleichzeitig Daten von der SSD geholt werden sollen und dann ein Programm ordentlich CPU-Leistung nuckelt. Die Kombo erreicht somit hoechstens beim Benchmark das Maximum. Im Praxisbetrieb also voellig Wumpe ob 150MB/s oder 300MB/s beim Atom. Wichtig ist die Zugriffszeit und I/O Leistung. Da kannst du selbst einem Pentium M, den du irgendwie mit der SATA- SSD per Adapter ausstattest noch ordentlich anfeuern. Im Schnitt dreht der Pentium M dann dem Atom trotz der maximal 133MB/s im Vorbeilaufen den Hals um.

Auch ich kann dir nur von Netbooks abraten. Totaler Spielkram. Gebrauchtes Business- Notebook kaufen und alles ist Tutti.

Bei einem modernen Rechner sollte die OS- Systempartition (Vista/ Win 7) mindestens 64Gbyte groß sein. Und das reicht dann gerade mal fuer das OS und kleinere Standardprogramme. An Spiele ist da gar nicht dran zu denken, da auch die 64 Gbyte Partition garantiert zu klein werden wird, wenn das System 1 oder 2 Jahre auf dem Buckel hat. Die 120GByte SSD von Intel aus der 320iger Reihe kostet fast nichts. Kaufen! Kleine SSDs haben keine Leistung, das kommt noch hinzu.

Deswegen wird es kaum eine Rolle spielen, ich welches der Systeme du die SSD reinsteckst. Kleine SSDs sind in solchen alten Geraeten eher angebracht. Sie sollten aber auf modernen SSDs basieren. (Intel 320iger Serie mit 40GByte) Bei aelteren Geraeten haettest du dann nur wegen SATA Probleme, weil der oft fehlt. Die einfachen Transcend Dinger z.B. werden die Kiste eher langsamer als schneller machen, die legen naemlich bei kleinen Bloecken Wartepausen ein, die sich durch Aussetzer in Sekundenbereichen bemerkbar machen.

Bearbeitet von FfFCMAD
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