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Wie organisiert ihr eure Dateien?


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Hallo!

Ab und zu kommt es vor, dass ich mal wieder mit einem neuen System anfangen kann. Dann überlege ich mir, wie ich mein Home-Verzeichnis und ähnliches einrichten soll. Aber das bringt alles nichts - nach ein paar Jahren ist doch wieder Wildwuchs entstanden. Es geht ja vielleicht noch mit Fotos. Die kommen in alle in ein Foto-Verzeichnis. Aber selbst das ist nicht optimal, wenn z.B. ein Foto von einem Flip-Chart eher zu einem Projekt-Ordner gehört, aber eben auch in den Foto-Ordner. Dann weiß ich nicht so recht wohin damit.

Die hierarchische Organisation scheint mir da nur bedingt optimal. Es ist zwar ein intuitives System, das ein Betriebssystem bietet, aber es hat auch Nachteile. Man könnte entsprechende Verknüpfungen anlegen, aber das geschieht manuell und man muss es pflegen. Also ist das auch nicht so optimal.

Wie macht ihr denn das? Nutzt ihr irgendwelche Tools vielleicht, die über das Verzeichnissystem hinausgehen? Labelt ihr vielleicht Dateien (wie man das ja gerne bei Fotos macht)? Nutz ihr Desktop-Such-Tools?

Bei mir entsteht halt immer so ein System, bei dem nur ich mich noch auskenne (wobei ich dann teilweise auch irgendwann wieder vergesse, wo was liegt und ich suchen muss), das für andere bestimmt unlogisch ist. Seid ihr diszipliniert und ordentlich? Oder kennt ihr das, wie es bei mir ist? Ich muss auch zugeben, dass es auf meinem realen Schreibtisch seltsame Zettelsysteme gibt. Da kriege ich das anscheinend auch nicht besser gebacken. Aber immerhin kleben keine PostIts am Monitor ;)

Bei Bookmarks oder Aufgabenlisten ist das aber auch so ähnlich. Finde ich alles gar nicht so leicht. Hätte halt gerne mal vernünftiges Konzept.

Bearbeitet von achwasweissdennich
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Hey, eigentlich ist das Ganze ganz Simpel:

Ich nummeriere ein Verzeichnis durch, wonach dann eine Bezeichnung folgt.

Wenn es persönliche Verzeichnisse sind, auf einem USB-Stick z.B. folgt noch

ein Namenskürzel ( NKue für Beispiele ). In Homeverzeichnissen oder so meist

nur Nummerierung + Zweck.

In /home/nkue/ meines Notebooks sieht das z.B. dann so aus:

000_NKue_Ausbildung

--> 001_Betrieb

--Versch. Verzeichnisse wie Projekte z.B.--

--> 002_Berufsschule

--> 00_Faecher

-----> 00_Fach_WBL

...

001_NKue_Priv

---->000_Musik

---->002_Weitere-Rubrik

---->003_Fuer-irgendwas (Art Verzeichnis für eine bestimmte Sache, z.B. ein privates Projekt)

002_NKue_Verein

---->000_Allg_Info

---->003_Irgendein-Projektteil...

003_NKue_...

Und so weiter.

Wenn es um sowas wie Vorträge, Referate, Ausarbeitungen geht, landet dies

grundsätzlich alles in einem "Projektverzeichnis" welches sich selbst organisiert.

Wichtig ist zu Wissen, dass man sich mehrere Stellen schafft, an denen man Dinge ablegt.

Wenn ich aus dem Vereinsverzeichnis z.B. ein Projekverzeichnis drin habe, und dazu gibt

es Bilder, gibts im Projektverzeichnis einen Bilderordner mit entsprechender Bezeichnung.

Musik zu etwas oder ein Video für eine Präsentation für irgendetwas liegt dann auch im

Projektverzeichnis dafür.

Auch, wenn es dieses Musikstück z.B. schon im Musikverzeichnis und in einem alten Projektverzeichnis gibt.

(Ich denke hierbei an PowerPoint-Projekte aus meiner Schulzeit wo wir immer das selbe

Intro benutzt haben und dafür eine bestimmte Musikdatei hatten).

Du musst so überlegen:

-> Was mache ich mit den Daten?

-> Wo speichere ich sie überall? ( USB-Stick z.B. für das Ausbildungsverzeichnis identisch mit dem auf Deinem Rechner )

Und wenn Du dann anhängigkeiten schaffst, wie z.B. in dem PowerPoint-Beispiel für die Musikdatei, dann finde ichs eher schwieriger, weil dann, wenn etwas damit ist, sucht mans.

Und wenn ich mich dann durchgraben muss durch, damals den Schulserver bis nach

\\server\gruppenverzeichnis\musik\a\abba\lied-dateiname.mp3

Oder

\\server\gruppenverzeichnis\klassenfahrt\blablabla

Dann krieg ich nen Wolf, wenn das alles Vertreut im Dateisystem liegt.

Aber vllt. haben ja noch andere bessere, effizientere Art und Weisen für dieses Problem.

Ich habe mir auch schon öfters Gedanken um dieses Thema gemacht...

Bearbeitet von duuduu92
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Ahem... duuduu92, dein Beitrag ist etwas schwierig zu lesen. Ich verstehe das mal so:

  • Du nummerierst Verzeichnisse, vermutlich weil du eine bestimmte Reihenfolge haben willst (nicht die alphabetische oder so).
  • Verzeichnisse auf einem nicht-lokalen Datenträger versiehst du auch immer mit deinem Namen. Warum das? Verwendest du vielleicht verschiedene Benutzerkonten?
  • Die Struktur der Verzeichnisse ist natürlich/willkürlich. Es gibt keine Standardverzeichnisse (Projektverzeichnisse können, müssen aber nicht Bilder-, Musik-,...Ordner enthalten), die dann eventuell leer bleiben. Ist schon okay, finde ich, kann man so und so machen.
  • Dateien, die eigentlich in unterschiedlichen Verzeichnissen vorkommen müssten, kommen eben dort auch vor, weil du sie entsprechend vervielfältigst (Intros für PowerPoint war dein Beispiel). Damit sparst du dir Verknüpfungen und kannst auch mal bedenkenlos eine Datei löschen, weil diese nicht referenziert wird. Allerdings zu dem Preis, dass wenn du z.B. das Intro generell für alle PowerPoint-Dateien ändern willst, dies auch eben mehrfach tun (bzw. die Dateien mit einer neuen Datei überschreiben) und dafür auch die Speicherorte erst mal wieder finden musst.

Damit kann ich schon teilweise etwas anfangen. Aber es ist glaube ich noch etwas entfernt von einem Konzept. Aber habe ich das soweit richtig wiedergegeben?

Mal schauen, ob da andere noch etwas beisteuern können. Bin gespannt!

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Ganz einfach ausgedrückt: Alles, was zusammengehört, gehört zusammen.

Die Refernzen für ein Projekt gehören mit ins Projektverzeichnis, z.B.

Das mit dem Namen ist angewohnheit, bedingt durch einen Bekannten von mir.

Könnte man getrost auch weglassen, dadurch weiß ich aber, was genau gemeint ist.

Dadurch kann ich für mich persönlich den Unterschied zwischen NKue_Schule und dem

Ordner Schule festmachen. NKue, alles was mich persönlich betrifft, Aufgaben, Hausaufgaben,

Referate...

Schule, da war irgendwa,s was ich mitnehmen sollte / für jemanden dort abgelegt hatte.

Das mit den Doppelten Dateien hält sich in grenzen.

Das, in dem Beispiel genannten Intro z.B., ist eine Datei. Diese wird unter anderem Namen

in einem anderen Verzeichnis reingespeichert und anschließend wird darin die komplette

Präsentation eingebastelt.

Ändert sich das Intro zu einem Anlass, ist das ein eigenes Projekt, deswegen muss ich ja nicht

alle Präsentationen z.B. abändern.

Was ich sagen will: Eindeutige Bezeichnungen.

Das mit dem NKue ist eine, für mich praktische Methode.

Der unwahrscheinliche Fall, dass ich gleich von einem LKW überfahren werde und jemand

muss mit meiner Dateistruktur klarkommen weil er etwas sucht, ist das, woran ich denke und

demnach ich meine Daten sortiere.

In allen Lebensbereichen der Digitalen Welt nicht vorteilhaft und auch nicht durchgeführt, aber

eben bei solchen Dingen wie Berufsschule, Ausbildung, Verein, weitere Tätigkeiten doch nett,

weil man direkt alles findet.

Ich hoffe, es ist jetzt etwas klarer geworden, wie das gemeint war.

Dir ansonsten noch viel Erfolg beim suchen nach der richtigen Technik zum sortieren deiner

Dateien. :)

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Okay, habe jetzt auch noch mal eine Nacht drüber geschlafen. Mir ist dabei aufgefallen, dass bei dir, duuduu92, sich die Dateien möglicherweise einfacher organisieren lassen. Denn wenn da so Sachen bei der Ausbildung anfallen, dann sind die meistens vermutlich irgendwie auch mal abgeschlossen. D.h., das sind immer so kleinere Projekte, mit einem überschaubaren Umfang, die man auch wirklich einfach allesamt in einem Ordner halten kann. Ich denke, es ist dann etwas anderes, wenn man z.B. auf der Arbeit lang gehende Projekte hat, die eigentlich gar nicht aufhören. Z.B. bei der Entwicklung eines Produkts. Da fallen dann alle möglichen Dateien im Laufe der Zeit an. Und man weiß dabei vorher nicht, was da alles so kommt. Irgendwann hat mal eine Datei vom Kunden wegen eines Problems, dann gibt's Dokumentationen, dann muss man gelegentlich mal einen Dump irgendwohin speichern, dann dies, dann das, dann mal jenes. Lauter Zeugs, das vielleicht nicht mehr so einfach zu strukturieren ist, finde ich. Wenn man z.B. einmal ein Kundenproblem hat, dann kann man sich vornehmen, okay, ich lege dann mal einen Ordner 'Kundenanfragen' an. Aber das ist vielleicht nur mal einen Ausnahme gewesen, weil das sonst wer anderes macht. Und dann hat man einen Ordner, mit genau einem Subordner. Naja. Und dann gibt's vielleicht wegen dem Problem irgendwelche Analysen, bei denen auch wiederum Dateien anfallen, die aber dann eher allgemeiner Natur sind und nicht direkt mehr etwas mit dem Problem zu tun haben. Dann stellt sich die Frage, lege ich einen neuen Ordner Analysen an oder soll man es doch noch zu dem Kundenproblemordner hinzufügen. Und so weiter und so fort.

Bei mir ist es dann häufig so, dass ich mir denke: Gut, mach ich das halt jetzt erst mal so und so; ich kann's ja später immer noch umorganisieren. Aber dann vergeht ein halbes Jahr und mir ist immer noch keine bessere Idee der Strukturierung gekommen und es bleibt einfach so, wie es ist. So gedeihen dann Kraut und Rüben. Es kommen ja auch im Laufe der Zeit immer mehr Sachen hinzu, die dann wieder ganz anderer Natur sind. Und ich stelle mir auch oft die Frage: soll oder kann ich das nun mal löschen? Deswegen, um die Verzeichnisse aufzuräumen. Da stelle ich mir dann aber die Frage, ob ich das wirklich tun sollte. Man kann ja nie wissen, vielleicht brauche ich es ja doch noch mal.

Vielleicht wäre es sinnvoll einfach nie Dateien zu löschen (wenn's es nicht gerade um zig Gigabyte geht). Vielleicht, habe ich mir schon gedacht, wäre es auch sinnvoll, die Verzeichnisse wie bei einem Journal zu strukturieren. D.h. irgendwie chronologisch; sagen wir mal Monatsweise. Und wenn es irgendwie Querverbindungen geben soll, dann müssen halt Links angelegt werden. Aber so ganz sinnvoll erscheint das mir so auch noch nicht.

Ja, ich weiß ja nicht so recht. Das ganze mit dem Dateisystem erscheint mir ein bisschen unflexibel. Möglicherweise zwingt einem das eine unpraktische Denkweise auf. Ob es da wohl andere Ansätze und Tools gibt?

Ich bleibe nach wie vor gespannt auf weiter Ideen. Ich finde es nämlich auch recht interessant, denn es geht ja (anders als in der realen Welt mit Schränken, Ordnern und Zetteln) auch darum, Mechanismen zu entwickeln und zu verwenden, die einen ganz anderen Zugang und Komfort schaffen. Stichwort Desktopsuche: dazu habe ich irgendwo mal gelesen voll und ganz genau darauf zu setzen, d.h. sich um gar keine Struktur mehr bemühen, sondern eher um das gescheite Labeln von Dateien, so dass sie leicht wieder gefunden werden können. Erscheint mir nicht blöd, aber ich würde gerne mal jemanden hören, dass das tatsächlich praktikabel ist. Aber Labeln unter Linux, geht das denn?

Schönes WE und Gruß!

Bearbeitet von achwasweissdennich
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Aha! Da macht das schon wer so, wie ich das mal gehört hatte. Aber die Namen der Dateien sind dann schon eher lang und unpraktisch, oder? Und du hast dann wirklich keine besondere Struktur mehr? Hast du das mit dem Labeln mal ausprobiert (wobei ich nicht weiß, wie man das jetzt genau macht, aber zumindest weiß ich, dass man sich ja zig verschiedene Spalten im Explorer anzeigen lassen kann - alles Eigenschaften von Dateien - ich denke, dass man die entsprechend ändern, bzw. vergeben kann)?

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in der firma arbeiten wir mittlerweile alle mit google docs. da kennt man keine ordner, sondern hängt verschiedene labels an die dateien. das muss man schon tun, sonst werden sie nicht gefunden. eine produktpräsentation hätte dann evtl die labels präsentationen, produktxyz, vertrieb, ...,...., klickst du dann auf ein label, werden dir alle dateien angezeigt, die dieses lbel haben. mp3 tags funktionieren z.b. genau so. der aufwand ist genau so, wie die dateien in verschiedene, genau bestimmte ordner zu packen.

im grunde ist mir ja wurscht, wo der ganze mist liegt - und ich weiß ja, was ich suche. also gebe ich einfach einen teil des dateinamenein oder klicke das label an und bekomme eine auswahl an möglichkeiten...

imo ist eine ordnerstruktur, wie sie oben beschrieben wurde ganz schön DOSig

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:upps DOSig

Ist doch eigentlich immer noch Standard, oder? So machen das bestimmt 98% aller Benutzer, glaube ich mal.

Naja, das klingt schon gut. Habe nur mal gehört, dass die Entwicklung des Tools von Google eingestellt werden soll. Aber ist ja erst mal egal. Geht ja erst mal um den Ansatz und der scheint ja wirklich brauchbar zu sein, wie es klingt.

Cool wäre ja, wenn es das OS, bzw. wenn das Dateisystem das direkt unterstützen würde. Ich glaube, da gab's auch mal so einen Ansatz von Microsoft (WinFS?).

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ich benenne meine dateien mit sinnvollen namen und schmeiß alles entweder in einen ordner oder lasse sie im standardspeicherort des os. den rest besorgt die suchfunktion von windows 7....

Mach ich ganz genau so. Ich hab zu Hause ein Verzeichnis C:\@@ da kommt alles rein. Ausnahmen gibts quasi nur fuer Code (C:\coding mit Projektfoldern) und Photos.

Auf der Arbeit hab ich noch kein System. Da ich das erste mal im Leben mit einem Linux Desktop arbeite und wir ein kompliziertes System aus synchronisierten und nicht-synchronisierten Verzeichnissen haben bin ich noch am experimentieren.

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