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Automatische Betriebssystemverteilung


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Hallo,

auch für mich steht demnächst die Abgabe des Projektantrags an. Wollte mich im Vorfeld einmal erkundigen, ob das von mir gewählte Projekt geeignet bzw. machbar ist.

Möchte mit WDS (Windows Deployment Service / Bereitstellungsdienste) eine unbeaufsichtigte Betriebssysteminstallation realisieren.

Hintergrund:

Als Mitarbeiter eines Gebraucht-Hardware Vertriebs wird mir der Auftrag erteilt, eine Möglichkeit zu suchen, wie man die von uns angebotenen PCs/Notebooks mit einem vorinstalliertem Betriebssystem anbieten kann. Für den Mitarbeiter sollte die Installation so komfortabel wie möglich sein, da hier palettenweise (unterschiedliche) Geräte eingerichtet werden müssten. Nach Möglichkeit nur: Netzwerkkabel rein, Betriebssystem auswählen und warten.

Am Ende soll ein fertiges Betriebssystem auf dem Gerät sein, bestenfalls mit allen zu dem Zeitpunkt verfügbaren Updates und ggf. auch ein paar Zusatzprogrammen (z. B. Virenschutz). Treiber müssen auf jeden Fall direkt installiert sein. Der Kunde soll das Notebook halt nur auspacken und seine Freude damit haben.

Habe mich schon desöfteren mit WDS auseinandergesetzt, jedoch nie so tiefgehend (Treiber-, Update-, Softwareintegration und automatische Installation). Deshalb meine Frage, ob das Projekt wie gewünscht umsetzbar wäre und ob es umfangreich genug ist.

Verfügen übrigens über Server 2008 R2, hier ist zumindest Treiberintegration möglich.

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Hi,

habe mich persönlich zwar für WDS entschieden, mich im Vorfeld jedoch auch über OPSI erkundigt. Wollte das Projekt ursprünglich auch mit OPSI machen, mir wurde aber davon abgeraten, da es wohl mehr für den innerbetrieblichen Einsatz gemacht ist und nicht für die Weitergabe der installierten Geräte (OPSI-Client auf den Rechnern, ..)

Selbstverständlich werde ich aber einen Vergleich verschiedener Lösungsmöglichkeiten in dem Projekt unterbringen und auch im Antrag kein Wort darüber verlieren, dass ich am Ende WDS nutzen will.

Grundsätzlich interessiert mich erstmal, ob alles, was ich vorhabe auch mit WDS (oder ggf. einer Alternative) zu bewerkstelligen ist.

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Hallo,

aus dem Projekt kann auf jeden Fall was werden. Ich selbst bin momentan mitten in der Winterprüfung und daher schon mit der Bearbeitung fertig.

Ich habe ein ähnliches Projekt gewählt, allerdings war bei mir der OPSI vorgegeben und es war halt für dem Innerbetrieblichen Einsatz gedacht.

Im Endeffekt kommt alles auf den Antrag an. Ein guter Projektantrag ist auf jeden Fall die halbe Miete für das Projekt.

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Hallo,

eine Produktfindung gab es bei mir soweit gar nicht. Mein Thema vertiefte eher in die Konfiguration der Verteilung von Windows 7.

Projektziele waren bei mir:

Paketerstellung zur automatisierten Installation

automatisierter Domänenbeitritt

automatisierte Aktivierung

Treiberintegration

Updateintegration

Außerdem finden einer Alternative, falls der Rechner kein PXE Boot unterstützt.

Hört sich vielleicht etwas simpel an, aber das war an manchen Punkten ziemlich knifflig ^^

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Hallo,

habe jetzt mal eine noch unvollständige "Beta-Version" des Antrags gemacht und würde hierzu gerne mal ein paar Tipps/Ratschläge hören.

_______________________________________

1. Projektbezeichnung

Implementierung eines Systems zur automatisierten Betriebssystemverteilung

1.1. Kurzform der Aufgabenstellung

Zur Installation verschiedener Betriebssysteme auf unterschiedlicher Hardware soll eine Lösung entwickelt werden, welche eine komfortable Installation von mehreren Geräten gleichzeitig ermöglicht.

1.2. Ist-Analyse

Die Firma XYZ vertreibt große Mengen unterschiedlicher Gebrauchthardware, welche i. d. R. ohne jegliche Software, jedoch oftmals mit Lizenzen verschiedener Versionen der Microsoft Windows Betriebssysteme angeliefert wird. Dem Kunden kann somit kein fertig installierter Artikel angeboten werden, eine Betriebssystembeschaffung und -installation fällt auf den Käufer zurück. Hierdurch verringert sich die Attraktivität der angebotenen Artikel, gerade für unerfahrene Anwender. Außerdem sehen sich die Mitarbeiter des Support-Teams häufig mit Problemen bei der Betriebssystem- und Treiberbeschaffung konfrontiert.

2. Zielsetzung entwickeln / Soll-Konzept

2.1. Was soll am Ende des Projektes erreicht sein?

Es soll eine Umgebung bestehen, welches es dem Mitarbeiter des Hardwarevertriebs ermöglicht, das gewünschte Betriebssystem auf mehreren Geräten gleichzeitig komfortabel installieren zu können. Um Effizienz zu gewährleisten, muss die Installation nach nur wenigen Arbeitsschritten vollautomatisch ablaufen. Nach Beendigung der Installationsroutine ist das System mit sämtlichen Treibern vorkonfiguriert und auslieferbar. Der Kunde erhält den Artikel vollständig installiert und muss lediglich noch personalisierte Konfigurationen vornehmen.

2.2. Welche Anforderungen müssen erfüllt sein?

Für den jeweiligen Mitarbeiter darf die Installation eines einzelnen Systems nur wenig Zeit in Anspruch nehmen, da hier täglich eine große Anzahl von Geräten mit Betriebssystemen eingerichtet werden muss. Außerdem sollte der Ablauf für den Mitarbeiter nach einer kurzen Einweisung selbsterklärend sein. Wird eine Variante zur netzwerkbasierten Betriebssysteminstallation gewählt, darf das lokale Netzwerk nicht übermäßig belastet werden, um die innerbetrieblichen Abläufe nicht zu stören.

Der Kunde soll bei Auslieferung den Artikel sofort ohne Einschränkungen nutzen können. Nach einer kurzen Konfiguration personalisierter Einstellungen und der Eingabe der Lizenznummer ist das Gerät im betriebsbereiten Zustand.

2.3. Welche Einschränkungen müssen berücksichtigt werden?

Da über den Hardwarevertrieb unterschiedlichste Hardware mit unterschiedlichen Betriebssystem-Lizenzen angeboten werden, muss das System Treiber automatisch aus einer bestehenden Datenbank beziehen und installieren können.

3. Projektstrukturplan entwickeln

3.1. Was ist zur Erfüllung der Zielsetzung erforderlich?

3.2. Hauptaufgaben auflisten

Ausarbeitung verschiedener Möglichkeiten

Kosten-Nutzen-Vergleich der Möglichkeiten

Recherche durchführen

Grundlegende Einrichtung in einer Testumgebung

Test des Systems mit Installation auf externem Gerät

Eventuelle Fehlererkennung und –Behebung

3.3. Teilaufgaben auflisten

3.4. Grafische oder tabellarische Darstellung

4. Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden

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der Zeitplan wäre hier geschickt :) Und wie auch schon in einem anderen Thread geschrieben: Sind alle Rechner wirklich vom selben Typ? Was wenn nicht? Ein Projekt kann auch sein, das man einen Teilbereich des Problems rauspickt und sauber aufarbeitet. Ein Projekt muss nicht umfangreich sein, es muss den Kriterien eines Projektes entsprechen.

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"Außerdem sehen sich die Mitarbeiter des Support-Teams häufig mit Problemen bei der Betriebssystem- und Treiberbeschaffung konfrontiert. "

Diesen Punkt würde ich vll rausnehmen, da du auch in Zukunft die Treiber mühsam raussuchen musst um sie in deiner DB zu speichern. Ich könnte mir vorstellen, dass der Prüfer sonst sagt du hättest das Problem nicht gelöst. An sich finde ich die Idee natürlich gut, da ich Ähnliches auch versuche ;) Check doch mal meinen Antrag aus :D

Gruß

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"Außerdem sehen sich die Mitarbeiter des Support-Teams häufig mit Problemen bei der Betriebssystem- und Treiberbeschaffung konfrontiert. "

Diesen Punkt würde ich vll rausnehmen, da du auch in Zukunft die Treiber mühsam raussuchen musst um sie in deiner DB zu speichern. Ich könnte mir vorstellen, dass der Prüfer sonst sagt du hättest das Problem nicht gelöst. An sich finde ich die Idee natürlich gut, da ich Ähnliches auch versuche ;) Check doch mal meinen Antrag aus :D

Gruß

Danke dafür. Im Fall des Support-Teams ist das Problem aber noch ein wenig "krasser", da natürlich für einen Typ wohl mal zig Anfragen für zig Komponenten reinkommen. Außerdem ist es für den Kunden auch nicht immer schön, sich beim Verkäufer melden zu müssen, weil er nicht klar kommt. Sowas prägt sich natürlich ein und beim nächsten mal sagt der "DAU": Beim nächsten mal kauf ich woanders, da ist mir das zu kompliziert.

Beim WDS werden die Treiber einmal vom Mitarbeiter (Fachmann) eingebunden und sind für die Komponente dauerhaft da und der Kunde hat keine Berührung mehr damit und der Mitarbeiter nur einmal.

Wäre das evtl besser, wenn man das so umschreibt? Also Entlastung des Kunden und des Support-Teams gleichermaßen?

Bearbeitet von JEsders
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Danke dafür. Im Fall des Support-Teams ist das Problem aber noch ein wenig "krasser", da natürlich für einen Typ wohl mal zig Anfragen für zig Komponenten reinkommen. Außerdem ist es für den Kunden auch nicht immer schön, sich beim Verkäufer melden zu müssen, weil er nicht klar kommt. Sowas prägt sich natürlich ein und beim nächsten mal sagt der "DAU": Beim nächsten mal kauf ich woanders, da ist mir das zu kompliziert.

Beim WDS werden die Treiber einmal vom Mitarbeiter (Fachmann) eingebunden und sind für die Komponente dauerhaft da und der Kunde hat keine Berührung mehr damit und der Mitarbeiter nur einmal.

Wäre das evtl besser, wenn man das so umschreibt? Also Entlastung des Kunden und des Support-Teams gleichermaßen?

Habt ihr euch die Treiber die ihr einmal rausgesucht habt nicht iwo dauerhaft gespeichert? Also z.B. für das und das Board oder die und die Graka die vll nochmal in einer Konfiguration vorkommen könnte?!

Ich würde den Punkt mit der Treiberbeschaffung vll doch drin lassen und dann unter den Zielen sowas eintragen wie:

"Aufbau einer Treiber-Datenbank im WDS zur zukünftigen vereinfachten Treiberinstallation" (****** Formulierung aber ich hoffe du verstehst was ich meine) Der Punkt ist der: Wenn du deinen WDS installierst, hast du nicht direkt alle Treiber und in deinem Ziel heisst es: "Nach Beendigung der Installationsroutine ist das System mit sämtlichen Treibern vorkonfiguriert und auslieferbar" Dies kannst du nicht von Anfang an umsetzen, da sich deine Treiberdatenbank erst mit der Zeit weiter ausbaut. Vll sehe ich das selber zu eng aber ich könnte mir vorstellen, dass man ins Schwitzen gerät wenn ein Prüfer daraud rumreitet.

Gruß Velmont

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Habt ihr euch die Treiber die ihr einmal rausgesucht habt nicht iwo dauerhaft gespeichert?Also z.B. für das und das Board oder die und die Graka die vll nochmal in einer Konfiguration vorkommen könnte?!

Nicht direkt, da wir nur die Fragen beantworten, WO der Kunde die findet und ggf. mit Downloadlink. Aber eine Art Datenbank aller schon beantworteten Fragen wäre am Ende genauso groß und aufwendig, wie das raussuchen der richtigen Treiber pro Mail (haben da bei den gängigsten Marken ja auch schon Routine drin).

Ich würde den Punkt mit der Treiberbeschaffung vll doch drin lassen und dann unter den Zielen sowas eintragen wie:

"Aufbau einer Treiber-Datenbank im WDS zur zukünftigen vereinfachten Treiberinstallation" (****** Formulierung aber ich hoffe du verstehst was ich meine) Der Punkt ist der: Wenn du deinen WDS installierst, hast du nicht direkt alle Treiber und in deinem Ziel heisst es: "Nach Beendigung der Installationsroutine ist das System mit sämtlichen Treibern vorkonfiguriert und auslieferbar" Dies kannst du nicht von Anfang an umsetzen, da sich deine Treiberdatenbank erst mit der Zeit weiter ausbaut. Vll sehe ich das selber zu eng aber ich könnte mir vorstellen, dass man ins Schwitzen gerät wenn ein Prüfer daraud rumreitet.

Gruß Velmont

Werde ein Treiberpaket von z. B. Driverpacks integrieren. Damit sind schonmal viele Treiber abgedeckt und erst wenn welche fehlen, werden die in das WDS integriert. Stelle mir das so vor, dass der Mitarbeiter dann ein Gerät jedes Typs auf Treiber-Vollständigkeit prüft, ggf. Treiber integriert und dann erst alle Systeme ausrollt.

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Habe noch eine Frage: Ich bin ja jetzt nicht explizit auf die Version des Betriebssystems eingegangen, sondern nur auf "unterschiedliche". Fakt ist ja, dass WDS bei Windows XP nicht annähernd so komfortabel ist wie Windows Vista/7, weil es keine Imagebasierte Installation bietet. Bei Windows XP müsste man für fast jedes Gerät (unterschiedliche Boards) ein Image erstellen, was sich nur selten lohnt.

Nun meine Frage:

- Soll ich Windows XP schon im Antrag ausschließen ("Aufgrund Aktualität nur Windows 7 / Vista, weil Support von XP bald eingestellt wird")?

- Oder lieber im Projekt selber auf den Umstand hinweisen, dass das Kosten-/Nutzen-Verhältnis bei XP nicht passt?

- Oder darauf hinweisen, aber trotzdem eine Möglichkeit einbringen, Windows XP verteilen zu können, die man dann nach Abwägung des Aufwands in Einzelfällen nutzen könnte.

Windows XP unter den Tisch fallen zu lassen ist wohl keine Möglichkeit, da würden mich die Prüfer ja auseinander nehmen.

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Also ich habe es bei mir so gemacht, dass ich als klares Ziel im Projekt festgelegt habe, dass während des Projektes Windows 7 automatisiert auf einem Testrechner installieren muss. Sich ein ganz klares Ziel zu setzen ist wichtig, da du sonst in der Präsentation Probleme bekommen könntest zu belegen, dass dein Projekt wirklich erfolgreich war.

So hast du dein Projektziel ganz klar angesetzt. Wenn du schreibst, du willst es allgemein Verteilen können, hast du kein klares Projektziel (kann von den Prüfern anders verstanden werden).

Ein Beispiel aus meiner Prüfung.

Thema war die Umstellung der Rechner auf Windows 7. Als Projektziel habe ich aber genannt, dass ich erstmal die Verteilung auf einem Testrechner durchführe. Hätte ich das nicht gemacht, hätten die Prüfer verstehen können, dass ich alle Rechner innerhalb des Projektes umstellen will und somit wäre mein Projekt nicht erfolgreich gewesen.

Ich rate dir also zu schreiben du willst dieses System allgemein einrichten und willst die Verteilung auf einem Testrechner durchführen. Je nachdem wie deine Zeitplanung ist, kannst du dann schreiben, dass du darauf Windows 7 und/oder Windows Vista verteilen willst

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Ahoi!

Ich habe mir dein Projektvorhaben mal genau durchgelesen und gemerkt, dass ich ein ähnliches Projekt vorhabe.

Allerdings komme ich gerade etwas ins grübeln. Denn ist es nicht so, dass WDS eigentlich garnicht dafür geeignet ist, um Clients mit Updates, Virenupdates etc. zu versorgen.

Macht das nicht WSUS?

Gruß

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Ahoi!

Ich habe mir dein Projektvorhaben mal genau durchgelesen und gemerkt, dass ich ein ähnliches Projekt vorhabe.

Allerdings komme ich gerade etwas ins grübeln. Denn ist es nicht so, dass WDS eigentlich garnicht dafür geeignet ist, um Clients mit Updates, Virenupdates etc. zu versorgen.

Macht das nicht WSUS?

Gruß

Richtig, habe vor dann letztendlich über ein Skript das WSUS nach allen Updates durchsuchen zu lassen, bevor die Installation fertiggestellt ist und sich das Gerät abschaltet. Ob das alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, wird sich zeigen. Das wäre aber natürlich ein echter Mehrwert für unsere Kunden und auch für uns im innerbetrieblichen Einsatz.

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  • 2 Wochen später...

Hier einmal die fertige Version des Antrags. Falls noch jemandem was auffällt, was Verbesserungswürdig ist wär ich über Tipps sehr dankbar ;)

________________________

1. Projektbezeichnung

Erstellung einer Umgebung zur automatisierten Betriebssystemverteilung

1.1. Kurzform der Aufgabenstellung

Zur Installation verschiedener Betriebssysteme auf unterschiedlicher Hardware soll eine Lösung entwickelt werden, welche eine komfortable Installation von mehreren Geräten gleichzeitig ermöglicht.

1.2. Ist-Analyse

Die Firma XXX vertreibt große Mengen unterschiedlicher Gebrauchthardware, welche i. d. R. ohne jegliche Software, jedoch oftmals mit Lizenzen verschiedener Versionen der Microsoft Windows Betriebssysteme angeliefert wird. Dem Kunden kann somit kein fertig installierter Artikel angeboten werden, eine Betriebssystembeschaffung und -installation fällt auf den Käufer zurück. Hierdurch verringert sich die Attraktivität der angebotenen Artikel, gerade für unerfahrene Anwender. Außerdem sehen sich die Mitarbeiter des Support-Teams häufig mit Kundenanfragen zur Treiberbeschaffung und Betriebssysteminstallation konfrontiert.

2. Zielsetzung entwickeln / Soll-Konzept

2.1. Was soll am Ende des Projektes erreicht sein?

Es soll eine Umgebung bestehen, welche es dem Mitarbeiter des Hardwarevertriebs ermöglicht, das gewünschte Betriebssystem auf mehreren Geräten gleichzeitig komfortabel installieren zu können. Um Effizienz zu gewährleisten, muss die Installation nach nur wenigen Arbeitsschritten vollautomatisch ablaufen. Nach Beendigung der Installationsroutine ist das System mit sämtlichen Treibern vorkonfiguriert und auslieferbar. Der Kunde erhält den Artikel vollständig installiert und muss lediglich noch personalisierte Konfigurationen vornehmen.

2.2. Welche Anforderungen müssen erfüllt sein?

Für den jeweiligen Mitarbeiter darf die Installation eines einzelnen Systems nur wenig Zeit in Anspruch nehmen, da hier täglich eine große Anzahl von Geräten mit Betriebssystemen eingerichtet werden muss. Außerdem sollte der Ablauf für den Mitarbeiter nach einer kurzen Einweisung selbsterklärend sein. Wird eine Variante zur netzwerkbasierten Betriebssysteminstallation gewählt, darf das lokale Netzwerk nicht übermäßig belastet werden, um die innerbetrieblichen Abläufe nicht zu stören.

Der Kunde soll bei Auslieferung den Artikel sofort ohne Einschränkungen nutzen können. Nach einer kurzen Konfiguration personalisierter Einstellungen und der Eingabe der Lizenznummer ist das Gerät im betriebsbereiten Zustand.

2.3. Welche Einschränkungen müssen berücksichtigt werden?

Da über den Hardwarevertrieb unterschiedlichste Hardware mit unterschiedlichen Betriebssystem-Lizenzen angeboten werden, muss das System Treiber automatisch aus einer bestehenden Datenbank beziehen und installieren können.

3. Projektstrukturplan entwickeln

3.1. Was ist zur Erfüllung der Zielsetzung erforderlich?

Es muss ein System zur einfachen automatisierten Betriebssystem-Installation in einer Testumgebung geschaffen werden, welche es ermöglicht, Installationen auf mehreren Geräten gleichzeitig durchzuführen.

3.2. Hauptaufgaben auflisten

Recherche durchführen

Ausarbeitung verschiedener Möglichkeiten

Vorauswahl eines Systems

Grundlegende Einrichtung in einer Testumgebung

Test des Systems mit Installation auf externem Gerät

Eventuelle Fehlererkennung und –Behebung

Zusammenfassung & Vergleich

3.3. Teilaufgaben auflisten

Kosten-Nutzen-Vergleich verschiedener Möglichkeiten

4. Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden ()

1. Initialisierung (2,5)

.....1.1. IST-Analyse (1)

.....1.2. SOLL-Konzept (1,5)

2. Realisierung (24,5)

.....2.1. Projektplanung / Vergleich der Möglichkeiten (4)

.....2.2. Auswahl und Beschaffung von Hard- und/oder Software (1,5)

.....2.3. Projektbearbeitung (19)

..........2.3.1 Durchführung (Aufbau, Installation, Konfiguration) (14)

..........2.3.2 Testphase (5)

...............2.3.2.1 Testkonzept erstellen (1)

...............2.3.2.2 Testdurchführung (2,5)

...............2.3.2.3 Fehlerbehebung (1,5)

3. Dokumentation (8)

_______

35 Stunden

Bearbeitet von JEsders
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