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"Kindersicheres" System aufsetzen


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Moinsen,

ich soll für meinen Neffen (8 Jahre alt) im Auftrag seines Vaters ein altes Notebook betriebsbereit machen.

Ich habe schon unzählige Rechner "betriebsbereit" gemacht, jedoch soll dieser kindgerecht sein.

Am liebsten hätte er (der Vater) einen Blacklistfilter, damit er (der Sohnemann) nicht den "ganzen Schund" im Netz absurfen kann oder versehentlich darauf stolpert. Meine Aussage, dass der "ganze Schund" gut 80% des Netzes ausmacht und ständig neuer Schund hinzu kommt, hat ihn wenig beeindruckt. Nun weiß ich, dass es spezielle Kinderportale gibt, die aber teilweise auch kontrovers diskutiert werden. Als Startseite dachte ich an eine Kindersuchmaschine, so weit bin ich schon mal.

Der Knirps hat ein gewisses Gespür für Technik und probiert auch schon (unter Aufsicht) an seines Vaters Arbeitsnotebook (Win7) herum, darf sich dort aber natürlich nicht austoben.

Meine Fragen setzen viel weiter vorne an, schon bei der Wahl des Betriebssystems.

Es handelt sich um ein Centrino Notebook der ersten Generation (BJ 2004) mit Pentium M 1,6 GHz und 512 MB RAM. Mitgeliefert ist eine WinXP Lizenz, die ich aber guten Gewissens nicht mehr verwenden will: Wegen des nahenden Supportstopps seitens Microsofts und wegen der allgemein hohen Anfälligkeit des Systems in den Händen absoluter PC-Beginner. Ich weiß, dass man restriktive Nutzerkonten einrichten kann. Aber dann bleibt noch das nahende Supportproblem und die Sache, dass XP-Systeme sich relativ schnell und leicht zumüllen lassen. Ich wohne gut 330 km entfernt und habe keine Lust auf Telefonsupport jede Woche.

Mir kam Linux in den Sinn, das verwende ich selbst auch. Das ein- und umsteigerfreundlichste Linux was ich kenne, ist Linux Mint. Gibt es eine für Kinder besser geeignete Distribution, evtl mit einer Vorauswahl an Educational Software? Mathetrainer, Sonnensystemerklärer, einfache Kinderprogrammiersprachen um dem Knirps dieses Talent vielleicht zu wecken?

Da der Knabe quasi "seinen ersten PC" bekommt und ich der Auffassung bin, dass Linux nicht schwer ist, wenn man nichts anderes kennt, habe ich auch keine Skrupel, ihm Linux zu verpassen.

Gleichzeitig muss es genügsam mit der Hardware sein und auf 512 MB laufen, von denen auch noch ein gewisser Teil für die intel Graka abgezweigt wird. Der Grafikspeicher ist variabel, kann ich bis 16 MB reduzieren, glaube ich.

Da der Knirps noch eine große Schwester hat, die im Sommer in die fünfte Klasse kommt, soll auch Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware drauf. "In der Schule machen sie MS Office" sagte mein Bruder. Finde ich total bescheuert. MS Office kostet richtig Geld und LibreOffice und andere können das gleiche. Eine Transferleistung von den Grundkenntnissen des einen Pakets zum anderen Paket kann jeder normal begabte Mensch ohne Probleme vollführen.

Besagte Schwester ist technisch weder interessiert noch besonders versiert, bei jedem Klick fragt sie nach, ob sie das gefahrlos tun darf. Ein User wie ihn sich im Zweifel jeder Admin wünscht. Sie ist also eher "Mitbenutzerin" des Computers, aber ihretwegen soll taugliche Officesoftware drauf, Kompatibilität zu MS Office wäre schon ein großer Vorteil, wenn die das in der Schule tatsächlich verwenden.

Internet: Der Browser soll allgemein bekannt sein (->> FireFox) und kindersicher. Als Startseite kommt mir fragFINN - die Suchmaschine für Kinder in den Kopf, gibt es besser geeignete? Womit setze ich um, dass die Kinder nur auf Seiten kommen, die auch für Kinder geeignet sind?

Mein Bruder und seine Frau sind keine Rabeneltern, die die Kinder der Ruhe wegen vor die Kiste setzen. Sie beschäftigen sich schon auch damit und erklären ihnen die Dinge, soweit sie können (die ganze Familie ist nicht besonders bewandert in IT-Dingen, vermutlich hat der Kleine allesamt in 2 Jahren spätestens überholt), aber sie wollen den Rechner auch nicht jedes mal wegsperren. Ziel ist wohl, die Kinder dazu zu bringen, von alleine ein gesundes Maß zu finden und ihnen dabei in gewissem Rahmen Freiheiten zu gewähren.

Da hier ja schon der eine oder andere selbst Nachwuchs hat oder ein solches Problem schon mal gelöst hat, erhoffe ich mir von Euch taugliche Ratschläge, wie ich ich das ganze angehen kann. Bitte auch zu Aspekten, die ich vllt. noch gar nicht bedacht habe, die aber wichtig werden können.

Schönen Abend noch!

SR

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Internet: Der Browser soll allgemein bekannt sein (->> FireFox) und kindersicher. Als Startseite kommt mir fragFINN - die Suchmaschine für Kinder in den Kopf, gibt es besser geeignete? Womit setze ich um, dass die Kinder nur auf Seiten kommen, die auch für Kinder geeignet sind?

Alles was lokal läuft kann der Kleine irgendwann rausbekommen. ;)

Falls du noch einen zweiten Rechner in der Reserve hast, ein alter P4 Barebone reicht da doch aus: Squid und Contentfilter.

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Hi Chief, danke für die Antwort. Proxy und Contentfilter kamen mir auch in den Sinn. Kann ich aber adhoc nicht umsetzen, da ich keinen Rechner mehr übrig habe. Das habe ich oben allerdings nicht erwähnt, mein Fehler.

Zwar habe ich noch meinen alten Dualcore-Athlon Desktop hier, aber der ist meiner Mutter versprochen. Vielleicht kann ich meinem Bruder 50 Euro aus den Rippen leiern für einen Raspberry Pi samt Gehäuse, der dann irgendwo in der Ecke liegt, das ist das was mir momentan noch einfällt, um die Proxylösung umzusetzen.

Dass der Kleine alles lokal laufende irgendwann rauskriegt, stimmt. Aber ich habe die Hoffnung, dass er dazu lang genug braucht um sensibilisiert genug im Umgang mit "dem Netz" zu sein. Frommer Wunsch, oder?

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Frommer Wunsch, oder?

Ja, und wenn ich mir das anschaue: Centrino Singlecore mit 512 MB? Dann sollte man das System extrem schlank halten. Alternativ mal ausschau halten, ein CoreDuo der ersten Generation kostet doch auch nicht die Welt. Alternative zur Alternative: aufstocken auf 2 GB, wenn der Lütte erstmal anfängt, etwas zu spielen, dann sollte schon etwas RAM dabei sein.

Vielleicht auch mal Edubuntu anschauen, der educational Zwei von Ubuntu.

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Das ist alles mit Geld ausgeben verbunden, das krieg ich bei meinem Bruder kaum durchgesetzt.

Er nutzte diesen Rechner selbst bis letztes Jahr zum arbeiten und daher hat er den Standpunkt "Wenn mir das bis vor kurzem reichte, reichts für die Kinder erst recht!"

Er gibt nur Geld für (IT) Elektronik aus, wenn es wirklich sein muss. Die Maschine ist ein Krampf, zweifellos. Darum kam ich auch direkt auf Linux.

Wenn ich sage "Hömma Bruder, wenn der Kleene anfängt, Spiele zu entdecken, oder mehr machen will als Firefox und Wikipedia, dann wäre mehr Speicher eigentlich unabdingbar. Ach was, nimm 300 Euro in die Hand und kauf ein Consumer Notebook von Acer!" wird er mit großer Wahrscheinlichkeit sagen "Pfff! Der soll nicht spielen, der soll erstmal lernen, damit umzugehen!"

Dass sein Sprössling ihn binnen kürzester Zeit wahrscheinlich überholen wird, ist ihm noch nicht so ganz klar. Er ist einer der "Computer sind Mittel zum Zweck"-Menschen und in keiner Weise enthusiastisch oder experimentierfreudig ausgerichtet.

Ich soll quasi mit Budget von Null und Schrottmaterial einen tauglichen Einsteiger-PC bauen.

Wenn es jetzt hieße, der Kurze will/soll/kann programmieren / Grundlagen der Computer / erste Schritte mit Platinenelektronik lernen, würde ich sofort sagen "gib mir 80 Euro, ich kaufe Dir nen RasPi + SD Card + Wlan Dongle + Netzteil + Case, damit kann er sein erstes Jahr rumkriegen und gucken, ob er dabei bleibt". Aber es soll auf bestehender Hardware ein Internet- und Hausaufgaben-PC entstehen.

Ich habe seit kurzem einen RasPi hier mit ebenfalls 512 MB und der ARM-CPU auf 1000 MHz dynamisch übertaktet, da läuft Raspbian mit LXDE erstaunlich flott drauf. Dieser RasPi steht allerdings nicht zur Verfügung, das wird mein persönlicher Heimserver.

Danke für den Wink mit Edubuntu! Ich wusste, dass es das gibt, aber es ist mir partout nicht mehr eingefallen.

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Contentfilter auf dem PC, der auch gleichzeitig in Verwendung ist, verträgt sich nicht. Klassisch transparenter Proxy und über den allen Traffic leiten. Diverse Routermodelle bringen so etwas mit

Jau, sein Router... Ich weiß nicht welcher das ist. Müsste aber ein etwa 5 Jahre altes Telekomgerät sein. Oder noch älter. Vermutlich älter. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie ich den eingerichtet habe. Aber ich habe ihn eingerichtet. Ich weiß nur nicht mehr wann, es muss lange her sein.

Er müsste aber demnächst ohnehin einen neuen Tarif bekommen, evtl mit Anbieterwechsel, da wird er wohl auch neue Hardware kriegen. Ansonsten hab ich noch einen D-Link rumfliegen, der sowas kann. Eigentlich verteile ich meine Hardware nicht so gerne quer durch die Welt als Dauerleihgabe.

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Hmmm... hast du nicht irgendwo noch etwas DDR2 Ramsch rumliegen, den du in das Notebook stecken kannst? Das er wenigstens auf 1 GB kommt?

Was für einen Router nutzt denn dein Bruder? Bei den Linksys Geräten kommt man mit einer alternativen Firmware auch schon sehr weit. Frag meine "Beutetochter"... :floet:

Tante Edith lässt ausrichten, dass sich hier Beiträge überschnitten haben...

Dauerleihgaben sind manchmal doof, aber wenn du den Router nicht mehr selber nutzt?

Telekomrouter sind bei mir aussen vor seit mein dummer W700 nicht mit Intel Wlan Karten arbeiten wollte.

Bearbeitet von Chief Wiggum
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Ich hab gerade mal meinen anderen Bruder angeschrieben, der ist auch IT'ler. Er weiß das Modell auch nicht, mutmaßt aber "T Sinus oder sowas momentan".

Notebookram habe ich leider überhaupt nicht herumfliegen, ich könnte morgen mal unseren Hardwaremenschen in der Firma fragen. Bei so alten Sachen ist er relativ freigiebig, die vermisst auch niemand.

Mit dem Router muss ich noch mal genauer nachhaken...

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Notebookram habe ich leider überhaupt nicht herumfliegen, ich könnte morgen mal unseren Hardwaremenschen in der Firma fragen. Bei so alten Sachen ist er relativ freigiebig, die vermisst auch niemand.
das klingt doch nach einem sinnvollen Plan... :D :D :D Elektronikschrottentsorgung über Entsorgungsbetriebe ist nämlich recht kostenintensiv.
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zu langsam für Edit...

Edit: Bruder Nr. 2 wird gerade noch etwas ausführlicher.

Er denkt auch, dass das alte Notebook wiederherzurichten kappes ist (ausser als Server ohne Grafik irgendwo im Schrank). Er schlägt vor, einen normalen PC zu nehmen (kaufen) und einen lokalen Zwangsproxy zu nutzen, über den IPTables Port80 und Port44 geschickt werden. Edubuntu auf Basis einer LTS Version (wenns das gibt) und für den Proxy Blacklisten suchen, die bestenfalls auch aktuell gehalten werden.

Wenn ich dem Kleinen keine root-Rechte zulasse, sollte es das doch erstmal gewesen sein, oder nicht?

Mit dem Neukauf des PCs... Ich werde ihm meinen anderen Bruder auch auf den Hals hetzen, wenn alle IT'ler in der Familie sagen, dass es sinnlos ist, dann macht er die Kröten locker für den PC. Außerdem habe ich noch einen Monitor hier rumstehen, da spart er auch wieder Geld.

Edit2:

Jetzt sagt mein anderer IT-Bruder, dass eine Aufrüstung des Notebooks auf 2 GB Ram ihm doch noch Leben einhauchen sollte. Das stimmt ja auch. Ich werde mal gucken, ob ich irgendwo kostengünstig Ram für den Centrino auftreiben kann und morgen mal in der Firma nachfragen.

Bearbeitet von SaintsRow
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Hmmm... Neukauf oder nicht... ich sag mal so: schau dich nach einem guterhaltenen T60 oder nc6320 um, das sind Notebooks der ersten CoreDuo Generation. Die halten sicher noch 2-3 Jahre (also genausolange wie ein Billgpc vom Discounter).

Lenovo ThinkPad T60 (kenne den Shop nicht)

Harlander.com und Notebooksbilliger.de sind auch noch gute Anlaufstellen, bei letzteren habe ich mir gerade ein HP Elitebook 8730W in Fast-Vollausstattung für 500 Euronen geholt. Ausser einem Schatten am Gehäuse wo wohl ein Inventaraufkleber sass sieht das Geräte aus wie frisch aus dem Karton. Habe seit über 10 Jahren kein Neu-PC oder Neu-Notebook für mich gekauft.

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Ich bin eher so der HP-Typ:

http://www.notebooksbilliger.de/sonderposten+vorfuehrware+gebrauchtware/gebrauchtware/notebooks/hpcompaq/hp+compaq+8510p+gebraucht+c2d+2x+2ghz+2+gb+ram+120+gb

Mein Zweitnotebook @ Home. Sehr hartes Gehäuse, Metallgehäuse ums Display, sehr gute Tastatur. Vorgänger von den Elitebooks. Mit SSD rockt das System heute immer noch. 270 Euro... nicht zu viel für unseren Nachwuchs-ITler, wenn alle Brüder zum Geburtstag zusammenlegen?

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Wenn alle Brüder zusammenlegen sind wir drei Brüder, von denen einer der Papa ist. Der andere und ich könnten durchaus aufstocken. Allerdings ist erst im Januar wieder Geburtstag.

Aber mal schauen, den Gebrauchtmarkt hatte ich komplett außer Acht gelassen bisher, weil ich glaubte, dass ich ohnehin kein Geld ausgeben darf. Aber vielleicht hat sich da ja auch was geändert, und er macht etwas Geld locker. Von nichts kommt nichts und wie es ist, wenn man 9 Jahre alte Hardware durch was neues ersetzt, hat Brüderchen ja selbst letztes Jahr festgestellt. Wieso sollte man also den Kindern von Anfang an den Spaß mit altem Kroppzeuch verderben...

Ich ruf ihn morgen mal an, wenn ich dran denke. Vorher versuche ich in der Firma noch 1-2 GB Ram für den Centrine aufzutreiben.

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guck mal hier: http://*************/itm/Notebook-Fujitsu-Siemens-Esprimo-U9200-2-0GHZ-2GB-80GB-WLAN-DVD-Brenner-/221226513164?pt=DE_Technik_Computer_Peripherieger%C3%A4te_Notebooks&hash=item338220b30c

Imo sollten 8-jährige nicht alleine ins internet. heise testet regelmäßig kindersicherungssysteme, die aber alle ihre schwächen haben. entweder zu restriktiv, oder zu wenig oder nicht aktuell....

für den anfang reicht vielleicht ne whitelist.....

schenk dem kleinen doch einfach ein laptop ohne os. wenn er damit was machen will soll er rausfinden, was zu tun ist.....

btw: frag du mal finn nach einem thema. bist du mit den suchergebnissen zufrieden...?

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Goulasz: Danke fuer den Comic. Traurig aber wahr. Selbst die letzte Stufe, Support fuer jede Art von Technik. Es macht mich irgendwie betroffen ;)

127.0.0.1: Beim Internet sind die Eltern wohl dabei, aber man kann ja auch offline mit nem Computer... umgehen. So hab ich auch angefangen, offline (weil es noch keine Flatrates gab) und mit Linux. Kann also nur gut werden :)

Danke, ich schau mir das Fujitsu mal an, sieht sowieso ganz cool aus. Wenn Bruederchen es nicht will, hole ich es als Ersatz fuer meinen 15,4 Zoll Pruegel, der ist mir schon lange zu schwer und gross.

Kern der Sache ist allerdings, den Rechner kindersicher zu machen. Also das OS so zu robusten, dass es nicht sofort auseinanderfaellt und diese Zugangssache mit dem Internet. Dazu wird es wohl der Proxy werden, ich weiss nur noch nicht genau wie und womit.

Das Ziel ist ja nicht, dass ich ihm einen Rechner schenke (auch wenn die geposteten Angebote schon gut sind), sondern, dass mit moeglichst wenig Aufwand aus dem bestehenden was benutzbares entsteht. Wenn das nicht mehr moeglich ist, muss halt was 'neues' gebrauchtes her. Muss aber sein Vater entscheiden.

Wenn ich ihm einen Rechner schenke, muessen die anderen ja auch was preislich aehnliches bekommen, ich hab noch zwei Nichten ;)

Fragfinn: Ich habe gerade mal testweise was gesucht: 'nachrichten', 'programmierung', 'napoleon' waren die suchbegriffe nacheinander. Die Ergebnisse sind natuerlich mit Schwerpunkt auf kinderlastigen Inhalten, aber sooo schlecht finde ich die Treffer eigentlich nicht. Aber ich habe keine Erfahrung mit Kindersuchmaschinen, da fehlt mir auch absolut der Ueberblick und Vergleichsmoeglichkeiten.

Verdammt, der Fujitsu reizt mich sehr. Ich will seit jeher eine Thinkpad X-Serie wegen des Formfaktors, aber 130 Euro fuer 12" mit nahezu gleichen Merkmalen... Ist ja eh nur Ersatzrechner fuer unterwegs oder zum herumprobieren.

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also ich meine, wenn der lütte nen eigenen "offline"-rechner auf linux oder auch windows hat... was soll da kaputtgehen? man kann ja nach der grundinstallation ein image ziehen und wenn der kleine das system lahmgelegt hat spielt man es zurück...

und die große soll ihre wichtigen präsis auf einem stick speichern...

was soll passieren? der fernseher steht ja auch "ungeschützt" rum.

vielleicht ist ein zeitprofil sinnvoll: rechner mit mac xxyyccvvbbnn hat nur zugriffs auf netz von 13:00 - 18:00... in dieser zeit können die eltern überwachen und die kleinen können sich nachts keine splatter unter der bettdecke reinziehen. manche soho-router können das.

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Image ziehen geht noch, das kann ich vorher ja machen. Image zurueckspielen wird dann wieder meine Aufgabe sein, aber ich bin ja 330 km weit weg. Ich muss den Rechner so wartungsfrei wie moeglich hinkriegen, Telefonsupport ist das undankbarste, das wissen wir ja alle.

Zeitfenster ist eine hervorragende Idee!

Der ungeschuetzte Fernseher ist auch noch ein Roehren-TV, unkaputtbar, 13 Jahre altes Teil.

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  • 2 Wochen später...

Moin,

sorry für die lange Wartezeit. Also ein kleines Update:

Ich habe in der Zwischenzeit mit meinem Bruder gesprochen und ihm gesagt, dass es meiner Meinung nach wenig Sinn hat, das alte Schätzchen im jetzogen Zustand wieder herzurichten, außer als Experimentiergerät mit Minimalsystem für jemanden, der schon weiß was er tut.

Wie erwartet, soll da auch kein Geld mehr reingesteckt werden. Unser Hardware-Mensch in der Firma hat auch keinen alten RAM mehr, der ist beim Firmenumzug Anfang Mai wohl versehentlich entsorgt worden, weil er in einer ungelabelten Kiste war.

Schlussendlich soll zum Eintritt der "Großen" in die weiterführende Schule im Sommer wohl ein entsprechendes Gerät für sie angeschafft werden. Ob es sich dann um ein Notebook oder Desktop handeln wird, sehen wir dann.

Wie das Drumherum aufgebaut wird (Proxy, Routerkonfig etc. pp.) besprechen wir dann auch noch mal im Detail. Ich habe ihm meine Pläne genannt und auch gesagt, dass das nicht mal eben "zwischen Tür und Angel" eingerichtet ist. Zumal ich sicher sein will, dass alles läuft, weil ich nach der Einrichtung ja auch wieder über 300 Kilometer weit weg bin.

Der Kurze braucht noch keine eigene Ausstattung, da sind wir uns einig. Er kommt im Sommer erst in die Schule und kann bis dahin auch mit seines Vaters Zeug herumspielen, sofern er dabei unter Aufsicht ist. Ich fand die Idee ohnehin etwas meschugge. Denn technisches Talent hin oder her, ohne richtig lesen zu können, ist ein PC einfach irgendwie sinnlos.

Salfeld sieht interessant aus, aber ich glaube das ist etwas über das Ziel hinaus geschossen. Sicher ist es die einfachste Lösung für Leute, die keine Ahnung haben oder niemanden im Umfeld, der entsprechende Dinge einrichten kann. Ich glaube aber, dass es in diesem Fall nicht notwendig ist.

An alle Hinweisgeber meinen herzlichen Dank!

Beste Grüße

SR

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