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Goulasz

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Über Goulasz

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    Nordhessen, Germany

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  1. Neue Anstellung und Wechselkriterium

    TL;DR: Familienstand, Wohnort, etc. sind kein Kriterium für den Arbeitgeber, wohl aber für den Arbeitnehmer. Auch: Rechnungen bezahlen und den eigenen Lebensstandard finanzieren können ist natürlich die Top-Prio. Wenn das nicht geht, ist der Rest einfach irrelevant. Arbeitsatmosphäre kann man ebenso wie Klima leider vom "Vor den Kopf schauen" nicht erkennen. Flache Hierarchien sind auch nicht immer das gelbe vom Ei. Lieber gar keine Expliziten außer den rechtlichen. Oder das andere "Extrem" und durchorganisierte Prozesse, die auch eingehalten werden. Wobei das für die wenigsten Firmen tatsächlich effizient funktioniert. Mir ist mit meinen 3 Kids Flexibilität wichtig. Wenn mir jemand sagt, für ne Stelle als Entwickler, der eigenverantwortlich arbeitet, kann ich kein HomeOffice (nicht mal ganze Tage, meine eher stundenweise abends, wenn die Kids pennen, um die Arbeitszeit zu erfüllen) machen, ist die Stelle eigentlich schon raus. Es gibt natürlich Jobs, in denen so etwas nicht geht, aber da bin ich schon hartnäckig mittlerweile. Gruß, Goulasz
  2. Technische Fragen im Vorstellungsgespräch

    @Errraddicator: Fachliche Eignung in Form von "Wissen" ist schon wichtig. Aber Wissen ist für mich etwas, das sich eine Person aneignen kann. Was mir wichtig wäre ist "Können". Kann ich also einschätzen, ob eine Person in der Lage ist, für ein neues Problem eine Lösung zu finden. Das lässt sich in der Tat weder in einem Test im Gespräch noch in einem Schnupperarbeiten oder einem gemeinsamen Essen herausfinden, dafür benötigt es meist mehr Zeit. Aber dafür gibt es ja Probezeit. @allesweg: Sehr gute Antwort. Bei meiner Frage zu SQL kam in nem Cursor die "DBREINDEX"-Funktion dran, die ich vielleicht einmal benutzt hatte. Da habe ich auch "Sieht nach neu indizieren aus, aber da würde ich nochmal in die MSDN gucken, bevor ich den Cursor starte" geantwortet. Kam dem Anschein nach gut an. @t0pi: #2 finde ich mega krass. Das wäre mir auch zu viel. Sowohl auf fragender als auch auf antwortender Seite. Ziemlich frech. @D-eath: Exakt das. Und genau dafür gefallen mir solche Mittel auch. Wenn ich nicht grade eine Trainee oder Junior-Stelle besetzen möchte (wobei selbst für Junior-Stellen ein gewisses Grundwissen auf der Konzeptebene vorhanden sein sollte), wäre mir schon wichtig, dass die Bewerbende einschätzen kann, worum es geht. Danke für euer Feedback schon mal und viel Spaß beim weiter Diskutieren. Gruß, Goulasz
  3. Moin! Die meisten Ausgelernten unter euch, die nicht noch im Ausbildungsbetrieb sind, hatten schon ein Vorstellungsgespräch für einen Job. Ich hatte neulich auch mal wieder eins und es war das erste mal, dass mir live etwas passiert ist, was ich schon oft gelesen hatte und auch immer für gut befunden habe: Es gab konkrete, technische Fragen im Gespräch. Es ging um eine Hybridstelle als .NET-Dev/Admin(eigene Dev-Umgebung einrichten und administrieren, nicht das Unternehmensnetzwerk). Konkret lag ausgedruckt ein Singleton-Pattern vor, wo ich erstmal erläutern sollte, was das ist und wofür das gut (und schlecht) ist. Die Blicke in der Runde zeigten mir, dass die Antwort noch nicht so oft gekommen zu sein schien. Gleiches galt für das Erläutern eines SQL-Skripts und die Einordnung des Zwecks von Virtualisierung. Ich selbst bin schon lange ein Fan davon, in solchen Gesprächen auch abzuklopfen, wie ein_e Bewerber_in technisch so versiert ist. Also Fragen, die entweder grundlegend zur Profession gehören oder Fragen, die zur Technologie der ausgeschriebenen Stelle passen und die der/die Kandidat_in durchaus wissen sollte. Für die, die das auch schon mal hatten: Wie war der Rahmen und wie habt ihr das erlebt? Kam es "gekünstelt" rüber oder war eure Einschätzung, dass es für die Besetzung der Stelle relevant war? Und für die, die regelmäßig mit in solchen Gesprächen sitzen: Wie handhabt ihr das konkret? Code/Diagramme/Pendant für Admins am Whiteboard? Frage/Antwort-Runden? Skizzierte Szenarien und dann beschreiben lassen, wie man handeln würde? Ich bin ja der Meinung, die "menschliche Passung" ist das wichtigste, wenn man neue Leute für ein Team sucht, aber abzuklopfen, ob es sich bei der Person im VG um eine handelt, die mehr mit heißer Luft als mit Wissen und Können agiert halte ich für eine wichtige Sache. Hierzu noch ein Blogpost von Joel Spolsky. 12 Jahre auf dem Buckel, aber wie die meisten seiner Artikel exzellent gealtert: The Guerrilla Guide to Interviewing (version 3.0) Ich freue mich auf den Austausch und eure Erfahrungen. Gruß, Goulasz
  4. Zu allererst: Meinst du nicht, ein Thread reicht dafür? Dann: 1.) Kommt darauf an, was für Lizenzen ihr habt und was gespeichert werden soll. 2.) Kommt darauf an, ob du die INHALTE oder die Dokumente speichern sollst. 3.) In der Datenbank? oO 4.) Entweder auf Datenbankebene direkt und programmatisch per Abfrage gelöst, in separaten Datenbanken und über die Abbildung per Active Directory oder in der Anwendung mit einer separaten Benutzerverwaltung. Zum Beispiel. Kommt auf die konkrete Lösung an. 5.) Kommt auf die konkrete Lösung an. Access/Excel ist da "simpler" als Zugriffe aus Desktop/Web-Anwendungen über einen OR-Mapper oder direkte Abfragen. Unterm Strich finde ich, dir fehlt dem Anschein nach massiv Grundlagenwissen, um diese Aufgabe zu lösen. Und überhaupt klingt mir die ganze Aufgabe eher nach "Wir brauchen ein DMS". Zumal völlig unersichtlich ist, worum es sich bei "gewisse Eingabemasken und Abfrage-Formulare" handelt. Ein SharePoint von der Stange könnte genau so eine Lösung sein wie eine eigens entwickelte Web- oder Desktop-Anwendung mit DB-Zugriff. Selbst wenn ich wollte, könnte ich dir mit den Informationen keine konkrete Hilfestellung geben. Gruß, Goulasz
  5. Hallo @Systemlord! TL;DR: Er sagt dir, was er gemacht hat, du fragst nach, was offen ist. Also siehe @allesweg: Imho Beides. Ich hab das beim Weggang in der letzten Firma so gemacht, dass ich für alle Repositories, an denen ich gearbeitet habe, die Berechtigungen entsprechend geändert und dokumentiert habe, damit da auch noch Leute Zugriff haben. Das gleiche für Server respektive VMs oder Nuget-Pakete, die ich verwaltet habe. Und dann inhaltlich ein recht umfangreiches (Word)-Dokument aufgesetzt, wo ich zu jedem Projekt bzw. Prozess nen kurzen Abstract (3, 4 Sätze) zum Überblick und eine kurze technische Spezifikation verfasst habe. Dazu ein paar Sonderlocken oder Dinge, die man so nicht erwarten würde aufgrund einiger nicht vermeidbarer Integrationen mit Altsystemen. Wo verfügbar, mit Links zu den Dateien bzw. Repositories. Das war dann die Grundlage, auf deren Basis ich ne gute Woche nach Versand der Dokumentation zum Termin mit allen Betroffenen geladen habe als "AMA". Das hat an sich gut funktioniert und bisher hat sich noch niemand mit Rückfragen gemeldet. Gruß, Goulasz P.S.: Das wichtigste wären in deiner Situation für mich Berechtigungen, Zugangsdaten (hoffentlich in nem Passwort-Manager), IPs und ne Systemübersicht. P.P.S.: Ab Mai ist die DSGVO fällig, sieh zu, dass du im Hinblick darauf einen Überblick hast, ob und wenn ja welche dafür relevanten Daten auf den dir übertragenen Systemen "lagern".
  6. Von Bremsern und Machern

    8 Stunden am Tag im Forum lauern ist jetzt auch nicht das Wahre, nein. Wenn ich solche Aufgaben automatisiert habe, suche ich mir neue. Oder ich schreibe Unit Tests, baue, falls es sowas noch nicht gibt, eine saubere Build Pipeline auf, evaluiere neue, relevante Technologien und Frameworks, erstelle Workshops für Kolleg_innen zur Wissensverteilung in Software Craftsmanship-Runden, und und und. Es gibt immer etwas zu tun. Als ich mit der oben beschriebenen automatischen Referenzierung fertig war, hab ich mich in Selenium eingearbeitet und ein Framework in C# geschrieben, mit dem die monatlichen Versionstests der entwickelten Software automatisiert werden können. Das Framework hab ich auf dem internen Bitbucket-Server zur Verfügung gestellt und die Leute dann forken lassen, die das wollten. Die Zeit, die ich da investiert hatte, war nach nicht mal einem Test schon wieder "raus". Dann hab ich auch schon Last- und Penetrationstests konzipiert und durchgeführt, mich natürlich im Vorfeld auf (in dem Fall) dem Kali Linux eingearbeitet, OWASP ZAP mal (in Absprache mit der IT) auf die DEV und INT-Umgebungen losgelassen und für die ISO 27001 ne Liste mit Incidents erstellt. Natürlich nicht zum Selbstzweck, sondern weil absehbar war, dass von einem Kunden aufgrund eines großen Rollouts Anfragen zur Performance des Systems bei Mehrbenutzerzugriff kommen werden. Als ich mich eher Richtung Usability orientiert habe, habe ich angefangen, parallel zur Aufbereitung von Infomaterial Inspektionen unserer eigenen Tools durchzuführen und die Findings zu notieren. Oder ich habe einen Usability Test konzipiert und durchgeführt oder Fokusgruppen & Retrospektiven für andere Teams moderiert. Und wenn gar nichts zu tun war, hab ich bei den Praktikanten und Azubis vorbeigeschaut, kleine Design Thinking oder Business Model Canvas Workshops durchgeführt, als Sparringspartner für Projekte und Ähnliches gedient, verschiedene Projektmanagementmethoden unter anderem mit Lego Serious Play erfahrbar gemacht und so weiter und so fort. Kurz: Ich tue (in Absprache mit Betroffenen) Dinge, die die Firma, in der ich arbeite, entweder im Jetzt oder für die Zukunft besser aufstellen. Wenn die Firma das nicht möchte, suche ich mir eine neue, die das annimmt und mich "laufen lässt", anstatt mir Steine vor die Füße zu legen. Ich vertrete die Haltung, dass ein bisschen Entrepreneur-Denke (und Selbstreflexion) nicht nur Geschäftsführern und Managern vorbehalten sein sollte, sondern grade die Leute, die in der Peripherie des Unternehmens mit und für Kunden Probleme lösen, entscheidend zum Erfolg beitragen (können), wenn man sie nur fragt oder einfach zuhört. Vorausgesetzt sie haben die notwendigen Daten, um Entscheidungen treffen zu können. Gruß, Goulasz
  7. Von Bremsern und Machern

    Nachvollziehen kann ich das schon. Ein System ist ja immer darauf bedacht, den Status Quo zu erhalten und möglichst wenig Energie zu "verlieren". Das ist ja ein ähnlicher Grund, wieso "Change" so oft schief geht. Es ist eben nicht so einfach. Siehe Literatur von Kotter & Co. dazu. Das ändert aber nichts daran, dass es mich unendlich nervt und ich nicht nachvollziehen kann, wie man grade bei automatisierbaren Aufgaben diese nicht automatisiert um im Zweifel seine Zeit angenehmeren Dingen zu widmen. @UnknownX Ich bin 31, seit 2012 verheiratet, habe 3 Kinder und mittlerweile 5 1/2 Jahre relevante Berufserfahrung. Meine "privaten" Themen sind mir eher Antrieb als Hindernis, meine Arbeit so effizient, bullshitfrei und aufgabenangemessen zu lösen wie nur irgend möglich. Gruß, Goulasz
  8. Von Bremsern und Machern

    Mahlzeit in die Runde! Spoiler: Dieses Posting kann Spuren von angestautem Frust oder Unverständnis enthalten. Ich habe die Fresse mittlerweile gestrichen voll von Leuten, die mir mit "Das ist hier schon immer so", "das ist ein gewachsenes System" um die Ecke kommen. Ich. kann. es. nicht. mehr. hören. Das sind Ausreden von Leuten, die entweder keine Lust oder keine Ahnung haben, ein System ggfs. zu zerlegen und parallel neu Aufzusetzen. "Ja, aber das können wir uns gar nicht leisten" - "IN 2 JAHREN HABT IHR SO VIEL AN MEHRARBEIT VERBRATEN, DA HABT IHR DIE KOSTEN LOCKER RAUS, IHR DEPPEN!" - "Stimmt doch gar nicht!". 2 Jahre später: "Hätten wir mal die Reißleine gezogen..." Das ging soweit, dass ich mir in meiner letzten Firma intern mit einigen automatisierten Skripten zur selbstlernenden Referenzierung von Datensätzen regelrecht Feinde gemacht habe, weil ich quasi Leute "überflüssig" gemacht habe, die seit 15(!) Jahren und mehr stumpfste manuelle Aufgaben durchführen und partout nichts daran ändern wollen. Wir reden hier von "Ich lese eine Rechnung und gucke, ob da GOFL steht statt GOLF und weise den Datensatz dann manuell einem Typen zu" vs. "Automatisiert mit Levenshtein-Distanz". Ich dachte ja, sowas gibt es nur in alten KMUs oder Konzernen (wobei mir da die persönliche Erfahrung fehlt), aber nein, es geht auch in kleinen Agenturen. Das klingt vermutlich ultra arrogant, aber mir persönlich ist meine Lebenszeit zu wichtig, um sie mit wiederkehrenden, manuellen Aufgaben zu füllen. Ich habe 3 Kinder, ich habe private Projekte wie z.B. die Schulgründung und ich könnte jedes mal im Strahl kotzen, wenn ich Menschen sehe, die willentlich und wider besseren Wissens ineffiziente und zeitaufwändige Prozesse von Hand oder mit völlig veralteten und im besten Fall auch noch kostenpflichten Tools ausführen. Und zum Thema Dokumentationen und Wissen teilen: Ich teile mein Wissen liebend gerne und permanent. Ich will nichts horten, ich will effizient saubere Lösungen produzieren und streue dafür alles an Wissen, was ich für relevant erachte. Idealerweise auf einer dafür geeigneten Plattform. Analog dem Sicherheits"prinzip" halte ich es bei "Employer value by obscurity" so, dass man schon eine ziemliche Pfeife sein muss, wenn das Verheimlichen die einzige Option ist, den eigenen Wert als Arbeitnehmer zu bewahren. Was Coding-Style angeht bevorzuge ich den "Newspaper Style". Also zum Start einer Klasse alle public Properties und Methoden, sprechend benannt. Also z.B. eine Abfrage nach dem Verbindungsstatus nicht "CheckConnection()" nennen, sondern eher "IsNetworkConnectionEstablished()"(Der Name ist auch nicht perfekt, zeigt aber die Richtung auf), damit es im Codefluss eher wie Prosa lesbar ist. Darunter dann die private und protected-Themen. So sieht man direkt "Ah ok, das passiert hier" und wenn man in die Tiefe möchte, tut man das einfach. Gruß, Goulasz Nachtrag: Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn Menschen fachlich nicht wissen, wie sie ein Problem lösen können und damit offen und ehrlich umgehen. Ich mache das permanent. Ich reagiere aber mittlerweile extrem allergisch auf Leute, die für Probleme mit tatsächlicher Komplexität irgendwelche dahingeschmierten "das wird schon passen"-Lösungen konzipieren und eintüten, bei denen am Ende die Entwickler_innen die, mit Verlaub, Scheiße ausbaden müssen, weil irgendjemand auf Twitter gelesen hat, mit der Blockchain und IoT kann man ja ALLES lösen.
  9. Hallo @cavallo! Das kannst du schon so machen. Zitat aus der Wikipedia dazu: "Ein Praxisbeispiel ist die Umstellung in einem Unternehmen von einem Betriebssystem auf ein anderes. Auf der Kostenseite fallen Kosten zur Schulung der Mitarbeiter an sowie Kosten für zusätzliche Stunden, um Daten zu portieren. Als Nutzen sind Kosteneinsparungen für Lizenzgebühren und Administratorenstunden gegenzurechnen." Im Grunde genommen hast du ne Tabelle mit 2 Seiten vorher<>nachher. Kannst dann noch den Break-Even reinbringen um zu gucken, ab wann sich der Projektaufwand rentiert und fertig bist du. Wenn du keine monetären Werte ermitteln kannst, kannst du eine Nutzwertanalyse durchführen. Dort stellst du Eigenschaften mit bestimmten Gewichtungen gegenüber, die du ebenfalls vorher<>nachher vergleichst. Ich hoffe, das hilft dir weiter. Gruß, Goulasz
  10. Mehr Netto vom Brutto - Benefits

    Ich hab mich auch schon per Skype und Konferenzspinne mit Bildschirmfreigabe zu nem Meeting dazugeschaltet in der alten Firma, als die Kids krank und Feuerwehrmann Sam guckend neben mir im Bett lagen. War ne Sprintplanung und hat gut funktioniert. Klar hab ich meine Kollegen nicht gesehen, aber es war besser als wäre ich gar nicht da gewesen. Wie schon erwähnt, wenn man mit offenem Visier die Rahmenpunkte aushandelt, ist der Rest nur noch Formsache. Gruß, Goulasz
  11. IHK Lehrstellenbörse / Passwort

    Die sind auch kein Kriterium für sichere Passwörter. Siehe https://xkcd.com/936/
  12. Mehr Netto vom Brutto - Benefits

    Überstunden sind in den allermeisten Fällen auch ein Anzeichen von mangelhafter Planung und - oft leider auch - Hybris. In meiner (mit 6 Jahren zugegeben noch im unteren Drittel liegenden) Berufserfahrung war die überwältigende Mehrzahl der Überstunden keinen wirklichen Überraschungen im Projekt geschuldet, sondern miserablem Informationsmanagement, falscher Einschätzung von Komplexität oder Kompliziertheit gewisser Sachverhalte aufgrund fehlender fachlicher Eignung, schlechter Wissensübergabe, unsauberen Schnittstellen und "Business-Bullshit statt Tacheles". Wenn es eine Firma gibt, in der man sich den ganzen Mist oben sparen kann und mit offenem Visier in Projekte geht, eine saubere Problemtransformation in komplizierte und komplexe Teile durchführt und sich DANACH für ein PM-Framework entscheidet, sinkt die Notwendigkeit für die ganzen Hygienefaktoren zumindest für mich immens. Mir ganz persönlich (das mag der ein oder andere hier schon mitbekommen haben ) geht es um ein gesundes Verhältnis Zeit zu sinnhafter Arbeit. Ich möchte nicht das Gefühl haben, "entschädigt" zu werden, sondern durch tatsächliche "Arbeit" anstelle von "irgendwie beschäftigt sein" Wert geschaffen zu haben. Wenn man auf so einer Ebene mit einem Arbeitgeber und mit Kunden operiert, ergeben sich die Rahmenbedingungen meist von alleine. Dann ist es relativ egal, wie die Leistung erbracht wird, ob im HomeOffice, im Zug (natürlich bezahlt), oder was weiß ich wie. Der Kunde bekommt "Wert" und entlohnt ihn entsprechend. Leider ist diese Vorstellung in der Praxis eher noch Utopie als Realität. Wer mal in einem "Statusmeeting" mit ein paar CxOs gesessen hat, weiß, wie furchtbar sich "verschwendete" Zeit anfühlt. Und wer mal mit "Projektmanagern" zu tun hatte, die völligst ohne fachliche Eignung kritische Entscheidungen im Projekt treffen, weiß vermutlich auch, wovon ich rede. Gruß, Goulasz
  13. Mehr Netto vom Brutto - Benefits

    Hab ich auch. Meine Frau ist ebenfalls berufstätig, wenn auch nur vormittags. Aber wir teilen uns das soweit es geht auf mit den Krankheitstagen auf die 3 Kinder. Davon abgesehen sind die meisten Arbeite(zeit)modelle nicht besonders gut dafür geeignet, Teilzeit oder solche Fälle mit ungeplanten Abwesenheiten zu unterstützen. Oft zentrale, lokale Prozesse, fehlendes oder analoges Wissens- und Informationsmanagement, keine Möglichkeit, ohne "Anwesenheit" an Informationen zu gelangen, etc. Da ist noch viel zu tun, wenn das gewollt ist. Gruß, Goulasz
  14. Anonymität und Datenschutz im Internet

    Das ist mir bewusst, @KeeperOfCoffee. Ich glaube aber nicht, dass ich das mit für mich vertretbarem Aufwand verhindern kann. Wenn es um Empfehlungen zum Konsum geht, bin ich mir durch meinen Hintergrund aus dem Bereich, den man wohl mittlerweile "Data Science" nennt bewusst, welche analytischen Prozesse dahinterstehen und wieso mir manche Artikel vorgeschlagen werden. Es ist nicht so, als würde ich deswegen blind konsumieren. Mir ist bewusst, wie diese Empfehlungen generiert werden und dass es nur ermittelte Vorschläge sind, auch wenn diese manchmal aus offensichtlichen Gründen mit meinen Interessen übereinstimmen und für mich wie z.B. durch Musikvorschläge in Spotify eine Bereicherung darstellen. Ich kaufe allerdings auch noch Musik von Künstlern, die mir sehr am Herz liegen. Die meisten Callejon-Alben habe ich z.B. in Sammlereditionen mit T-Shirts, Booklet, etc. daheim liegen. (Von Fandigo mal abgesehen, das Album mag ich gar nicht.) Dem zu entgehen ist imho nur möglich, wenn man überhaupt keine digitalen Plattformen nutzt. Gruß, Goulasz
  15. Anonymität und Datenschutz im Internet

    Hallo in die Runde! Ich nutze kein gesondertes Tooling, sondern versuche, die Daten, die ich im Netz hinterlasse, derart zu gestalten, dass dort nichts steht, dass ein Fremder nicht auch im Gespräch nach 5 Minuten über mich erfahren könnte. Für mich persönlich steht der Aufwand in keinem im Alltag erreichbaren Verhältnis respektive mein Wissen über "mit überschaubarem Aufwand realisierbares Tooling" ist nicht ausreichend. Ich poste keine Fotos, auf denen man die Gesichter oder den entblößten Körper meiner Kinder sehen kann (es soll ja Leute geben, die Fotos ihrer badenden Kinder bei Facebook teilen). Allerdings gehe ich ohnehin recht öffentlich mit Informationen über mich um. Nicht, weil ich "Nichts zu verbergen" habe, sondern weil ich hinter den Inhalten, die ich teile, stehe und die im Zweifel auch argumentativ verteidigen kann. Ich persönlich glaube, es ist wichtiger, für einen bewussten Umgang im Hinblick auf die Generierung von Daten (und besonders die Möglichkeiten die kontextbasierten Auswertung dieser Daten) zu sensibilisieren als zu versuchen, gar keine Daten zu hinterlassen. Gruß, Goulasz
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