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Hallo zusammen, 

ich möchte nach Möglichkeit bald meine ersten Bewerbungen verschicken und bräuchte eure Hilfe zur Überprüfung meines Lebenslauf und Anschreibens. 

Kurz zu meiner Person: Ausbildung zum FIAE im Januar beendet, übernommen vom Ausbildungsbetrieb, jedoch sehr unzufrieden mit aktueller Arbeit, da kaum Entwicklungsmöglichkeiten und wenig/kein neues Wissen. Daher überarbeite ich momentan meine Bewerbungsunterlagen, um dann hoffentlich bald anderswo Arbeit zu finden. 

Meinen anonymisierten Lebenslauf hab ich angehängt, ich bin noch nicht wirklich zufrieden damit, leider sind Bewerbungen nicht gerade eins meiner Talente. Im Forum hab ich mir bereits die meisten älteren Thread bzw. Lebensläufe und deren Verbesserungsvorschläge angesehen. Ich hätte noch ein paar Fragen:

  1. Gehören Noten in den Lebenslauf? Also "Ausbildung mit Note X bestanden", o.ä.? Kannte ich bisher so nicht, aber öfters hier gesehen, eigentlich sind Zeugnisse ja angehängt.
  2. Soll ich mein Abiturzeugnis zum Anhang hinzufügen? Oder schickt man nach der Ausbildung nur noch IHK + Berufsschulzeugnisse + Arbeitszeugnisse/Zertifikate?
  3. Soll ich das Arbeitszeugnis meiner ersten Ausbildung anhängen? Denke eher nicht, weil diese in einem anderen Berufsfeld war, richtig?

Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben, ich bedanke mich in jedem Fall schon mal. 

Lebenslauf - Anonym.pdf

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Du musst immer daran denken, dass Personaler keine Zeit haben, deine 27-seitige Bewerbung zu lesen. Die wollen aus dem großen Stapel schnell die passenden Bewerber herausfischen. Es ist immer sinnvoll, die wichtigsten Daten so kurz und schnell auffindbar wie möglich zu platzieren. Daher meine Antworten:

  1. Ja. Beispiel: 08/2013 - 01/2016 Ausbildung als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, Abschlussnote 2
  2. Ich würde das Abiturzeugnis mitschicken, da du sonst noch keine weiteren Leistungsnachweise hast. So kurz nach der Ausbildung fände ich das interessant, um deine Entwicklung bewerten zu können.
  3. Analog zu 2): Ja. Das zeigt deine (hoffentlich) gute Arbeitseinstellung.

Ich würde noch ergänzen:

  • Tätigkeitsbeschreibung und Ausbildungsinhalte raus aus dem Lebenslauf und einen separaten Anhang mit ausführlichen Informationen hinzufügen.
  • Diese Informationen sollten insb. deine Erfolge beinhalten. Aktuell zählst du nur deine Aufgaben auf. Aber wie gut du sie erledigt hast, wird nicht deutlich.
  • Auch beim Abi die Note hinzufügen.

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Danke für dein Feedback. 

Die Noten hab ich hinzugefügt und das Arbeitszeugnis meiner ersten Ausbildung werde ich anhängen. Das ist auch sehr positiv ausgefallen (im Gegensatz zu der Ausbildung selbst...), wenn es auch leider nicht sonderlich detailliert ist. 

Okay, also füge ich noch eine dritte Seite hinzu, bzw. wenn es passt am Ende des Lebenslaufs einen Abschnitt, wo ich dann im Fließtext etwas detailreicher beschreibe, was ich während meiner Ausbildung/Anstellung geleistet und gelernt habe? Und evtl. noch was ich mir privat angeeignet habe? 

Wie meinst du das denn ich solle beschreiben "wie gut" ich meine Aufgaben erledigt habe? Sowas in Richtung "Die mir aufgetragenen Aufgaben konnte ich immer zur vollsten Zufriedenheit lösen"? Ansonsten versteh ich leider nicht genau was du meinst. 

Würde mich über weiteres Feedback freuen :) 

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Ich meine nicht die Standardformulierungen aus dem Arbeitszeugnis, sondern konkrete Hinweise, wie gut du deine Aufgaben umsetzt hast. Die Aufgabe "Weiterentwicklung unserer Software" hat nämlich auch jeder deiner Kollegen. Aber was hast du konkret zum Erfolg beigetragen? Beispiele:

  • Buildzeiten durch Wechsel des Buildtools um 50% reduziert.
  • Code Coverage für zentrale Komponente um 20% erhöht.
  • Verkürzung der Implementierungszeit für neue Features durch Einsatz von Feature-Branches in Git um 30%.
  • Bug-Rate durch Einführung eines Code-Review-Prozesses um 50% reduziert.
  • Umsatzsteigerung um 10% durch Präsentation des Programms auf 3 Entwicklerkonferenzen.

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Ah, danke. Jetzt versteh ich was du meinst. Puh, das ist dann natürlich eine Ecke schwieriger, Beispiele zu finden bei denen speziell ich einen nachweisbaren Beitrag X zum Erfolg Y beigetragen habe. Eigentlich passen viele meiner Projekte hier in diesen Bereich, das Problem ist nur das der Geschäftserfolg meist ausblieb, weil irgendwann im Projektverlauf meine Arbeitskraft wieder für das "Alltagsgeschäft" gebraucht wurde. Auch einer der Gründe, wieso ich meinen Arbeitgeber wechseln möchte.

 

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Gast

schlecht anonymisiert, Herr D.B.

linker Rand (z.B.) vor "- Implementierung und Weiterentwicklung" viel zu gross

 

bearbeitet von tibub
..

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Am 29.3.2016 um 07:51 schrieb stefan.macke:

Ich meine nicht die Standardformulierungen aus dem Arbeitszeugnis, sondern konkrete Hinweise, wie gut du deine Aufgaben umsetzt hast. Die Aufgabe "Weiterentwicklung unserer Software" hat nämlich auch jeder deiner Kollegen. Aber was hast du konkret zum Erfolg beigetragen? ...

Sorry, aber drei Monate nach der Beendigung einer Ausbildung würde ich hier solchen Erfolgen einfach nicht trauen. Da benötigt man schon mehrere Jahre Berufserfahrung um nachweisbare Erfolge nachzuweisen.

 

Bei Dir und erst recht bei mir gehören diese Erfolgen sicher dazu, aber nicht bei einem Berufsanfänger.

bearbeitet von Der Kleine

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Dass die Formulierungen vielleicht nicht zum "Standard" bei Berufsanfängern gehören, da stimme ich dir zu. Aber wer will denn eine Standardbewerbung schreiben? ;)

Und ich glaube, dass es auch einige Azubis gibt, die schon während der Ausbildung tolle Sachen für ihr Unternehmen umsetzen und das auch entsprechend "belegen" können. Wir stellen doch gerade junge Menschen ein, um frischen Wind und neue Ideen in die Betriebe zu bringen. Vielleicht wurde ja ein neues Framework eingeführt oder ein Tool etabliert. Das sind doch wichtige Leistungen, die auch "Anfänger" zum Unternehmenserfolg beitragen können. Unser automatisches Buildsystem hat z.B. ein Azubi umgesetzt.

Ich würde daher empfehlen, die Leistungen mit aufzunehmen. Wenn es keine gibt, dann lässt man sie halt weg.

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Auch wir haben gute Azubis, die tolle Sachen machen.

Mir geht es auch nicht um irgendwelche Standards in der Bewerbung, sondern um Glaubwürdigkeit. Und ein übertriebener Hinweis auf Erfolge während der Ausbildung bzw. in den ersten drei Monaten einer Beschäftigung zeigen mir eigentlich, dass entweder die Firma leicht zu verändern ist, somit die Qualität der Ausbildung sicher auch im gleichen Niveau liegt, oder der Bewerber hier sehr von sich überzeugt sein muss.

Also es ist für mich wichtig, dass die Aussagen stimmig sind in Bezug auf den Ausbildungsbetrieb und dessen Arbeitsweise und auch in Bezug auf die Leistungen eines Azubis, Berufsanfängers. Hier mehrere Erfolge in kürzester Zeit nachweisen zu wollen, wo erfahrene Profis mehrere Jahre dran arbeiten, ist sicher nicht zielorientiert.

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Ich bedanke mich nochmal für die ganzen Beiträge. 

Ich hab heute Abend an meinem Anschreiben weitergearbeitet, wirklich zufrieden bin ich nicht, aber ich denke es ist besser mir schon mal Feedback zu holen.

Auf Seite 2 hab ich einen Screenshot der Anzeige eingefügt, ich würde behaupten, dass es sich so relativ schlecht googlen lassen müsste und wenn doch, dann sei es drum. 

Anschreiben - Anonym.pdf

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Oh, danke für den Hinweis. Kurzes Googlen ergibt, dass ich die Kündigungsfrist falsch verstanden habe. Richtig anzugeben wäre also der 1. Juni? Das würde bedeuten ich kündige zum 31.Mai spätestens am 19.April? Macht es dann nicht mehr Sinn nur die Frist anzugeben? Schließlich ist der früheste Eintrittstermin auch davon abhängig, wann ich meinen neuen Vertrag in der Hand halte.

 

Anschlussfrage: Bis zum 12. April bin ich noch in der Probezeit, wodurch ich nur 2 Wochen Kündigungsfrist habe. Soll ich das noch dazu schreiben? Für Unternehmen die sehr kurzfristig suchen ist das vielleicht interssant, ich hatte nur das Gefühl, dass das einen sehr drängelnden Eindruck machen würde und eher aufdringlich wirkt bei einem so kurzfristigen Termin.

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Schreibe es nicht hin mit der Probezeit. Normalerweise werden Verhandlungen nicht innerhalb von 14 Tagen abgeschlossen. Wenn Sie dich wollen, erden Sie auch warten.

PS: Außerdem kennen Personaler die Vorschriften für Kündigungsfristen innerhalb der Probezeit und können so eigene Schlüsse ziehen.

Konzentriere dich auf den Job und seine Anforderungen, nicht auf den schnellsten Weg irgendwo raus.

 

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