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stefan.macke

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Alle erstellten Inhalte von stefan.macke

  1. Na, welche Methodik zur Bewertung weicher Faktoren bei einer Investition fällt dir denn dazu wohl ein?
  2. Sachmittel: Was hast du eingesetzt, um dein Projekt umzusetzen? Beispiele: PC, Betriebssystem, IDE, Server, Hardware. Kosten: Welche Kosten sind für dein Projekt angefallen? Beispiele: Lizenzen, Arbeitszeit, Hardwareanschaffungen. Vorsicht vor den "Eh-Da-Kosten": Auch der Server im Keller, der eh da ist, kostet Geld (AfA, Wartung).
  3. Warum werden die Geräte denn angeschafft? Was sollen die Azubis damit machen? Lernen? Dann kann man z.B. Einsparungen einrechnen wie eBooks vs. Bücher, weniger Papier für Ausdrucke, weniger Zeitverlust bei Recherche in Aufzeichnungen usw.
  4. Ist das bei eurer IHK grundsätzlich so? Oder bei FISIs? Wenn ich den Anhang unserer FIAE nicht mitbewerten dürfte, hätte ich echt ein Problem. Wo sollen die Prüflinge die ganzen Artefakte sonst unterbringen? In Oldenburg geben wir 15 Seiten Fließtext + 25 Seiten Anhang vor (jeweils maximal), da ist fast der wichtigste Inhalt im Anhang zu finden...
  5. Kein Prüfer, den ich kenne, wird dir Punkte abziehen, weil du deine Linien nicht mit einem Lineal gezeichnet hast. Konzentriere dich auf die Fachlichkeit und die Inhalte, die du darstellen sollst. Und am Ende ist es dann auch egal, ob die ein oder andere Linie nicht hundertprozentig gerade ist. Ich habe schon so wilde Diagramme gesehen, da kommt es auf eine Linie echt nicht an. Achte lieber darauf, dass du die korrekten Syntaxelemente verwendest, also z.B. Rechtecke vs. Rauten usw. Solange man die in deinem Diagramm gut voneinander unterscheiden kann, ist alles in Ordnung. Disclaimer: Das bedeutet nicht, dass du in der Prüfung rumsauen sollst wie im Kindergarten. Versuche bitte trotzdem, vernünftig (!) zu zeichnen. Aber wenn es dann mal kein hundertprozentiger rechter Winkel ist, ist das nicht schlimm.
  6. So ist es! Unser Dozent für Textverarbeitung hat uns damals in der Prüfung für jeden Absatz, der dadurch zu viel eingefügt wurde, einen Punkt abgezogen. Durch die ganzen "leeren" Absätze lassen sich nämlich z.B. die Abstände zwischen Absätzen nicht einheitlich über Formatvorlagen steuern. Außerdem kann es sein, dass zu Beginn einer Seite ein leerer Absatz steht und die erste Textzeile nach unten verschiebt usw. Absätze werden in Word mit Enter erzeugt. Innerhalb eines Absatzes sind Zeilenumbrüche (mit STRG+ENTER) normalerweise nicht nötig. Sie sehen beim üblichen Blocksatz auch sehr unschön aus. Der Absatz wird dann beendet, wenn der aktuelle Gedanke zuende formuliert wurde.
  7. Ich bin mir nicht sicher, ob du den Zeilenabstand und den Absatz durcheinander bringst. In deinem 1. Beispiel oben ist nirgends der Zeilenabstand zu sehen, da du nach jedem Wort einen Absatz eingefügt hast. Der Zeilenabstand kommt nur zwischen Zeilen des gleichen Absatzes zum Tragen. Hier ist 1,5 ein üblicher Standardwert. Nach den Absätzen kommt darüber hinaus noch ein Abstand dazu, den du über den von dir gezeigten Dialog steuerst. Hier ist z.B. ein Wert in Höhe der aktuellen Schriftgröße gängig. Sinn des Zeilenabstands ist, dass bei langen Zeilen (wie z.B. auf DIN A4), das Auge gut die nächste Zeilen finden kann. Stehen die Zeilen vertikal zu dicht beieinander, kann das Auge "verrutschen". Nach einem Absatz ist ein Leerraum sinnvoll, um zu zeigen, dass hier ein neuer Gedanke beginnt. In englischen Veröffentlichungen wird hierfür auch eine horizontale Einrückung zu Beginn der ersten Zeile des Folgeabsatzes genutzt.
  8. Ich würde auch eine Präsenzveranstaltung wählen. Jede IHK bietet sowas an. Die praktische Prüfung beim AdA-Schein ist z.B. eine Unterweisung, die man mit den Mitlernenden gut üben kann. Hier spreche ich mit @Whiz-zarD über seine AdA-Prüfung und er erzählt noch ein bisschen mehr darüber: https://fachinformatiker-anwendungsentwicklung.net/ausbildung-der-ausbilder-nach-aevo-mit-julian-hirche-anwendungsentwickler-podcast-133
  9. Bei beiden Positionen musst du "rückwärts" rechnen, da der Kunde sich den Betrag vom späteren Rechnungsbetrag abzieht. Aber nur, wenn du selbst den Preis kalkulierst. Bist du der Einkäufer (was ich deiner Aufgabenstellung entnehme), rechnest du ganz normal Rabatt und Skonto ab, also 16 * 7,50 * 0,95 * 0,97.
  10. Ich würde alle Artefakte in den Anhang packen. Die IHKen geben meistens genaue Vorgaben bezüglich der Seitenzahl. Wenn dort von "Fließtext" die Rede ist, gehören alle Artefakte wie Abbildungen oder Tabellen in den Anhang. Aber unabhängig davon würde ich trotzdem alles in den Anhang packen, da du sonst den wertvollen Platz für den Fließtext verschenkst. Normalerweise solltest du keine Probleme haben, die Seiten zu füllen, und dir am Ende eher noch zusätzliche Seiten wünschen. Verschwende also keinen Platz für Tabellen, die du auch in den Anhang packen kannst.
  11. Grundsätzlich sollte das kein Problem sein, da du den Text ja selbst verfasst hast. Wenn die Ausführungen auch in die Doku passen, übernimm sie - vielleicht mit kleinen Anpassungen. Beispiele, die ich immer wieder 1-zu-1 in den Projektarbeiten sehe, sind die Vorstellung des Unternehmens, Schilderung des Problems, Zeitplanung, Schnittstellen usw. Je nachdem, wie umfangreich die jeweilige IHK den Antrag haben will, kann man sich die doppelte Arbeit bei Teilen der Doku sicherlich sparen.
  12. Dann hast du zu wenig Leute gefragt! ;-) PowerPoint ist - wie allgemein in der Wirtschaft - sehr verbreitet, aber nicht das einzige Programm für Präsentationen. Ich selbst habe schon alles gesehen: PowerPoint (>90%), Prezi, Keynote, LibreOffice, HTML5 + JavaScript, LaTeX (PDF), Papier-Handout, Tafelbild. Nein, absolut nicht. Es werden nicht deine Office-/LaTeX-/HTML-Skills bewertet, sondern der Inhalt deiner Präsentation. Du kannst sie zur Not auch vortanzen, wenn alle wichtigen Elemente deines Projekts dadurch (optimal!) vorgestellt werden.
  13. Das IT-Handbuch ist eine sehr gute Grundlage für die Ausbildung. Ich lese es mit all meinen Azubis. Es werden viele Themen angesprochen und gut erklärt. Aber es fehlt auch an der ein oder anderen Stelle an fachlicher Tiefe. Es bietet halt "nur" eine Übersicht.
  14. Wenn es um eine Gegenüberstellung geht, warum nimmst du dann eine unterschiedliche Diagrammform? Das ist doch für dein Ziel der Vergleichbarkeit vorher/nachher kontraproduktiv!?
  15. Allein schon um die wertvollen 15 Minuten nicht mit uninteressanten Inhalten zu verschwenden, reichen einige wenige Screenshots von interessanten Oberflächen. Du würdest doch (hoffentlich) auch nicht jede deiner programmierten Klassen zeigen oder alle 13 Seiten des Benutzerhandbuchs vorstellen. Zeig den Prüfern die wichtigsten Inhalte deines Projekts!
  16. Das kann ich - aus Prüfersicht - so bestätigen. Wenn ein Prüfling eine "sichtbare" Anwendung entwickelt hat und sie uns nicht zeigt (und zwar das Endergebnis zusätzlich zu den Mockups/Wireframes als Methodik bei der Entwicklung), provoziert das viel mehr (unbequeme) Fragen als ein Screenshot.
  17. Autsch! Das heißt, du hast in den drei Jahren Ausbildung nie Tests geschrieben? Wahnsinn, dass es sowas heutzutage noch gibt! Also von meiner Seite: Auf jeden Fall solltest du Tests schreiben können! Für mich eine der Kernkompetenzen jedes Anwendungsentwicklers. Deine Software wird dadurch z.B. besser modularisiert und vor allem kannst du viel schneller Änderungen umsetzen, da du die Tests als Sicherheitsnetz hast. Und gerade in dynamischen Sprachen wie JavaScript, in denen das Typsystem dich nicht vor bestimmten Fehlern schützt, sind Unit-Tests meiner Meinung nach unabdingbar!
  18. "Man munkelt"... 😀 Die IHK-Prüfer erstellen die Prüfungen gar nicht, sondern der sog. AkA-Fachausschuss. Wenn du also nicht rein zufällig ein Mitglied dieses Ausschusses als Kursleiter hast, wird dir niemand sagen können, welche Themen in der nächsten Prüfung drankommen. Und selbst dann werden die Mitglieder wohl kaum damit hausieren gehen. Sonst wären sie ihren Job schnell los... Also: Bereite dich einfach auf alle potentiellen Themen vernünftig vor, anstatt absichtlich auf Lücke zu lernen, weil dir irgendjemand erzählt, was in der nächsten Prüfung "todsicher" drankommt.
  19. Von solchen Beschreibungen würde ich abraten! Das ist dicht dran an "In Zeile 1 wird die Variable i um 1 erhöht". Trivial und uninteressant! Beschreib lieber einen interessanten Algorithmus, den du entwickelt hast, oder das große Ganze (Architektur, Klassenstruktur, Workflow). Dass du eine Schleife programmieren kannst (oder in deinem Fall einen asynchronen Aufruf), davon gehen wir aus, sonst hättest du den falschen Beruf gewählt. Bei einem 70-stündigen Projekt findest du sicherlich etwas Spannenderes für die Doku als die zeilenweise Erläuterung einer einzelnen Funktion oder eines allgemeinen bekannten Sprachbestandteils. Da würde ich klar widersprechen. Der Code ist ein wichtiges Arbeitsergebnis deines Projekts (sofern du denn etwas programmiert hast). Und der gehört auch (!) in die Doku. Zusätzlich zu anderen Artefakten wie UML-Diagrammen, ERM usw. Natürlich macht man sich damit "angreifbar", wenn damit gemeint ist, dass man dazu Rede und Antwort im Fachgespräch stehen muss. Allgemein gilt: Was man nicht versteht und/oder erklären kann, schreibt man besser nicht in die Projektdokumentation oder -präsentation.
  20. Du machst als Umschüler die gleiche Prüfung wie alle anderen. Die IHK-Prüfungen sind bundesweit einheitlich (bis auf BaWü) und für Azubis, Umschüler und externe Prüflinge identisch. Schau dir zum Üben am besten frühzeitig die alten Prüfungen an. Projektarbeit und mündliche Prüfung laufen ebenfalls gleich ab. Es gibt keine Sonderlocken für Umschüler 😉
  21. An den Hochschulen, mit denen wir kooperieren, ist die Ausbildung parallel zum dualen Studium optional. Es gibt auch viele Studierende, die bereits einen IHK-Abschluss haben und "nur" den Bachelor machen. Die IHK-Prüfung ist meist nicht explizit Teil des Studiums, sondern ein Gimmick nebenbei, auf das man sich sogar noch neben dem Studium selbstständig (bzw. mit Unterstützung des Ausbildungsbetriebs) vorbereiten muss. Das (Nicht-)Bestehen der IHK-Prüfung hat auch keine Auswirkung auf die Bachelornote.
  22. Das würde ich dir als Prüfer aber ganz genau auseinandernehmen. Was hat eine firmeninterne IP-Adresse, z.B. die eines Servers, mit Datenschutz zu tun? Wenn überhaupt, geht es hier um IT-Sicherheit oder halt Firmeninterna, die nicht nach außen gegeben werden sollen. Aber mit dem Schutz personenbezogener Daten hat das rein gar nichts zu tun. Die gleiche Begründung lese ich auch immer bei internen Kosten-/Stundensätzen. Die sind (normalerweise) ebenfalls nicht dazu geeignet, eine natürliche Person zu identifizieren, und werden höchstens geheimgehalten, weil der Betrieb das so möchte (z.B. im Hinblick auf Wettbewerber).
  23. Mal ne ganz andere Frage: Habt ihr (noch) genug Bewerber auf eure Ausbildungsplätze, dass ihr sie vorab aussieben müsst? So eine individuelle Aufgabe als Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch finde ich schon ziemlich viel verlangt.
  24. Im Gegenteil: Fehlende Quellen sind ein viel größeres Problem, weil du fremdes Wissen als dein eigenes ausgibst (=Plagiat). Nun ist das Abschlussprojekt aber keine wissenschaftliche Arbeit, die entsprechend strenge Richtlinien vorgibt. Im Zweifel würde ich aber eher zu viel als zu wenig zitieren.
  25. Warum bildet ihr euren Nachwuchs nicht einfach selbst aus? Junior-Stellen entsprechen doch dem Skill-Level nach der Ausbildung, oder? Da wäre es doch genau passend, wenn ihr eure neuen Kollegen selbst heranzieht...

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