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stefan.macke

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Alle erstellten Inhalte von stefan.macke

  1. Grundsätzlich sollte das kein Problem sein, da du den Text ja selbst verfasst hast. Wenn die Ausführungen auch in die Doku passen, übernimm sie - vielleicht mit kleinen Anpassungen. Beispiele, die ich immer wieder 1-zu-1 in den Projektarbeiten sehe, sind die Vorstellung des Unternehmens, Schilderung des Problems, Zeitplanung, Schnittstellen usw. Je nachdem, wie umfangreich die jeweilige IHK den Antrag haben will, kann man sich die doppelte Arbeit bei Teilen der Doku sicherlich sparen.
  2. Dann hast du zu wenig Leute gefragt! ;-) PowerPoint ist - wie allgemein in der Wirtschaft - sehr verbreitet, aber nicht das einzige Programm für Präsentationen. Ich selbst habe schon alles gesehen: PowerPoint (>90%), Prezi, Keynote, LibreOffice, HTML5 + JavaScript, LaTeX (PDF), Papier-Handout, Tafelbild. Nein, absolut nicht. Es werden nicht deine Office-/LaTeX-/HTML-Skills bewertet, sondern der Inhalt deiner Präsentation. Du kannst sie zur Not auch vortanzen, wenn alle wichtigen Elemente deines Projekts dadurch (optimal!) vorgestellt werden.
  3. Das IT-Handbuch ist eine sehr gute Grundlage für die Ausbildung. Ich lese es mit all meinen Azubis. Es werden viele Themen angesprochen und gut erklärt. Aber es fehlt auch an der ein oder anderen Stelle an fachlicher Tiefe. Es bietet halt "nur" eine Übersicht.
  4. Wenn es um eine Gegenüberstellung geht, warum nimmst du dann eine unterschiedliche Diagrammform? Das ist doch für dein Ziel der Vergleichbarkeit vorher/nachher kontraproduktiv!?
  5. Allein schon um die wertvollen 15 Minuten nicht mit uninteressanten Inhalten zu verschwenden, reichen einige wenige Screenshots von interessanten Oberflächen. Du würdest doch (hoffentlich) auch nicht jede deiner programmierten Klassen zeigen oder alle 13 Seiten des Benutzerhandbuchs vorstellen. Zeig den Prüfern die wichtigsten Inhalte deines Projekts!
  6. Das kann ich - aus Prüfersicht - so bestätigen. Wenn ein Prüfling eine "sichtbare" Anwendung entwickelt hat und sie uns nicht zeigt (und zwar das Endergebnis zusätzlich zu den Mockups/Wireframes als Methodik bei der Entwicklung), provoziert das viel mehr (unbequeme) Fragen als ein Screenshot.
  7. Autsch! Das heißt, du hast in den drei Jahren Ausbildung nie Tests geschrieben? Wahnsinn, dass es sowas heutzutage noch gibt! Also von meiner Seite: Auf jeden Fall solltest du Tests schreiben können! Für mich eine der Kernkompetenzen jedes Anwendungsentwicklers. Deine Software wird dadurch z.B. besser modularisiert und vor allem kannst du viel schneller Änderungen umsetzen, da du die Tests als Sicherheitsnetz hast. Und gerade in dynamischen Sprachen wie JavaScript, in denen das Typsystem dich nicht vor bestimmten Fehlern schützt, sind Unit-Tests meiner Meinung nach unabdingbar!
  8. "Man munkelt"... 😀 Die IHK-Prüfer erstellen die Prüfungen gar nicht, sondern der sog. AkA-Fachausschuss. Wenn du also nicht rein zufällig ein Mitglied dieses Ausschusses als Kursleiter hast, wird dir niemand sagen können, welche Themen in der nächsten Prüfung drankommen. Und selbst dann werden die Mitglieder wohl kaum damit hausieren gehen. Sonst wären sie ihren Job schnell los... Also: Bereite dich einfach auf alle potentiellen Themen vernünftig vor, anstatt absichtlich auf Lücke zu lernen, weil dir irgendjemand erzählt, was in der nächsten Prüfung "todsicher" drankommt.
  9. Von solchen Beschreibungen würde ich abraten! Das ist dicht dran an "In Zeile 1 wird die Variable i um 1 erhöht". Trivial und uninteressant! Beschreib lieber einen interessanten Algorithmus, den du entwickelt hast, oder das große Ganze (Architektur, Klassenstruktur, Workflow). Dass du eine Schleife programmieren kannst (oder in deinem Fall einen asynchronen Aufruf), davon gehen wir aus, sonst hättest du den falschen Beruf gewählt. Bei einem 70-stündigen Projekt findest du sicherlich etwas Spannenderes für die Doku als die zeilenweise Erläuterung einer einzelnen Funktion oder eines allgemeinen bekannten Sprachbestandteils. Da würde ich klar widersprechen. Der Code ist ein wichtiges Arbeitsergebnis deines Projekts (sofern du denn etwas programmiert hast). Und der gehört auch (!) in die Doku. Zusätzlich zu anderen Artefakten wie UML-Diagrammen, ERM usw. Natürlich macht man sich damit "angreifbar", wenn damit gemeint ist, dass man dazu Rede und Antwort im Fachgespräch stehen muss. Allgemein gilt: Was man nicht versteht und/oder erklären kann, schreibt man besser nicht in die Projektdokumentation oder -präsentation.
  10. Du machst als Umschüler die gleiche Prüfung wie alle anderen. Die IHK-Prüfungen sind bundesweit einheitlich (bis auf BaWü) und für Azubis, Umschüler und externe Prüflinge identisch. Schau dir zum Üben am besten frühzeitig die alten Prüfungen an. Projektarbeit und mündliche Prüfung laufen ebenfalls gleich ab. Es gibt keine Sonderlocken für Umschüler 😉
  11. An den Hochschulen, mit denen wir kooperieren, ist die Ausbildung parallel zum dualen Studium optional. Es gibt auch viele Studierende, die bereits einen IHK-Abschluss haben und "nur" den Bachelor machen. Die IHK-Prüfung ist meist nicht explizit Teil des Studiums, sondern ein Gimmick nebenbei, auf das man sich sogar noch neben dem Studium selbstständig (bzw. mit Unterstützung des Ausbildungsbetriebs) vorbereiten muss. Das (Nicht-)Bestehen der IHK-Prüfung hat auch keine Auswirkung auf die Bachelornote.
  12. Das würde ich dir als Prüfer aber ganz genau auseinandernehmen. Was hat eine firmeninterne IP-Adresse, z.B. die eines Servers, mit Datenschutz zu tun? Wenn überhaupt, geht es hier um IT-Sicherheit oder halt Firmeninterna, die nicht nach außen gegeben werden sollen. Aber mit dem Schutz personenbezogener Daten hat das rein gar nichts zu tun. Die gleiche Begründung lese ich auch immer bei internen Kosten-/Stundensätzen. Die sind (normalerweise) ebenfalls nicht dazu geeignet, eine natürliche Person zu identifizieren, und werden höchstens geheimgehalten, weil der Betrieb das so möchte (z.B. im Hinblick auf Wettbewerber).
  13. Mal ne ganz andere Frage: Habt ihr (noch) genug Bewerber auf eure Ausbildungsplätze, dass ihr sie vorab aussieben müsst? So eine individuelle Aufgabe als Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch finde ich schon ziemlich viel verlangt.
  14. Im Gegenteil: Fehlende Quellen sind ein viel größeres Problem, weil du fremdes Wissen als dein eigenes ausgibst (=Plagiat). Nun ist das Abschlussprojekt aber keine wissenschaftliche Arbeit, die entsprechend strenge Richtlinien vorgibt. Im Zweifel würde ich aber eher zu viel als zu wenig zitieren.
  15. Warum bildet ihr euren Nachwuchs nicht einfach selbst aus? Junior-Stellen entsprechen doch dem Skill-Level nach der Ausbildung, oder? Da wäre es doch genau passend, wenn ihr eure neuen Kollegen selbst heranzieht...
  16. Das (Nicht-)Bestehen stellt der Prüfungsausschuss förmlich fest. Wenn Prüfungsteile wiederholt wurden und keine mündliche Prüfung nötig ist, erfolgt das bei uns trotzdem erst am Tag der mündlichen Prüfungen, da der Ausschuss vorher nicht extra für Einzelfälle zusammenkommt. Die Noten der IHK sind nur Vorabinformationen und nicht verbindlich, bis ein Ausschuss sie bestätigt hat ("Ergebnisfeststellung"). Um sicherzugehen, würde ich trotzdem das Verfahren bei deiner (!) IHK nachfragen.
  17. Mein Eindruck: zu viele Screenshots! Zeig deine wichtigsten (!) Oberflächen und fertig. Verlier dich nicht in Details wie "wenn ich hier klicke, wird Funktion X ausgeführt". Das ist langweilig und trivial. Die Zeit fehlt dir dann für wichtigere Inhalte (z.B. Architektur, Klassendesign, Tests usw.).
  18. Warum nutzt du nicht einfach den Präsentationsmodus in der Präsentationssoftware (z.B. Keynote, PowerPoint)? Ein Handy darfst du eventuell gar nicht mit in die Prüfung nehmen.
  19. Nur mal so als Hinweis: In der Novelle der IT-Berufe 2018 wurde als einzige Änderung neben der Datensicherheit auch der Hinweis auf das Urheberrecht mit aufgenommen. ITler müssen sich damit auskennen (und zwar nicht erst ab August). In unserem Prüfungsausschuss haben wir schon mehrere Prüflinge nach den Rechten der von ihnen verwendeten Bilder gefragt. Und Anschlussfragen zu Persönlichkeitsrechten gab es auch. Das heißt natürlich nicht, dass auch du diese Fragen gestellt bekommst. Aber einfach unter den Tisch fallen lassen würde ich das Thema nicht. Informiere dich also über die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Nutzung deiner Bilder. Unabhängig von der Projektpräsentation solltest du das sowieso machen, allein um die Arbeit der Urheber zu würdigen.
  20. Es gibt keinen Anteil. Präsi und Gespräch ergeben eine gemeinsame Note. Die einzelnen Teile werden nirgends getrennt aufgeführt.
  21. Doch, das ist tatsächlich einheitlich geregelt und für alle IHKen gleich: 50% Doku, 50% Präsi + Fachgespräch. Siehe http://www.gesetze-im-internet.de/itktausbv/__15.html Die obige Gewichtung von @Cokolja ist falsch.
  22. Weil es vielleicht noch Verständnisprobleme gibt, die im Gespräch mit dir zu klären sind. Vielleicht kommt ja raus, dass du gar nichts entwickelt hast. Außerdem wird die Note oft vom Prüfungsausschuss gemeinsam festgelegt. Und der kommt erst am Tag der Prüfung zusammen. Das hat jedenfalls ganz sicher nichts damit zu tun, dass man dir absichtlich schaden will.
  23. Kann ich aus Prüfersicht nur bestätigen! Wir haben gestern mehreren Kandidaten Fragen zum Datenschutz gestellt, einfach weil das Thema durch die DSGVO so aktuell ist (und auch viele Projektarbeiten unmittelbar betrifft).
  24. Ich melde mich auch mal kurz zu Wort, wenn ich schon zitiert werde! 😉 Es hängt von der IHK ab, ob man eine Zielgruppe für die Projektpräsentation wählen muss oder nicht. Im Fall von @Turag scheint die IHK dies zu fordern. Dann wird aber meist auch eine Art "Auswahlliste" möglicher Zielgruppen vorgegeben (z.B. Vorgesetzte, Kollegen, Kunden). Wenn dies nicht der Fall ist, darf sich der Prüfling die Zielgruppe frei aussuchen. Bekommt man gar keine Vorgaben bzgl. der Zielgruppe (wie z.B. bei unserer IHK), wird der (sowohl technisch, als auch wirtschaftlich interessierte) Prüfungsausschuss die Zielgruppe sein. Abhängig von der Zielgruppe ist die Projektpräsentation unterschiedlich aufzubauen. Wird z.B. der Kunde gewählt, interessiert ihn die Technik vielleicht gar nicht, sondern eher die Usability. Den Vorgesetzten interessiert die Technik vielleicht auch nicht, dafür aber eher die Amortisationsrechnung. Kollegen wollen die Wirtschaftlichkeit vielleicht nicht sehen, aber Hardcore-UML-Diagramme. Die Wahl der Zielgruppe ist also schon sehr wichtig! Denn die Benotung orientiert sich daran, wie gut die Präsentation zur gewählten Zielgruppe passt. Wenn die IHK diese Vorgabe macht, sollte man sich also unbedingt daran halten. Wenn man eher technisch präsentieren will (was ich persönlich auch immer tun würde), kann man ja "technisch interessierte Kollegen" angeben.
  25. Das kommt ganz auf die IHK an und z.B. auch darauf, wie viele Ausschüsse prüfen. In Oldenburg haben wir z.B. 3 Ausschüsse, unter denen die Prüflinge aufgeteilt werden. Das kann dann anhand des Namens passieren oder anhand der Nummer oder einfach durch Würfeln! 😉 Interessant wäre, warum du das wissen willst. Du bekommst einen Termin gesagt und legst deine Prüfung ab. Wieso willst du wissen, wie dieser Termin zustande kam?

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