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stefan.macke

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Alle erstellten Inhalte von stefan.macke

  1. So die Herrschaften, dann schauen wir doch mal ins Gesetz! :-D https://www.buzer.de/gesetz/3118/a44185.htm https://www.buzer.de/gesetz/3118/a44187.htm https://www.buzer.de/gesetz/3118/a44187.htm Also zusammengefasst: Der Prüfungsausschuss bewertet alle Prüfungsleistungen, schriftlich und mündlich. Mind. 2 Prüfer müssen zu einer gemeinsamen Note kommen (das ist sogar erst 2020 im neuen BBiG hinzugekommen). Von einer "Auslagerung" nur an die prüfenden Lehrer oder gar an Lehrer, die keine IHK-Prüfer sind, lese ich dort nichts. Vielleicht gibt es Corona-bedingt dieses Jahr Ausnahmen, aber die grundsätzliche Regelung sieht anders aus.
  2. Diese Aussage ist so wie sie hier steht falsch. Allerdings können Berufsschullehrer natürlich auch gleichzeitig IHK-Prüfer sein. Der Ausschuss muss nämlich paritätisch aus Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Berufsschullehrer zusammengesetzt sein. Daher kann es sein, dass deine Prüfung von einem Lehrer korrigiert wird. Die Chance dafür liegt also bei einem Drittel. 😉 In vielen Ausschüssen wird allerdings nicht die gesamte Prüfung von einer Person korrigiert, sondern eine Person korrigiert eine Aufgabe (z.B. GA1, HS1) über alle Prüfungen hinweg. Somit ist eine bessere Vergleichbarkeit der Bewertung gegeben.
  3. Macht euch doch bitte nicht verrückt. GA1 und GA2 werden von Menschen korrigiert. Da passiert nichts "automatisch". Wenn vorne eine Zahl fehlt, aber offensichtlich (!) ist, welcher Handlungsschritt nicht bearbeitet wurde (das ist oft leider nicht der Fall), wird ein Prüfer das entsprechend berücksichtigen. Ich kenne keinen Prüfer, der wegen so einer Kleinigkeit einem Prüfling einen Strick dreht, auch wenn das die "korrekte" Vorgehensweise wäre. Ich finde es zwar auch seltsam, dass erwachsene Menschen die simpelsten Anweisungen bei so einer wichtigen Prüfung nicht befolgen können, aber deswegen steiche ich niemandem 25% seiner Punkte.
  4. Meine Vorlage ist nur das: eine Vorlage. Du musst dich bei deiner Projektdokumentation an deinem Projekt orientieren und nicht an irgendeiner Vorlage aus dem Internet. Kapitel, die nicht zu deinem Projekt passen oder in der falschen Reihenfolge sind, löschst du bitte oder verschiebst sie entsprechend. Die Vorlage ist nicht das Non-Plus-Ultra für alle Projekte, sondern nur eine Hilfe, damit du nichts Wichtiges vergisst. Bitte nutze deinen eigenen Verstand und lass dich nicht vom Internet fernsteuern.
  5. Dann unterschreibt der Ausbilder halt zweimal. Es kann doch durchaus eine Person zwei Rollen einnehmen. Habe ich selbst bei meinem Azubi auch so gemacht.
  6. Bei einigen IHKen (z.B. bei uns in Oldenburg) unterschreiben auch die Unternehmensvertreter, dass die Angaben zum Projekt korrekt sind (z.B. der Durchführungszeitraum).
  7. Wenn es zwei Felder für Unterschriften gibt, müssen auch beide ausgefüllt werden. Sonst könnte man sich den zweiten Eintrag ja auch sparen.
  8. Sagt wer und für welche IHK? Das ist sicherlich (noch) nicht für alle IHKen einheitlich umgestellt.
  9. Ich würde grundsätzlich alle Abbildungen in den Anhang packen, damit du nicht den wertvollen Platz für deinen Fließtext verlierst. Bei einem Diagramm, das nur ein Viertel der Seite einnimmt, kann man es aber gegebenenfalls auch in den Text packen. Als Prüfer (übrigens in Oldenburg 😉 ) rechne ich persönlich z.B. den Platz, der für die Abbildungen "verloren geht", von der Seitenzahl ab. Es wäre sonst nämlich ziemlich schwierig, Arbeiten miteinander zu vergleichen. 2-3 Seiten "Abzug" kommen bei mehreren Abbildungen schnell zusammen. Und 12 vs. 15 Seiten Text machen sich dann schon bei der Qualität der Arbeit bemerkbar.
  10. Das hört sich für mich eher wie eine klassische Auftragsarbeit an. Der Kunde bezahlt euch eure Kosten (plus den Gewinn). Eine Amortisation könnte man dann zwar vielleicht nicht berechnen, aber indem du z.B. die Gesamtkosten des Projektes korrekt ermittelst (inkl. laufender Kosten) und alles einrechnest, was der Kunde euch letztlich bezahlen muss, würdest du deine wirtschaftlichen Fähigkeiten ja auch unter Beweis stellen. Woher kommt die Idee, dass es für jedes (!) Projekt immer gewisse Inhalte in der Doku geben muss? Jedes Projekt hat Inhalte, die gut oder schlecht passen. Und hier passt die Amortisation halt nicht.
  11. Das hängt von den Vorgaben deiner IHK ab. Die musst du einhalten.
  12. Hallo zusammen, ich habe mir mal die Mühe gemacht und alle (!) Inhalte des alten und neuen Ausbildungsrahmenplans (für Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, aber zu >80% relevant für die anderen Fachinformatiker und zu >60% für alle IT-Berufe) gegenüberzustellen: Neuordnung der IT-Berufe zum 01.08.2020 Ich habe geschaut, welche alten Inhalte in welchen neuen Inhalte aufgehen, welche gestrichen oder verändert wurden usw. Vielleicht hilft das ja dem/r ein oder anderen bei der Planung der betrieblichen Ausbildung ab dem 01.08.2020. Achja: Und ich habe das alles in Excel-Dateien zum Download bereitgestellt! 🙂
  13. Deine Überlegungen in allen Ehren, aber hast du nichts Wichtigeres zu tun, als dir darüber Gedanken zu machen? Kein Prüfer wird dir auch nur einen Punkt abziehen, weil du die "falsche" Schrift benutzt hast (es sei denn, du nutzt Comic Sans ). Nimm doch einfach den üblichen Standard. Du wirst doch ITler und kein Mediengestalter! 😄
  14. Das gilt nur für wenige Berufe, die man 2- oder 3-jährig erlernen kann, wobei der 2-jährige Berufe auf den 3-jährigen angerechnet werden kann. Beispiel: Fachlagerist (2 Jahre) -> Fachkraft für Lagerlogistik (3 Jahre). Du machst nach 2 Jahren die erste Abschlussprüfung in einem anerkannten Beruf und bist "fertig" damit. Dann kannst du aber noch ein Jahr anhängen, um den zweiten "besseren" Berufsabschluss zu erreichen. Und bei dieser dann insg. dreijährigen Ausbildung sparst du dir durch die erste bestandene Abschlussprüfung die Zwischenprüfung bzw. den ersten Teil der gestreckten Abschlussprüfung. In den IT-Berufen gibt es aber nur 3-jährige Berufe.
  15. So hatte ich es zuerst auch verstanden, aber nach dem zweiten Lesen stimme ich @allesweg zu: Anders kann es auch nicht sein. Bestehende Ausbildungen können ja nicht einfach rückwirkend auf andere Inhalte umgestellt werden (außer man will das freiwillig).
  16. Hallo zusammen, seit heute sind die neuen Ausbildungsverordnungen für die überarbeiteten IT-Berufe mit Inkrafttreten zu August 2020 verfügbar! Darunter auch die schöne... Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachinformatiker und zur Fachinformatikerin (Fachinformatikerausbildungsverordnung - FIAusbV) Hurra! Endlich haben wir eine ganz eigene Verordnung! 😉 Viel Spaß beim Lesen (und Umsetzen)! 😄 Viele Grüße! Stefan
  17. Darauf kannst du dich nicht verlassen. Das musst du auswendig können. Jedenfalls ist das sehr zu empfehlen, wenn du die Aufgaben in der kurzen Zeit korrekt lösen willst.
  18. Das stimmt. Aber sehr wahrscheinlich wird der erste Teil der gestreckten Abschlussprüfung auch maschinell korrigiert. Er wird für alle IT-Berufe identisch sein. Also kann es fast nur Multiple Choice werden...
  19. Wat? 🙂 Sorry, verstehe gerade nicht, was du meinst. "Korrekturtürme" kenne ich nur von GA1 und GA2. Die bringt die Dame der IHK immer mit. 😉
  20. ZP und WiSo werden maschinell bewertet. Nur GA1 und GA2 korrigieren Menschen.
  21. https://fachinformatiker-anwendungsentwicklung.net/vorlage-fuer-die-projektpraesentation-der-it-berufe 😁
  22. Das ist wohl wieder stark von den einzelnen IHKen abhängig, aber ich kann dir mal meine Erfahrung schildern. Es ist meist der Abschluss nötig, den du als Prüfer selbst vergibst, also z.B. Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. Es ist aber auch möglich, mit einem abgeschlossenen Studium der Informatik Prüfer zu werden. Du musst dich einfach mit der Materie des Berufs auskennen. "Erfahrung" ist nicht unbedingt nötig. Ich kenne Prüfer, die direkt nach ihrer Ausbildung angefangen haben. Ein AdA-Schein dürfte daher auch keine Voraussetzung sein. Aber bitte halte dich immer an deine IHK und frag die Voraussetzungen konkret nach. Das Prüferamt ist ein Ehrenamt. Du machst alles in deiner privaten Zeit! Außer du hast ein nettes Unternehmen, das dich für die Prüfungstage freistellt. Für die Korrekturen der Dokus, Genehmigung der Anträge usw. wird das aber eher nicht passieren. Die liest du zuhause. Die Anzahl der Dokus richtet sich nach deinem Ausschuss. Bei uns wird einfach gleichverteilt vom Vorsitzenden. Du kannst zu Beginn aber sicher darum bitten, erstmal weniger Dokus zu lesen. Eine "Vergütung" bekommst du nicht (siehe Ehrenamt), sondern nur eine Aufwandsentschädigung für gefahrene Kilometer, ausgedruckte Dokus, genehmigte Anträge usw. Du sollst keine Kosten haben, aber auch nichts verdienen. Insb. bekommst du keinerlei Vergütung für gearbeitete Stunden! Nein, das kannst du nicht. Du musst eher in der Breite aufgestellt sein und hast dann deine eigenen Schwerpunkte, die du in der Tiefe beherrschst. Der Ausschuss besteht nicht umsonst aus mind. 3 Mitgliedern. Da ist die Chance hoch, dass irgendjemand sich gut mit dem jeweiligen Thema auskennt. Du solltest aber schon grundsätzlich viele Bereiche des Berufs kennen und auch bewerten können, ob die Lösungen der Prüflinge sinnvoll sind oder nicht. Im Zweifel liest du das nach! Du kannst nicht erwarten, dass man sich als Prüfer nicht fortbilden muss. Insb. die rechtliche Situation der Prüfungen wirst du dir aneignen müssen. Es steckt schon ein initialer Lernaufwand für dich dahinter! Finde ich gut! Junge Nachwuchsprüfer stellen meist ganz andere Fragen als die "alten Hasen" und sind oft auch in den modernen Technologien unterwegs. Das bereichert sicherlich einen Ausschuss. Ich wünsche dir viel Erfolg!
  23. Ich habe schonmal eine ganze Podcast-Episode zu möglichen Maßnahmen während der Ausbildung aufgenommen. Vielleicht hilft dir das. Ein paar Stichworte: Tägliche Standup-Meetings Buchclubs Wöchentliche Feedback-Gespräche Azubi-Projekte Code Reviews Pair Programming Links der Woche Fachartikel schreiben Fachvorträge ausarbeiten Bootcamps für andere Azubis
  24. Hast du meine obige Antwort eigentlich gelesen? Ich habe das exakte Gegenteil geschrieben. Du musst mir (und deinen Prüfern) nicht erklären, was eine for-Schleife ist. Implementierung = Programmierung. Also ja. Auch hier wieder: niemand will von dir ein if-Statement erläutert haben. Es geht ums große Ganze. Der Entwicklungsprozess könnte aber auch gemeint sein. Beides Dinge, die ich in einer Projektdokumentation erwarte.

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