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stefan.macke

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Alle erstellten Inhalte von stefan.macke

  1. https://fachinformatiker-anwendungsentwicklung.net/vorlage-fuer-die-projektpraesentation-der-it-berufe 😁
  2. Das ist wohl wieder stark von den einzelnen IHKen abhängig, aber ich kann dir mal meine Erfahrung schildern. Es ist meist der Abschluss nötig, den du als Prüfer selbst vergibst, also z.B. Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. Es ist aber auch möglich, mit einem abgeschlossenen Studium der Informatik Prüfer zu werden. Du musst dich einfach mit der Materie des Berufs auskennen. "Erfahrung" ist nicht unbedingt nötig. Ich kenne Prüfer, die direkt nach ihrer Ausbildung angefangen haben. Ein AdA-Schein dürfte daher auch keine Voraussetzung sein. Aber bitte halte dich immer an deine IHK und frag die Voraussetzungen konkret nach. Das Prüferamt ist ein Ehrenamt. Du machst alles in deiner privaten Zeit! Außer du hast ein nettes Unternehmen, das dich für die Prüfungstage freistellt. Für die Korrekturen der Dokus, Genehmigung der Anträge usw. wird das aber eher nicht passieren. Die liest du zuhause. Die Anzahl der Dokus richtet sich nach deinem Ausschuss. Bei uns wird einfach gleichverteilt vom Vorsitzenden. Du kannst zu Beginn aber sicher darum bitten, erstmal weniger Dokus zu lesen. Eine "Vergütung" bekommst du nicht (siehe Ehrenamt), sondern nur eine Aufwandsentschädigung für gefahrene Kilometer, ausgedruckte Dokus, genehmigte Anträge usw. Du sollst keine Kosten haben, aber auch nichts verdienen. Insb. bekommst du keinerlei Vergütung für gearbeitete Stunden! Nein, das kannst du nicht. Du musst eher in der Breite aufgestellt sein und hast dann deine eigenen Schwerpunkte, die du in der Tiefe beherrschst. Der Ausschuss besteht nicht umsonst aus mind. 3 Mitgliedern. Da ist die Chance hoch, dass irgendjemand sich gut mit dem jeweiligen Thema auskennt. Du solltest aber schon grundsätzlich viele Bereiche des Berufs kennen und auch bewerten können, ob die Lösungen der Prüflinge sinnvoll sind oder nicht. Im Zweifel liest du das nach! Du kannst nicht erwarten, dass man sich als Prüfer nicht fortbilden muss. Insb. die rechtliche Situation der Prüfungen wirst du dir aneignen müssen. Es steckt schon ein initialer Lernaufwand für dich dahinter! Finde ich gut! Junge Nachwuchsprüfer stellen meist ganz andere Fragen als die "alten Hasen" und sind oft auch in den modernen Technologien unterwegs. Das bereichert sicherlich einen Ausschuss. Ich wünsche dir viel Erfolg!
  3. Ich habe schonmal eine ganze Podcast-Episode zu möglichen Maßnahmen während der Ausbildung aufgenommen. Vielleicht hilft dir das. Ein paar Stichworte: Tägliche Standup-Meetings Buchclubs Wöchentliche Feedback-Gespräche Azubi-Projekte Code Reviews Pair Programming Links der Woche Fachartikel schreiben Fachvorträge ausarbeiten Bootcamps für andere Azubis
  4. Hast du meine obige Antwort eigentlich gelesen? Ich habe das exakte Gegenteil geschrieben. Du musst mir (und deinen Prüfern) nicht erklären, was eine for-Schleife ist. Implementierung = Programmierung. Also ja. Auch hier wieder: niemand will von dir ein if-Statement erläutert haben. Es geht ums große Ganze. Der Entwicklungsprozess könnte aber auch gemeint sein. Beides Dinge, die ich in einer Projektdokumentation erwarte.
  5. Nein. Du wirst von Informatikern im Beruf des Informatikers geprüft. Du musst sogar sehr technisch werden. Und natürlich auch kaufmännisch. Du musst nur darauf achten, dass man als unternehmensfremder Leser dein Projektthema versteht. Technisch kannst (und sollst) du richtig vom Leder ziehen!
  6. Das ist nur eine Vorlage mit allen möglichen (!) Inhalten, die mir (!) eingefallen sind. Das ist keine verbindliche Liste mit Kapiteln, die jeder Prüfling auszufüllen hat. Was für dein Projekt nötig und sinnvoll ist, musst du individuell entscheiden. Das kann dir niemand vorgeben.
  7. Wer gibt dir diesen Punkt vor? Hat deine IHK das von dir verlangt? Das kann ich mir fast nicht vorstellen, da es nicht in jedem Projekt sinnvolle Inhalte dafür gibt.
  8. Wir müssen vielleicht mal kurz die Begriffe klären: 1) Rahmenlehrplan: Vorgabe für die Inhalte an den Berufsschulen (Lernfelder usw.) 2) Ausbildungsrahmenplan: Verbindliche Vorgabe der im Betrieb zu vermittelnden Inhalte, unabhängig von IHKen, enthält die sachliche und einen Vorschlag für die zeitliche Gliederung der Ausbildung 3) Betrieblicher Ausbildungsplan: Den bekommt der Azubi mit Vertragsunterzeichnung von seinem Unternehmen, das ihn aus 2) abgeleitet und auf die betrieblichen Anforderungen angepasst hat (z.B. Lernen der ERP-Software im 1. Lehrjahr) @NegatronDerSchwarzeAutobot: Du solltest dir also 2) anschauen (Internet) und mit 3) vergleichen (Ausbildungsvertrag), ob alle Inhalte enthalten sind und wann diese in deinem Betrieb vermittelt werden sollen.
  9. BBiG § 27, Eignung der Ausbildungsstätte: (https://www.gesetze-im-internet.de/bbig_2005/__27.html) Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung vom 16. Dezember 2015 zur Eignung der Ausbildungsstätten, 2.5.1 Relation zwischen Fachkräften und Auszubildenden: (https://www.bibb.de/dokumente/pdf/HA162.pdf)
  10. Woher hast du diese Information? Die Berufsverordnung sagt etwas anderes:
  11. Das ist richtig. Präsentation und Fachgespräch werden zu einer gemeinsamen Note zusammengefasst. Wenn die Präsentation entsprechend gut ist, könnte man selbst bei einem völlig versemmelten Fachgespräch bestehen.
  12. Da du dir das Thema selbst aussuchen kannst, weißt du das am besten selbst! "Der Prüfungsbereich ist vom Prüfling zu bestimmen." §15 (7) http://www.gesetze-im-internet.de/itktausbv/__15.html
  13. Das war dann Glück. Wir haben schon mehrfach Prüflinge im Fachgespräch nach Bildrechten gefragt. Jetzt nicht unbedingt bezogen auf die Bilder in der eigenen Präsentation, sondern auch ganz allgemein. Wieso gelten für die Dokumentation andere Regeln? Wenn du fremde Werke nutzt, musst du korrekt darauf hinweisen. Ob Präsi oder Doku ist egal.
  14. Also wir erwarten das. Wir hatten das Thema BAB dieses Jahr mehrfach als Thema im Fachgespräch. Übrigens immer eingeleitet durch eine nicht korrekte Antwort zum Stundensatz wie oben beschrieben.
  15. Ich bin natürlich davon ausgegangen, dass der TE dass alles korrekt berücksichtigt hat. Eine pauschale Aussage wie "das spart uns Geld" reicht natürlich nicht als wirtschaftliche Begründung für das Projekt. Das sollte jedem Prüfling klar sein.
  16. Na wenn das nicht Grund genug ist! ? Letztlich geht es bei so gut wie allen Projekten darum, Geld zu sparen. In den meisten Fällen wird zunächst Zeit gespart, die sich dann in Geld umrechnen lässt. Den Zwischenschritt hast du dann nicht. Also ja: das Projekt ist völlig ok!
  17. Mit diesem Thema habe ich mich auch gerade auseinandergesetzt. Ich fand es auch sehr schwierig, die Punkte alle (sinnvoll) auszufüllen. Deine "Vorlage" sieht übrigens ziemlich identisch zu der bei unserer IHK aus. Ich habe nun den groben Ablauf für die drei Ausbildungsjahre geplant, aber in der Praxis wird das sicherlich anders laufen. Viele Lerninhalte können meiner Meinung nach am besten in Projekten umgesetzt werden. Und die stehen meist nicht schon 3 Jahre im Voraus fest. Meinen "Prozess" beim Erstellen des Ausbildungsplans habe ich übrigens hier beschrieben: Betrieblicher Ausbildungsplan für Fachinformatiker Vielleicht hilft das ja. Ich vermute, dass noch einige andere Ausbilder/-innen vor diesem Problem stehen.
  18. Würde ich dringend empfehlen. OO steht explizit im Ausbildungsrahmenplan. Wir fragen gefühlt 90% unserer Prüflinge danach. Und viele schwimmen schon beim Einstieg mit Klasse vs. Objekt... ?
  19. Na, welche Methodik zur Bewertung weicher Faktoren bei einer Investition fällt dir denn dazu wohl ein?
  20. Sachmittel: Was hast du eingesetzt, um dein Projekt umzusetzen? Beispiele: PC, Betriebssystem, IDE, Server, Hardware. Kosten: Welche Kosten sind für dein Projekt angefallen? Beispiele: Lizenzen, Arbeitszeit, Hardwareanschaffungen. Vorsicht vor den "Eh-Da-Kosten": Auch der Server im Keller, der eh da ist, kostet Geld (AfA, Wartung).
  21. Warum werden die Geräte denn angeschafft? Was sollen die Azubis damit machen? Lernen? Dann kann man z.B. Einsparungen einrechnen wie eBooks vs. Bücher, weniger Papier für Ausdrucke, weniger Zeitverlust bei Recherche in Aufzeichnungen usw.
  22. Ist das bei eurer IHK grundsätzlich so? Oder bei FISIs? Wenn ich den Anhang unserer FIAE nicht mitbewerten dürfte, hätte ich echt ein Problem. Wo sollen die Prüflinge die ganzen Artefakte sonst unterbringen? In Oldenburg geben wir 15 Seiten Fließtext + 25 Seiten Anhang vor (jeweils maximal), da ist fast der wichtigste Inhalt im Anhang zu finden...
  23. Kein Prüfer, den ich kenne, wird dir Punkte abziehen, weil du deine Linien nicht mit einem Lineal gezeichnet hast. Konzentriere dich auf die Fachlichkeit und die Inhalte, die du darstellen sollst. Und am Ende ist es dann auch egal, ob die ein oder andere Linie nicht hundertprozentig gerade ist. Ich habe schon so wilde Diagramme gesehen, da kommt es auf eine Linie echt nicht an. Achte lieber darauf, dass du die korrekten Syntaxelemente verwendest, also z.B. Rechtecke vs. Rauten usw. Solange man die in deinem Diagramm gut voneinander unterscheiden kann, ist alles in Ordnung. Disclaimer: Das bedeutet nicht, dass du in der Prüfung rumsauen sollst wie im Kindergarten. Versuche bitte trotzdem, vernünftig (!) zu zeichnen. Aber wenn es dann mal kein hundertprozentiger rechter Winkel ist, ist das nicht schlimm.
  24. So ist es! Unser Dozent für Textverarbeitung hat uns damals in der Prüfung für jeden Absatz, der dadurch zu viel eingefügt wurde, einen Punkt abgezogen. Durch die ganzen "leeren" Absätze lassen sich nämlich z.B. die Abstände zwischen Absätzen nicht einheitlich über Formatvorlagen steuern. Außerdem kann es sein, dass zu Beginn einer Seite ein leerer Absatz steht und die erste Textzeile nach unten verschiebt usw. Absätze werden in Word mit Enter erzeugt. Innerhalb eines Absatzes sind Zeilenumbrüche (mit STRG+ENTER) normalerweise nicht nötig. Sie sehen beim üblichen Blocksatz auch sehr unschön aus. Der Absatz wird dann beendet, wenn der aktuelle Gedanke zuende formuliert wurde.
  25. Ich bin mir nicht sicher, ob du den Zeilenabstand und den Absatz durcheinander bringst. In deinem 1. Beispiel oben ist nirgends der Zeilenabstand zu sehen, da du nach jedem Wort einen Absatz eingefügt hast. Der Zeilenabstand kommt nur zwischen Zeilen des gleichen Absatzes zum Tragen. Hier ist 1,5 ein üblicher Standardwert. Nach den Absätzen kommt darüber hinaus noch ein Abstand dazu, den du über den von dir gezeigten Dialog steuerst. Hier ist z.B. ein Wert in Höhe der aktuellen Schriftgröße gängig. Sinn des Zeilenabstands ist, dass bei langen Zeilen (wie z.B. auf DIN A4), das Auge gut die nächste Zeilen finden kann. Stehen die Zeilen vertikal zu dicht beieinander, kann das Auge "verrutschen". Nach einem Absatz ist ein Leerraum sinnvoll, um zu zeigen, dass hier ein neuer Gedanke beginnt. In englischen Veröffentlichungen wird hierfür auch eine horizontale Einrückung zu Beginn der ersten Zeile des Folgeabsatzes genutzt.

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