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stefan.macke

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Über stefan.macke

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    Reg.-Benutzer

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    http://fachinformatiker-anwendungsentwicklung.net/

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    Deutschland
  1. Lastenheft und andere Dokumentationen

    Das kommt auf deine IHK an. Ich würde allerdings vermuten, dass es hier keine Vorgaben gibt. Du musst als Prüfling die Wahl treffen, welche Artefakte deine Arbeit am besten darstellen. Wenn du nur 15 Seiten Anhang hast und 7 davon für ein Pflichtenheft "verbrätst", kannst du halt viele andere wichtige Inhalte nicht zeigen. Und ich würde das durchaus so nennen, wenn du Inhaltsverzeichnis, Deckblatt usw. des Pflichtenhefts auch mit anhängst. Die bieten dem Prüfer nämlich genau 0 Mehrwert. Also würde ich immer nur einen Auszug zeigen, nämlich die eigentlichen interessanten Inhalte, die deine Arbeit zeigen! Weil du dein Projekt vernünftig umsetzen sollst. Die Projektdokumentation ist ein Prüfungsartefakt, für das andere Anforderungen gelten. Hier gilt es, auf einer vorgegebenen Seitenzahl dein gesamtes Projekt bestmöglich darzustellen. Das stimmt so nicht ganz. Ein Pflichtenheft kann anstatt eines Projekts zur Abschlussprüfung erstellt werden. Wenn man sich aber für ein implementiertes Projekt entscheidet, kann das Pflichtenheft zu diesem Projekt Teil der Projektdokumentation werden. Sollte man sein Projekt allerdings z.B. agil umsetzen, passt ein Pflichtenheft evtl. nicht dazu. Daher ist ein Pflichten- und auch ein Lastenheft nicht zwingend erforderlich. Und selbst wenn man ein Pflichtenheft schreibt, gibt es keine Pflicht, dieses komplett der Dokumentation anzuhängen. Außer natürlich, die konkrete IHK fordert das so. Die Verordnung gibt 30 Minuten für die gesamte mündliche Prüfung vor (Präsentation und Fachgespräch). Wie die Prüfungsausschüsse die Zeit aufteilen ist ihnen überlassen. Die meisten teilen aber 50/50, also jeweils 15 Minuten für beide Teile. Das wäre z.B. ein wichtiges Artefakt, das du in der Dokumentation darstellen solltest. Einige IHKen haben in ihren Bewertungsschemas extra den Punkt Kunden-/Entwicklerdokumentation aufgeführt.
  2. Lernmaterial FIAE?

    Die IHK-Prüfungen kannst du für jeweils ca. 12 Euro beim U-Form-Verlag kaufen. Allerdings ohne Lösungen für GA1 und GA2.
  3. Nutzwertanalyse

    Vielleicht gibt es ja noch andere Bereiche in deinem Projekt, für die du eine "echte" NWA mit wirklichem Mehrwert erstellen kannst. Es gibt doch meist mehrere Entscheidungen, die man im Projekt treffen muss...
  4. Nutzwertanalyse

    Warum solltest du für eine Entscheidung, die bereits feststeht, noch eine Nutzwertanalyse anfertigen? Das ist sinnlos. Eine NWA nutzt du, wenn du dich nicht bereits anhand harter Kriterien (z.B. Kosten oder wie in deinem Fall Unternehmensvorgaben) für eine Alternative entscheiden kannst. Da es in deinem Fall aber gar keine Alternative gibt, kannst du dir auch die Nutzwertanalyse sparen. Falls du nur deine methodischen Fähigkeiten unter Beweis stellen willst, kannst du natürlich trotzdem eine NWA für die Dokumentation erstellen. Aber einen konkreten Nutzen für das Projekt hat das wohl nicht.
  5. Android-App als Abschlussprojekt?

    Selbstverständlich! Bei uns im Ausschuss haben wir inzwischen sehr viele Apps als Prüfungsleistung. Und das ist auch völlig ok, denn mobile Anwendungen sind doch heutzutage Standard. Ob Android oder iPhone (oder sogar Windows Phone): was der Kunde will, wird gebaut. Und das sind dann auch absolut legitime Abschlussprojekte. Das könnte ich aufgrund der paar Zeilen Beschreibung nicht bewerten. Ich würde vorschlagen, @Kane85 schreibt mal einen Projektantrag und dann sehen wir weiter.
  6. Projektarbeit nicht bestanden

    Das Problem, dass ich mit dem Beispiel aufzeigen wollte, ist, dass diese Studierenden parallel zur Prüfungsvorbereitung die Prüfungen der Hochschule absolvieren müssen. Du kannst als Azubi aber deine Prüfungsvorbereitung und die Projektdurchführung ohne Probleme voneinander trennen und einfach früher anfangen zu lernen. Dann hast du auch nicht den von dir genannten Stress am Ende der Zeit. Ich würde einfach behaupten, dieser Druck ist hausgemacht, weil völlig überraschend am Ende der dreijährigen Ausbildung eine Abschlussprüfung steht, von der man vorher nichts wusste. Ist aber auch egal, denn die Zeit zurückzudrehen funktioniert leider nicht. Also kannst du jetzt nur das Beste daraus machen. Schnapp dir alte Prüfungen und lerne deinen Stoff. Über die Projektdokumentation zu meckern bringt dich auch nicht weiter. Frag die dir unklaren Vorgaben bei deiner IHK nach und man wird dir dort (hoffentlich) weiterhelfen. Die Prüfer arbeiten übrigens gar nicht bei der IHK, sondern sind komplett eigenständig. Wenn du dich dort meldest, wirst du mit IHK-Sachbearbeitern sprechen, deren Job es (u.a.) ist, dir zu helfen. Direkten Kontakt zu einem Prüfer bekommst du sehr wahrscheinlich nicht. Außer dein Kollege oder Berufsschullehrer sitzt im Ausschuss. Und wenn ich lese "die streichen nur das Geld ein", bekomme ich einen Hals. Wenn du wüsstest, wie "gut" der Prüferjob entlohnt wird (nämlich bis auf Erstattung der Fahrtkosten und sonstiger Auslagen gar nicht, daher ja "Ehrenamt"), würdest du dir diese Aussage sparen. Sei froh, dass es da draußen genug Prüfer gibt, die deine Prüfung abnehmen! Für alle Fragen, die dir deine IHK nicht beantworten kann, steht dir das Forum hier ja offen. Alternativ hilft aber auch gesunder Menschenverstand. Dein Beispiel mit der Ich-Form wird wohl kaum den Unterschied zwischen 1 und 2 ausmachen. Mach dir lieber Gedanken über den fachlichen Inhalt deiner Arbeit und halte dich nicht mit solchen Trivialitäten auf. Insbesondere, da du ja aktuell Zeitdruck hast. Ich habe noch von keinem Prüfling gehört, der aufgrund von "Fehlern" bei der Erzählperspektive, dem Seitenrand oder der Seitennummerierung durchgefallen ist. Allerdings schon von einigen, die z.B. die Wirtschaftlichkeit, Quellcode oder Methodik "vergessen" haben...
  7. Frage: Muss das Projekt wirtschaftlich sein?

    Ich würde allerdings auch wenn das Projekt nicht wirtschaftlich ist, in der Projektdokumentation zeigen, dass du dir methodisch Gedanken über die Produktauswahl gemacht hast. Das Standardwerkzeug, das Prüfer hier gerne sehen, ist wohl die gute alte Nutzwertanalyse. Damit kannst du ja genau die nicht-monetären Gründe bewerten. Einfach nur schreiben "musste gemacht werden" würde mir als Begründung nicht ausreichen.
  8. Projektarbeit nicht bestanden

    Für die Umsetzung des Projekts hat man 2-3 Monate Zeit. Und wenn man sich auf die schriftliche Abschlussprüfung erst in genau diesem Zeitraum vorbereitet, hat man wohl einfach schlecht geplant. Die Prüfungsvorbereitung kann doch ohne Probleme ein Jahr vor der Prüfung beginnen. Da sehe ich dann auch kein großes Zeitproblem während der Projektphase. Jedem Prüfling ist dieser Ablauf im Vorfeld bekannt und man kann sich seine Lernzeit entsprechend einplanen. Von "Druck" würde ich sprechen, wenn du parallel zur Abschlussprüfung noch ein duales Studium machst und sechs Prüfungsleistungen in der Phase der IHK-Prüfung absolvieren darfst.
  9. Auf jeden Fall! Ich habe hier auch schon ein paar Mal nach potentiellen Co-Hosts bzw. Gesprächspartnern gefragt, aber das wurde nie konkreter. Mit @neinal gibt es aber schon ein Interview (allerdings auch nicht für FISIs, sondern im SAP-Bereich).
  10. Wo liest du denn da etwas von der Zeitvorgabe für die Projektdokumentation? Ich habe gerade noch einmal alles durchsucht und finde keinerlei Hinweis darauf. Allerdings kann ich die Aussage für die IHK Oldenburg bestätigen, da ich dort selbst als Prüfer tätig bin. Hier gibt es aber noch ein explizites Beispiel (http://www.ihk-saarland.de/ihk-saarland/Integrale?MODULE=Frontend.Media&ACTION=ViewMediaObject&Media.PK=1114&Media.Object.ObjectType=full, S. 17): Also: Bitte immer die eigene IHK fragen!
  11. Probearbeit Ausbildung FIAE

    Ich glaube, dass die Bewerbungsverfahren sehr individuell in den einzelnen Unternehmen ablaufen. Wieso fragst du nicht einfach direkt nach? Wenn du dich vorbereiten musst, werden sie dir das schon sagen. Aber ich würde mir keine allzu großen Gedanken darüber machen. Falls du dich auf den Vorstellungstag schon vorbereiten musst, wirft das meiner Meinung kein gutes Bild auf das Unternehmen. Insbesondere wenn von dir verlangt wird, schon programmieren zu können. Du bewirbst dich ja auf eine Ausbildung und nicht auf eine Entwicklerstelle. Es ist sicherlich nicht repräsentativ, aber hier kannst du dir anschauen, wie so ein Vorstellungstag bei uns im Unternehmen abläuft:
  12. Vor- und Nachteile des Dualen Studiums

    Das sehe ich anders. Ein Werksstudent mit einem Praxissemester in drei Jahren wird definitiv niemals so tief in die Praxis eintauchen wie ein dualer Student. Im dualen Studium in Niedersachsen hat man nämlich quasi 6 Praxissemester in den drei Jahren, da man ja die "normale" Ausbildung im Unternehmen macht. Und den Abschluss gibt es auch nicht "geschenkt". Man nimmt an der normalen Abschlussprüfung teil, für die man genauso lernen muss wie alle anderen Prüflinge, und auch ein Projekt ist durchzuführen. Ob man die abgefragten Inhalte im Studium lernt, ist dabei Glückssache. Also ist das schon eine besondere Leistung, da man sich "ganz nebenbei" zum Studium noch alle Inhalte der beruflichen Ausbildung aneignen muss. Ich fasse es immer gerne so zusammen: Komplette Ausbildung in 1,5 statt 3 Jahren (da die Hälfte der Zeit für die Theoriephasen des Studiums benötigt wird) und zusätzlich noch einen Bachelor. Das ist schon anspruchsvoll und keineswegs ohne intensiven Arbeitseinsatz leistbar.
  13. Vor- und Nachteile des Dualen Studiums

    Das ist aber bei allen mir bekannten dualen Studiengängen (in Niedersachsen!) anders. Dort macht man nach 3 Jahren den Bachelor und während des Studiums bereits nach 2 oder 2,5 Jahren die IHK-Prüfung noch dazu. Also hat man nach 3 Jahren beides in der Tasche!
  14. Vor- und Nachteile des Dualen Studiums

    Das finde ich super! Darf man erfahren, an welcher Hochschule du studiert hast? Die mir bekannten Wirtschaftsinformatik-Studiengänge legen nämlich leider keinen großen Wert auf Softwareentwicklung.
  15. Vor- und Nachteile des Dualen Studiums

    Mir geht es primär um den Vergleich zwischen dualem Studium und reiner Ausbildung bzw. einem Vollzeitstudium aus Sicht der Studierenden. Für viele angehende ITler ist das duale Studium eine Alternative (oder wie bei uns häufig eine Ergänzung) zur Ausbildung und für fertige ITler kann es eine Möglichkeit zur Weiterbildung sein. Wir haben z.B. viele Bewerber auf Ausbildungsstellen, die sich nicht klar sind, ob sie ein duales Studium schaffen würden bzw. ob es passend für sie ist, und daher eine reine Ausbildung vorziehen. Aber wenn sie dann fertig sind, stellt sich ihnen erneut die Frage, ob dual, berufsbegleitend oder in Vollzeit studiert werden soll. Daher sammle ich für beide Zielgruppen Vor- und Nachteile eines dualen Studiums, um eine Entscheidungshilfe zu bieten.
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