vor 10 Stunden10 h Hallo zusammen,die Frage richtet sich an Entwickler wie eurer Arbeitsablauf aussieht.Früher habe ich als SAP-Entwickler Aufgaben bekommen, habe ich ggf. mit Anforderer zusammen gesetzt, das Thema besprochen und abgearbeitet. Ich war auch zum Teil bei Analyse und Anforderung-Erstellung dabei (macht es technisch so Sinn? gibt es bessere Möglichkeit?), Brainstorming, etc. Auch war ich bei komplexen technischen Themen wo ich als Entwickler mich gut auskenne (da selbst (teil)entwickelt und man den Prozess technisch sehr gut versteht) als Berater gefragt.Jetzt ist alles anders. Wir arbeiten in Sprints, wo man Tickets bekommt die man abarbeiten sollte. Ich den Tickets in das Problem (im Normallfall) beschrieben und wie man es reproduzieren kann. Keine Meetings außer mit Entwicklerteam (wo man seinen Stand täglich mitteilt), keine Konzeption, Analysetätigkeiten, Beratung , Support, etc. Dazu läuft dieser Spring 2 Wochen - entweder es wird nicht alles fertig, da wenn man mit erster Aufgabe fertig ist, kaum Zeit bleibt zweite Aufgabe fertig zu machen wo Tester es erfolgreich testen können.Oder wenn weniger Tickets freigegeben werden, wird man teilweise nach einer Woche fertig und hat kaum was in der zweiten Woche zu tun. Obwohl genug neue Tickets da sind, wartet man auf den nächsten Sprint.Ich fühle mich nicht mehr als Softwareentwickler, sondern nur als Programmierer - meine Aufgaben sind nicht mehr so abwechsungsreichSprints erzeugen mir mehr Druck und Streß und sind mMn. weniger effizient. Der Punkt den TL hier posiviv hervorruft, ist dass Tester schneller testen würden, damit es bis zum bestimmten Zeitpunkt ins Produktivsysten transportiert wird. Dazu sind wir jetzt für alles zuständig. Früher hat Enwickler die Tätigkeit übernommen, wo er sich fachlich und techschnich gut auskannte. Das hatte auch den Vorteil, dass man so nicht an falscher Stelle was einbaut obwohl eine bessere Lösung gibt. Das entscheiden jetzt aber auch Andere für uns. Wenn Tickets unklar formuliert sind und Abstimmung erforderlich sind, führen es alleine unsere 2 TL es durch (wir haben 2 Entwicklerteams, arbeiten aber zusammen). Ich fühle mich als erfahrener Enwickler wie ein Blödmann der downgegradet wurde und nicht fähig ist von Anfang bis Ende ein Thema zu übernehmen. Dazu viel Fremdsteuerung, mal muss ich warten bis ich anfange, obwohl ich besser meine Zeit einschätzten kann, wann und was ist erledige. Dann wird was weggenohmen, wo ich schon arbeite, obwohl auch hier Zeit gibt alles zu erledigen.Was sagt ihr dazu?
vor 10 Stunden10 h Mein Mitgefühl für Frustration über schlecht eingeführte agile Prozesse, bei denen nur die Meetings und Rituale übernommen werden (Daily, Sprint Review, etc.), aber nicht die eigentlichen Prinzipien wie Iterationen, Feedbackzyklen oder technische Qualität.SCRUM =SchönChaotischRennenUndMachen
vor 7 Stunden7 h Ich kenne das Problem als "DevSecOps"'ler auch... Beim jetzigen AG ist das deutlich besser, als beim Alten. Aber beim Alten war das Problem auch so. Da war "agil" eher, ich kann "agil" von Problem A zu B zu C zu D springen und fange dann bei A wieder an. Das hat man dann "Iterationsschleife" genannt :D Wie ich damit umgegangen bin? Ich hab den AG gewechselt :D
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