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Projektantrag (denke ich letzter Versuch (3.)) vmWare zu ProxmoxVE8 (bzw alternativer Lösungsansätze)

Empfohlene Antworten

Moin!

Normalerweise lese ich hier nur etwas mit, jedoch hatte ich zwei Anträge schon rausgesendet und mache mir sorgen, dass der letzte Antrag auch abgelehnt wird.

Mein Ausbilder ist mittlerweile auch etwas verzweifelt und ich komme so nicht aus der Ausbildung raus. Irgendwelche Ideen?

Zudem habe ich eine Zeiteinschränkung bis zum 25.03.2026 den Antrag letztmalig einzureichen..... Bin da leicht im Stress (

Grund der Ablehnung vom 2. Antrag:

Der Projektantrag beinhaltet das falsche Startdatum zur Durchführung. Ihr gewähltes Startdatum liegt innerhalb des Genehmigungszeitraumes für den IHK-Prüfungsausschuss und ist somit zu überarbeiten. Der Projektantrag ist noch immer inhaltlich den Anforderungen aus §20 der „Verordnung über die Berufsausbildung zum Fachinformatiker und zur Fachinformatikerin“ zu überarbeiten. Es fehlt weiterhin die Analyse von Schwachstellen und Definition von Schutzmaßnahmen. * Die Zeitplanung ist zu grob. Sie ist granularer zu erstellen. Die einzelnen Handlungen sind klar zu benennen.

Hier wäre mein dritter Antrag. Er wird übers DiPo gestellt, sprich ich muss nur noch Textfelder ausfüllen und die Überschriften sind vorgegeben:

Thema der Projektarbeit

Im Rahmen der Abschlussarbeit soll die bestehende Virtualisierungsumgebung auf Basis von VMware analysiert und mögliche Alternativen bewertet werden. Neben dem Weiterbetrieb der bestehenden VMware-Lösung wird insbesondere nach einer alternativen Virtualisierungsplattform untersucht. Ziel ist es, diese Lösung technisch zu erproben, umzusetzen und anhand einer Testmigration sowohl technisch als auch wirtschaftlich zu bewerten.

Geplanter Bearbeitungszeitraum

Der geplante Zeitraum wäre für alle Eventualitäten zwischen dem

13.04.2026 - 24.04.2026 (2 Wochen, 10 Arbeitstage)

Ausgangssituation

Das Unternehmen nutzt aktuell drei dedizierte VMware EXSI Server mit einem SAN, über die verschiedene unternehmenskritische Server betrieben werden. Darunter fallen mehrere Windows-Server2019 virtualisiert für die Active Directory der Fahrdienstleiter, Techniker und Administratoren und verschiedene Utils-Server auf Basis von Debian 11 zur Steuerung und Monitoring der Dienste. Diese VMs haben das Ende ihres Lebenszykluses erreicht und sind durch häufige Störungen einem unverhältnismäßig hohen Administrationsaufwand verbunden. Zudem sind die Lizenzkosten des Herstellers VMware exponential gestiegen und es wird nach einer strategischen Unabhängigkeit gesucht. Es soll untersucht werden, ob der Einsatz anderer moderner - gegebenenfalls auch Open-Source-basierter - Alternativen aus wirtschaftlicher, organisatorischer und technischer Sicht sinnvoll ist.

Vor dem Hintergrund, dass die zentralen Prozesse infolge der Unternehmensumstrukturierung im Jahr 2025 weiter an Bedeutung gewonnen haben, besteht nun ein dringender Bedarf an einer kostengünstigeren On-Premise-Lösung. Potentielle Lösungen mit integrierter Funktionen wie Backup, Clustering und einfache Erweiterbarkeit sind auf Basis der bisherigen On-Premise Architektur gewünscht.

Durch eine Testumgebung soll ermittelt werden, ob und welche Umstellung auf eine andere Plattform langfristige Vorteile bringt.

Projektziel

Das Projekt verfolgt das Ziel, eine zusätzliche Virtualisierungsinfrastruktur zu planen, zu installieren, zu konfigurieren und mehrere virtuelle Maschinen unterschiedlichster Betriebssysteme zu migrieren, um die jeweilige Tauglichkeit im Betrieb zu testen.

Durch die neue Plattform sollen die generellen Vorteile der Hochverfügbarkeitssystems am Standort nutzbar gemacht werden. Diese umfasst die bessere Ausnutzung der Hardware-Ressourcen, die zentrale Verwaltung aller Server an einer Konsole, sowie die Möglichkeit vor kritischen Updates, Snapshots zu erstellen, um die Ausfallzeiten zu minimieren.

Eine lokale Umsetzung (On-Premise) wird bevorzugt, um Latenzzeiten für wichtige operative Prozesse gering zu halten und die Bandbreitenanforderung der Softwareverteilung lokal bedienen zu können.

Sollte das Projektziel erreicht werden, so wird auf höherer Ebene ein Parallel-Livebetrieb versucht.

Meine Aufgaben im Projekt umfassen u.A.:

  • Evaluierung: Im Rahmen der bestehenden Infrastruktur eine IST-Analyse festzuhalten. Auswahl der geeigneten Virtualisierungsplattform, sowie einer passenden Backup-Strategie unter Berücksichtigung der technischer und wirtschaftlichen Anforderung.

  • Planung: Eine Konzeption bzgl der Migrationsstrategie verschiedener VMs auf einen neuen Hypervisor zu verschieben. Erarbeitung eines SOLL-Konzepts der neuen Infrastruktur. Erste Wirtschaftlichkeitsabschätzung.

  • Unternehmensrichtlinien befolgen: Eine Schutzbedarfsanalyse feststellen und damit einhergehend prüfen, ob eine solche Migration weitere Maßnahmen betrifft. Zudem prüfen ob bereits existente Unternehmensrichtlinien die Durchführung nur mit speziellen Erlaubnissen durchzuführen ist und zzgl. diese Genehmigungen - entsprechend der Dringlichkeit - einzuholen.

  • Installation & Konfiguration: Erste Installation des Hypervisors sowie die erste Konfiguration nach festgelegter Planung und Freigaben der Ressourcen. Aufbau der Netzwerkanbindungen der Testumgebung, sowie Bereitstellung der zusätzlichen Hardware. (Bereitstellung der Hardware durch Dritte!)

  • Testphase: Durchführung von Funktionstests vor Migration in die Testumgebung.

  • Migration: Überführung der Dienste und erneute Prüfung, ob diese ordnungsgemäß laufen.

  • Sicherheit: Gewährleistung der Zugriffssicherheit und Einbindung in ein bereits existentes Monitoring.

  • Dokumentation: Erstellung einer Dokumentation mit Handlungsempfehlungen für mögliche Wartungsarbeiten.

Das Ergebnis ist eine moderne, skalierbare Umgebung, die die Lizenzkosten, sowie den administrativen Aufwand senkt und entsprechend die Ausfallsicherheit massiv erhöht.

Am Ende soll eine klare Entscheidungsgrundlage entstehen, ob und in welchem Umfang die Infrastruktur eingesetzt werden kann.

Zeitplanung

1. Definitionsphase: (4 Stunden)

  • Ist-Analyse der bestehenden VMware-Umgebung. (1 Stunde)

  • Kickoff-Meeting (1 Stunde)

  • Erstellung des Soll-Konzepts (2 Stunden)

2. Projektplanung: (13 Stunden)

  • Erstellung Pflichtenheft (2 Stunden)

  • Erstellung Projektstrukturplan (1 Stunde)

  • Erstellung Zeitplan (2 Stunden)

  • Evaluierung Hypervisor und zu nutzender Software (2 Stunden)

  • Erstellung Migrationsstrategie (3 Stunden)

  • Erste Wirtschaftlichkeitsabschätzung (1 Stunde)

  • Schwachstellenanalyse, Risikobewertung & Erstellung einer Schutzbedarfsanalyse (2 Stunden)

3. Durchführungsphase: (13 Stunden)

  • Installation des Virtualisierungshosts (2 Stunden)

  • Konfiguration des Virtualisierungshosts (2 Stunden)

  • Auswahl und Konfiguration von Speicherlösungen (1 Stunde)

  • Einrichtung von Bridges und VLAN-Strukturen (1 Stunde)

  • Erstellung & erste Migration verschiedener Linux-Hosts (2 Stunden)

  • Erstellung & erste Migration verschiedener Windows-Hosts (3 Stunden)

  • Durchführung von Funktionstests des Dienste (1 Stunden)

  • Qualititätssicherung (1 Stunde)

4. Abschlussphase (10 Stunden)

  • Soll-Ist-Vergleich (2 Stunden)

  • Erstellung Projektdokumentation (6 Stunden)

5. Puffer (2 Stunden)

  • Eingeräumte Pufferzeit (2 Stunden)

Gesamtzeit: 40 Stunden

Eigenleistung

Die Planung, Installation, Konfiguration sowie Durchführung der Tests und der Migration werden eigenständig durch mich - den Auszubildenden - durchgeführt. Dazu gehören insbesondere:

  • Analyse der bestehenden VMware-Umgebung

  • Planung der neuen Virtualisierungsumgebung

  • Installation und Konfiguration von der virtuellen Umgebung

  • Einrichtung von Netzwerk- und Storagekonfigurationen

  • Durchführung der Testmigration einer virtuellen Maschine

  • Durchführung von Funktions- und Leistungstests

  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Vergleich der Systeme

  • Erstellung der Projektdokumentation

Fremdleistung

Die Bereitstellung der Hardware sowie der Zugang zur bestehenden VMware-Umgebung erfolgen durch die IT-Abteilung der XXX AG.

Administrative Freigaben für den Zugriff auf bestehende Systeme werden bei Bedarf durch einen verantwortlichen Systemadministrator erteilt. Die Planung, Umsetzung und Durchführung des Projekts erfolgen eigenständig durch mich - den Auszubildenden.

Anlagen

Später sind folgende Dokumente und Unterlagen beizufügen:

  • Glossar

  • Projektstrukturplan

  • Zeitplan

  • Nutzwertanalysen

  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

  • Pflichtenheft

  • Schutzbedarfsanalyse

  • Projektdokumentation

Präsentationsmittel

Zur Präsentation wird eine PowerPoint-Präsentation in der angegebenen Länge gehalten, zudem werde ich eine verschlüsselte Verbindung zur Testanlage - durch einen internen Administrator - gestellt bekommen, entsprechend sollte ein grober Überblick - oder Screenshots zur Veranschaulichung geboten werden.

Einen Beamer werde ich - der Auszubildende - selbstständig mitnehmen, sofern (wie auch angekündigt) keiner gestellt wird.

Bearbeitet von plugdev

vor 27 Minuten, plugdev hat gesagt:
  1. Evaluierung Hypervisor und zu nutzender Software (2 Stunden)

  2. Erstellung Migrationsstrategie (3 Stunden)

  3. Erste Wirtschaftlichkeitsabschätzung (1 Stunde)

  4. Schwachstellenanalyse, Risikobewertung & Erstellung einer Schutzbedarfsanalyse (2 Stunden)

Du evaluierst die zu nutzende Software und den Hypervisor bevor du die Schwachstellenanalyse, Risikobewertung und Schutzbedarfsanalyse machst?

Ergibt das Sinn für dich?

Davon ab sind 2 Stunden für die Analysen und die Bewertung ziemlich sportlich.

Hier fehlt mir der rote Faden, denn es gibt einige Sprünge in dem ganzen.

vor 53 Minuten, plugdev hat gesagt:

Diese VMs haben das Ende ihres Lebenszykluses erreicht und sind durch häufige Störungen einem unverhältnismäßig hohen Administrationsaufwand verbunden. Zudem sind die Lizenzkosten des Herstellers VMware exponential gestiegen und es wird nach einer strategischen Unabhängigkeit gesucht. Es soll untersucht werden, ob der Einsatz anderer moderner - gegebenenfalls auch Open-Source-basierter - Alternativen aus wirtschaftlicher, organisatorischer und technischer Sicht sinnvoll ist.

Geht es jetzt darum, dass die VMs auf ein aktuelles Betriebssystem migriert werden? Geht es jetzt darum, dass die VMware Lizenzen für den Host zu teuer geworden sind? Wie sehen modernere Alternativen aus? Cloud?

vor 58 Minuten, plugdev hat gesagt:

Durch eine Testumgebung soll ermittelt werden, ob und welche Umstellung auf eine andere Plattform langfristige Vorteile bringt.

Die Zeitplanung liest sich so, als ob keine Testumgebung erstellt wird.

Ich glaube es könnte nicht schaden einmal @charmanta zu beschwören.

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