20. August20. Aug Ich habe langjährige Erfahrung in der Informatik und auch schon eigenverantwortlich an großen Projekten gearbeitet. Bei Einstellungstests im Stil von Leetcode scheitere ich dennoch regelmäßig.Natürlich kann ich stundenlang Aufgaben von Leetcode lernen und hoffen, dass irgendwas zu den Fragen im Test passt. Aber ist das der richtige Weg? Fehlen mir einfach die notwendigen Skills als Informatiker oder sind die Einstellungstests sinnfrei? Bearbeitet 20. August20. Aug von RB1
20. August20. Aug Leetcode ist zu 90% stumpfes Auswendiglernen von Paradigmen und Problemen mit denen du wahrscheinlich nie etwas im realen Arbeitsablauf zu tun haben wirst.Daran auch nur irgendwas festmachen zu wollen ist der größte Blödsinn.
20. August20. Aug Autor Auf der einen Seite kann ich schon verstehen wenn Firmen sich Fragen "Wenn er das Problem nicht lösen kann, kann er dann überhaupt andere Probleme lösen?" Auf der anderen Seite sind diese Aufgabe so völlig abstrakt und irgendwie auch ohne realitätsbezug. Sicherlich könnte ich mit etwas tüfteln, einem Debugger und Zeit eine Lösung finden, die für die meisten Anwendungsfälle performant genug wäre. Das zählt dort aber nicht.
21. August21. Aug Ist das wirklich ein Ding? Ich dachte das machen irgendwelche US Firmen oder halt Amazon und Co.
21. August21. Aug Autor vor 7 Stunden, Dakta hat gesagt:Ist das wirklich ein Ding? Ich dachte das machen irgendwelche US Firmen oder halt Amazon und Co.Wenn du einen gut bezahlten Job möchtest leider ja. Ich arbeite schon lange als Softwareentwickler und war schon in mehreren Firmen. Nie gab es Kritik an meiner Leistung, aber an den Einstellungstests scheitere ich immer wieder.
Freitag um 06:385 Tage Am 21.8.2026 um 02:08, Dakta hat gesagt:Ist das wirklich ein Ding?Das skurrile an diesen Leetcode Tests ist, dass es einen (unabhängig der Firmengröße) treffen kann. Ohne Vorbereitung häufig nicht (in angemessener Zeit) zu lösen sind (zumindest die ganz schwierigen). Mir erschließt sich der Sinn dieser Aufgaben auch nur teilweise. Natürlich kann man, wenn man jemand das live lösen lässt herausfinden ob die Person strukturiert denken kann oder absolute Basics der Programmiersprache beherrscht. Ob es das geeignetste Instrument ist um herauszufinden ob jemand für die Stelle geeignet ist wage ich aber sehr zu bezweifeln. Es wäre passgenauer wenn man aus dem Unternehmen einen Fall herausnimmt und diese an einem Testtag bearbeiten lässt und schaut, wie die Person an reale Probleme herantritt und nicht, wie man einen Baum traversiert. Das bindet aber mehr Ressourcen und ist für eine kleine Anzahl an Bewerbern besser machbar als eine Masse abzufertigen. Wenn für ein FANG-Unternehmen sich plötzlich hunderte bewerben und ich möchte schnell über diese schiene filtern, sind LeetCode Aufgaben natürlich einfach umzusetzen (aus Sicht des Unternehmens).
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