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Designer und ihre Macintosh's


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Original geschrieben von milkcat

mir hat mal jemand gesagt, das Designer, Webmaster etc. am besten mit dem Macintosh arbeiten können, aber ich verstehe nicht, was da so viel anders sein soll, gegenüber Windows und überhaupt, was hat das Betriebssystem mit dem Designen zu tun???

Naja... Apple ist die klassiche Plattform für kreativere Arbeitsgebiete wie Design und Musikproduktion. Natürlich wird in diesen Bereichen aber auch nicht ausschließlich mit Macs gearbeitet. Vor kurzem habe ich eine Umfrage gelesen, die zu dem Ergebnis kam, daß Macs im Print- und Foto-Bereich weit verbreitet sind, aber auch Bereiche gibt, in denen PCs und Macs gleichberechtigt da stehen. Gerade beim Web-Design soll es sogar so aussehen, daß zu über 90% PCs genutzt werden.

Im Audio-Bereich hat Mac OS einen leichten Vorsprung gegenüber Windows. Es sah aber in vergangenen Zeiten einmal besser für Apple aus. Immer mehr Software-Hersteller streichen die Mac-Version ihrer Produkte im grafischen Bereich (aktuell: Corel). Gleichzeitig wird langsam aber offensichtlich richtung Windows migriert.

Daß immer weniger Grafiker auf Apple setzen muß aber nicht heissen, daß die Plattform langsam stirbt. Abwanderungen aus den klassischen Bereichen werden durch UNIX-Geeks und ganz normale Benutzer kompensiert, die sich für die Plattform interessieren. Manchen Leuten gefällt es einfach, ein UNIX-System zu nutzen, für das es auch haufenweise kommerzielle Anwendungen gibt und mit einem fortschrittlichen Grafiksystem ausgerüstet ist. Andere Leute finden es einfach nur interessanter, mit Mac OS als mit Windows zu arbeiten und liesen sich vor allem durch die Rechnerpreise davon abhalten, sich einen Mac zuzulegen. Mittlerweile ist zwar Apple immernoch teurer, aber dennoch enorm billiger, als noch vor ein paar Jahren und die Hardware somit auch mehr Leuten etwas wert.

Man muß allerdings dazu sagen, daß es Apple gerade in Deutschland eher besonders schwer hat. Im europäischen Ausland ist der Marktanteil von Apple höher.

Apple, bislang eine Nische für spezielle Computerbereiche wird eine Nische bleiben, aber ohne eine Domäne für Kreative darzustellen.

Zur Frage, was das Betriebssystem mit dem Designen zu tun hat? In diesem Sinne eigentlich nichts. Vielmehr hat sich Apple unter den Designern bereits vor knapp zwei Jahrzehnten etabliert, da die Rechner im Vergleich zum damaligen PC für solche Aufgaben bereits fortgeschrittener waren. Das Betriebssystem hatte bereits standardmäßig eine grafische Oberfläche, die Prozessoren waren auf die Anwendungen schon besser ausgelegt und die Systeme waren auch schon frühzeitig in der Lage, hohe Auflösungen in True Color darzustellen. Beim PC dauerte es recht lange, bis sich geeignete Grafikkarten etablierten. Dadurch entstand auch ein auf den Mac ausgelegter Soft- und Hardware-Markt, der sich heute (immernoch) halten kann.

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Nunja, gerade im Musikbereich hat der Mac in weiten Teilen die Nase vorne. Ein haeufig verwendetes, sehr professionelles Programm aus dem Bereich ist Protools - ein Mac-Programm. Logic Audio gab es lange Zeit 2gleisig (PC und Mac). Allerdings haben sie sich mit der neuen Version von der Windows-Variante verabschiedet. Konkurrenz aus dem PC-Lager ist zwar vorhanden (Beispiel QBasic), allerdings sind gerade die professionellen Tontechniker eher zu dem teureren Protools geneigt, weil es anscheinend sowohl vom Handling wie auch von der Qualitaet mehr ueberzeugt. So setzen sich eben Standards fest, die eine Verbreitung eines Computers in einem bestimmten Sektor festigen. Der Mac war eben in diesen Bereichen frueher da und besser als der PC. Ob das heute noch so ist, sei dahingestellt, aber der Markt muss erst vom PC wieder "erobert" werden.

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Original geschrieben von Hawkeye

Allerdings haben sie sich mit der neuen Version von der Windows-Variante verabschiedet.

Wobei man der Fairness halber schon sagen sollte, dass Logic von Apple gekauft wurde - und (aus wahrscheinlich firmenpolitischen Gründen) die Windows-Variante eingestampft wurde. :-)

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Original geschrieben von Big Al

Wobei man der Fairness halber schon sagen sollte, dass Logic von Apple gekauft wurde - und (aus wahrscheinlich firmenpolitischen Gründen) die Windows-Variante eingestampft wurde. :-)

Ja gut, das stimmt schon. *g*

Aber ist ja auch im Endeffekt klar, dass sie den Markt nicht abgeben wollen und damit die Musiker weiter binden. :)

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und überhaupt, was hat das Betriebssystem mit dem Designen zu tun?

nichts?

Bestenfalls ist es dabei nicht im Weg.

Letztendlich ist ein Computer ja nur ein Werkzeug, mit dem man den Job erledigt.

Wenn man allerdings bedenkt, wie sich das Desktop Publishing (0) und das WWW (1) entwickelt haben, wunderts nicht, das Apple in diesen Bereichen immer noch beliebt ist (2).

(0) Stichworte Pagemaker, LaserWriter, etc.

(1) http://www.opendoor.com/nethistory/ ...yes, _that_ AOL ...

(2) aber nicht mehr nur dort.

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Für einen Grafiker ist das Wichtigste, daß sie gute Grafikprogramme haben, ggf. einen guten Drucker, einen großen Monitor und einen Scanner. Die Prozessoren leisten heutzutage alle das, was für die Grafiker erforderlich ist. Lediglich im Film-Bereich werden gerne noch große Workstations eingesetzt (z.B. SGI), aber da fällt ein Mac nicht darunter.

Gute Applikationen sollten unter jedem Betriebssystem realisierbar sein. Was das Betriebssystem an sich leistet, ist dabei doch egal. Zwischenablage, Netzlaufwerke, vektorschriftarten sind doch sowieso selbstverständlich.

Der Mac war einmal für Grafiker seiner Zeit vorraus und hat sich damals eingebürgert. Heutzutage ist ein Mac zwar eine Besonderheit für alle Benutzer mit einem anderen Geschmack, aber eher gleichberechtigt mit dem PC. Unter Grafikern ist er nach wie vor eingebürgert und kein ernsthafter Grund vorhanden, auf Windows zu gehen. Wieso sollte man auch auf ein anderes System migrieren, wenn es nicht zwingend erforderlich ist?

Schließlich zieren sich Windows-Benutzer auch vor Linux, obwohl sie Linux nicht schlecht finden.

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Das Wichtigste ist fuer diese Clientel (uebrigens auch Architekten), die Dinger verrichten vom Auspacken an ihren Dienst, bis sie abgeschrieben sind und verlangen nicht permanente Aufmerksamkeit und Fenterei fuer irgendwelchen aufgeblasenen *******dreck des Betriebssystems. Das ist bei dem Mac wie bei keinem anderen System gewaehrleistet. Fuer Leute, die ihr Geld mit echter Kreativleistung verdienen, ist dieser Vorteil unbezahlbar. Ich kenne einen selbstaendigen Graphiker, der schon oft ueberlegt hat auf Windows umzusteigen, aus den verschiedensten Gruenden. Jedesmal ist er aber nach kurzer Probierphase um so ueberzeugter bei seinen Macs geblieben.

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