8. Dezember 200421 j Ich soll für die Berufschule (Fach BGP (Betriebl. Geschäftsprozesse)) in Erfahrung bringen, was "Partizipialkonstruktionen" sind. Google spuckt mir da jede Menge Lateinzeugs aus, es mus aber doch irgendwo noch was mehr fachliches dazu zu finden sein!? Hat hier wer ne Ahnung was sch dahinter versteckt? bin um Hilfe sehr dankbar!
8. Dezember 200421 j Partizip aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Ein Partizip (v. lat. particeps — teilhabend; Pl. Partizipien) ist ein so genanntes Verbaladjektiv. Das heißt, es wird vom Verb abgeleitet und wie ein Adjektiv dekliniert. Gemeint ist damit, dass es an zwei Wortarten partizipiert. Ähnliches bringt die aus der Mode gekommene Bezeichnung Mittelwort zum Ausdruck, weil das Partizip quasi in der Mitte zwischen Verb und Adjektiv steht. Im Deutschen gibt es folgende beiden Partizipformen: [bearbeiten] Partizip 1 (Traditionell und eigentlich falsch Partizip Präsens bzw. Partizip der Gegenwart genannt, weil es zeitunabhängig gebraucht wird.) Es handelt sich um ein Adjektiv, das sinngemäß der Aktivform des Verbs zuzuordnen ist. Beispiele: die liebende Mutter das singende Mädchen [bearbeiten] Partizip 2 (Traditionell und falsch als Partizip Perfekt Passiv (PPP) bezeichnet. (WIESO FALSCH?)) Es handelt sich um ein Adjektiv, das sinngemäß der Passivform des Verbs zuzuordnen ist. Beispiele: die geliebte Mutter das gesungene Lied Das Partizip Perfekt wird im Deutschen zur Bildung einiger Tempusformen des Verbs verwendet. Z.B. im Perfekt, Plusquamperfekt und Passiv. [bearbeiten] Balto-slawische Partizipien Besonders viele Partizipialformen gibt es in den baltischen und slawischen Sprachen. Die synthetischen Verbformen werden nach Tempus und Genus verbi abgewandelt, außerdem noch wie Adjektiva nach Kasus und Numerus. Darüber hinaus unterscheiden baltische Partizipien zwischen Kurz- und Langformen. Durch Kombination dieser grammatischen Kategorien ergeben sich bis zu mehrere Dutzend Formen, die in der Regel nur selten zusammenfallen. Allerdings werden in einigen Sprachen die Partizipien verdrängt und mit Nebensätzen paraphrasiert. Beispiel aus dem Litauischen: Inf. matyti "sehen", akt. Präsens mask. Nom. Sg. matantis "der sieht", akt. Perfekt mask. Nom. Sg. matęs "der gesehen hat", akt. iter. Perfekt mask. Nom. Sg. matydavęs "der wiederholend gesehen hat", akt. Futur mask. Nom. Sg. matysiantis "der sehen wird", pass. Präsens mask. Nom. Sg. matomas "der gesehen wird", pass. Perfekt mask. Nom. Sg. matytas "der gesehen worden ist", pass. Präsens mask. Nom. Sg. matysimas "der gesehen werden wird". Darüber hinaus gibt es in den baltischen und slawischen Sprachen den Transgressiv (z.B. lit. matant, mačius von matyti "sehen") und in den baltischen Sprachen auch Halbpartizipien (z.B. matydamas), die ins Deutsche meistens umschreibend mit Nebensätzen übersetzt werden müssen.
8. Dezember 200421 j jou. das ist dann das wort an sich. fehlt nur noch die Brücke zu BGP... :confused:
8. Dezember 200421 j also ich habe schon viel mit Geschäftsprozessen zu tun gehabt. Aber das Wort ist mir noch nie untergekommen. Das kenne ich, wie oben bereits beschrieben, nur aus der Grammatik. Dein Lehrer wird doch sicher noch ein bisschen mehr dazu gesagt haben? Oder wie kommst du an ein Thema, das du noch nicht mal von der Überschrift her verstehst? Das wäre doch die erste Ansprechperson. Gruß Menzemer
8. Dezember 200421 j Kann das sein, dass du die Formulierung einfach falsch verstanden hast? Partizipieren heisst nicht mehr als teilhaben, teilnehmen. Auf das Thema "Geschäftsprozesse" umgesetzt, könnte es (bitte den Konjunktiv beachten, ich geh hier rein vom linguistischen aus) um Teilhaberschaften an Geschäften gehen.
9. Dezember 200421 j das vermute ich auch schon fast... naja... ich werde nächste stunde nochmal nachfragen!
10. Januar 200521 j Ich habe bisher nix wieder von dieser geschichte gehört, daher kann dieser Thread meinentwegen geschlossen werden...
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