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Haben die Berufsschulen ein Ziel?


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Hi Leute,

nachdem ich nun heute (01.03.05) die ZP hinter mich gebracht habe, muss ich sagen, dass ich extrem desillusioniert bin, was meine Ausbidung angeht.

Ich war eigentlich immer der Meinung, dass ich mich einigermaßen auskennen würde. War so der Auffassung, dass ich mit dem Wissen, welches mir in der Berufsschule vermittelt wird, zumindest die IHK Prüfungen ohne Probleme bewältigen könnte.

Heute wurde ich eines besseren belehrt und ich frage mich nun ernsthaft, warum ich überhaupt zur Berufsschule gehe. Wird in der Berufsschule ein Ziel verfolgt, bzw. wird es umgesetzt? Die wenigsten Fragen der heutigen Prüfung wurden in dieser Form in der Schule behandelt. Einiges habe ich heute auch zum ersten Mal gehört. (WTF is a "Bindelader"?)

Geht es euch genauso? Oder kommt mir das nur so vor?

Grüße Thomas

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Also mir gehts genauso. Ich frage mich auch vor Beginn jedes Blocks, wieso ich überhaupt die Berufsschule besuche. Der ganze Kram bringt absolut nichts.

Und der Witz ist ja, dass man sich den Stoff teilweise auch noch selbst beibringen muss (Weil die Lehrer kein Bock haben verteilen sie Referate).

Ich bin froh wenn ich meine "Ausbildung" abgeschlossen hab.

In diesem Sinne...

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Also wenn ich ne Ausbildung als Fachinformatiker/Systemintegration machen könnte, dann muss ich mir den ganzen Stoff nicht geben, da ich mich von Schulfächern befreien lassen kann und nur das Prüfungsrelevante lernen muss. :D

Hab mich bei der IHK infomiert!!!!!

PS: Bin auch nicht mehr Berufschulpflichtig, würde aber dennoch die Hauptfächer in der Schule besuchen.;)

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... Der ganze Kram bringt absolut nichts.

Und der Witz ist ja, dass man sich den Stoff teilweise auch noch selbst beibringen muss (Weil die Lehrer kein Bock haben verteilen sie Referate).

Das es absout nix bringt würde ich gar nicht mal sagen. Grundsätzlich ist es ja gut, dass man auch Kenntnisse aus anderen Themenbereichen vermittelt bekommt. (In einem gewissem Maße!)

Es stört mich nur diese ungeheure Diskrepanz zwischen vermittelt Berufsschulwissen und IHK Prüfung. Und vielleicht ist das auch nur bei mir so, aber frag mal einen Lehrer zur Prüfung... Dann bekommt man als Antwort: "Weiß ich nich. Haben wir nix mit tun. Lass mich in Ruhe." (Nicht wortwörtlich...)

Was mich auch stört, dass ich einen Wahlpflichkurs belegen muss. Grundsätzlich hab ich nix dagegen, nur warum sind das IMMER Anfängerkurse und vor allem warum sind das immer die GLEICHEN?

Ich bin froh wenn ich meine "Ausbildung" abgeschlossen hab.

Auf jeden Fall... ;)

Grüße Thomas

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Also wenn ich ne Ausbildung als Fachinformatiker/Systemintegration machen könnte, dann muss ich mir den ganzen Stoff nicht geben, da ich mich von Schulfächern befreien lassen kann und nur das Prüfungsrelevante lernen muss. :D

Hab mich bei der IHK infomiert!!!!!

PS: Bin auch nicht mehr Berufschulpflichtig, würde aber dennoch die Hauptfächer in der Schule besuchen.;)

Wie kommt sowas?

Grüße

Thomas

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War so der Auffassung, dass ich mit dem Wissen, welches mir in der Berufsschule vermittelt wird, zumindest die IHK Prüfungen ohne Probleme bewältigen könnte.

Dann ist Deine "Auffassung" bisher falsch gewesen, denn gesetzlich hat erstmal der Betrieb Dir die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, um das Ausbildungsziel zu erreichen.

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Dann ist Deine "Auffassung" bisher falsch gewesen, denn gesetzlich hat erstmal der Betrieb Dir die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, um das Ausbildungsziel zu erreichen.

Und wozu gibts dann die Berufsschule? Ich dachte der Betrieb soll mir die praktischen Bezüge vermitteln und die BS die theoretischen.?

Und das Ausbildungszielzu erreichen sehe ich im Übrigen auch nicht als Problem an. Ich finde es gelinde gesagt unglücklich, dass die Unterschiede zwischen Schulstoff, Praxis und Prüfung so groß sind.

Das ist natürlich nur mein subjektiver Eindruck. Vielleicht ist es bei anderen ganz anders und vielleicht geht es nur mir so... Aber ehrlich gesagt glaube ich das nicht.

Grüße

Thomas

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Und wozu gibts dann die Berufsschule? Ich dachte der Betrieb soll mir die praktischen Bezüge vermitteln und die BS die theoretischen.?

Das ist eventuell etwas zu einfach gedacht. Die Berufsschule vermittelt zwar eher die theoretischen Kennisse, aber allgemein, nicht, wie die theoretischen Kenntnisse, die ein Betrieb vermittelt (vermitteln sollte), die auf den Betrieb "zugeschnitten" sind. Hinzu kommt, dass eine Berufsschule verschiedene Bildungsstände berücksichtigen muss, auch da zwickt es sicher oft, weil der eine sich langweilt, ein anderer nicht mitkommt.

Ausbildungszielzu erreichen sehe ich im Übrigen auch nicht als Problem an. Ich finde es gelinde gesagt unglücklich, dass die Unterschiede zwischen Schulstoff, Praxis und Prüfung so groß sind.

Eben das kommt aber durch viele Faktoren zustande, die man nicht allein den Berufsschulen anlasten kann. Ein Betrieb bildet "für sich" aus, in grösseren Betrieben hat man oft noch das Glück, dass mehrere Abteilungen durchlaufen werden, aber das kann nicht jeder Betrieb ableisten. Die Berufsschule versucht aufzufüllen, sowohl unterschiedliche Bildungsstände zu berücksichtigen, als auch fehlendes Wissen, das in "dem" Betrieb fehlt. "Den" Betrieb gibt es aber nicht...

Das ist natürlich nur mein subjektiver Eindruck. Vielleicht ist es bei anderen ganz anders und vielleicht geht es nur mir so...

Möglich. Ich will hier jetzt auch nicht eine Lanze für Berufsschulen brechen oder Betrieben eine Schuld zuschieben. Es ist aber nunmal so, dass die Betriebe die Hauptlast der Ausbildung tragen und wenn man dann eine mangelnde Ausbildung an einer Berufsschule beklagt, sollten man auch die Schwierigkeiten eines Ausgleichens/Auffüllens von Wissen durch die Schulen berücksichtigen.

Verantwortlich für eine gute Ausbildung sind mehrere, sogar auch man selbst. ;-)

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Ausserdem wird in der ZP Stoff aus den Rahmenlehrplan gefragt.

Da jede BS ihren Unterricht aber selbst "ordnen" kann, also in welchen Lehrjahr was drankommt, kommt es in der ZP immer wieder zu fragen, die man so in der BS noch nicht hatte.

Also wenn ihr dinge noch nicht in der BS hattet, kann es gut sein, dass die noch dran kommen ;) Zwar dann zuspät für die ZP. Aber die ZP ist eh nicht wirklich was wert, hauptsache man war da und hat seinen Namen draufgeschrieben.

Aber die BS hat nunmal ihren Stoffplan, wann was drankommt, selbst in der Hand. Und die ZP wird für alle gemacht ;)

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Hmm.. ich denke das einzige schwierige an Zwischenprüfungen sind

1. Die zum Teil ********enen Fragestellungen (Wobei "Bindelader" ja noch einigermaßen ging)

2. Nahezu unmöglich zu beantwortende Fragen (Was steht in der TCO'03)

Gut, kann ja sein, dass das manche Wissen, aber die IHK kann doch nicht verlangen, dass das jeder weiß... und in den IT-Handbüchern oder Tabellenbüchern stand das auch nicht unbedingt drin. In manchen zwar vielleicht schon, aber bestimmt nicht in allen.

Und ich finde es ehrlich gesagt lächerlich, wenn man eine ZP-Aufgabe nur bestehen kann, weil man entweder zufällig mal etwas damit zu tun hatte, oder weil es in der Version eines IT-Handbuchs steht, die man gerade verwendet.

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Verantwortlich für eine gute Ausbildung sind mehrere, sogar auch man selbst. ;-)

Das bestreite ich auch nicht. Und zum Glück ist das so. :)

Also wenn ihr dinge noch nicht in der BS hattet, kann es gut sein, dass die noch dran kommen Zwar dann zuspät für die ZP. Aber die ZP ist eh nicht wirklich was wert, hauptsache man war da und hat seinen Namen draufgeschrieben.

Im Moment ist das so, dass stimmt. Aber soll nicht die ZP für die nächsten Jahrgänge, sprich ab nächstem Jahr, in die Endnote mit eingehen?

Dann würde ich mir persönlich etwas besch***** vorkommen.

@Horatius:

Da stimme ich dir zu! :)

viele Grüße

Thomas

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