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dooz

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  1. Sehr cool! Danke für die Antworten. Gibt allerdings noch ein "paar" Details, die ich eigentlich dachte erwähnt zu haben. Ich habe ein Diplom, zwar fachfremd, aber dementsprechend ein abgeschlossenen Studium mit anschließender Berufserfahrung und bin Ende 20. Von den Softskills her bin ich anderen Azubis definitiv überlegen. (ohne es überheblich zu meinen) Nach dem Studium war ich zudem Selbstständig und hatte projektbezogen auch Personalverantwortung - wo ich auch gerne wieder hin möchte. Sollte sowas eurer Meinung nach im ersten Gespräch direkt angebracht werden? Das Ziel Führungskraft hab ich mir für die nächsten 5-7 Jahre gesteckt, da mir die fachliche Expertise für solch eine Position natürlich noch fehlt. (Und dann natürlich ein schleichender Prozess mit Einstieg als Teamleiter) Ich hoffe ich kann mit meinen Softskills und Erfahrungen auch noch etwas in der Verhandlung punkten
  2. Alles klar, dann taste ich beim Gespräch mal ab wie mein Gegenüber das gerne verhandeln möchte Völlig unter Wert werde ich mich definitiv nicht verkaufen. Da werde ich dann lieber dankend ablehnen Bei den aktuellen Stellenangeboten kann man sich ja sogar als Berufseinsteiger (fast) aussuchen wo man denn gerade arbeiten möchte. Zumindest kommt es mir aktuell so vor
  3. Sehr cool, dann liege ich ja wohl nicht weit neben der Realität Danke euch! Wie ist denn eure Erfahrung beim Verhandeln - lieber höher ansetzen und runterhandeln, oder direkt ein fixes Budget ansagen und darauf beharren? Dann noch eine kurze Anschlussfrage - ab wann kann man sich denn als senior Admin nennen? nach 3-5 Jahren Berufserfahrung, sofern man dann sicher in den Systemen und der täglichen Arbeit?
  4. Hallo zusammen, die Ausbildung neigt sich dem Ende zu und die ersten Bewerbungen sind raus. Nahezu gleichzeitig kam auch die erste Einladung zu Gespräch. die Stellenbezeichnung lautet "IT Netzwerk- und Systemadministrator" - Die Stellenbeschreibung umfasst WAN/LAN (Cisco), Firewall (Fortinet), VMware, Veeam, Windows Server. (grob umfasst) Klingt im ersten Moment interessant, und auch der Arbeigeber klingt erstmal gut. Ca. 1500 Mitarbeiter, 100 in der IT und stellt/verwaltet/konzeptioniert (unter anderem) Netzwerke für große Kunden. Warum ich den Thread erstelle: - Ist eine Einstiegsgehaltsforderung von 38.000€ realistisch? Könnte man mehr verlangen, oder lieber weniger? (klar, ist Person/Wissensabhängig) In meinem jetzigen Unternehmen würde ich auch sofort übernommen werden, allerdings ist mit lediglich 25.000€ zu rechnen. In der Anzeige steht lediglich: "Das Gehalt ist abhängig von Ihrer Qualifikation und Erfahrungen." und die Einschätzung von Xing halte ich für durchaus unrealistsch. - Werden in solchen Gesprächen auch spezifische Fachfragen gestellt um den Bewerber zu prüfen? Also sowas wie "Erklären Sie mir doch mal XXX." ----------------------------------------------------------------------------- edit: dazu wäre zu sagen, dass ich in meinem Unternehmen als System Engineer starten könnte und in 1-2 Jahren die Möglichkeit besteht als Solution Architect in eine andere Abteilung zu kommen. Klingt, abgesehen vom Einstiegsgehalt, auch durchaus interessant.
  5. Hallo zusammen, auch meine Ausbildung neigt sich dem Ende zu und ich habe die Hoffnung erfolgreich zu bestehen. Da mein derzeitiger Arbeitgeber mich zwar gerne übernehmen möchte, aber ich wohl mit den Konditionen nicht einverstanden sein werde, schaue ich mich gerade anderweitig um. Jetzt habe ich gesehen, dass man für Bewerbungsgespräche freigestellt werden muss. (Auch wenn _ich_ der Übernahme widerspreche?) Gibt es dabei irgendwas einzuhalten, oder kann ich formlos meinem Ausbilder per E-Mail schreiben, dass ich an Datum X und X Uhr ein Gespräch habe und nicht zur Arbeit kommen kann. Ich befürchte, dass mein Arbeitgeber nicht sehr begeistert darauf reagieren wird und sich gerne rauswinden möchte von wegen "Dafür musst du Urlaub nehmen!" Das ich mich woanders bewerben werde habe ich schon ganz offen mitgeteilt. Ich bräuchte nur einen Rat wie ich jetzt am besten weiter vorgehe...
  6. Laut Aussage meines Ausbilders (auch IHK-Prüfer mit langer Erfahrung) lässt das absolut keine Rückschlüsse auf die nächste Prüfung zu. Die Chancen auf eine "einfache" oder "schwere" Prüfung sind gleich. Es ist wohl eher zufällig das mal eine schwere und mal eine einfache Prüfung drankommt.
  7. Und wie es der Zufall so will habe ich, kurz nachdem ich geschrieben habe, auch mein Ergebnis mitgeteilt bekommen Immerhin 80pkt, bei 63pkt Durchschnitt. Nicht überwältigend, aber bin ich zufrieden mit
  8. Wo hast du denn geschrieben? Unsere Ergebnisse liegen noch nicht vor. (NRW - IHK Münster) @dekmar dort sind doch nur die Ergebnisse der Abschlussarbeiten, oder nicht? Die Zwischenprüfungen werden da nicht aufgeführt. Würde mich aber auch interessieren ^^
  9. dooz

    Umschulung zum FIAE/FISI sinnvoll?

    Ja, ich scheine in der Hinsicht wirklich großes Glück gehabt zu haben. Und bei den Bewerbungen mache ich mir diesbezüglich eigentlich keine großen Sorgen Und offensichtlich scheint es auch eine verdammt große Ausnahme zu sein. Hätte ich nicht mal gedacht. Bzgl. der Kosten - ich glaube das summiert sich doch ganz schön. Mal grob gerechnet: Single mit 50m² nach Satz meines Jobcenters gerechnet = 418,75€ Warmmiete + (ich meine aktuell) 409,00€ Regelsatz. Dazu kommt noch eine Fahrtkostenerstattung (ich meine bis max. 280€ im Monat), Sozialversicherung, die Prämien und ggf. weitere Maßnahmen falls die Leistungen nicht stimmen. Dann gibt es ja auch noch ggf. Unterstützung beim Umzug, Wohnungsausstattung etc. Da kommt echt schon was zusammen. Aber ja, die 50k scheinen dennoch etwas hoch gegriffen Bzgl. des Bildungsgutschein - nein, nicht das ich wüsste. Außer vielleicht als Türöffner.
  10. dooz

    Umschulung zum FIAE/FISI sinnvoll?

    @Listener @Rienne IHK Vertrag = Umschulung und Bildungsgutschein vom Jobcenter erhalten. Ich denke mehr Umschulung geht nicht Dazu wurde ich nicht mal zur Zwischenprüfung von der IHK eingeladen, da Umschüler daran nicht teilnehmen müssen. Konnte mich aber dennoch dazu anmelden, habe sie geschrieben und warte auf das Ergebnis. @fisi2.0 Ja, das tue ich. Ok, ich habe mich vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt. Im Normalfall (!) entstehen dem Jobcenter hohe Kosten, da sie den Umschüler für die Zeit der Umschulung finanzieren, er also im Leistungsbezug des Jobcenters steht und die Prüfungen und Prämien vom Jobcenter gezahlt werden. Inkl. Krankenversicherung etc. Ich kenne nicht die genauen Sätze nicht, aber über zwei Jahre verteilt kommt da schnell eine fünfstellige Summe zusammen. Zitat Jobcenter Sachbearbeiterin "Eine Umschlung kostet dem Jobcenter knapp 50.000€" - halte ich für hoch gegriffen, dennoch nicht weit entfernt. In diesem Normalfall erhält man keine Ausbildungsvergütung. So, in meinem (!) fall lief alles genau diesen Weg, bis zum Arbeitsvertrag. Der Arbeitsgeber hat auf Unterlagen des Jobcenters angeben freiwillig ein Gehalt zu zahlen, das Jobcenter hat sich gefreut, ich also nicht im Leistungsbezug und dementsprechend fallen alle Ansprüche auf Prämien oder sonstige Leistungen weg. Es hat also bei mir, einzig und allein damit zutun, dass mein Arbeitgeber mir freiwillig ein Gehalt, bzw. Ausbildungsvergütung, zahlt. Ich hoffe so ist es verständlich. Was die Unterschiede bzgl. der Länge angeht -> Sorry! Wusste nicht das man auch noch auf andere Arten und Weisen verkürzen kann. Bzgl der Vorteile einer Umschulung - Wenn es nicht die Zeit ist die ein Vorteil ist die man dadurch einsparen kann, so ist zu Beginn und bei den Bewerbungen das Stichwort "für den Betrieb kostenloser Azubi" doch ein guter Türöffner, so dass jemand, welche unter Umständen keine Ausbildung findet, so vielleicht an eine kommt. Das hat auch bei mir geholfen - Von 8 Bewerbungen 7 Einladungen und innerhalb 5 Tagen den Job. (ca. 6 Monate vor Ausbildungsbeginn) Mensch, da wollte ich nur mal jemanden ermutigen einen neuen Weg zu gehen und von meinen Erfahrungen berichten und schon wird man in der Luft zerrissen
  11. dooz

    Umschulung zum FIAE/FISI sinnvoll?

    Absolut sicher. Der Betrieb bekommt für einen Umschüler kein Geld. Wenn du eine Umschulung machst, zahlt der Betrieb dir kein Geahlt = 0€ Einkommen = Leistungsberechtigt für Hartz4. Dementsprechend beziehst du Leistungen direkt vom Amt für Wohnung, Lebenserhaltung,... bist, ganz blöd gesagt, Hartz4 Empfänger mit Arbeit. Durch die Leistungen würde ich zwar im Endeffekt mehr rausholen als durch die Azubivergütung, hätte dadurch aber immer noch mit denen zutun. Und ein kleines Azubigehalt fühlt sich zwar auch kacke an, aber besser als Leistungen vom Jobcenter Dazu kommt, dass das Amt für Prüfungsgebühren zahlt und bei bestehender Zwischen- und Abschlussprüfung noch eine nette Prämie an den Umschüler geht (1.000€ Zwischenprüfung und 1.500€ Abschlussprüfung). Da ich aber ein (freiwiliiges) Gehalt vom Betrieb bekomme bin ich nicht im Leistungsbezug (du zu "guter" Verdienst) und somit fließt kein Geld vom Jobcenter. Leider auch keine Prämien Im Umkehrschluss möchte aber auch das Jobcenter nichts mehr von mir hören, was durchaus ein netter Nebeneffekt ist Arbeitsvertrag habe ich mit meinem Arbeitgeber.
  12. dooz

    Umschulung zum FIAE/FISI sinnvoll?

    Ok, wie es genau in den Gesetzen definiert ist kann ich nicht sagen. Meine Schilderungen sind das, so wie ich es erlebe und erlebt habe. Das ist der einzige für "erlebte" Unterschied zwischen meiner Umschulung und der klassichen Ausbildung+Verkürzung. Das es dann bei der normalen Ausbildung auch eine Anrechnung gibt wusste ich nicht. Aber halt auch nicht immer. In meinem Fall werden die gesamten Umschulungskosten, samt Prüfungsgebühren und Vergütung, vom Betrieb und nicht vom anfänglichen Leistungsträger übernommen.
  13. dooz

    Umschulung zum FIAE/FISI sinnvoll?

    Bei einem Verkürzer fehlt das letzte halbe Jahr, beim einem Umschüler das erste komplett. (wobei ich theoretisch auch das erste Jahr hätte mitmachen können, dann wäre das letzte Jahr rausgeflogen - total bekloppt das so zu machen) Es ist also nur die Ausbildungszeit ein Unterschied. Vom Inhalt, Prüfungen und allem anderen steht man als ganz normaler Azubi da, welcher einfach nur etwas später angefangen hat. Der Anreiz einer Umschulung für Betriebe ist es, dass durch einen Umschüler dem Betrieb keine Kosten entstehen, da alles vom Leistungsträger (z.B. Jobcenter) finanziert wird. So werden auch "schwierige" Umschüler schneller an Betriebe vermittelt. In meinem Fall hatte ich mit dem Betrieb tierisch Glück, da ich, durch das Gehalt, nichts mehr mit dem Jobcenter zutun habe.
  14. dooz

    Umschulung zum FIAE/FISI sinnvoll?

    So, ich habe mich zwar gerade wegen etwas anderem angemeldet, will aber trotzdem mal etwas einwerfen, da ich in einer ähnl. Situation bin. Ich bin auch 28 und habe ein abgeschlossenes Studium. Ich war nach dem Studium eine zeitlang selbstständig, aber in einer Branche, die mir einfach nicht mehr gefallen hat (den Job ansich aber geliebt). Die Arbeitsbedingungen waren teils katastrophal und man musste sich für Aufträge komplett aufopfern. Habe mich dann auch nach Möglichkeiten umgeschaut und bin schnell auf das Thema Umschulung gestoßen. (Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich zwei Studenten in der Informatik - nach deren Erfahrungen habe ich das Thema für mich schnell abgehackt) Bin dann auf verschiedene Umschulungsträger gestoßen die viele goße, tolle Versprechungen machen. Nach einer recherche im Internet berichten viele aber eher nicht so positive Rückmeldungen, vor allem wenn es um die Jobsuche nach der Umschulung geht. Da ich es satt hatte und was ändern wollte habe ich mich doof gestellt und bin zum Jobcenter maschiert. Kam mir dabei zwar etwas blöde vor, war aber eine super Entscheidung. Die Damen vor Ort waren verdammt nett und sehr hilfsbereit. Durch die bin ich an eine betriebliche Umschulung gekommen. Das ist aber nicht immer so leicht zu bekommen, da dadurch dem Jobcenter hohen Kosten entstehen und man denen erst mal klar machen muss, dass es sich lohnt. Vor allem das man mit solch einer Maßnahme eine Arbeitslosigkeit abwenden kann. (Das ist mit der entscheidenste Punkt an der Nummer) Nach etwas hin und her sitze ich nun kurz vor der "heißen Phase". Im Mai ist Prüfung. Die Umschulung mache ich normal im Betrieb, gehe normal zur Berufsschule und mache auch wie jeder andere die Prüfung bei der IHK. Der einzige Unterschied ist, dass ich das erste Lehrjahr übersprungen habe. Ich bekomme auch vom Jobcenter kein Geld, da der Betrieb mir eine Ausbildungsvergütung zahlt. Ich würde es an deiner Stelle vielleicht auf diese Weise über das Jobcenter machen. Vielleicht geht es auch über die Rentenversicherung, würde mich da auch erkundigen. Die Zahlen auch die Umschulung und du bekommst auch noch auf Basis deines letzten Gehalts eine Vergütung. Habe im Kurs jemanden der das über die Rentenversicherung macht. Ich fand es für mich als schwierig die Entscheidung zu treffen, bereue sie aber bisher nicht. Übernahme nach der Ausbildung sieht auch gut aus und es gibt genug Wege in die man sich spezialisieren kann. Sofern technisches Interesse und Verständnis vorhanden sind, kann ich durchaus dazu raten diesen Schritt zu gehen. Aber ein Thema darf man nicht ungeschönt lassen - wenn man vorher ein normales Gehalt hat, ist der Rücktritt und ein Azubigehalt ein schlag ins Gesicht. Und auch danach wirst du wohl etwas zeit brauchen um auf deinen alten Gehaltsstand zu kommen. Sollte es mit einer Umschulung nicht klappen, versuche eine normale Ausbildung zu bekommen. Sollte durchaus machbar sein. Die verkürzen und du bist mit 2,5 Jahren dabei. Wir haben auch einige Informatikstudiumabbrecher dabei, die auch mit Mitte/Ende 20 ihre normale Ausbildung angefangen haben. Ob ein Informatikstudium das richtige für dich sein könnte, musst du wohl selbst Entscheiden. Ich für meinen Teil habe da keine gute Zukunft gesehen ;) Ich hoffe ich konnte ein bisschen weiterhelfen :)

Fachinformatiker.de, 2019 SE Internet Services

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