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ByteCurious

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  1. Ich bin jetzt für drei Monate in der Probezeit bei meinem Ausbildungsbetrieb. Warum das nach zwei Jahren Ausbildung noch nötig ist, verstehe ich nicht, aber gerade ist mir die dadurch gewonnene Flexibilität durchaus nicht unrecht. Die "unbeliebte" Tätigkeit ist gar nicht so übel, viel näher an Systemadministration als am Helpdesk, und momentan ist es eben so, dass ich für die Arbeiten, für die ich mich wirklich interessiere, einfach nicht qualifiziert bin. Mit einer Solve-Rate von zwei Fällen pro Tag wären die Aufgaben auf jeden Fall relativ anspruchsvoll und ich hätte die Gelegenheit, meine kümmerlichen Fisi-Kenntnisse doch stark auszubauen. Programmierung macht mir eigentlich nur im Low-Level Bereich wirklich Spaß. Irgendwas zwischen Assembly und C, meinetwegen. Ich habe ein Jahr IoT-Geräte mit C programmiert und hatte dabei riesigen Spaß. Aber mit zwanzig weiteren Abstraktionsebenen in Form von kurzlebigen Java-Frameworks mit massivem Overhead geht für mich da einfach jede Freude verloren. Sajus Empfehlung, mich weiter umzuschauen, scheitert dabei leider auch an meiner völligen Orientierungslosigkeit. Ich bin Schreiner mit einem Bachelor in Biologie. Ein Jahr lang habe ich als Straßenmusiker gearbeitet, zwei in der Buchhaltung, jetzt bin ich Fachinformatiker. Die Zahl der interessanten Dinge, die es zu lernen gibt, wächst stetig, und gleichzeitig ist immer mehr Spezialisierung gefordert, was jemanden wie mich auf dem Arbeitsmarkt natürlich nahezu wertlos macht. Ich dachte ich frage hier, damit ich vielleicht Anhaltspunkte bekomme um doch noch irgendwann die Kurve zu kriegen.
  2. Ich weiß nicht, wann ich das duales Studium genannt habe. Bafög ist kein Thema mehr für mich, da ich bereits einen fachfremden Bachelor habe und somit keins mehr bekommen kann. Ich will auch keine Schulden mehr machen müssen. Ich habe halt wesentlich mehr Spaß am Studium als an der Ausbildung gehabt und das macht sich dann eben auch in den Noten (1.7 im Studium vs. 3 in der Ausbildung) bemerkbar. Zudem habe ich auf zwei Jahre verkürzt, sodass ich manche Bereiche in der GA2 zum Beispiel völlig übersehen hatte. Mir gefällt dieser IHK-Ansatz einfach nicht, dass man das Minimum an Verständnis, um eine Fähigkeit gewinnbringend anwenden zu können, lernen soll. Das ist extrem unbefriedigend. Super Idee, so würde ich das auch am liebsten machen, aber ich habe sicher 20 Bewerbungen geschrieben und die Antwort war fast immer: ganz oder gar nicht. Wenn ich überhaupt eine Antwort bekommen habe.
  3. Die habe ich noch gar nicht getroffen. B. Sc. in Informatik an der Fernuni Hagen. Vielleicht nicht ganz traditionell, aber wegen meiner beruflichen / finanziellen Situation kommt ein Praesenzstudium einfach gerade nicht in Frage. Dafuer muss ich eben jetzt sparen.
  4. Weil in dem entsprechenden Land die Steuerlast etwas geringer ist, reden wir von knapp 3000 Euro netto. Bei einer Studi-Klitsche koennte ich also etwa 1200 Euro im Monat sparen. Das heij3t, jeder Monat Arbeit bedeutet etwa fuenf Wochen entspanntes Studieren, wenn ich dann zurueck in DE bin. @SaJu hat sicher Recht mit ihrer Empfehlung, aber ich habe einfach keine Lust mehr auf die Jobsuche. Schlechte Begruendung, ich weij3. Aber dazu kommt, dass ich in der Ausbildung mit recht obsoleter Technologie (Struts 1.2, ELO etwa 2007) gearbeitet habe und durch das schlechte Zeugnis der Arbeitsmarkt sich sicher nicht die Lippen nach mir leckt.
  5. Warum ist derjenige ein "Fachidiot", der breit anwendbares, interdisziplinär nützliches Mathematikwissen hat, und nicht derjenige, der berufsbedingt das aktuelle En-Vogue Hipster JS-Framework #245 kennt? Dass OP sich entmutigt fühlt liegt wohl eher an Impostor Syndrome und an Kollegen, die besser als er darin sind, ihre Unsicherheiten zu verbergen.
  6. Hi allerseits, ich hoffe auf den Rat der berufserfahrenen User hier... Meine Situation ist wie folgt: Ich habe gerade, mehr schlecht als recht, eine FIAE-Ausbildung abgeschlossen. Dabei habe ich bei den Prüfungen ziemlich versagt, weil mir das berufsbegleitende Studium immer wichtiger war. Die wirklich interessante Gebiete kommen erst im Master dran und somit will ich auf keinen Fall unter die 2.0 fallen. Jetzt bin ich allerdings fertig und müsste langsam daran denken, Geld zu verdienen. Mein Ausbildungsbetrieb ist sehr knauserig und bietet als Einstiegsgehalt 30k brutto, mit diversen Boni kommt man maximal auf 32k. Dem gegenüber steht ein Jobangebot eines sehr großen Softwareherstellers, allerdings im 2nd Level Support, für 48k plus OTE. Als Berufseinsteiger natürlich ein Traum, aber eigentlich will ich keinen Support machen und es geht um eine Stadt in der 15m² Zimmer für unter 1000 Euro eigentlich nicht zu bekommen sind. Da ich jetzt, da die Ausbildung zu Ende ist, wohl wesentlich weniger Lernzeit für die Uni habe, denke ich vor allem an die nächsten fünf Semester. Wenn ich den ganzen Tag programmiert habe, will ich abends nur noch den Kopf abschalten und Sport oder Musik machen, habe also weniger Kapazitäten für die Uni über. Support ist da etwas weniger anstrengend. Zudem könnte ich dann schon einiges an Geldfür den Master zur Seite legen, den ich in Vollzeit machen will... Was mir aber Sorgen macht, ist die Vorstellung, dass ich dadurch das Programmieren quasi "aufgebe". Ich habe zwar zwei private Projekte, die ich weiterführen werde, aber sowas interessiert HR-Leute leider gar nicht. Wie würdet ihr das angehen?
  7. Wenn ich auch nur einen potentiellen Umschüler davor bewahren kann, denselben Fehler zu machen wie ich, hab ich mein Lebensziel erreicht. Sofern es dir auch nur im Ansatz möglich ist, eine Ausbildung statt einer Umschulung machen, mach BITTE die.
  8. Glückwunsch! Ich bin jetzt auch fertig und habe es irgendwie geschafft, einen 70er-Durchschnitt in der Ausbildung zu haben, trotz 1.3er Durchschnitt im Studium (nebenberuflich, jetzt etwa 70% fertig). Was kommt bei euch jetzt so?
  9. Wenn man sich im europäischen Ausland bewirbt, zählt eine Ausbildung als Level 5 Qualifkation, ein Bachelor (3 Jahre, Uni) als Level 8 Qualifikation. Ein Studium für eine Ausbildung vorauszusetzen, wäre also sehr befremdlich. Die Motivation "ich bin gern am Computer, also werd ich Programmierer" ist natürlich nichts, was du so in einem Bewerbungsgespräch erwähnen solltest.

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