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topuser

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  1. Immer dieses, "ich will schnell den und den Kurs machen" ersetzt keine Berufserfahrung. Wenn du dann mal neben jemanden sitzt, der mehrere Jahre in dem Bereich tätig ist, wird dir klar, wie wenig dich dieser Kurs eigentlich weitergebracht hat... Alle Quereinsteiger bei mir im Arbeitsumfeld hinken stark hinterher, was die modernen Webframeworks angeht, weil die einfachen Grundlagen teilweise durchgepeitscht wurden. Das fehlende Wissen der Grundlagen bremst meist, wenn man etwas modernen und neues lernen will... Ein großer Nachteil an der Webentwicklung ist, dass sie sehr schnelllebig ist und auf vielen verschiedenen Technologien aufbaut - das ist aus meiner Erfahrung für Neueinsteiger oder Umsteiger meist das größte Problem. Es ist nicht kompliziert, aber viel von der Materie, die man beachten / können muss. Wie oft hatte ich schon mit ach so krassen programmieren zu tun, die dann an einer einfachen Tabelle in HTML gescheitert sind... Um deiner Frage gerecht zu werden, würde ich @Graustein zustimmen
  2. 3 - 4 Tage lang Probearbeiten? Vor der Ausbildung? Echt? Das finde ich persönlich ein bisschen happig. Die wollen sich wohl komplett absichern oder wie ist das zu verstehen? Als ich mit meiner Ausbildung fertig war und in einen neuem Betrieb angefangen habe, da war ich circa eine Woche lang Probearbeiten, hatte für die Woche eine Aufgabe bekommen und die sollte ich dann bearbeiten, so weit, wie ich halt komme. War damals ein RESTful Web Service in Java mit Datenbankverbindung, dazu ein einfaches Frontend im AngularJs. Man konnte also die einfachen CRUD-Aktionen über die Weboberfläche auf die Datenbank anwenden. Das wurde dann am letzten Tag vorgestellt und ich sollte erklären, wie ich vorgegangen bin und was ich gemacht habe. --- Vor meiner Ausbildung war ich ebenfalls einen Tag Probearbeiten in meinem damaligen Ausbildungsbetrieb. Mir wurden die einzelnen Abteilungen gezeigt, kurz erklärt, wie das in dem Betrieb bzw. Unternehmen so läuft und dann habe ich eine Programmieraufgabe bekommen (einen Taschenrechner in C# basteln). Dazu habe ich mich mit dem Ausbilder ein bisschen über die Programmierung allgemein unterhalten, er hat mich ein bisschen was gefragt, was sind Variablen, Schleifen, welche Programmiersprachen ich so kenne, wo die Unterschiede liegen usw. Dabei ging es wohl mehr darum, wie ich mich anstelle, anstatt zu schauen, was ich schon alles kann. Wie meine Auffassungsgabe für mich fremde Themen ist. Oh sorry, habe gerade gesehen, dass du dich als FISI bewirbst . Vielleicht hilft es dir trotzdem. 🙄 😄
  3. Also bei uns im Unternehmen stechen fast immer die Bewerber heraus, die im Vorfeld schon eigene "Projekte" privat umgesetzt haben (ich spreche jetzt vom FIAE). Das Non plus ultra sind die, die bei der Bewerbung zum Beispiel einen GitHub Account mit angeben, wo man sich aus der Vergangenheit alte Projekte etc. anschauen kann, eventuell einen ersten Eindruck vom "Coding-Stil" bekommt des Bewerbers, welche Programmiersprache / Frameworks. Wie gesagt, das sind die, die immer aus der Masse hervorkommen, ist allerdings auch ein Wunschkonzert der Chefs... Was du jetzt speziell im Vorfeld vielleicht machen kannst, wenn du eine gewisse Leerphase hast, damit du etwas "mehr" in deine Berwerbung packen kannst, beschäftige dich einfach mal mit den Grundlagen einer Programmiersprache und bastel z.B. einen Taschenrechner / BMI-Rechner oder sonstiges (wenn du dich als FIAE bewerben willst). Du musst ja gar nicht gut darin sein, aber alleine diese eine Angabe in deiner Bewerbung, dass du erste Erfahrungen mit Sprache x oder y hast, kann schon viel bewirken in einem Bewerbungsprozess... Damit hast du deine Chancen auf eine Ausbildung schon deutlich erhöht! (Ja, die Unternehmen bevorzugen Leute, die schon Vorwissen in dem Bereich haben, auch wenn du in einer Ausbildung eigentlich erst alles lernen sollst). Stellen für eine Ausbildung findest du unter anderem in der Zeitung, Agentur für Arbeit, Online Portale (z.B. Aubiplus), Google... Noten sind eigentlich nicht so relevant, wenn die einigermaßen im grünen Bereich sind. Handelt sich hierbei um meine persönliche Meinung, ich zum Beispiel habe von meinem ehemaligen Chef im Vorstellungsgespräch zum FIAE gesagt bekommen, dass er vor mir bereits zehn fertige Abiturienten hier sitzen hatte, die er alle nach hause geschickt hat, da sie keine Vorkenntnisse hatten im programmieren...(meine Ausbildung war übrigens nicht gerade herausragend) 🙄
  4. Schon klar, aber was willst du darauf für eine Antwort hören? Ich kann halt nur spekulieren, was dann am Tag X in dem besagten Unternehmen passiert, vielleicht auch etwas ganz anderes, als dir hier gesagt wird. Wenn du unbedingt was im Vorfeld machen willst, schau dir halt die allgemeinen Grundlagen der Programmierung an (Datentypen, Operatoren, Variablen, Schleifen, Bedingungen, Funktionen usw.), was das ist und wofür man sie braucht. Vielleicht versuchst du ein Programm in Pseudocode zu schreiben (du hast ein Problem und löst es durch logische Anweisungen in der richtigen Reihenfolge). So kommst du zumindest in die "Denkmuster" der Programmierung, unabhängig von der Programmiersprache. Das wird dann denke ich auch dort im Unternehmen auf dich zukommen, dass du eine Aufgabenstellung hast und diese durch Anweisungen lösen musst. Zum Beispiel habe ich eine Funktion entworfen, die beim Aufruf dieses und jenes macht, wenn dann Fall Y eintritt, wird dieser Teil ausgeführt, sonst wird jener Teil ausgeführt von meinem Programm.
  5. https://www.ausbildungspark.com/einstellungstest/logiktest/ https://scratch.mit.edu/projects/editor/?tutorial=getStarted https://bwinf.de/fileadmin/user_upload/Informatik-Biber/2017/Biber-Aufgabenheft_2017/Biberheft_2017.pdf 🙄
  6. Also ich habe nach meiner Ausbildung auch einen neuen Einstieg gehabt und dabei die Programmiersprache sowie die Frameworks gewechselt. Ich habe gut ein halbes Jahr gebraucht, bis ich wirklich aktiv mitarbeiten konnte. Das lag in meinen Augen allerdings auch daran, dass meine Ausbildung nicht die beste war und ich selbst als Azubi zu 90% immer auf mich alleine gestellt war. Ich habe mir so gesehen das ganze Programmieren selbst beigebracht - was ich erstaunlicher Weise recht häufig hier in diesem Forum lese über die Ausbildungsbetriebe - gerade im Bereich der FIAE 😑. Mittlerweile bin ich ziemlich fit in der Sprache + Frameworks aber sehe mich selbst noch als Beginner - ich lerne quasi täglich dazu. Am Anfang würde ich es so bezeichnen, dass du wirklich viel Einsatz zeigen musst und dich teilweise auch zu Hause hinsetzen musst - private Projekte usw. Unabhängig von dem, was jetzt mit deiner neuen Arbeitsstelle besprochen wurde. Ich konnte mich in der Zeit immer gut dadurch motivieren, täglich neues Wissen zu lernen. Irgendwann hast du dann eine "Basis", mit der du arbeiten kannst. Dann ist der Punkt, an dem das Arbeiten auch wirklich viel Spaß machen kann, die ersten Projekte etc. 😎 Gerade der Bereich Webentwicklung ist ohne Vorkenntnisse ziemlich aufwendig. Sehr viele Technologien, die "ineinanderreifen". Wobei es für mich damals keine komplett neue Umstellung war + ich gewisse Grundlagen konnte in dem Bereich. Das, was du oben schilderst, klingt für mich echt schwierig, wie @dnyc geschrieben hat. Natürlich sollte eigentlich jedem bewusst sein, dass du ein Einsteiger bist, deswegen werden dir wohl auch oft "Fehler" passieren, aus denen du dann aber wertvolles lernst.
  7. Ich kenne deine Situation sehr gut, nach all den Jahren kann ich dir wirklich nur raten, dass DU dich selbst um DEIN Wissen kümmern musst! Niemand wird dir dieses ganze Wissen zurechtschneiden und portionsgerecht servieren! Glaub es oder nicht, aber es gibt einen gewissen Konkurrenzkampf da draußen, und da muss man auch Zeit investieren, um sich bestimmte Kenntnisse anzueignen - mit einer Ausbildung ist nur der absolute Grundstein gelegt, danach geht es direkt weiter! Das geht langfristig nur, wenn du wirklich anfängst dich für deinen Beruf und das Leben als Programmierer zu interessieren, auch nach der Arbeit, zu Hause, am Wochenende und im Urlaub. Fang an Dinge zu hinterfragen, beschäftige dich damit und versuch eigene Projekte zu realisieren (so lernst du dazu). Ich spreche nicht davon, dass du nichts anderes mehr in deinem Leben machst außer lernen, aber du solltest schon über den Tellerrand schauen und dich selbst weiterbilden - das gehört auf jeden Fall zu diesem Beruf (FIAE) dazu! Ich zum Beispiel kaufe mir ab und an ein neues Buch/Videokurs, zu einem Fachgebiet bzw. Thema, das mich interessiert, und beschäftige mich damit z.B. - https://bit.ly/2IdjjFv - https://bit.ly/2SDWShy - https://bit.ly/2NfzRf3 - https://bit.ly/2UVQT48 - https://bit.ly/2V0t4YZ und siehe da, ich kann bei Themen mitreden, von denen ich vorher keinen Plan hatte bzw. wovon ich in meiner Ausbildung nie etwas gehört habe. Meine jetzige Stelle habe ich bekommen, weil ich mir das Wissen dazu selbst privat angeeignet habe. Es gibt so viel, womit man sich beschäftigen kann als Entwickler, du musst es nur tun und auch wollen, dann verschwindet auch dieses Gefühl nichts zu können. Es interessiert auch eigentlich keinen, woher du dieses Wissen dann hast später... Wäre halt ganz praktisch, wenn du dich mit Themen beschäftigt, die dir dann auch im Beruf nutzen, z.B. als Java-Entwickler beschäftigst du dich mit Framewroks für Java usw. Als Schlusswort möchte ich noch anmerken, dass du NIEMALS ALLEs wissen kannst, dass sollte auch nicht dein Ziel sein, versuche dich auf für dich wichtige Punkte zu spezialisieren! Oft ist es auch schon gut, wenn du es zumindest schon einmal gehört hast und es richtig einordnen kannst.
  8. Ich habe schon öfters in Projektdokumentationen sinngemäß so etwas gelesen, wie dass man sich für eine bestimmte Technologie entschieden hat in der Projektarbeit, weil diese im Unternehmen vertreten ist und ein gewisser Erfahrungsschatz vorhanden ist bzw. diese Technologie sich in der Vergangenheit bereits bei anderen Projekten bewährt hat. Wichtig ist nur, dass deine Technologie (PHP, Java etc.) auch dafür geeignet ist, das von dir in der Projektdokumentation behandelte Projekt/Problem technisch zu lösen. --- In wieder anderen Dokumentationen gibt es extra Abschnitte, wo man sich in eine bestimmte, neue Technologie während der Projektdurchführung eingearbeitet hat und diese dann angewandt hat zur Problemlösung. --- Generell ist es wichtig, dass du deine Entscheidung nachvollziehbar begründen kannst. Du hast nur einen gewissen Zeitraum für dein Projekt Zeit, daher ist es sicherlich nicht vorteilhaft, sich erst während des Projektes in 20 verschiedene Frameworks einzuarbeiten. Am Ende kommst du dann zum Schluss, dass keins davon geeignet ist.
  9. Moin, wollte nur mal kurz etwas erwähnen, was mir die letzten Monate aufgefallen ist zu meiner Person. Das ganze Verhalten stellt mich vor ein kleines Problem, wie würdet ihr damit umgehen? Es ist so, dass ich als Entwickler arbeite (Berufseinsteiger) und gerne privat neben der Arbeit eigene Projekte umsetzen würde. Diese Projekte sind nur für mich gedacht, also es handelt sich um reine Lernprojekte. In der Regel schaue ich mir ein Buch oder Video an zu einem Thema, das mich interessiert und dann folgt ein Projekt. Jetzt ist es allerdings so, dass ich es einfach nicht schaffe mich intensiv nach der Arbeit hinzusetzen und zu Entwickeln, meistens bin ich von der Arbeit zu kaputt oder bin unterwegs oder sonst wie nicht bei der Sache. Wenn ich mich dann hinsetze, dann ist es meistens 24 Uhr oder später, hinzu kommt, dass ich zu Hause schlecht arbeiten kann, ich kann nicht erklären warum, ich finde einfach keine Ruhe (außer Nachts...). Das habe ich jetzt ein paar Wochen so versucht, dass ich auf Schlaf verzichte für die Arbeit, um meine Projekte umzusetzen (ich habe leider einen unerklärlichen Drang danach, mich stetig mit Neuem zu beschäftigen, aber nichts wirklich in die Tiefe umzusetzen). Meist endet es dann damit, dass ich mich sehr viel mit der Theorie beschäftigt habe und die Praxis dann irgendwie auf Krampf nachts nachgeholt wird. Ich muss dazu sagen, dass mein Beruf sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, was ich eigentlich nicht bedauere, weil ich dort gerne arbeite. Ich hoffe das ist irgendwie verständlich, hat vielleicht jemand eine ähnliche Situation oder einen Ratschlag?
  10. Ich bin dennoch der Meinung, gerade wenn man sich in so einem Forum anmeldet, dass man darauf nicht als Antwort hören will: "Mach am besten nichts vorher". Und selbst, wenn man den tausendsten Taschenrechner nachprogrammiert, so haben wir alle mal angefangen. Es ist sicherlich nicht falsch, wenn man vor einem Praktikum recherchiert und ausprobiert. Ich habe in meinen vorherigen Beitrag auch geschrieben, dass er entspannt an das Thema rangehen soll und es wohl mehr darum geht, dass er das Team kennen lernt und wie generell im Unternehmen gearbeitet wird. Ob ihr es glaubt oder nicht, Youtube ist in der heutigen Zeit nun einmal eine gute Quelle, um sich in ein fremdes Thema einzuarbeiten. Es gibt teilweise echte gute Beiträge gerade für Neulinge. Wie gesagt, die Einwende mit dem dualen System finde ich ein bisschen fehl am Platz. Hätte man sich glaube ich sparen können.
  11. Ich überlege die ganze Zeit, was ich dazu schreiben kann, aber mir fällt nichts ein. Dein Beitrag ist einfach komplett aus dem Kontext gerissen.
  12. Du wirst bei diesem Unternehmen sicherlich REST APIs auf Basis von ASP.NET erstellen, damit kannst du sicherlich Punkten, wenn du dazu etwas sagen kannst.^^ Schau dir doch einfach ein paar Videos dazu auf Youtube an, du lernst wesentlich schneller über Videos, als 150 Seite Einleitung eines Buches zu lesen. Programmier mithilfe von YouTube einfach ein paar kleine Programme mit/nach in Java oder C#. Sicherlich gibt es auch gute Videos zu den von dir genannten Punkten wie OOP, Datenschutz, Datenbanken, Grundlagen der Informatik und mehr. Was ich auch immer sehr hilfreich und interessant empfand, waren Erfahrungsbericht im Internet von anderen Personen, die über ihre Ausbildung als FIAE berichteten. War immer schön zu lesen als Neuling. Generell würde ich entspannter an die Sache dran gehen, das Praktikum dient wohl mehr dazu, ob du ins Team passt von deinem Verhalten her und wie du mit Punkten umgehst, mit denen du zuvor noch nicht zu tun hattest. Ein großer Punkt in diesem Beruf ist, dass du Probleme eigenständig versuchst zu lösen. Wenn du eine Fehlermeldung bekommst, google danach einfach mal beim Programmieren.
  13. @Despair1 Du scheinst einer dieser Kandidaten zu sein, der irgendwas mit Computer machen will und eine grobe Vorstellung davon hat, wie sein späteres Leben aussehen soll, aber seinen Arsch nicht hoch bekommt. Wenn du 39 Jahre bist und dich damit noch nie privat auseinandergesetzt hast, dann zeigt das doch eindeutig, dass du an der Materie kein wirkliches Interesse hast, abgesehen vom Geld verdienen. Ich habe auch meine faule Phase, wo ich auf nichts bock habe, aber du hast in deiner ganzen "Ausbildung" nicht einmal geschafft, dich zu fragen, was du danach machen willst und mit welchen Technologien du später dein Brot verdienen willst? Nicht mal reingeschnuppert privat? Meine Ausbildung als FIAE war auch der absolute Quatsch, meine Projektarbeit für die Ausbildungsabschlussarbeit hat sich nicht eine Person in meinem Ausbildungsbetrieb angeschaut oder sonstiges. Ich halte von dem ganzen Thema duale Ausbildung nichts. Egal, heute arbeite ich nicht mehr in diesem Betrieb. Ich hatte als Berufseinsteiger auch erschwerte Karten. Wenn ich die Wunschvorstellungen von machen IHK-Prüfern (u.a. hier im Forum) lese, da kommt mir die Galle hoch zehn hoch, die Ausbildung ist nur ein Papier. Wenn du Glück hast, lernst du im Betrieb was. Ich hatte dieses Glück nicht. Heute arbeite ich als Softwareentwickler mit dem, was ich mir neben meiner Ausbildung durch Bücher, Videokurse etc. selbst beigebracht habe und siehe da, es läuft! Natürlich lerne ich jeden Tag auf der Arbeit dazu. Ich habe nur die Basis gelegt für weitere Schritte. Es interessiert keinen auf der Welt im Betrieb, woher ich dieses Wissen habe! So wie ich dich hier in diesem Forum wahrnehme, sind das in meinen Augen Ausreden über Ausreden, aber das interessiert keinen Chef der Welt, was du hast oder nicht hast! Du hast auch keine Depressionen, glaube ich nicht! Fang am besten heute noch an, dich in eine Technologie einzuarbeiten und dann steigerst du dich, du musst noch über 20 Jahre arbeiten, zu spät ist es auf jeden Fall nicht. Die Vorstellung, dass sich jeden Tag jemand neben dich setzt an die Hand und dir alles zeigt und erklärt, kann ich dir nehmen! Du bist dein eigener Glückes Schmied wie es so schön heißt. Vor allem in diesen Berufen.
  14. Aus meinen "Erfahrungen" was ich bis jetzt hier gehört habe, wird so ein Thema gerne zerrissen. Such dir lieber ein vernünftiges Abschlussprojekt. Ein responsive Design ist mit heutigen CSS-Frameworks keine Kunst mehr. Du wirst in deiner Ausbildung doch sicherlich mehr gelernt haben, als HTML & CSS oder? Vielleicht kannst du daraus eine dynamische Website erstellen, mit PHP und DB im Backend? Schau vielleicht mal hier als Hilfe: https://fachinformatiker-anwendungsentwicklung.net/themenfindung-fuer-das-abschlussprojekt-anwendungsentwickler-podcast-24/ und https://fachinformatiker-anwendungsentwicklung.net/was-ist-eine-ausreichende-fachliche-tiefe-des-abschlussprojekts/
  15. Generell wird die Dokumentation bewertet, dort wird natürlich Quelltext aus dem Programm aufgezeigt. Dabei solltest du darauf achten, dass du nur interessante Quelltextausschnitte zeigst, welche anhand von Programmiertechniken ein Problem lösen oder ähnliches. Anhand der Anzahl des Quelltextes im Programm kann man nicht sagen, ob es ein "gutes" oder "schlechtes" Projekt ist. Es gab mit Sicherheit auch schon Azubis, die mehrere tausend Zeilen hatten und trotzdem keine interessante Stelle dabei hatten (gerade, wenn ein Framework die meiste Arbeit abnimmt).
  16. Ich habe selbst mit dem "Prüfungsvorbereitung aktuell Fachinformatiker" gelernt für FIAE. Generell war es eine gute Ergänzung, allerdings reicht es in meinen Augen nicht als einzige Quelle. Teilweise werden die Lösungen nur sehr knapp erklärt und schauen nicht wirklich über den "Tellerrand". Ich hatte ebenfalls noch Karteikarten mit aktuellen Prüfungswissen, was in meinen Augen absolute Geldverschwendung war, die Zeit mit den Karteikarten hätte ich mir echt schenken können. Ich würde dir raten, dass du mindestens fünf alte IHK-Prüfungen durcharbeitest und eventuell die Fragestellungen zusätzlich noch etwas abwandelst/erweiterst. Das ist in meinen Augen die beste Vorbereitung, wenn man alte Prüfungen durcharbeitet. Maximal noch 1 - 2 Bücher von Amazon und Co. reichen aus, alles andere sind unnötige Ausgaben.
  17. Vielleicht wäre dieses hier eine Möglichkeit? Die Beispiele im Buch sind ganz nett 🙄😄 https://www.rheinwerk-verlag.de/programmieren-lernen-mit-javascript_4217/ Alternativ wäre es vielleicht eine Möglichkeit, dass der Bewerber/Bewerberin einfach mal skizziert, wie er/sie ein bestimmtes Programm/Anwendung entwickeln würde (keinen Quellcode sondern eine Art Klassendiagramm etc.). Also sprich, welche Klassen/Module/Funktionen entwickelt werden würde, um eine Anwendung umzusetzen, die dies und das erfüllt. Natürlich nichts komplexes. Ein einfacher Shop wäre zum Beispiel eine Option.
  18. Ich bezweifle, dass man die genannten Technologien (Node.js, JavaScript, ReactJs usw.) innerhalb kürzester Zeit so erlernen kann, dass man damit sinnvoll arbeiten kann. Vor allem, wenn man generell keine Erfahrung mit der Programmierung hat. JavaScript ist schon ein sehr großes Thema für sich, das dazu noch sehr schnelllebig ist. Dazu kommt noch HTML, CSS usw. was immer dazu gehört, wenn man sich mit Frontend-Technologien beschäftigt. Wenn schon, dann sollte man sich auf eine Technologie konzentrieren und darin Punkte sammeln z.B. PHP für das Backend, Java oder Angular und wenn man darin sicher ist, kann man an den nächsten Schritt denken. Es macht auch keinen Sinn, sich vier verschiedene Technologien anzuschauen über Bücher etc. und dann im Vorstellungsgespräch zu behauten, man hat Erfahrungen damit. Im schlimmsten Fall sitzt man nach 3 Monaten wieder auf der Straße.
  19. @Asyouwish_UA Du kannst natürlich auch versuchen, eine normale Ausbildung als Fachinformatiker anzufangen, wobei du in der Zeit natürlich nur ein Azubigehalt bekommst. Wenn du etwas per Fernschule nimmst, dann würde ich dir etwas spezielles empfehlen, keine allgemeine Qualifikation. Der Kurs als C#, PHP, Java oder Webentwickler wäre dafür sicherlich passend. https://www.sgd.de/kursseite/gepr-c-programmiererin-sgd.html https://www.sgd.de/kursseite/php-programmiererin.html https://www.sgd.de/kursseite/gepr-web-entwicklerin-sgd.html https://www.sgd.de/kursseite/gepr-java-programmiererin-sgd.html Dann könntest du nach diesem Kurs z.B. eine Stelle als C#-Entwickler suchen. Du kannst dich im Internet über die einzelnen Kurse und Inhalte sowie das Aufgabengebiet informieren, je nach dem, was dir davon zusagt als Kurs. Während du den Kurs bearbeitest, arbeitest du in deinem normalen Beruf weiter du lernst über die Fernschule zu Hause. Mit dem Abschlusszertifikat kannst du dich dann bewerben oder noch weitere Kurse danach belegen.
  20. Zum Thema duales Studium kann ich dir keinen Rat geben, ich denke aber, dass es mit 30 schwierig ist, eins zu finden. Ich würde dir an deiner Stelle raten, dass du dich über einen Fernkurs mit Abschlusszertifikat weiterbildest (z.B. SGD (https://www.sgd.de/) oder ILS (https://www.ils.de/), beides führende Fernschulen in Deutschland. Es gibt natürlich noch andere) Theoretisch kannst du darüber auch Informatik, Wirtschaftsinformatik usw. studieren, wenn du die Zugangsvoraussetzungen und das nötige Kleingeld mitbringst. Ein Bachelor-Abschluss kostet circa 2000 - 2500 € grob geschätzt. "Am schnellsten Geld" wirst du wohl verdienen, wenn du dich z.B. als Java- oder Webentwickler über einen Kurs dort weiterbildest und dann danach auf diese Stellen Bewerbungen schreibst. Damit spezialisiert du dich direkt auf eine bestimmte Sprache und Bereich und kannst dann gezielt darin arbeiten. Schau dir die Kurse dort einfach mal an und informiere dich darüber weiter im Internet oder hier im Forum. Dieses veranschaulicht dir beispielsweise, was dich als Webentwickler generell erwartet: -- Im Prinzip läuft das so ab, dass du Lernmaterialien zugesandt bekommst, diese bezahlst du monatlich und arbeitest diese ab. Am Ende hast du eine Abschlussprüfung in den Räumen der Fernschule. Ich persönlich würde dir von einem reinen Informatiksstudium abraten, da es dich in meinen Augen nicht ausreichend spezialisiert, sondern dich allgemein mit der Informatik vertraut macht. Allerdings muss ich dir direkt sagen, dass so ein Zertifikat nur ein Anfang ist und du natürlich danach weiterlernen musst und eventuell weitere Kurse belegen solltest und dich privat weiterbilden solltest. Die IT ist sehr schnelllebig und man kann es nicht mit anderen Berufen vergleichen, wo du das erlernte lebenslang gebrauchen kannst.
  21. Moin, die besten Bücher (eBooks etc.) gibt es leider nur für Geld. Ich weiß auch nicht, von was für einem Fachbuch du da erzählst. (Wenn du das, was du aktuell zur Verfügung hast, durchgearbeitet hast, solltest du eigentlich gut genug vorbereitet sein für die Berufsschule) Ich hatte in meiner ganzen dreijährigen Ausbildung zum FIAE nicht ein Buch von der Berufsschule vorgeschrieben bekommen. Ich würde dir an deiner Stelle raten, dass du dir lieber ein allgemeines Verständnis von dem Beruf aufbaust und seinen Inhalten, als dass du gezielt irgendwelche Themen aus der Berufsschule versuchst im Vorfeld zu lernen. Wenn ich dir etwas empfehlen darf (kostenpflichtig): - https://amzn.to/2KpxjaV - https://amzn.to/2AAyyVb - https://amzn.to/2LO3C8Z - https://amzn.to/2n8tNbV - https://amzn.to/2LQKCqF Wobei der erste Buch eigentlich der beste "Allrounder" ist und du damit sicher in die Ausbildung starten kannst. Sonst hilft es halt, gezielt nach bestimmten Themen (Büchern) zu suchen z.B. eine bestimmte Programmiersprache usw. Wenn du das nicht willst, kannst du zu den Themen auch schnell was im Internet finden, wobei ich damit nie gut lernen konnte.
  22. Ich weiß nicht, was du dir darauf für eine Antwort erhoffst... 🙄 Kurz gesagt, ist es wichtig, dass du das ganze nachvollziehbar "verkaufen" kannst vor den Prüfern. Sei ehrlich, bleib sachlich und dann läuft das. Man kann auch mit Problemen im Projekt sehr leicht eine gute Note bekommen, wenn man verstanden hat und erläutern kann, warum das Projekt so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Selbst wenn das Projekt am Ende gescheitert ist. --- Generell ist es immer fraglich, wenn man irgendwas krampfhaft umgehen möchte. Das kann klappen und du kannst in dieser Hinsicht Glück haben, auf der anderen Seite kann es auch zum Desaster werden. Wenn im Projekt/Präsi dann Ungereimtheiten entstehen und die Prüfer immer weiter nachhaken. Ich würde an deiner Stelle vielleicht einen Soll-Ist-Vergleich bzw. einen Ausblick am Ende als eigene Folie halten, wo du dann diese Punkte ansprichst . Wenn es nur Kleinigkeiten sind, dann kann man das mit einer Folie vielleicht nach ganz gut unterbringen/rüberbringen . Vielleicht kannst du dann auch noch ansprechen, wie dieser Zeitdruck entstanden ist, welche Phase hat die meiste Zeit in Anspruch genommen usw. Ich muss dazu sagen, dass ich in meinem Projekt den Hauptfokus "umgelenkt" habe und mich in der Präsentation auf einen für mich persönlich wichtigeren Teil gelegt habe. Damit habe ich halt den Teil etwas kürzer gehalten, der mir die meisten "Probleme" bereitet hat. So habe ich es halt geschafft, dass es mehr Fragen zu dem Bereich in dem Projekt gab, der mit leicht gefallen ist. So konnte ich im Fachgespräch ganz gut punkten. Versteh mich nicht falsch, ich meine damit nicht, dass du einen Bereich in deinem Projekt ganz ausblendest oder nicht behandelst in der Präsentation, weil er unangenehm ist. Das habe ich auch nicht gemacht und ich hätte auch zum problematischen Teil Fragen beantworten können.
  23. Moin, ich hatte heute meine Präsentation + Fachgespräch (FIAE - Webprojekt) und sehr gut bestanden. Mir ist aufgefallen, dass generell die Fragen gestellt wurden, die sich aus dem Projekt ergeben bzw. aus der Präsentation, was du ansprichst. Also, du spricht in der Präsentation beispielsweise vom Lastenheft und zack, einer der Prüfer macht sich Notizen. Erste Frage war direkt, was ist das Lastenheft, wer erstellt dieses und was ist darin niedergeschrieben. Dann ging es weiter, was ist das Pflichtenheft, was steht im Pflichtenheft? Dritte Frage, welches der beiden ist rechtlicher Bestandteil des Vertrages im Kundenprojekt? usw... Ich hatte die Projektziele, Projektbegründung, Ist-Soll-Vergleich (am Ende) als eigene Folie, zwar recht schnell präsentiert, aber dennoch recht wichtig in meinen Augen. Die Implementierungsphase hatte ich so erstellt, dass ich kurz darauf eingegangen bin, was ich grundlegend gemacht habe. Relationale Datenbank erstellt aus dem ERM und Tabellenmodell. Controller implementiert Oberflächen erstellt Unit-Tests erstellt für die Klassen Ich bin nicht wirklich ins Detail gegangen, dafür habe ich den Fokus meiner Präsentation auf die Architektur der Anwendung gelegt (MVC, generell Client-Server-Modell) und da bin ich etwas genauer drauf eingegangen. Du kannst das Fachgespräch zumindest ein wenig lenken, in dem du in deiner Präsentation einen Teil etwas genauer beschreibst, woraus sich dann Fragen ergeben. Dann habe ich noch verschiedene Alternativen erläutert, verschiedene Frameworks, Programmiersprachen für das Frontend/Backend. Da kamen dann so Fragen im Gespräch zu: Was für Möglichkeiten gibt es, um Frameworks bzw. generell Software zu unterscheiden / vergleichen Welche Anforderungen stellen Kunden/Nutzer an Software Mir wurden auch viele Fragen generell zum Thema "Agile Softwareentwicklung" gestellt. Da sind die drauf gekommen, weil ich einmal das Wasserfallmodell in der Präsentation erwähnt hatte, da haben die Prüfer direkt der Stift geschwungen und eine Frage aufgeschrieben oder so. 😅 - Scrum - Was ist generell Agile Entwicklung - verschiedene Vorgehensmodelle zur Softwareentwicklung (Wasserfall, Spiral usw.) Eigenschaften von den oben genanten (Vor-/Nachteile) Warum ich das Wasserfallmodell verwendet habe und nicht Scrum usw. --- Ich habe auf die Fragen wie aus der Pistole geantwortet, deswegen wurden mir auch ziemlich viele Fragen gestellt (circa 15 - 20 Stück) . Lass dir Zeit beim antworten. Die werden anscheinend nicht müde und bohren dann gerne etwas tiefer, wenn da etwas zurückkommt... 😎 Die Fragen wurden dann auch immer "schwieriger". Wenn du etwas nicht 100% beantworten kannst, dann sprich einfach weiter und fasse noch mal zusammen und erläutere vielleicht einen Vorteil vom angesprochenen Punkt. Dann gibt es vielleicht eine neue Frage oder einen Hinweis vom Prüfer, was er hören will.
  24. Mein Projekt wurde komplett von mir umgesetzt, allerdings gebe ich zu, dass ich mich nicht 100% wohl in dem Framework fühle und auch nicht alle Möglichkeiten bis ins letzte Detail nachgeforscht habe, da nicht alles im Projekt davon benötigt wurde. In meinen Augen ist es auch gar nicht nötig das ganze Framework auswendig zu kennen, da es wie gesagt, noch 100 andere Alternativn gab. Auch die Lebensdauer von solchen Frameworks finde ich fraglich. Ich bin nur etwas verunsichert, da diese Einstellung etwas missverständlich rüberkommen kann, das will ich in der Präsentation vermeiden. Ich will damit nicht vom eigentlich Punkt ablenken, sondern zeigen, dass es in diesem Job und im Projekt darum ging ein Problem zu lösen. Ob dafür jetzt Framework1 oder Framework2 zum Einsatz kam, spielt eigentlich gar keine Rolle. Deswegen würde ich das ganze etwas gröber angehen in dieser Hinsicht.
  25. Moin, ich habe nächste Woche mein Fachgespräch bzw. meine Abschlusspräsentation von meinem IHK-Abschlussprojekt. Die schriftliche Prüfung habe ich mit einer 3 bestanden und die Note von der Dokumentation kriege ich erst am Tag der Präsentation mitgeteilt (warum auch immer man mir das nicht vorher sagen kann, muss man den Leuten noch mehr Ungewissheit geben...?!). Ich wollte mal gerne eine ungefähre Einschätzung haben von Leuten, die den ganze Spaß schon hinter sich haben. Mein Projekt handelt von einer Webanwendung mit Datenbank im Hintergrund. Über ein gängiges MVC-Framework wird das ganze dann umgesetzt (kleine Verwaltungsanwendung der Datenbank mit User-Login etc., nichts wildes). Ich wollte meine Präsentation so auslegen, dass eigentlich alles sehr grob behandelt wird, also sprich, dass nicht in die Tiefe gegangen wird (Der Controller macht dies, die Datenbanktabelle macht das...). Ich würde halt lieber davon präsentieren, was das grundlegende Problem war, wie ich es gelöst habe, welches Framework mit welchen Eigenschaften zum Einsatz kam, welche Alternativen es gab und gut. -------------------------- Meine Frage an fertige FIAE mit Schwerpunkt Webentwicklung, was werden da ungefähr für Fragen kommen? Ist der Fokus meine Präsentation nachvollziehbar? -------------------------- Ich will sehr ungerne über solche Sachen sprechen, wie: Hier habe ich eine n:m-Beziehung gewählt, weil... Der Controller hat die Funktion Login, weil... Die Datenbank basiert auf mysql, blabla

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