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  1. Schon klar, aber was willst du darauf für eine Antwort hören? Ich kann halt nur spekulieren, was dann am Tag X in dem besagten Unternehmen passiert, vielleicht auch etwas ganz anderes, als dir hier gesagt wird. Wenn du unbedingt was im Vorfeld machen willst, schau dir halt die allgemeinen Grundlagen der Programmierung an (Datentypen, Operatoren, Variablen, Schleifen, Bedingungen, Funktionen usw.), was das ist und wofür man sie braucht. Vielleicht versuchst du ein Programm in Pseudocode zu schreiben (du hast ein Problem und löst es durch logische Anweisungen in der richtigen Reihenfolge). So kommst du zumindest in die "Denkmuster" der Programmierung, unabhängig von der Programmiersprache. Das wird dann denke ich auch dort im Unternehmen auf dich zukommen, dass du eine Aufgabenstellung hast und diese durch Anweisungen lösen musst. Zum Beispiel habe ich eine Funktion entworfen, die beim Aufruf dieses und jenes macht, wenn dann Fall Y eintritt, wird dieser Teil ausgeführt, sonst wird jener Teil ausgeführt von meinem Programm.
  2. https://www.ausbildungspark.com/einstellungstest/logiktest/ https://scratch.mit.edu/projects/editor/?tutorial=getStarted https://bwinf.de/fileadmin/user_upload/Informatik-Biber/2017/Biber-Aufgabenheft_2017/Biberheft_2017.pdf 🙄
  3. Also ich habe nach meiner Ausbildung auch einen neuen Einstieg gehabt und dabei die Programmiersprache sowie die Frameworks gewechselt. Ich habe gut ein halbes Jahr gebraucht, bis ich wirklich aktiv mitarbeiten konnte. Das lag in meinen Augen allerdings auch daran, dass meine Ausbildung nicht die beste war und ich selbst als Azubi zu 90% immer auf mich alleine gestellt war. Ich habe mir so gesehen das ganze Programmieren selbst beigebracht - was ich erstaunlicher Weise recht häufig hier in diesem Forum lese über die Ausbildungsbetriebe - gerade im Bereich der FIAE 😑. Mittlerweile bin ich ziemlich fit in der Sprache + Frameworks aber sehe mich selbst noch als Beginner - ich lerne quasi täglich dazu. Am Anfang würde ich es so bezeichnen, dass du wirklich viel Einsatz zeigen musst und dich teilweise auch zu Hause hinsetzen musst - private Projekte usw. Unabhängig von dem, was jetzt mit deiner neuen Arbeitsstelle besprochen wurde. Ich konnte mich in der Zeit immer gut dadurch motivieren, täglich neues Wissen zu lernen. Irgendwann hast du dann eine "Basis", mit der du arbeiten kannst. Dann ist der Punkt, an dem das Arbeiten auch wirklich viel Spaß machen kann, die ersten Projekte etc. 😎 Gerade der Bereich Webentwicklung ist ohne Vorkenntnisse ziemlich aufwendig. Sehr viele Technologien, die "ineinanderreifen". Wobei es für mich damals keine komplett neue Umstellung war + ich gewisse Grundlagen konnte in dem Bereich. Das, was du oben schilderst, klingt für mich echt schwierig, wie @dnyc geschrieben hat. Natürlich sollte eigentlich jedem bewusst sein, dass du ein Einsteiger bist, deswegen werden dir wohl auch oft "Fehler" passieren, aus denen du dann aber wertvolles lernst.
  4. Ich kenne deine Situation sehr gut, nach all den Jahren kann ich dir wirklich nur raten, dass DU dich selbst um DEIN Wissen kümmern musst! Niemand wird dir dieses ganze Wissen zurechtschneiden und portionsgerecht servieren! Glaub es oder nicht, aber es gibt einen gewissen Konkurrenzkampf da draußen, und da muss man auch Zeit investieren, um sich bestimmte Kenntnisse anzueignen - mit einer Ausbildung ist nur der absolute Grundstein gelegt, danach geht es direkt weiter! Das geht langfristig nur, wenn du wirklich anfängst dich für deinen Beruf und das Leben als Programmierer zu interessieren, auch nach der Arbeit, zu Hause, am Wochenende und im Urlaub. Fang an Dinge zu hinterfragen, beschäftige dich damit und versuch eigene Projekte zu realisieren (so lernst du dazu). Ich spreche nicht davon, dass du nichts anderes mehr in deinem Leben machst außer lernen, aber du solltest schon über den Tellerrand schauen und dich selbst weiterbilden - das gehört auf jeden Fall zu diesem Beruf (FIAE) dazu! Ich zum Beispiel kaufe mir ab und an ein neues Buch/Videokurs, zu einem Fachgebiet bzw. Thema, das mich interessiert, und beschäftige mich damit z.B. - https://bit.ly/2IdjjFv - https://bit.ly/2SDWShy - https://bit.ly/2NfzRf3 - https://bit.ly/2UVQT48 - https://bit.ly/2V0t4YZ und siehe da, ich kann bei Themen mitreden, von denen ich vorher keinen Plan hatte bzw. wovon ich in meiner Ausbildung nie etwas gehört habe. Meine jetzige Stelle habe ich bekommen, weil ich mir das Wissen dazu selbst privat angeeignet habe. Es gibt so viel, womit man sich beschäftigen kann als Entwickler, du musst es nur tun und auch wollen, dann verschwindet auch dieses Gefühl nichts zu können. Es interessiert auch eigentlich keinen, woher du dieses Wissen dann hast später... Wäre halt ganz praktisch, wenn du dich mit Themen beschäftigt, die dir dann auch im Beruf nutzen, z.B. als Java-Entwickler beschäftigst du dich mit Framewroks für Java usw. Als Schlusswort möchte ich noch anmerken, dass du NIEMALS ALLEs wissen kannst, dass sollte auch nicht dein Ziel sein, versuche dich auf für dich wichtige Punkte zu spezialisieren! Oft ist es auch schon gut, wenn du es zumindest schon einmal gehört hast und es richtig einordnen kannst.
  5. Ich habe schon öfters in Projektdokumentationen sinngemäß so etwas gelesen, wie dass man sich für eine bestimmte Technologie entschieden hat in der Projektarbeit, weil diese im Unternehmen vertreten ist und ein gewisser Erfahrungsschatz vorhanden ist bzw. diese Technologie sich in der Vergangenheit bereits bei anderen Projekten bewährt hat. Wichtig ist nur, dass deine Technologie (PHP, Java etc.) auch dafür geeignet ist, das von dir in der Projektdokumentation behandelte Projekt/Problem technisch zu lösen. --- In wieder anderen Dokumentationen gibt es extra Abschnitte, wo man sich in eine bestimmte, neue Technologie während der Projektdurchführung eingearbeitet hat und diese dann angewandt hat zur Problemlösung. --- Generell ist es wichtig, dass du deine Entscheidung nachvollziehbar begründen kannst. Du hast nur einen gewissen Zeitraum für dein Projekt Zeit, daher ist es sicherlich nicht vorteilhaft, sich erst während des Projektes in 20 verschiedene Frameworks einzuarbeiten. Am Ende kommst du dann zum Schluss, dass keins davon geeignet ist.
  6. Moin, wollte nur mal kurz etwas erwähnen, was mir die letzten Monate aufgefallen ist zu meiner Person. Das ganze Verhalten stellt mich vor ein kleines Problem, wie würdet ihr damit umgehen? Es ist so, dass ich als Entwickler arbeite (Berufseinsteiger) und gerne privat neben der Arbeit eigene Projekte umsetzen würde. Diese Projekte sind nur für mich gedacht, also es handelt sich um reine Lernprojekte. In der Regel schaue ich mir ein Buch oder Video an zu einem Thema, das mich interessiert und dann folgt ein Projekt. Jetzt ist es allerdings so, dass ich es einfach nicht schaffe mich intensiv nach der Arbeit hinzusetzen und zu Entwickeln, meistens bin ich von der Arbeit zu kaputt oder bin unterwegs oder sonst wie nicht bei der Sache. Wenn ich mich dann hinsetze, dann ist es meistens 24 Uhr oder später, hinzu kommt, dass ich zu Hause schlecht arbeiten kann, ich kann nicht erklären warum, ich finde einfach keine Ruhe (außer Nachts...). Das habe ich jetzt ein paar Wochen so versucht, dass ich auf Schlaf verzichte für die Arbeit, um meine Projekte umzusetzen (ich habe leider einen unerklärlichen Drang danach, mich stetig mit Neuem zu beschäftigen, aber nichts wirklich in die Tiefe umzusetzen). Meist endet es dann damit, dass ich mich sehr viel mit der Theorie beschäftigt habe und die Praxis dann irgendwie auf Krampf nachts nachgeholt wird. Ich muss dazu sagen, dass mein Beruf sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, was ich eigentlich nicht bedauere, weil ich dort gerne arbeite. Ich hoffe das ist irgendwie verständlich, hat vielleicht jemand eine ähnliche Situation oder einen Ratschlag?
  7. Ich bin dennoch der Meinung, gerade wenn man sich in so einem Forum anmeldet, dass man darauf nicht als Antwort hören will: "Mach am besten nichts vorher". Und selbst, wenn man den tausendsten Taschenrechner nachprogrammiert, so haben wir alle mal angefangen. Es ist sicherlich nicht falsch, wenn man vor einem Praktikum recherchiert und ausprobiert. Ich habe in meinen vorherigen Beitrag auch geschrieben, dass er entspannt an das Thema rangehen soll und es wohl mehr darum geht, dass er das Team kennen lernt und wie generell im Unternehmen gearbeitet wird. Ob ihr es glaubt oder nicht, Youtube ist in der heutigen Zeit nun einmal eine gute Quelle, um sich in ein fremdes Thema einzuarbeiten. Es gibt teilweise echte gute Beiträge gerade für Neulinge. Wie gesagt, die Einwende mit dem dualen System finde ich ein bisschen fehl am Platz. Hätte man sich glaube ich sparen können.
  8. Ich überlege die ganze Zeit, was ich dazu schreiben kann, aber mir fällt nichts ein. Dein Beitrag ist einfach komplett aus dem Kontext gerissen.
  9. Du wirst bei diesem Unternehmen sicherlich REST APIs auf Basis von ASP.NET erstellen, damit kannst du sicherlich Punkten, wenn du dazu etwas sagen kannst.^^ Schau dir doch einfach ein paar Videos dazu auf Youtube an, du lernst wesentlich schneller über Videos, als 150 Seite Einleitung eines Buches zu lesen. Programmier mithilfe von YouTube einfach ein paar kleine Programme mit/nach in Java oder C#. Sicherlich gibt es auch gute Videos zu den von dir genannten Punkten wie OOP, Datenschutz, Datenbanken, Grundlagen der Informatik und mehr. Was ich auch immer sehr hilfreich und interessant empfand, waren Erfahrungsbericht im Internet von anderen Personen, die über ihre Ausbildung als FIAE berichteten. War immer schön zu lesen als Neuling. Generell würde ich entspannter an die Sache dran gehen, das Praktikum dient wohl mehr dazu, ob du ins Team passt von deinem Verhalten her und wie du mit Punkten umgehst, mit denen du zuvor noch nicht zu tun hattest. Ein großer Punkt in diesem Beruf ist, dass du Probleme eigenständig versuchst zu lösen. Wenn du eine Fehlermeldung bekommst, google danach einfach mal beim Programmieren.
  10. @Despair1 Du scheinst einer dieser Kandidaten zu sein, der irgendwas mit Computer machen will und eine grobe Vorstellung davon hat, wie sein späteres Leben aussehen soll, aber seinen Arsch nicht hoch bekommt. Wenn du 39 Jahre bist und dich damit noch nie privat auseinandergesetzt hast, dann zeigt das doch eindeutig, dass du an der Materie kein wirkliches Interesse hast, abgesehen vom Geld verdienen. Ich habe auch meine faule Phase, wo ich auf nichts bock habe, aber du hast in deiner ganzen "Ausbildung" nicht einmal geschafft, dich zu fragen, was du danach machen willst und mit welchen Technologien du später dein Brot verdienen willst? Nicht mal reingeschnuppert privat? Meine Ausbildung als FIAE war auch der absolute Quatsch, meine Projektarbeit für die Ausbildungsabschlussarbeit hat sich nicht eine Person in meinem Ausbildungsbetrieb angeschaut oder sonstiges. Ich halte von dem ganzen Thema duale Ausbildung nichts. Egal, heute arbeite ich nicht mehr in diesem Betrieb. Ich hatte als Berufseinsteiger auch erschwerte Karten. Wenn ich die Wunschvorstellungen von machen IHK-Prüfern (u.a. hier im Forum) lese, da kommt mir die Galle hoch zehn hoch, die Ausbildung ist nur ein Papier. Wenn du Glück hast, lernst du im Betrieb was. Ich hatte dieses Glück nicht. Heute arbeite ich als Softwareentwickler mit dem, was ich mir neben meiner Ausbildung durch Bücher, Videokurse etc. selbst beigebracht habe und siehe da, es läuft! Natürlich lerne ich jeden Tag auf der Arbeit dazu. Ich habe nur die Basis gelegt für weitere Schritte. Es interessiert keinen auf der Welt im Betrieb, woher ich dieses Wissen habe! So wie ich dich hier in diesem Forum wahrnehme, sind das in meinen Augen Ausreden über Ausreden, aber das interessiert keinen Chef der Welt, was du hast oder nicht hast! Du hast auch keine Depressionen, glaube ich nicht! Fang am besten heute noch an, dich in eine Technologie einzuarbeiten und dann steigerst du dich, du musst noch über 20 Jahre arbeiten, zu spät ist es auf jeden Fall nicht. Die Vorstellung, dass sich jeden Tag jemand neben dich setzt an die Hand und dir alles zeigt und erklärt, kann ich dir nehmen! Du bist dein eigener Glückes Schmied wie es so schön heißt. Vor allem in diesen Berufen.
  11. Aus meinen "Erfahrungen" was ich bis jetzt hier gehört habe, wird so ein Thema gerne zerrissen. Such dir lieber ein vernünftiges Abschlussprojekt. Ein responsive Design ist mit heutigen CSS-Frameworks keine Kunst mehr. Du wirst in deiner Ausbildung doch sicherlich mehr gelernt haben, als HTML & CSS oder? Vielleicht kannst du daraus eine dynamische Website erstellen, mit PHP und DB im Backend? Schau vielleicht mal hier als Hilfe: https://fachinformatiker-anwendungsentwicklung.net/themenfindung-fuer-das-abschlussprojekt-anwendungsentwickler-podcast-24/ und https://fachinformatiker-anwendungsentwicklung.net/was-ist-eine-ausreichende-fachliche-tiefe-des-abschlussprojekts/
  12. Generell wird die Dokumentation bewertet, dort wird natürlich Quelltext aus dem Programm aufgezeigt. Dabei solltest du darauf achten, dass du nur interessante Quelltextausschnitte zeigst, welche anhand von Programmiertechniken ein Problem lösen oder ähnliches. Anhand der Anzahl des Quelltextes im Programm kann man nicht sagen, ob es ein "gutes" oder "schlechtes" Projekt ist. Es gab mit Sicherheit auch schon Azubis, die mehrere tausend Zeilen hatten und trotzdem keine interessante Stelle dabei hatten (gerade, wenn ein Framework die meiste Arbeit abnimmt).
  13. Ich habe selbst mit dem "Prüfungsvorbereitung aktuell Fachinformatiker" gelernt für FIAE. Generell war es eine gute Ergänzung, allerdings reicht es in meinen Augen nicht als einzige Quelle. Teilweise werden die Lösungen nur sehr knapp erklärt und schauen nicht wirklich über den "Tellerrand". Ich hatte ebenfalls noch Karteikarten mit aktuellen Prüfungswissen, was in meinen Augen absolute Geldverschwendung war, die Zeit mit den Karteikarten hätte ich mir echt schenken können. Ich würde dir raten, dass du mindestens fünf alte IHK-Prüfungen durcharbeitest und eventuell die Fragestellungen zusätzlich noch etwas abwandelst/erweiterst. Das ist in meinen Augen die beste Vorbereitung, wenn man alte Prüfungen durcharbeitet. Maximal noch 1 - 2 Bücher von Amazon und Co. reichen aus, alles andere sind unnötige Ausgaben.
  14. Vielleicht wäre dieses hier eine Möglichkeit? Die Beispiele im Buch sind ganz nett 🙄😄 https://www.rheinwerk-verlag.de/programmieren-lernen-mit-javascript_4217/ Alternativ wäre es vielleicht eine Möglichkeit, dass der Bewerber/Bewerberin einfach mal skizziert, wie er/sie ein bestimmtes Programm/Anwendung entwickeln würde (keinen Quellcode sondern eine Art Klassendiagramm etc.). Also sprich, welche Klassen/Module/Funktionen entwickelt werden würde, um eine Anwendung umzusetzen, die dies und das erfüllt. Natürlich nichts komplexes. Ein einfacher Shop wäre zum Beispiel eine Option.
  15. Ich bezweifle, dass man die genannten Technologien (Node.js, JavaScript, ReactJs usw.) innerhalb kürzester Zeit so erlernen kann, dass man damit sinnvoll arbeiten kann. Vor allem, wenn man generell keine Erfahrung mit der Programmierung hat. JavaScript ist schon ein sehr großes Thema für sich, das dazu noch sehr schnelllebig ist. Dazu kommt noch HTML, CSS usw. was immer dazu gehört, wenn man sich mit Frontend-Technologien beschäftigt. Wenn schon, dann sollte man sich auf eine Technologie konzentrieren und darin Punkte sammeln z.B. PHP für das Backend, Java oder Angular und wenn man darin sicher ist, kann man an den nächsten Schritt denken. Es macht auch keinen Sinn, sich vier verschiedene Technologien anzuschauen über Bücher etc. und dann im Vorstellungsgespräch zu behauten, man hat Erfahrungen damit. Im schlimmsten Fall sitzt man nach 3 Monaten wieder auf der Straße.

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