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Gehaltsverhandlung, wo ist der Punkt an dem man "OK" sagen sollte?


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Hi,

ich habe heute das erste mal mit unserem Personalchef über mein zukünftiges Gehalt als FISI gesprochen (hatte gestern Präsentation und FG).

Sein erstes Angebot für das er schon einen Vertrag auf dem Tisch liegen hatte war 1950 brutto/Monat.

Nach einigem hin und her hat er mich dann gefragt ob ich damit einverstanden bin, was ich mit "nein" beantwortet habe.

Ich habe ihm daraufhin erklärt warum ich das zu wenig finde und warum ich mir eigentlich etwas mehr vorstelle. Er meinte daraufhin das er darüber dann nochmal mit dem Vorstand sprechen müsse.

Kurz darauf habe ich ihm dann noch eine Mail geschrieben das ich 2 Gehaltsgruppen drüber (2270 €) schon angemessen finde und das falls nötig auch rechtfertigen kann.

Meine Frage ist jetzt: Falls er mir am Montag trotzdem nur eine Gehaltsgruppe drüber anbietet (~2100 €), soll ich dann "ja" sagen, oder nochmal "nein"?

Da ich mehr oder weniger noch ein Jobangebot von einer bekannten, großen Firma habe, wo ich nächste Woche auch für ein unverbindliches Gespräch hinfahre, habe ich mir überlegt sowas zu sagen wie: "Ich möchte mir das bitte noch bis nächste Woche überlegen" - ich denke er wird dann fragen wieso ich überlegen muss - worauf ich ihm sagen werde das ich noch ein 2. Jobangebot habe. Für den Fall das er direkt OK zu meiner Gehaltsvorstellung sagt, würde ich allerdings sofort unterschreiben :D

Vielleicht gibt es ja in diesem Forum einige Personaler die mich ein wenig "beraten" können. Mein Wunschgehalt geht auf jeden Fall Richtung 2.300 €.

Das Problem ist halt, dass ich schon sehr gerne in der Firma bleiben möchte in der ich meine Ausbildung gemacht habe, auf der anderen Seite das Jobangebot bzw. die Perspektiven bei der anderen Firma sicherlich attraktiver wären...

Ich hoffe es findet sich jemand, der einen oder mehrere qualifizierte Kommentare dazu abgeben kann :)

Viele Grüße,

ich :)

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Es spielen viele dinge mit rein:

alter

wohnort

aufgabenbereich

anzahl der gehälter

vwl

sonstige leistungen (firmenwagen etc)

wochenarbeitszeit

urlaub

.

.

.

Wenn du mit 2270 zufrieden bist nimm es an. Wenn er dir nur 2100 biete verhandelst nach. Du solltest auch bedenken, wenn du mit hörem gehalt anfängst, kann es sein, das du bei gehaltserhöhungen übersehen wirst.

Ich würde jetzt auf etwas gehalt verzichten und dann im vertrag reinschreiben lassen, das nach nem halben jahr noch mal verhandelt wird, eventuell kommst du dann noch besser weg.

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Ich finde, man sollte immer mit dem maximal Möglichen einsteigen. In der Regel (so hab ichs kennengelernt) gibt es häufig nur prozentuale Steigerungen. D.h. einen großen Sprung von einem niedriegen Gehalt aus, wird häfig mit dem Argument "aber das sind doch fast 15% mehr" abgeschmettert. Mein Bruder z.B. hat sich in seinem Unternehmen dadurch nur schwer von der Stelle bewegt. Nur ein Firmenwechsel hat ihm dann zu einem angemessenen Gehalt verholfen.

Bei Gehaltsteigerungen übersehen zu werden, ist glaube ich eher auf mangelnde persönliche Durchsetzungsfähigkeit zurückzuführen, als auf ein leicht höheres Einstiegsgehalt. Man wird meist nur übergangen, weil man übergangen werden kann...

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Mein Wunschgehalt geht auf jeden Fall Richtung 2.300 €.
Klasse, kannst bei mir anfangen - ich geb dir sogar 2.500 €

Jahresbrutto - man spricht über Jahresbrutto!

Lies bitte die Ankündigung von D_Z hier, dazu noch dein Aufgabenprofil und überfliege andere Gehaltsthreads hier.

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Es spielen viele dinge mit rein:

Du solltest auch bedenken, wenn du mit hörem gehalt anfängst, kann es sein, das du bei gehaltserhöhungen übersehen wirst.

Ich würde jetzt auf etwas gehalt verzichten und dann im vertrag reinschreiben lassen, das nach nem halben jahr noch mal verhandelt wird, eventuell kommst du dann noch besser weg.

Nein.

Du nimmst auch nicht die Taube aufm Dach sondern den SPatz in der Hand.

was man hat hat man und ich sehe es genau umgekehrt...

Je höhr das Einstiegsgehalt ist desto ehr kommt man nach oben.

Was du am anfang nicht raus holst, bekommst du auch nachher nicht raus.

Eine richtige Gehaltserhöhung gibts dann erst wieder, wenn man wechselt.

Schöne Grüße

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Ich folge jetzt einfach mal den Vorgaben aus der Ankündigung:

Alter: 22

Wohnort: Oberpfalz

letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): Fachabitur 2004

Berufserfahrung: -

Vorbildung: 1 Jahr FOS-Praktikum bei der Firma

Arbeitsort: Oberpfalz

Grösse der Firma: Ca. 400 Beschäftigte

Tarif: IG Metall

Branche der Firma: Metall :)

Arbeitsstunden pro Woche: 37,5

Anzahl der Monatsgehälter: 12

Anzahl der Urlaubstage: 30

Sonder- / Sozialleistungen: VWL, Gewinnbeteiligung

Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich)

System-Administration (Server und Clients, Windows Server 2003, Exchange), Programmieren von Individualsoftware für den Produktionsbereich, Drucker-Management, Erweiterung und Verwaltung des Intranet-Portals der Firma (was ich während meiner Ausbildung erstellt habe), User-Support, Netzwerk-Management.

Eigentlich könnte man hier noch 1000 andere Sachen dazu schreiben :) Ich sitze eben in der IT-Abteilung und regel dort alles was anfällt - und zwar selbstständig, ohne Abteilungsleiter :)

Viele Grüße

Michl

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Hallo !

Ich würde nicht zu lange und zu stur verhandeln. Als Berufseinsteiger solltest du nicht gleich mit der Türe ins Haus fallen.

Bei mir war es so, dass ich im 1. Jahr 24.000€/anno (2000€) bekommen habe, mit der Option auf 'Nachbesserung'. Nach einem Jahr wurde ich auf 28.800/anno (2400€) hochgestuft. Dann wurden Gewinnbeteiligungen als Prämie ausgeschüttet. So kam ich nach 4 Jahren Berufserfahrung auf ~31.200€/anno (2600€).

Land: NRW

Alter: 37 (Beginn mit 33)

Als: Systemadministrator

Betrieb: Softwareentwicklung

Mitarbeiter: 17

Gehälter: 12

Sozialleistungen: -

Vielleicht nimmst du die 2100€ und verhandelst eine Option auf spätere Nachbesserung. Damit können beide Seiten leben.

Zu deinem 2. Betrieb:

Geh dorthin, wo es dir Spass macht zu arbeiten !

Nicht dorthin, wo du am meisten Geld bekommst !

Meine persönliche Meinung !

Viel Erfolg

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