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Qualifiziertes Arbeitszeugnis nach der Ausbildung - Top oder Flop?


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Hi,

ich habe im Juni meine Ausbildung zur Fachinformatikerin/Systemintegration beendet und wurde von meinem Ausbildungsbetrieb vorerst für ein Jahr übernommen.

Letzte Woche habe ich mein Arbeitszeugnis für die Zeit der Ausbildung bekommen und habe jetzt die Möglichkeit, Änderungen vorzunehmen:

Zeugnis für Frau <Name>

Frau <Name>, geb. am <Datum>, absolvierte in der Zeit vom <Datum> bis zum <Datum> eine Ausbildung zur Fachinformatikerin – Fachrichtung Systemintegration – beim <Firmenname>.

Während ihrer betrieblichen Ausbildung im <Team/Abteilung> des <Firmenname> entwickelte Frau <Name> im Rahmen eines eigenen Projektes ein Konzept für ein geroutetes Azubi-Netz mit VLAN-Technik auf der Basis von Avaya und Cisco Komponenten. Ziel und Zweck dieser Aufgabenstellung war die Bereitstellung eines autarken Netzes für Ausbildungs- und Testzwecke, auf das alle Auszubildenden zugreifen können. Die besondere Herausforderung lag darin, dieses Netz in die bestehende redundante IT-Infrastruktur des <Firmenname> unter Beachtung der entsprechenden Sicherheitsanforderungen zu integrieren. Frau <Name> konnte sich sehr schnell und selbstständig in die dabei zu lösenden fachlichen Aufgabenstellungen einarbeiten und ein überzeugendes Konzept vor dem Kollegenkreis erfolgreich präsentieren.

Frau <Name> erledigte auch die anschließende Installation und Konfiguration der Router und Switches eigenständig und dokumentierte sorgfältig alle vorgenommenen Einstellungen. Dieses Netz ist seither stabil in Betrieb und wird von den Auszubildenden weiterhin selbstständig gepflegt und gewartet (generationenweise Übergabe).

Im Rahmen des Umzugs des <Firmenname> an den neuen Standort im April 2006 leistete Frau <Name> tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung von internen Qualitätssicherungsmaßnahmen an der neuen Netzwerkinfrastruktur zur Vorbereitung auf den Umzugstag: Sie führte mit einem Messgerät eigenständig Leitungsmessungen in den Serverräumen für Glas- und Kupferleitungen durch und überprüfte die richtige Zuordnung der Patchkabel zu den eingebauten Servern und Netzwerkkomponenten nach den Vorgaben des <Team/Abteilung>. Die Ergebnisse ihrer Arbeit bildeten eine wichtige Grundlage für den störungsfreien Wiederanlauf der ca. 160 transportierten Komponenten in der neuen Produktionsumgebung.

Für ihre Facharbeit als Projekt im Rahmen der Abschlussprüfung zur Fachinformatikerin im Juni 2007 wählte Frau <Name> das Thema <Thema>. Dabei sollte das geroutete LAN der Außenstelle [...] in das LAN des <Firmenname> am Hauptsitz in <Ort> integriert werden. Außerdem sollten alle Netzwerkdienste aus dem <Firmenname> (u. a. VLAN-Technik) in der Außenstelle zur Verfügung stehen. Dieses Projekt wurde von Frau <Name> innerhalb des geplanten Zeitrahmens eigenständig und erfolgreich durchgeführt.

Frau <Name> war sehr lernmotiviert und zeigte bei allen Ausbildungsinhalten eine schnelle und gute Auffassungsgabe.

Ihre Arbeitserfolge waren auch bei gesteigerten Anforderungen stets von guter Qualität.

In allen Einsatzbereichen zeigte sich Frau <Name> stets motiviert und arbeitete gewissenhaft, zuverlässig und zu unserer vollen Zufriedenheit.

Zu ihren Vorgesetzten und Kolleginnen und Kollegen hatte Frau <Name> jederzeit ein sehr gutes Verhältnis und fügte sich vorbildlich in neue Projektgruppen ein.

Leider kann Frau <Name> auf Grund fehlender Planstellen zunächst nur für ein Jahr im <Firmenname> übernommen werden. Für Ihren weiteren Berufs- und Lebensweg wünschen wir ihr alles Gute und weiterhin viel Erfolg

Im Auftrag

- Heisst das "Zeugnis" oder gibt es auch den Begriff "Ausbildungszeugnis"?

- Schreibt man den letzten Satz so, auch wenn ich erstmal noch knapp ein Jahr in dem Betrieb bleibe?

- Das Zeugnis ist sehr ausführlich geschrieben - zu ausführlich? Sind Stichpunkte besser?

- Ich würde das als 2+ werten. Seht ihr das auch so?

Vielen Dank im Voraus für eure Meinungen :)

Viele Grüße,

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eine gute 2, da nicht vollsten "zuverlässig und zu unserer vollen Zufriedenheit" und nicht sehr guter sondern nur guter "stets von guter Qualität"

Ansonsten irgendwie recht lang, so als wolle man die Leistung strecken, da stand damals in meinem Ausbildungszeugnis und auch in dem Arbeitszeugnis danach deutlich mehr an Aufgaben usw. allerdings dann auch nur stichpunktartig.

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Viel zu detailiert und ausserdem beschreibt es nur ein Projekt.

Deine Ausbildung umfasst jedoch weit mehr als ein Projekt.

Hast du denn niemals User Support geleistet, Backup gemacht oder sonstiges?

Meiner Meinung nach fehlt da ziiemlich viel drin ^^

Lieber viele Stichpunkte als nur ein Projekt ausführlich beschrieben.

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So 6 Monate oder so.

Hi,

gar nich mal so schlecht getippt! ;)

Ich habe in meiner Ausbildung zusätzlich den "Fachberater" bei Siemens gemacht. Das heisst ich war in meiner Berufsschule in Paderborn, und habe dort bei Siemens zusätzlich noch ne ganze Menge Kurse gehabt. Das wird in dem Zeugnis nicht erwähnt (Ich habe aber von dort ein Zeugnis in dem jeder Kurs mit Note aufgelistet ist).

Ich habe mal geschaut wieviel Zeit von einem Ausbildungsjahr ich in Paderborn verbracht habe und kam auf über 50%. Bedenke dass dazu noch mein Urlaub kommt und du siehst, dass ich gar nicht so viel Zeit in meinem Ausbildungsbetrieb verbracht habe.

Einen Teil der Zeit habe ich dann noch in der Entwicklung verbracht (das wird in dem Zeugnis auch nicht erwähnt), bleibt für die Technik nicht mehr viel über ^^

Rechtfertigt das vielleicht ein ausführlicheres Arbeitszeugnis?

[...]

Ich habs grad mal nachgeschaut:

150 Wochen war ich in der Ausbildung

88 Wochen hatte ich insgesamt Praxis (der Rest beinhaltet Berufsschule uns Zusatzkurse in Paderborn)

davon fallen nochmal ca 15 Wochen Urlaub weg,

bleiben noch 73 Wochen Praxis.

Wieviel ich davon in der Entwicklung tätig war weiß ich nicht mehr. Krank war ich davon nochmal eine Woche...

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