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Absage nach Bewerbung und wollen keine Begründung nennen


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Hi @all,

ich bin gerade dabei mich neu zu orientieren und suche mir deshalb einen neuen Job. Mir ist klar, dass Absagen zu einem Bewerbungsprozess gehören, aber mich würde in diesem Fall interessieren, ob die Firma das machen darf.

Ich habe mich vor ca. 14 Tagen bei einer großen und bekannten Firma beworben. Es kam prompt eine Nachricht, dass meine Bewerbung in Bearbeitung sei. Vorgestern bekam ich dann folgende Absage:

wir bedanken uns für Ihre Bewerbung und Ihr Interesse an einer Tätigkeit in unserem Unternehmen.

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihre Bewerbung im weiteren

Auswahlprozess nicht berücksichtigen werden.

Wir bedauern Ihnen keine positive Nachricht übermitteln zu können und wünschen

Ihnen für Ihren weiteren Bewerbungsprozess viel Erfolg.

Darauf hin habe ich mich für die Info bedankt und wollte wissen warum meine Bewerbung nicht berücksichtigt wird.

Gestern Abend bekam ich folgende Antwort:

vielen Dank für Ihre Nachricht. Leider sind wir nicht befugt Ihnen Gründe für Ihre Absage zu nenne. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ich würde es verstehen, wenn Sie schreiben, dass ich nicht qualifiziert genug für die Stelle bin oder Ähnliches. Mir würde jetzt mal interessieren ob die Firma das darf? Ich mein, es geht ja um „meine“ Bewerbung und um „meine“ Daten?!

Würdet Ihr da weiter nachhacken um eine Antwort zu bekommen oder es doch lieber lassen?

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Vielleicht hilft Dir das weiter:

Zwar haben Sie kein Recht auf eine Auskunft über die Gründe Ihrer Absage, aber dennoch sollten Sie den Bearbeiter noch einmal darauf hinweisen, dass Sie sich sehr viel Mühe gegeben haben und dass das Unternehmen doch fair mit den Bewerber umgehen sollte. Wenn der Bearbeiter trotzdem nichts Konkretes sagen will oder kann, dann beenden Sie das Telefonat freundlich, auch wenn sie innerlich sicherlich verärgert sein werden.

Quelle: http://www.bewerbung-schreiben.de/absage_bewerbung.html

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hatte ich auch gerade neulich, die haben erst genervt soll mich bewerben und dann schreiben sie mir das ich nichtmehr berücksichtigt würde ohne ne begründung zu liefern, finde das gehört zum guten ton ich sag ja ner Firma auch wenn ich da nicht anfangen will. Z.b. zuwenig Geld, standort, arbeit nicht interessant etc, warum sollte das ne Firma nicht tun?

Die werden sich vermutlich gerade aufgrund des AGG bedeckt halten...

und für alle die nicht alle Juristischen abkürzungen auswendig können.

AGG ist das Allgemeine Gleichstellungsgesetz soll diskriminierung aufgrund rasse,sexualität,relegion, herkunft etc verhindern.

AGG - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Heisst hier fachinformatiker.de nicht Gesetzes Abkürzungen Online.

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Hallo

Mach dir nichts draus... ich habe auch komische Sachen erlebt.

Z.B.:

Bei der Einladung zum BW Gespräch wurde ich mit falschem Namen angesprochen. Ist wohl versäumt worden in der Massenantwort die Anrede zu ändern :-(

Gleiches Unternehmen (Absage / hatte mich als Systemadmin beworben):

"...leider nicht berücksichtigen...Viel Erfolg bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz..."

Ein Computerladen mit Beratung und Lehrgänge:

Telef. Nachfrage nach einer E-Mail Bewerbung "...ich habe noch keine Zeit gehabt, ihre Unterlagen durchzusehen. Ich melde mich, wenn ich sie brauche..."

Viele Firmen antworten gar nicht !!

Entweder geben sich die Firmen keine Mühe mehr, die Bewerbungen ordnungsgemäß zu bearbeiten oder die Anzahl der Bewerber ist so groß, dass die es nicht mehr schaffen.

Als Bewerber gibt man sich größte Mühe mit Rechschreibug, guter Formulierung, usw... Viele Firmen geben sich aber KEINE Mühe, die Bewerbungen zu bearbeiten oder darauf einzugehen.

Zur Ehrenrettung muss ich sagen, es gibt auch vernünftige Firmen, die super antworten (Bestätigungsmail/-brief, Einladung, Absage).

Sei nicht beleidigt oder sauer, wenn du eine Absage bekommst. Sei lieber froh, wenn du überhaupt eine Antwort bekommst ohne Fehler und relativ zeitnah. Abhaken und bei der nächsten Firma bewerben...

:cool:

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  • 2 Monate später...

Ich hab während meiner Arbeitslosigkeit auch etwa 50-60 Bewerbungen geschrieben. Viele davon wurden nie beantwortet, bei einigen kam nur "Sie kommen leider nicht in die engere Auswahl" und das übliche Geplapper eben. Begründung war eben, dass sie einen geeigneteren Kandidaten genommen hätten. Ist nichts neues, leider...

Das gleiche trifft auch auf Onlinebewerbungen zu. Viele wurden einfach nicht berücksichtigt oder ich habe bis heute keine Antwort erhalten. Ich meine, ein einfaches "Wir haben uns für jemanden anderes entschieden" wäre vollkommen ok gewesen, dann weiß man wenigstens, was los ist. Aber was will man machen...

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als Arbeitgeber ist es das ratsamste einfach keine Gründe anzugeben, denn bei schlechter Formulierung oder anfechtbaren Gründen stünde dem Bewerber u.U. ein Monatsgehalt zu, welches vor Gericht erstreitbar wäre.

Ich habe sogar schon von einem Fall gehört, da hat jemand das so ausgenutzt, dass er sich auf zig Stellen beworben hat nur um die Absagen zu untersuchen und bei dem kleinsten Fehler ein Monatsgehalt zu erstreiten ... wenn ich mich recht erinnere, war das sogar ein Jurist ...

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als Arbeitgeber ist es das ratsamste einfach keine Gründe anzugeben, denn bei schlechter Formulierung oder anfechtbaren Gründen stünde dem Bewerber u.U. ein Monatsgehalt zu, welches vor Gericht erstreitbar wäre.

Wieso sollte jemandem ein Monatsgehalt zustehen? Das höre ich zum allerersten Mal.

Ich habe sogar schon von einem Fall gehört, da hat jemand das so ausgenutzt, dass er sich auf zig Stellen beworben hat nur um die Absagen zu untersuchen und bei dem kleinsten Fehler ein Monatsgehalt zu erstreiten ... wenn ich mich recht erinnere, war das sogar ein Jurist ...

Holla, der hat bestimmt nicht schlecht danach gelebt :eek

Aber mich wundert es nur, dass sowas tatsächlich funktioniert :confused:

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Wieso sollte jemandem ein Monatsgehalt zustehen? Das höre ich zum allerersten Mal.

Das ist wohl, weil Du Dich darüber auch noch nicht informiert hast.

Es gibt da Präzedenzfälle, welche für den Bewerber entschieden wurde, weil der anführte, das abweisende Unternehmen, könne die Begründung nicht belegen, bzw. könne nicht einschätzen, dass er in der Begründung geschilderten Eigenschaft wirklich unzureichend für die Stelle wäre.

Das Gesetz ist afaik seit Januar 2006 in Kraft.

Holla, der hat bestimmt nicht schlecht danach gelebt :eek

Aber mich wundert es nur, dass sowas tatsächlich funktioniert :confused:

Solche asozialen Leute gibt es immer wieder ... und das kommt halt nicht nur bei irgendwelchen niederen Gesellschaftsschichten, sondern durchweg überall vor ... ob Strassenfeger, Anwalt oder Manager ...

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Das ist wohl, weil Du Dich darüber auch noch nicht informiert hast.

Es gibt da Präzedenzfälle, welche für den Bewerber entschieden wurde, weil der anführte, das abweisende Unternehmen, könne die Begründung nicht belegen, bzw. könne nicht einschätzen, dass er in der Begründung geschilderten Eigenschaft wirklich unzureichend für die Stelle wäre.

Das Gesetz ist afaik seit Januar 2006 in Kraft.

Sache gibts, aber wer weiß das schon? Ich mein, wer eine Absage kassiert, lässt sich wohl auch von der mehr-oder-weniger-Begründung abspeisen. Da wird halt weiter beworben.

Solche asozialen Leute gibt es immer wieder ... und das kommt halt nicht nur bei irgendwelchen niederen Gesellschaftsschichten, sondern durchweg überall vor ... ob Strassenfeger, Anwalt oder Manager ...

Sagen wirs mal so: Ich glaube weniger, dass "niedere" Gesellschaftsschichten das so häufig machen. Ich mein, wer weiß schon über sowas Bescheid?

Dass Anwälte und sonstige hohe Tiere sowas mal veranstalten, wundert mich kein Stück, die wissen schon, wie sie es machen müssen.

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Sache gibts, aber wer weiß das schon? Ich mein, wer eine Absage kassiert, lässt sich wohl auch von der mehr-oder-weniger-Begründung abspeisen. Da wird halt weiter beworben.

Naja, selbst wenn der Großteil sowas hinnimmt, weiß ich von meinem Chef dass er aus genau solchem Grund keine begründeten Absagen mehr verteilt... das geht zig mal gut und dann kommt einer an und man zahlt sich dumm und dämlich.

Sagen wirs mal so: Ich glaube weniger, dass "niedere" Gesellschaftsschichten das so häufig machen. Ich mein, wer weiß schon über sowas Bescheid?

Dass Anwälte und sonstige hohe Tiere sowas mal veranstalten, wundert mich kein Stück, die wissen schon, wie sie es machen müssen.

Natürlich machen Leute der unteren Gesellschaftsschicht dass nicht auf diese Weise ... aber es bleibt doch das gleiche ... ob der Rechtsanwalt nun meint er müsse all sein Geld mit Abmahnung von Webseiten erwirtschaften oder der Jugendliche mit Migrationshintergrund auf der Straße Leute "abzieht"...

Erziehung ist heutzutage halt ein seltenes Gut geworden.

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Naja, selbst wenn der Großteil sowas hinnimmt, weiß ich von meinem Chef dass er aus genau solchem Grund keine begründeten Absagen mehr verteilt... das geht zig mal gut und dann kommt einer an und man zahlt sich dumm und dämlich.

Wie jetzt? Ich dachte, Chefs geben eine begründete Absage, damit sie nicht noch ein Monatsgehalt zahlen müssen. Jetzt sagst du, dass dein Chef eben das nicht mehr macht? Hab ich jetzt was missverstanden?

Natürlich machen Leute der unteren Gesellschaftsschicht dass nicht auf diese Weise ... aber es bleibt doch das gleiche ... ob der Rechtsanwalt nun meint er müsse all sein Geld mit Abmahnung von Webseiten erwirtschaften oder der Jugendliche mit Migrationshintergrund auf der Straße Leute "abzieht"...

Ach so hast du das gemeint, ich hatte das eigentlich alles auf die Absagen bezogen.

Erziehung ist heutzutage halt ein seltenes Gut geworden.

Wem sagst du das... Ich kenne leider Gottes grade genug Vollidioten...

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Wie jetzt? Ich dachte, Chefs geben eine begründete Absage, damit sie nicht noch ein Monatsgehalt zahlen müssen. Jetzt sagst du, dass dein Chef eben das nicht mehr macht? Hab ich jetzt was missverstanden?

Ich hab es wohl nicht gut ausgedrückt.

Ein Beispiel:

Person bewirbt sich auf Stelle X.

Personalchef schreibt als Absagegrund "wegen unzureichender Kenntnisse"

Bewerber verklagt nun Personalchef, da Personalchef ja nicht einfach auf Grund einer Bewerbung beurteilen könne, ob Bewerber genügend Kenntnisse hat oder nicht.

Es ist weiterhin möglich an jeder Begründung rumzumäkeln, da der Personaler natürlich wirklich nicht viele Informationen über den Bewerber hat und deshalb nie 100% objektiv beurteilen und vor allem vor einem Gericht belegen kann, dass der Bewerber Fähigkeit X nicht hat.

Darüber hinaus gibt es so Fälle wo dann geklagt wird nach dem Motto "die nehmen mich nur nicht weil ich .. Frau, Mann, Behindert, Schwarz, Weiß, Grün, Ausländer etc bin"

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  • 1 Jahr später...

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