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Kleiner oder großer Ausbildungsbetrieb? Vor und Nachteile


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Hallo,

ich wollte mal allgemein Eure Erfahrungen zu diesem Thema hören, weil sich für mich diese Frage bald stellen wird....

Es geht um eine Ausbildung als FiAe. Ist es besser eine Ausbildung in einem kleinen Betrieb zu machen oder eher in einem großen?

Was sind die vor und die Nachteile? (rein objaktiv gesehen, könnt dies aber auch subjektiv aufgrund von eigenen Fragen beantworten...)

Gruß

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das hab ich mich auch gefragt als ich mich für einen Ausbildungsplatz entscheiden musste. Hab mich dann für die Große firma entschieden und zwar wegen folgenden gedanken:

- Große Firma bekannter, macht sich besser im Lebenslauf

- Große Firma hat Komplexere IT Systeme

- Große Firmen haben eher Zeit für den azubi als die kleine Firma

Ob das so richtig ist oder ich mich getäuscht hab kann ich natürlich nicht sagen aber das waren so meine gedanken die mir zum größten teil auch von verwandten und bekannten bestätigt wurden.

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mir stellte sich vor nem jahr die gleiche frage. allerdings hatte ich die kleine firma als "not"lösung - ich wollte zur großen.. :) das zog zwar nen umzug mit sich aber bereut hab ich es bis heute noch keine minute.

der vorteil an ner großen firma ist einfach das spektrum was sie abdeckt - das dürfte in jedem fall größer sein als in einer kleinen.

Wobei man bei einer kleinen wohl von Anfang an mitmachen muss, das kann bei einer großen anders sein, bis der/die Ausbilder wissen was der azubi kann und was (noch) nicht etc.

ich würde die chance nutzen, die dir am besten "passt" :)

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größere firman setzen meiner meinung nach mehr kraft in die ausbildung.

kleine betriebe wollen meist nur eine kostengünstige arbeitskraft.

große betriebe bilden meiner meinung nach besser aus, da sie mehr erfahrung in der ausbildung haben. zudem gibt es hier meist auch einen ansprechpartner bei problemen (betriebsrat bzw betriebsrat für azubis)

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Also soweit ich das gehört habe, kann beides vor- oder nachteile haben.

So wie es meine vorredner hier schon geschrieben haben, ist es in großen betrieben vor allem von vorteil, dass sie meist größere und komplexere anlagen haben und dir mehr möglichkeiten bieten können um dir wissen anzueignen. Hier zum Beispiel Seminare, nen kleiner betrieb kann sich zum beispiel garnicht leisten, alleine für ihren auszubildenen nen seminar für tausende Euro zu bezahlen.

Jedoch kann dir in großen betrieben auch passieren, dass die das 1. Lehrjahr und sogar auch noch das zweite fast nur mit Theorie berieselt wirst, weil sie dich an die komplexen Anlagen nicht ranlassen können...dagegen wirste halt in kleinen betrieben meist gleich mit in die arbeit eingegliedert und bekommst dadurch von anfang praktisches wissen.

Also wenn ich von meinen jetzt über meine Ausbildung nachdenke, ich habe sie gerade hinter mir, würde ich, wenn ich mir die frage stellen müsste, wahrscheinlich noch keine eindeutige antwort wissen...ich habe in einem Großen Betrieb meine Ausbildung gemacht. Und ich muss sagen, es war zwischendurch sehr frustrierend wenn man großteils sein IT Wissen durch Seminare angeignet bekommt und nur zwischendurch mal Praxis hat, dies aber meist auch nur in der fiktiven Lehrfirma, also an die richtigen System in den ersten beiden Lehrjahren garnicht ran kommt. Und wenn man dann in der Berufsschule von Lehrlingen aus ner anderen Firma hört, was die schon alles machen konnten/durften, stellt sich manchmal doch die frage, ob die entscheidung richtig war ... aber im endeffekt bereue ich es aber nicht. Ich habe meine Ausbildung erfolgreich beendet und nen großer Betrieb in nem Lebenslauf macht sich bestimmt auch nicht schlecht.

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Ich stand auch vor der Auswahl.

1. ~ 100.000 Ma. (Produzent/Industrie)

2. ~ 1000 Ma. (Dienstleister Immobiliengeschäft)

3. ~ 90 Ma. (Dienstleister Consulting)

Ich habe mich für die dritte Firma entschieden, bewusst gegen große Unternehmen.

Gründe:

- Wie Dragon8 sagte, und man mir das in den Gesprächen erzählt hat, kommt man erstmal so richtig gar nicht ans arbeiten

- Meist geht man hier in eine Richtung, ich hätte mir im zweiten LJ alle "Abteilungen" (SAP-Bereich, PDA-Programmierung, Mainframe usw.) anschauen können und hätte mich dann für einen Bereich entscheiden müssten

- Azubis werden, so kenn ich es aus Erzählungen, als Azubis behandelt, und nicht als vollständiger Ma.

Vorteile die ich für den kleinen Betrieb gesehen habe (hab auch mit den Azubis dort sprechen dürfen)

- Azubis werden komplett versucht in die Projektarbeit zu integrieren

- Azubis können Ideen einbringen, die dann auch für Ernst genommen werden und über die auch wirklich dann in Runde mit Chef's und co geredet wird

- Man kann sich eher breiter Fächern, zumindest bei mir so, dass ich mir nicht nur eine Sache anschauen kann, sondern auch wenn ich nach 5 Jahren sage, dass ich eher mal in die Richtung Consulting arbeiten möchte, dass möglich ist

Klar kommt es hier ganz arg auf den Betrieb ab! So wie ich es hier im Forum öfter lese, gibt es Betriebe, die die Azubis, mMn fast ausnutzen, so wie mit ihnen umgesprungen wird.

Pauschal kann man es nie sagen. Ich jedenfalls denke, dass meine Entscheidung gut war, jedenfalls bin ich so glücklich.

M.f.G.

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Wie alle Azubis stand auch ich vor der Wahl bei welchen Unternehmen (große oder kleine) ich mich vorrangig bewerbe. Ich habe mich für die großen Firmen entschieden.

Zu meinem Glück bin ich bei einer großen Firma gelandet. Es ist einfach sehr gut. Ich bin mehr als nur zufrieden. Die Azubis bei uns werden nach einer relativ kurzen Einarbeitungszeit schon in Projekte eingebunden. Wir bekommen interessante und vielseitige Aufgaben. Man ist nicht einfach nur der Azubi. Sondern ein ernstzunehmender Ansprechpartner für die zugeteilten Aufgaben.

Ich bin mir sicher, dass das nicht in allen großen Unternehmen so ist. Auch da kann es sich manchmal um den berühmten "Griff ins Klo" handeln. Aber das ist sicher auch bei kleinen Unternehmen der Fall.

Du solltest dir die Betriebe in deiner Nähe (oder wo auch immer du hinwillst) einmal angucken. Die kleinen UND die großen. Beides hat Vor- und Nachteile. Ich denke das es sich ziemlich die Waage hält. Bewerbe dich einfach bei den Firmen, die DEINER Vorstellung entsprechen.

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Letztendlich bleibt's doch beim Bauchgefühl, wenn keine großen Unterschiede bestehen wie Anfahrtsweg, extreme Gehaltsunterschiede. ;-)

Als erstes stimme ich Cadpax da mal vollständig zu. Da jeder anders gestrickt ist werden die Kriterien unterschiedlich wichtig sein, aber zu dem was ich mir dazu denke / erfahren habe:

In großen Firmen haben sie wirklich komplexere Strukturen, was sowohl Vor- als auch Nachteil ist.

Vorteil: Es schadet nicht, wenn man lernt mit umfangreichen Systemen umzugehen.

Nachteil: Es dauert, bis man da wirklich dran darf.

In kleinen Firmen ist es - vorsicht, subjektiv, ich kenne es aus meinem Bekanntenkreis so, keine Garantie für "allgemeine Gültigkeit" - soweit ich weiss so, das man wirklich eher in Projekte eingebunden wird. Während man in großen Firmen noch "Übungen" macht um auf das System vorbereitet zu werden, hat man in einer kleineren Softwareschmiede meistens schon eher Produktiv an irgendwelchen Projekten mitgearbeitet.

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- Große Firma bekannter, macht sich besser im Lebenslauf

- Große Firma hat Komplexere IT Systeme

- Große Firmen haben eher Zeit für den azubi als die kleine Firma

Zwei dieser Punkte möchte ich kommentieren: ich glaube nicht, dass sich ein Lebenslauf dadurch aufwertet, nur weil darin Ausbildung bei [Konzernname] drin steht. Begründen möchte ich dies mit dem Kommentar zu Punkt 3:

In einer größeren mittelständischen Firma, wird man als Azubi durch ein Standardprogramm durchgelotst (kommt sicher auch auf die Abteilung an). Eigenverantwortung und Berufskompetenz wird dort unter Umständen gar nicht vermittelt, wohl aber das ganze Grundlagenprogramm in Form von Schulungen und bestimmten Aufgaben. Produktive Mitarbeit ist eher weniger gefragt, man ist froh wenn die Azubis wenig Ärger verursachen.

Das bedeutet nicht dass es überall so sein muss und dass das System schlecht sei. Besitzt jemand einschlägige Erfahrung in seinem Fach, dann wird ihm aber so eine Ausbildung nicht gefallen, weil es praktisch keine Chance gibt anspruchsvolle Aufgaben durchzuführen. Jemand der neu in dem Fach ist, wird aber sehr froh über eine umfassende Grundlagenbildung sein, anstatt wie bei kleineren Firmen eher denkbar von Beginn an gleich im operativen Geschäft tätig zu sein.

Insofern wäre mein Tip sich herauzusuchen in welche Kategorie man eher passt und das Unternehmen danach auszuwählen. Dann ist es auch egal ob große oder kleine Firma.

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ich hab 1 jahr Praktikum bei einer behörde gemacht was ich jezt einfach mal als große firma bezeichne und da wurde ich nicht durch schulungen etc. geschickt sondern wurde wie ein Auszubildener behandelt und die wurden dort wie vollwertige mitarbeiter behandelt.

Mein ausbildungsplatz ist nun nicht direkt eine behörde aber die strukturen dort sind ähnlich und ich werd auch nach TvAöD bezahlt. (Fange aber erst 1.8. an)

Klar ist es von firma zu firma unterschiedlichaber das mit den Komplexeren systemen lässt sich aber nicht abstreiten.

Ich habs vom vorstellungsgespräch abhängig gemacht da mir das wirklich sehr gefallen hat.

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Man kann viel über große und kleine Unternehmen sagen. Ich kenne auch kleine Firmen die sehr komplexe Systeme betreuen. Klar, sie haben die Systeme nicht im Haus, aber die Azubis dort, warten auch die komplexen Systeme bei den Kunden. Ebenso gibt es große Firmen die ihre Azubis als WIRKLICH vollwertige Mitarbeiter sehen und diese in vielen verschiedenen Bereichen einsetzen. Somit lernt man in solchen Betrieben mehr als in kleinen Betrieben, wo man Tag ein Tag aus sich nur mit dem gleichen Themen beschäftigt.

Keine zwei großen Firmen sind gleich. Das Gleiche gilt für die kleinen Unternehmen. Man kann wirklich keine pauschalen Aussagen über große und kleine Unternehmen machen. Geh lieber nach Kriterien wie Bezahlung, Wochenstunden, Urlaub und (wenn nicht sogar das Wichtigste) wie sympathisch dir die Kollegen sind. Der Umgang mit den Kollegen ist wesentlich wichtiger als alles andere.

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