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Duales Studium - welchen Betrieb wählen?


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Hallo zusammen,

ich will zum kommenden Wintersemester ein duales Studium Softwaretehnik mit integrierter Ausbildung zur Fachinformatikerin an der FH Dortmund beginnen.

Leider habe ich von den Betrieben noch keine große Kenne und bin recht unentschlossen, in welchem Betrieb ich beginnen soll.

Ich habe ein Angebot von einen Logistikunternehmen. Die waren von Anfang an sehr begeistert von mir. Ausbildungsvergütung würde im ersten Jahr bei 800 Brutto liegen, Studiengebühren müsst ich davon selbst bezahlen (da die Studiengebühren an sich aber nächstes Semester wegfallen sollen, ist das gut machbar ;) ).

Ein weiteres Angebot habe ich von einem Unternehmen, das im Bereich Space/Raumfahrt vertreten ist. Dort mache ich zur Zeit ein Praktikum, finds auch nicht soo schlecht, aber weiß nicht ob das das Richtige für mich ist.

Ansosten hätte ich diese Woche noch ein Vorstellungsgespräch in einem Unternehmen, das für Versicherungen zuständig ist. Weitere Informationen dazu habe ich noch nicht.

Für welchen Betrieb würdet ihr euch entscheiden? Für welchen Bereich? Welche Bereiche bieten die meisten Chancen für die Zukunft? Welcher Bereich hat welche Vor- & Nachteile?

Hoffe hier auf ein paar Anregungen zu stoßen. Am besten auch noch möglichst schnell, da ich mich sehr bald entscheiden sollte.

Viele Grüße,

Kathi

PS.: Hab extra keine Namen der Unternehmen genannt, da ich nicht wusste, ob das hier so direkt erlaubt ist.

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Studiengebühren müsst ich davon selbst bezahlen

Das ist unüblich und würde mich stutzig machen. => Recherchiere gut über das Unternehmen und spreche am besten mit ein paar die dort schon Ausbildung gemacht haben.

Für welchen Betrieb würdet ihr euch entscheiden? Für welchen Bereich? Welche Bereiche bieten die meisten Chancen für die Zukunft? Welcher Bereich hat welche Vor- & Nachteile?

Ich würde die Entscheidung von mehrer Faktoren abhängig machen. Ich persönlich halte die Branche erstmal für drittrangig - viel wichtiger ist wie das Ausbildungskonzept der Firma ist und ob die alle Lehrplaninhalte (= verschiedene Bereiche) vermittelt bekommst. Wie oben schon geschrieben sind neben den Fragen danach im Gespräch auch die Erfahrungen von aktuellen/ehemaligen Studenten/Azubis auch immer ein sehr gute Quelle. Ich würde mich nicht scheuen zu fragen, ob du die Möglichkeit hast mit denen in Kontakt zu treten. Mein Ausbildungsbetrieb hat das von sich aus angeboten. In welcher Branche du später Informatik machst, wird sich sowieso meist ändern.

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Erstmal danke für die schnelle Antwort!! :)

Mit den nicht übernehmenden Studiengebühren haben sie wohl an den anderen Standorten gute Erfahrungen gemacht.

Das mit dem Austauschen könnte etwas schwierig werden, da dieser Studiengang erst seit letztem WIntersemester angeboten wird und ich die erste wäre, die bei denen dieses duale Studium macht.

Allerdings haben die an anderen Standorten Azubis im duales Studium, dann eine etwas andere Fachrichtung. Aber mit dem Austauschen wär vielleicht trotzdem nicht schlecht. :)

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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Ausbildungsunternehmen sowohl das Azubigehalt, als auch die Studiengebühren/Semesterbeiträge und natürlich auch solche Dinge wie Dienstnotebook/-handy etc. pp. übernimmt. Gerade das mit den Studiengebühren, die an privaten Studieneinrichtungen z. T. horrende Größen annehmen können, ist ja u.a. das Reizvolle am dualen System. Entsprechend haben die meisten Trägerunternehmen auch ein Interesse daran, dich nach dem Studium zu übernehmen und weiter zu fördern. Daher sollte man auch heutzutage das duale System immer noch als Chance und Privileg sehen und sich Gedanken machen, wie es danach weitergehen kann.

In Sachen relevante Entscheidungsfaktoren stimme ich bigvic zu. Kohle und Branche ist nicht alles. Durchaus auch mal drauf schauen, in welchen Kundensegmenten die Firma unterwegs ist oder mit was für einer Produktbandbreite das Unternehmen aufgestellt ist. Auch kann das Image durchaus hilfreich sein, je nachdem, wo man später im Berufsleben hin möchte. Stichwort Unternehmensberatungen: wenn man nach seinem Dualstudium ne KPMG oder PwC im Lebenslauf stehen hat, sieht das durchaus schon nett aus ;)

Dennoch: auch die Größe des Unternehmens kann sich sowohl vorteilhaft, als auch nachteilig auswirken. In großen, internationalen Softwarehäusern etwa kann man von recht guter Krisenstabilität ausgehen und auch sehr gut ein großes Netzwerk an Kontakten aufbauen. Eine kleine fünf-Mann-Butze hingegen kann in jeglichen Entscheidungsprozessen sehr flexibel agieren und die Aufstiegsmöglichkeiten ergeben sich mitunter schneller.

Du siehst, es gibt viele Punkte zu überdenken. Einfach mal diese Gedanken mitnehmen, wenn es konkret wird :)

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