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Alternativen zu SDSL


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Moin Communoty,

ich hätt mal wieder ne Frage:

Weclhe Alternativen gibt es zu SDSL?

Bei uns hier ist das maximum was wir mit SDSL erreichen können eine 2000er Leitung.

Diese reicht bei uns aber leider nicht mehr aus.

Könnt ihr Alternativen empfehlen? Wichtig wäre das der Down und Upstream über die 2000 liegt.

Danke schonmal

LG Snibblez

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Hi Snipes / Snibblez,

das kommt ganz auf das vorhandene Budget an und wie viel Geschwindigkeit du genau brauchst / haben willst.

Für eine Vervielfachung der Geschwindigkeit können mehrere Leitungen gebündelt werden. Dafür benötigt man jedoch entweder einen Provider, der dies anbietet, oder aber einen Root-Server (ein virtueller Server reicht denke ich auch aus) im Internet mit mindestens so viel Freitraffic, wie man halt über die Leitungen generiert.

Man bündelt dann die Leitungen auf Anwenderseite (entweder per Linux-PC oder entsprechendem Router) und auf der anderen Seite auf dem Root-Server (Linux).

Kostet natürlich entsprechend viel, je nachdem wie viele Leitungen man bündeln will und man braucht für jede der Leitungen eine Flatrate.

Zudem ist es ja so, dass man nicht unbegrenzt viele DSL-Anschlüsse im Haus haben kann, sondern diese ist durch die Anzahl der Adern, die ins Haus gehen, begrenzt.

Ich weiß jetzt nicht, wie viel dein SDSL-Anschluss kostet und wie viel die Flatrate, aber ich kann dir die Zusatzkosten in etwa nennen.

2x die bisherigen Kosten plus die Kosten für einen Root- oder VRoot-Server. Dazu kommen dann eventuell noch die Stromkosten für einen auf deiner Seite vorgeschalteten Linux-Rechner plus die Anschaffungskosten für diesen. Kann natürlich auch ein alter Rechner für genommen werden, da er ja nciht viel Leistung haben muss für das Bündeln der Leitungen.

(Gibt es hier auf dem Board auch schon ein paar Threads zu, allerdings finde ich auf Anhieb keinen davon)

Eine andere Alternative wären halt Anbieter, die über das Kabelnetz gehen, oder aber auch UMTS eventuell, je nach Ausbaustufe in deiner Gegend.

Weitere Möglichkeiten sind dann "Standleitungen", die natürlich auch wieder entsprechend viel kosten. Dabei gibt es dann auch wieder verschiedene Möglichkeiten, wie diese angebunden sind. Entweder per DSL, E3, STM1, Ethernet over Fiber, ... technisch möglich ist vieles, aber man bräuchte halt einen Kostenrahmen.

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Hallo Crash,

hahaha, das kommt dei bei raus wenn man mehrere Unterschiedliche Namen im Netz nutzt ^^

Schonmal danke für deine Antwort!

Die Kosten werden das Hauptproblem sein. Wir zahlen bisher 160€ monatlich für die 2000er SDSL Leitung.

Einzigster Anbieter welche diese bei uns in der Stadt anbietet ist die Telekom. 400 Euro ist das Maximum welches ich monatlich

als Freigabe bekommen habe, denke das wird ganz schön knapp.

Grüße SNIPES ^^

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Also 160€/Monat für den Anschluß inklusive Flatrate?

Dann wäre es gerade noch so im Budget.

2*160€ + 7,90€ (Hetzner vServer VQ 7) = 327,90€

Der hat zwar nur 1TB Freitraffic und danach wird die Anbindung auf 10MBit/s gedrosselt, aber mit 2 Leitungen kommt man ja eh nur auf 4MBit/s - reicht also vollkommen aus.

Ansonsten statt dem VServer einen Root-Server für 49€/Monat.

Was dann halt noch schwierig ist, ist die Konfiguration. Habe ich selber auch noch nicht eingerichtet. Könnte man natürlich auch einmalig jemanden mit beauftragen.

Natürlich bleibt dann immer noch das Risiko, dass der Server gehackt wird...

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Und bevor man sich das soo kompliziert macht:

SHDSL, SHDSL.biz können auch bei schlechteren Leitungen noch was reißen.

Zudem kannste hier mit direktem Channelbonding arbeiten und kommst um den Rootserver drum herum.

4mbit SHDSL.biz über 9,4km Leitung (2 DA) mit 4 Teilstücken zwischen 0,2 und 0,7er Querschnitt ist die Rekordleitung die ich kenne

Negativrekord ist eine 1,2km Leitung in einem Teilstück mit 0,5er Querschnitt, die trotz 2 DA und Channelbonding grad mal auf 2*384kbit synced. Da ist einfach zu viel anderer HF Müll im Bündel. Andersrum geht da normales SDSL nur mit 192kbit..

Alternativ halt Multilink PPP, wenns der Provider unterstützt auf 2 getrennten Leitungen.

Zur Not geht noch Load Balancing (z.B. per Destination oder per Source IP), wo zwar jeder IP Stream für sich maximal die Kapazität einer Leitung voll nutzen kann, dafür aber 2 Stück davon. Ob das in Frage kommt, hängt natürlich vom Anforderungsprofil ab.

Letztlich kommts natürlich auf die konkrete Ausgangssituation und die genauen Anforderungen an, welche Varianten wirklich sinn machen.

Hast du konkrete Daten (Gesamtlänge, Länge und Anzahl der Teilstrecken, Querschnitt der Teilstrecken)? Wenn ja kann man da relativ genaue Einschätzungen abgeben. Wenn nein, wird dir nichts anderes übrig bleiben als bei entsprechenden Carriern nachzufragen.

Zu Guter letzt gibt es natürlich auch immer noch WLL, was aber bei deinem 400€ Budget schon sehr eng wird.

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