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systemhaus = irrenhaus?


die kriese

Empfohlene Beiträge

moin moin,

ich arbeite (zum glück) als externer seit > 1 Jahr in einem systemhaus.

schwerpunkte sind hier: microsoft, sap, datenbanken, outsourcing.

wenn mal eine doku da ist, dann ist diese falsch oder veraltet.

aktive systeme sind nicht in der cmd.

z. b. hp ilo ip sind meistens nicht dokumentiert.

alle 4 monate wird umorganisiert und umgezogen.

der erfahreste mitarbeiter in meiner abteilung ist ein externer, der ist seit 3 jahren dabei

ein interner erfahrener sysadmin bekommt 29 000. im jahr brutto.

excel und notepad machen glücklich

testlizenzen bis zum umfallen da findet man auch mal eine keygen.exe:upps

und und und

wie ist das bei euch?

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Hehe,

ein wenig erinnert mich das an meine Tätigkeit in einem Systemhaus, doch war es bei uns nicht so dramatisch wie du es hier schilderst.

Wir sind in 8 Jahren zweimal umgezogen. Dabei haben alle Mitarbeiter mit angepackt und wir haben unsere Sachen selbst geschleppt. Bei den schweren Büroschränken, hab ich meinen Chef auch gebeten, bitte nicht nochmals den Standort zu wechseln. Externe Unterstützung haben wir nur selten benötigt. Zumindest waren bei uns nie externe MA beschäftigt. Lediglich zur Projektunterstützung haben wir mit externen kooperiert, wenn intern das Know-How fehlte.

Was die Dokumentation betrifft, ist dies wohl ein Dauerbrenner in Systemhäusern. Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach, dass viele Kunden nicht bereit sind für eine ordentliche Dokumentation zu bezahlen. Preist du die Erstellung einer solchen mit ein, verlierst du den Auftrag evtl. an einen Mitbewerber, der dann günstiger ist als du selbst. Dies hängt natürlich auch immer etwas mit der Größe eines Systemhauses und der Größe der Kunden zusammen. Wir haben damals den Durchbruch geschafft und haben einen Weg gefunden Dokumentationen zu erstellen, die einem selbst, den Kollegen und nicht zuletzt auch dem Kunden helfen.

Die Bezahlung ist ebenfalls von der Größe des Unternehmens und der Region abhängig. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich im Systemhaus, welches in einer ländlichen Region angesiedelt war, mit 6 Jahren Berufserfahrung ähnlich wenig verdient habe. Dafür war mein Gehalt fix und besaß keinen variablen Bestandteil.

Ich hatte mich bei einigen Systemhäusern beworben, wo das Gehalt zum Teil variabel war. Das volle Gehalt bekam man dann, wenn man bestimmte Zielvorgaben erreicht hat. Das ging mir jedoch schon immer gegen den Strich. Wenn ich meinen Job sehr gut mache, sieht mein Kunde mich nur selten und freut sich wenn ich nur mit wirklichen Verbesserungsvorschlägen um die Ecke komme, anstatt zu versuchen ihm etwas aufzuschwatzen. Daher habe ich diese Jobs bisher immer dankend abgelehnt.

Testlizenzen gab es bei uns ebenfalls zu Hauf. Um die Software zu testen. Software, die produktiv eingesetzt wurde, war durchgängig lizensiert. Die meisten Raubkopien sind mir bei einigen unserer Kunden begegnet. Wir haben uns aber selbst dort geweigert nicht lizensierte Software zu installieren.

Viele Grüße

Tronde

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Das kann bei Inhouse-IT-Abteilungen aber genauso aussehen. Dort ist auch nicht immer die Manpower und/oder Zeit vorhanden, alles zu dokumentieren. Auch dort kommen Kollegen mit Software an, für die sie irgendeinen Keygen haben und haben kein Verständniss, dass wir sowas weder installieren noch supporten. Auch in Inhouse-ITs wird gefrickelt und gebastelt (häufig auch, weil die Ressourcen fehlen).

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