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pr0gg3r

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  1. So sehe ich das auch. Man muss ja auch nicht gleich "die ganze Welt" retten, aber man kann anfangen in seinem engeren Umfeld tätig zu werden. Zum Beispiel bedürftigen Menschen (Alten, Obdachlosen, Geflüchteten) oder auch Tieren oder der Natur helfen und trotzdem einem Beruf nachgehen. Damit ist mehr getan, als einfach vor dem System zu "flüchten". Oder man engagiert sich politisch. Aber das muss ja alles kein Widerspruch zum Beruf sein. Wir leben nun mal im Kapitalismus mit allen Vor- (zB unserem Lebensstandard) und Nachteilen (zB Massentierhaltung). Aber man kann seinen Beitrag dazu leisten, die Nachteile möglichst zu minimieren (zB Bio kaufen). Ich habe schon mit vielen geredet, die gegen dies und das sind. Aber wer wird denn auch aktiv? Kaum jemand! Und genau das ist der Knackpunkt. Wenn jedoch alle ihren kleinen Beitrag für eine bessere Welt leisten, dann wird sie auch besser! Aber man kann schlecht helfen, wenn man selbst keine Sorglosigkeit hat (Stichwort Maslowsche Bedürfnishierarchie). Und dafür muss man eben arbeiten.
  2. Naja, ich empfehle dir einfach mal, nichts in Richtung Frontend zu machen. Abseits davon gibt es auch ganz interessante Gebiete, die dann auch sehr theoretischer Natur sind wie KI und/oder Maschine Learning. Oder auch Datenbanken, wobei es da auch Trends weg von relationalen Datenbanken hin zu dokumentenbasierten Datenbanken gibt bzw. sich das auch immer mehr in Richtung Frontend verlagert (zB GraphQL). Ansonsten ist alles mit Datenbanken solide, man verdient nicht schlecht und im SQL-Umfeld ändert sich jetzt nicht so viel. Ansonsten gibt es auch weniger technisches, was dann aber eher in Richtung Projektmanagement, Scrum-Master, was weiß ich was alles geht. Aber das ist auch nicht "locker", man hat mit Kunden zu tun und sitzt immer zwischen den Fronten. Wie wäre es mit mehr in die Richtung Elektrotechnik und Mikrocontroller-Entwicklung (C, Assembler)? Das wäre von der Technik her eher beständig aber durch Dinge wie IoT auch gefragt (wobei bei vielem dann auch irgendwo ne App dran hängt). Ansonsten steht natürlich auch die akademische Richtung offen, aber ich hätte keine Lust auf einen Dozenten, der kein aktuelles Fachwissen hat. Was mir noch einfällt: IT-Security. Das ist gefragt, zwar auch sehr theoretisch, aber auch sehr wichtig. Die technischen Grundlagen bleiben die selben, wobei neue Technologien natürlich auch neue Anforderungen an die Security bringen. Für mich hörst du dich wie ein Idealist an. Das ist grundsätzlich ja auch nicht schlecht, aber man sollte sich selber nicht zu viele Steine in den Weg legen. Auch wenn die Welt alles andere als optimal ist, gibt es auch viel gutes in der Welt und Firmen, Unternehmen und Konzerne sind nicht "nur böse". Gerade die IT (vor allem KI) wird in Zukunft viele Probleme der Menschen lösen können. Man muss ja bei keinem Waffenhersteller oder Ölkonzern arbeiten, wenn man damit ein moralisches Problem hat. Ich denke mal, du meinst netto? Ich sags mal so, man sollte sich nicht unter Wert verkaufen. Außerdem ändern sich Anforderungen, sobald sich die Lebensumstände ändern (Frau, Kinder, ...).w Was hat dir denn im Studium am meisten Spaß gemacht?
  3. Projektarbeit - Bewertung meiner Ideen?

    Ist kein geeignetes Thema. Zur Projektarbeit gehört nicht nur die Lösung, sondern auch das Problem und die Erörterung einer Lösung. Zum Beispiel: "Ersetzen der Server-Infrastruktur durch eine Virtualisierungsumgebung". Die Lösunge (in dem Fall VMWare) wird darin ausgearbeitet. ZB.: Warum nicht HyperV? Mach etwas, womit du schon Kenntnisse hast bzw. worin du fit bist. Dich komplett in ein (vor allem Komplexes) Thema einzuarbeiten, würde den Rahmen des Projektes mehr als sprengen.
  4. Fortbildung oder Berufsausbildung in einem weiteren Beruf

    Um jetzt mal zum Topic zurückzukommen... Das Problem muss doch erst einmal analysiert werden, bevor (realistische) Lösungen erörtert werden. Der TE möchte mehr Gehalt Der TE möchte Jobsicherheit Der TE ist Fortbildungen nicht abgeneigt, schließt aber ein Studium aus Zu 1.: Gerade in der IT-Branche, kann man mit einer Ausbildung recht gut verdienen. Ich kenne Master-Absolventen in anderen Branchen, die weniger verdienen, als so mancher FI. Das heißt, du bekommst gerade 1150€ netto? In der IT kann deutlich mehr drin sein - vor allem wenn du Berufserfahrung hast. Für mich zeigt das, dass du dich momentan unter Wert verkaufst. Hast du schon mal probiert, dich auf andere Stellen zu bewerben? Probier es aus - das geht schließlich schneller, als sich paar Jahre fortzubilden. Hast du evtl. die Möglichkeit, dich auf deiner jetzigen Arbeitsstelle zu spezialisieren? Spezialisten verdienen in der Regel besser als Generalisten. Zu 2.: Ich kenne jetzt keinen ITler, der Probleme hat, einen Job zu finden. Ich möchte jetzt nicht mit dem Fachkräftemangel daherkommen, sonst wird der Thread wieder in andere Bahnen gelenkt. Jobsicherheit findest du aber auch in unbefristeten Arbeitsverträgen oder wenn du noch mehr Sicherheit willst, dann in einem Konzern mit Tarifverträgen, Betriebsrat etc. Es gibt also nicht nur Jobsicherheit als Beamter. Zu 3.: Warum ein paar Jahre fortbilden, wenn Punkt 1 + 2 noch nicht probiert wurden? Nicht falsch verstehen, ich bin immer für Weiterbildung, aber warum Lösungen suchen, die evtl. nicht funktionieren, wenn die Lösung einfach eine Bewerbung sein kann? Vor allem wenn der TE meint, er ist kein Theoretiker.
  5. Domain kaufen die schon vergeben ist?

    Wenn mit der Domain Namensrechte verletzt werden, kann man auch einen Anwalt drauf ansetzen bzw. erst ein mal nett darauf hinweisen.
  6. html5 required-Attribut nutzen

    Man sollte natürlich auch seine Zielgruppe kennen und je nachdem, was die (zB. Analytics-)Daten hergeben, weiß man ja, ob ein paar Prozent noch den IE8/9 nutzen und ob es sich (wirtschaftlich, Kosten/Nutzen) lohnt, diese Browser noch zu unterstützen. Was man aber immer(!) trotzdem machen muss, ist eine serverseitige Überprüfung der Daten.
  7. Ich kenne ja die Software nicht, aber für mich sieht es nach "Formular in der Kundenoberfläche (die bereits vorhanden ist), Daten speichern (nicht gerade der mega Aufwand), Ausgabe/Export im Backend (auch bereits vorhanden). Das würde ich nicht mit 25 Stunden betiteln, sondern mit deutlich weniger... Aber ich habe wie gesagt keine Vorstellungen von der Software und weiß auch, dass Formulare und Validierung recht komplex werden können. GUI musst du nicht erläutern, das ist ein gängiger Begriff den jede IT-Fachkraft (wie die IHK-Prüfer) kennen. AngularJS oder Angular? Falls Angular, dann meinst du wohl TypeScript statt JavaScript. "gucken" ist umgangssprachlich, ich würde das niemals in einem Dokument so verwenden (genauso wie zB "tun"). "überprüfen" wäre hier passender. Zum Puffer: Ich glaube, die IHK steht da nicht so sehr drauf. Hier hat sich niemand dazu verpflichtet, innerhalb von 24 Stunden zu antworten. Wir machen das schließlich freiwillig und in unserer Freizeit. Außerdem ist Geduld eine Tugend Viel Erfolg!
  8. Es ist die Verbindung zw. Filiale Köln und Filiale Berlin gemeint. Die Frage ist quasi, wie Viele VoIP-Telefonate können gleichzeitig zwischen Filiale Köln und Filiale Berlin stattfinden. Und um das zu berechnen, nimmst du den schlechtesten Durchsatz (1 MBit/s) als Grundlage. Auch wenn Filiale Köln noch so gut angeschlossen ist, bringt das ja in der Filiale Berlin nicht mehr Durchsatz. Die Frage könnte auch lauten, "wie viel VoIP-Gespräche kann eine Leitung mit 1Mbit/s upload", das ist schließlich auch das, was du berechnen musst. Das ganze "Blabla" darum dient nur dazu zu prüfen, ob du nicht nur die Rechnung kannst, sondern von der Problemstellung einen Lösungsansatz ableiten kannst.
  9. Bewerbung Studium & Arbeit

    Du solltest dir bewusst sein, dass ein Studium - egal in welcher Form - auch immer einen Verzicht darstellt. Egal für welche Art des Studiums du dich entscheidest, du wirst nicht dein jetziges Einkommen und Lebensstandard halten können UND "ordentlich studieren" können. Mit "ordentlich studieren" meine ich, eben nicht nur zu arbeiten und nur 3 Module pro Semester zu belegen. Es gibt diejenigen die das machen, aber die kommen dann später ordentlich in Stress. Im Grunde hast du folgende Möglichkeiten: Vollzeit arbeiten + Studium neben dem Beruf (zB. ein Fernstudium, es gibt aber auch Studienangebote für Berufstätige an Unis und FHs) Vollzeit studieren + Werkstudent (mehr Fokus auf das Studium, aber trotzdem ein Einkommen nebenher. Die Stundensätze sind so zw. 9€ und 20€. Es gibt ständig Werkstudentenangebote am schwarzen Brett, Facebook-Gruppen usw. Also wer will, findet etwas). Vollzeit studieren + Arbeiten in den Semesterferien (je nachdem wo man arbeitet, kann man in den Semesterferien einige tausend Euro machen. Ist dann halt meist körperlich anstrengende Schichtarbeit in der verarbeitenden Industrie) Duales Studium (ca. 3 Monate im Betrieb, 3 Monate Vorlesungen. Hat eher praxisbezogene Vorteile, aber vom Gehalt her, wird das in etwa gleich mit der Ausbildungsvergütung sein (+/- paar hundert Euro hin oder her). Neben einem dualen Studium noch zu arbeiten, ist eher nicht möglich) Des weiteren gibt es auch andere Finanzierungsmöglichkeiten, einige davon: Bafög Studienkredit bei der Hausbank Stipendien ...
  10. Ich habe mal in einer Tochtergesellschaft in der IT gearbeitet und hatten viele Probleme mit den anderen IT-Abteilungen. Zum Teil haben sie nicht mitgearbeitet wenn man etwas brauchte oder sich sogar quer gestellt. Und weil man keine "richtige" Weisungsbefugnis hat, war das des öfteren ein Kampf, auch über die IT-Abteilungen hinaus. Und dann wird es irgendwann von irgendwem an irgendeinem Standort entschieden, der aber mit IT nichts am Hut hat und sich eigentlich auch nicht damit plagen will. Im Endeffekt war das für alle ätzend, weil man für vieles unnötig "kämpfen" musste, der eine Standort das sagt bzw. will, der andere jenes, der nächste damit komplett nichts zu tun haben möchte. Behaupten, dass das gar nicht funktionieren kann, möchte ich auch nicht. Aber es müssen klare Kompetenzen definiert werden und zusammen, statt gegeneinander, gearbeitet werden. Es muss ja nicht eine Zentrale IT für alle geben, aber zumindest ein Stelle, die die Richtung angibt und Entscheidungsträger ist und Weisungsbefugnis hat.
  11. Ein Projektthema sollte nicht die "Lösung eines Problemes", sondern die "Bearbeitung eines Problemes" sein, sonst wirst du immer nur ein "klick-klick-install"-Projekt haben, für das die fachliche Tiefe nicht gegeben ist. Dein Thema lautet: "Implementierung eines automatisierten Patch-Managements auf Basis von Windows Server und WSUS". Das ist bereits die Lösung. Das Thema sollte jedoch in die Richtung gehen: "Einführung eines Patch-Managements für Windows-Rechner und -Server innerhalb der Firmenumgebung". Dann solltest du verschiedene Systeme auf dem Markt qualitativ und quantitativ bewerten und so zu einer Lösung kommen. Diese kann(!) WSUS sein, aber auch eine andere. Im Grunde hast du dann drei Teile: Ist-/Soll-Zustand, Lösungen auf dem Markt, Auswahl des Systems anhand von Bewertungskriterien Hardware (Server) Installation, Installation der Patch-Management-Software, Einrichtung in der Domäne, GPO, ... Dokumentation Nun bist du weg vom "ich klick hier, dann hier und schon ist es installiert" hin zu: "Ich befass mich tiefgehend damit, was benötigt wird, was technisch möglich ist, welche Lösungen was bieten, warum die Lösung gewählt wurde, welche Voraussetzungen werden soft- und hardwaremäßig benötigt". Denk daran, dass jeder Schritt nachvollziehbar und durchdacht ist. Wenn es nun heißt, warum du dich für WSUS entschieden hast, musst du das begründen können und das geht nur, wenn du sagen kannst: "wir brauchen A, B, C und D, Lösung 1 bietet aber nur A und B, Lösung 2 nur D, aber mit WSUS können wir A, B, C und teilweise D machen". Wenn du gefragt wirst, warum hat der Server X GB Arbeitsspeicher oder Festplattenspeicher, musst du das begründen können. Und dann hast du auch die fachliche Tiefe. Es mag ja sein, dass dein Chef gesagt hat: "installier als Projekt ein WSUS". Aber ein Fachinformatiker muss nicht nur machen können, was ihm gesagt wird, sondern auch selbständig Probleme erkennen, Lösungen finden, validieren und umsetzen. Und dafür reicht eine Installaton nicht aus. Viel Erfolg!
  12. Man sollte niemals die GUI durch einen Thread blockieren. Um das zu bewerkstelligen, kann man Threads, Tasks oder etwas in die Richtung verwenden. Ein Blick wert sind in dieser Richtung auch Reactive Extensions (kurz, rx), damit könnte man die Datenbankabfragen in einen Service auslagern, diesen von der GUI heraus subscriben und sobald das Resultat zurück ist, weiter verarbeiten. Der Vorteil hierbei ist, dass man durch asynchrone Programmierung schnell in Race Conditions, Deadlocks oder andere Probleme der asynchronen Programmierung geraten kann. Observables lassen sich zB verketten, die Daten verändern usw. Gerade eine Verkettung wäre bei mehreren Datenbankabfragen hintereinander sinnvoll, um zum Beispiel darauf zu warten, bis alle fertig sind oder die eine Abfrage Resultate aus der anderen benötigt.
  13. Wann bildet ihr euch weiter?

    Normalerweise ist es ja so, dass man einen bestimmten Technologie-Stack beherrschen sollte bzw. in Grundzügen kennen sollte, bevor man eine Stelle antritt. Dafür sollte die Firma auch jemanden mit diesem Knowhow suchen. Jetzt ist es leider oft so, dass solche Personen schwer zu finden sind. Dann muss die Firma eben in Schulungen investieren oder länger einarbeiten. Anders sieht es natürlich aus, wenn man eine Stelle sucht. Diese sollte man in den Bereichen suchen, in denen man bereits Knowhow gesammelt hat oder sich (in der Freizeit) mit den Technologien auseinander setzen/aneignen und/oder Zertifikate oder Schulungen machen. Wenn ein Unternehmen nun einen Generalisten statt einen Spezialisten sucht, muss dem Unternehmen klar sein, dass zwar breit gefächertes Wissen hat und Probleme gelöst werden können. Wo jedoch tiefgründiges Fachwissen gefordert ist, wird derjenige an seine Grenzen stoßen. Natürlich muss sich dieser sich dann tiefer mit der Materie beschäftigen, aber wohl doch nicht in der Freizeit.
  14. Frage: Muss das Projekt wirtschaftlich sein?

    Was hält dich davon auf, das in eine Entscheidungsmatrix zu packen? Du listest die Punkte auf, nach denen Entschieden wird, verteilst eine Gewichtung und kommst dann auf die Punkte, für Produkt A - Produkt Z und kannst dann ablesen, welches Produkt die meisten Punkte habt. Ihr habt das ja quasi "im Kopf" gemacht, jetzt gilt es, das ganze auf Papier zu bringen.
  15. Das stimmt. Google einfach mal nach "FISI Rahmenlehrplan". Darin steht, welche Inhalte der Betrieb den Azubis vermitteln muss. 1st-Level-Support des Produktes gehört da 1. nicht rein und 2. fehlen dann die anderen Inhalte, die dich auf den Beruf vorbereiten. Leider ist es so, dass niemand kontrolliert, ob der Rahmenlehrplan eingehalten wird. Deshalb haben Firmen da gewissen Spielraum, ob sie diesen einzuhalten oder eben nicht. Und schwarze Schafe gibt es überall.
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