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pr0gg3r

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  1. Es gibt wohl so viele Verschiedene Arbeitsweisen wie es Teams gibt. Nicht jedes Team funktioniert gleich, manches funktioniert für ein Team besser, was für ein anderes Team gar nicht funktioniert. Ich denke, das Problem liegt auch gar nicht so arg am Home Office, sondern an der Arbeitsweise generell. In meinen Augen wird versucht, gewisse Teile aus Scrum als Management-Zwecke zu missbrauchen. Ein Daily zum Beispiel dient nicht der Aufgabenverteilung sondern um kurz darüber zu reden, was hat man gemacht, auf welche Probleme (die auch andere beeinflussen können) ist man gestoßen, was hat man als nächsten Schritt vor. Aber das ist kein Meeting zum Schätzen der Aufgaben. Auch hört es sich für mich ein wenig nach "täglichen Sprints" an. Normalerweise gehen Sprints mehrere Wochen und nicht einen Tag, also die Aufgaben werden nicht jeden Tag verteilt, sondern für einen Sprint. Wenn man dauernd mit der Schätzung daneben liegt, muss das Team daran arbeiten, woran das liegt (gibt viele Gründe dafür) um besser zu werden. Auch sollte ein Team nicht von außen unterbrochen werden, sondern an seinen Aufgaben arbeiten könne). Auch Team-Artifakte wie Burndown-Charts oder Tickets oder Commits sind keine Management-Kontrollmechanismen sondern dienen dazu, dass das Team weiß wo es steht und wo es besser werden kann... Wenn die Prozesse sch*** sind, dann sind sie es sowohl im HO als auch vor Ort im Büro
  2. Handelt es sich denn um eine Aufgabe aus deinem Betrieb? Die Aufgabe ist für einen Anfänger nicht geeignet. Anfänger sollten erst mal lernen, was für Konstrukte eine Programmiersprache so mit sich bringt, dann mal langsam in Richtung OOP. Aber OOP und gewisse Architekturmuster (wie MVVM) direkt anzuwenden, halte ich noch für viel zu früh. Deshalb macht es noch gar keinen Sinn, diese Aufgabe zu lösen.
  3. 10MA einen Tag für zwei Familienpizzen und zwei Sixer engagieren - ich hätte da noch ein paar Projekte für euch Ne sorry, würde ich keinesfalls machen. Warum könnt ihr denn nicht im Arbeitsalltag in „lockerer Atmosphäre“ an der GUI arbeiten, Pairprogramming und Refactoring machen?! Das gehört durchaus zum Alltag eines Entwicklers.
  4. Zu einem Gehalt führen nicht nur Qualifikation, Berufserfahrung, Tätigkeit, Unternehmensgröße oder Standort, sondern auch a) wie gut man sich verkaufen kann und b) wie viel Verhandlungsgeschick man hat. Zwei Menschen können in einem Unternehmen die genau gleichen Aufgaben machen, haben die genau gleiche Qualifikation aber verdienen doch unterschiedlich weil einer sich eben besser verkauft oder besser verhandelt hat (oder beides).
  5. Ist das dann nicht eher als Problem betrachten, als das Gehalt? Wenn du zu viele Jahre nicht in zumindest in Richtung deines Studienfaches arbeitest, kann es später eher schwer werden, dort wieder Fuß zu fassen. Wenn der jetzige Arbeitgeber keine entsprechende Stelle bzw. Aufgabenbereiche für dich hat, würde evtl. ein Wechsel des Arbeitgebers und somit auch des Tätigkeitsfeldes mehr Sinn machen - und dann auch mit einem der Qualifikation entsprechendem Einstiegsgehalt. Zumindest wenn man mittel- und langfristig plant. Für mich hört es sich so an, dass das duale Studium im Betrieb nicht angeboten wurde, damit man einen Wirtschaftsinformatiker hat, sondern dass man eben einen Admin für wenig Geld hat... Das kommt drauf an, wie man es betrachtet: man könnte einen Bachelor auch als "halbes Studium" betrachten und das machen (leider) auch einige Arbeitgeber, um eben das Gehalt nochmal zu drücken. Evtl. ist das ja ein Richtwert, aber ohne Gehaltsverhandlung ist das ja nur mal ein Wert, der von jemanden in den Raum geworfen wurde und keine exakte Zahl, die dir angeboten wurde.
  6. Ich würde mal grob sagen 50k +/- 5k Einstiegsgehalt für einen Bachelor Wirtschaftsinformatiker. Für eher das + sprechen Frankfurt und Automotive. Deckt sich z. B. auch mit https://www.academics.de/ratgeber/wirtschaftsinformatik-gehalt Was heißt denn "in Erfahrung gebracht"? Also woher weißt du das? Wurde dir schon ein Angebot gemacht?
  7. Erst einmal eine sehr unbefriedigende Antwort: es ist egal! Im Grunde gibt es für jede Sprache Libraries und Frameworks, die Requests abhandeln können. Deshalb ist die Frage zwar durchaus berechtigt - aber eben auch nicht eindeutig zu beantworten. Technisch ähneln die sich auch sehr, weshalb man andere Entscheidungskriterien braucht. Bisher wurden Rest, Crud und JWT genannt. Ein mögliches anderes Entscheidungskriterium kann z. B. die Sprache sein. Frontend in Vue, warum dann nicht NodeJS (mit z. B. Express), damit man Code-Teile wiederverwenden kann? App Ionic (auch mit Vue?). Das wäre zumindest eine Argumentation für ein JS Backend. Oder man macht ein Microservice-Backend und jeden Microservice in einer anderen Sprache
  8. 1. Arbeitgeber und Kollegen sind ja (hoffentlich!) auch keine Unmenschen und haben Verständnis für wichtige Ereignisse 2. Hat man vertraglich einen Urlaubsanspruch. Urlaubsanträgen können nur in einem bestimmten Rahmen widersprochen werden. Wobei man ja nicht in der Probezeit mit rechtlichen Dingen kommen möchte, aber Urlaub ist jetzt auch nichts, worum man „betteln“ müsste sondern etwas, was einem zusteht (und das weiße in AG auch). Wie schon von anderen angesprochen: möglichst früh den Urlaubsantrag einreichen!
  9. Die Frage ist so pauschal nicht zu beantworten, denn es kommt auch immer auf den Jahrgang an. Manchmal reicht 2,6 aus, manchmal eine 2,2... So war es jedenfalls an meiner FH. Aber am besten mal nach "[Name der Uni/FH] [Studiengang] NC" googeln (jaja ich weiß, einen NC gibt es nicht mehr, aber die richtigen Informationen findet man mit diesem Suchbegriff dennoch). Dadurch hast du dann schon mal die Erfahrungswerte der letzten Jahre. Noten sind nicht immer alles. Bei meiner FH verbessert z. B. ein Motivationsschreiben die Note um 0,2. Einfach mal schauen was es bei deinen Wunschunis/-FHs so gibt. Ansonsten bringen auch Wartesemester was (und die Zeit kann man für Praktika nutzen). Bei einem dualen Studium sieht es anders aus, da musst du eben einen Betrieb finden. Und auch da sind die Noten ein Krieterium. Also mit ner 4 muss man schon ziemlich viel mehr mit den restlichen Unterlagen überzeugen, als jemand mit einer 1,2. Was hast du denn für Noten? Es macht für mich jetzt keinen Sinn dir eine Strategie für einen 3-Komma-Schnitt auszuarbeiten, wenn du dann 1,8 im Schnitt hast...
  10. Ja aber um ehrlich zu sein, ja nur weil du dir das so nervig machst. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Krankmeldung) abgeben und gut ist es. Du hast da halt ein Fass aufgemacht das ja hoch bis zu GL ging (so wie ich es verstanden habe). Das hätte garnicht sein müssen, aber ist jetzt halt so. Ist ja auch nett, dass du dir da so viele Gedanken machst, aber lege den Fokus jetzt lieber darauf, gesund zu werden! Gute Besserung!
  11. Man sollte sein Verhalten (hier: arbeiten obwohl man krank ist) nicht ändern nur aufgrund dessen, was andere denken könnten. Wenn er schon komisch nachfragt, ist das durchaus eine Form von Druckausübung (alleine, dass du über das Thema nachdenkst beweist das ja). Autsch. Das hättest du nicht tun sollen. Entweder bist du krank und kannst NICHT arbeiten. Oder du bist nicht krank und kannst arbeiten. Alles dazwischen macht dich nur angreifbar... Ich habe sehr wohl verstanden, dass du dich auf das HO berufst: wenn man nicht ins Büro kann (z. B. wegen Durchfall), dann kann man trotzdem daheim arbeiten. ABER: Es gab (soweit ich weiß) keine Gesetzesänderungen was HO und Krankheit gemeinsam betrifft. Du vergisst, dass Deutschland nicht der Arbeitgeber entscheidet ob man krank ist, sondern der Arzt. Und wenn der Arzt sagt, du bist Krank geschrieben, dann bist du das - ob es dem Arbeitgeber passt oder nicht. Der Grund für die Krankmeldung muss man dem Arbeitgeber nicht mitteilen.
  12. Ein Studium geht in Regelstudienzeit 3 - 3,5 Jahre, eine Ausbildung regulär 3 Jahre. Wenn du jetzt schon ein paar Semester hast, bist du mit Studium schneller am Arbeiten, als noch eine Ausbildung anzufangen. Es ist vollkommen normal, dass man auch mal einen "hänger" hat. Aber lass dich davon nicht entmutigen!
  13. Oje, das hatte ich auch mal in einem Projekt. Wir haben eine 2000 Zeilen-Spaghetticode-Datei refactored und der Streit war da. Aber es gibt nicht "dein Code" oder "mein Code". Code ist immer ein Team-Artefakt und das sollte jeder Entwickler, der in einem Team arbeitet, verstehen. Wobei wenn solcher Code ins Repo kommt, dann ist ja auch im Review was falsch gelaufen. Das heißt wiederum, nicht nur der Entwickler ist dafür verantwortlich, sondern auch das Team - sofern es solche Qualitätssicherungsmaßnahmen üerhaupt gibt und diese ernst genommen werden. Würde ich auch behaupten. Das einzige was OOP macht, ist eine weiteren Abstraktionsgrad hinzuzufügen, wodurch Komplexität rausgenommen wird. Nun kann man mit OOP wunderbar was für tolle Dinge machen (die "Realität" abbilden oder Design Pattern z. B.) aber ich würde mal - ganz provokant - behaupten, dass man alles was man mit OOP abbilden kann, auch ohne OOP abbilden kann (aber dann eben komplexere "Gebilde"/Strukturen/Code hat). Was heißt denn "OOP richtig lernen"? Ich finde, gerade OOP ist auch ein sehr praktisches Thema, an dem man sich ausprobieren muss. Man macht eine Struktur, fällt nach paar tausend Zeilen aber auf die Schnauze. Ändert die Struktur, löst ein Problem, schafft dann aber 5 neue die aber auch erst wieder nach ein paar hundert Zeilen ans Tageslicht kommen. Ich muss sagen, die Ausbildung hat mir da nicht viel geholfen (an einer Stelle hat es "Klick" gemacht und dann habe ich OOP geliebt), aber im Grunde muss man machen, machen, machen. Im Grunde gibt es ja kein "falsch", solange es compiliert Der Rest ist Erfahrung mit Pattern und Prinzipien, die man eben auch lernen muss - aber genauso praktisch anwenden muss. Dann weiß man, was verwendet man wie oder wo verstößt man ganz bewusst, um eben andere Vorteile zu erhalten. Back to topic: Da ich einen extrem schlechten Schulabschluss hatte, waren für mich die Vorkenntnisse sehr wichtig. Es war eher so: "du machst was mit Computern? Dich brauchen wir!" wobei rückblickend waren meine Kenntnisse nicht besonders groß, bisschen GUI zusammen klicken und eine Verzweigung oder eine Schleife (trotzdem habe ich mich gefühlt wie der King haha) bzw. Computer zusammenbauen, Router einrichten, Websever betreiben etc., was man eben so macht. Ich hätte damals jede Ausbildung angenommen, aber zum Glück wusste jemand, dass ich fit mit Computern bin und so habe ich zu meiner Ausbildung gefunden. Natürlich heißt es immer "man braucht keine Vorkenntnisse". Das halte ich aber für sehr theoretisch. So bisschen Kontakt mit Computern und IT gehabt zu haben, kann sicherlich nicht schaden. Ich rede nicht von "ich bin mega Profi-Programmierer", aber so ein "hab schonmal bisschen HTML und JavaScript" gemacht oder ein Kommandozeilenprogramm in Java oder C++ kann bestimmt auch nicht schaden. Dann kann man zumindest argumentieren: "hab ich schonmal gemacht, finde ich interessant, finde ich spannend, macht mir Spaß, will ich beruflich machen".
  14. Schwarze Zahlen scheibt man hoffentlich von Anfang an Ich meinte eher 5 Jahre, bis man keine "Sorgen" mehr haben muss, nicht genügend Aufträge zu bekommen, Urlaub richtig planen kann, nicht mehr Tag und Nacht arbeiten muss. Einfach gesagt: bis die Vorteile der Selbständigkeit denen einer Festanstellung überwiegen. Lass es von mir aus 3 Jahre sein, aber ich würde eher weniger "optimistisch" planen.
  15. Man muss, wenn man selbständig ist - egal ob haupt- oder nebenberuflich (ich war schon beides) - sein Handwerk sehr gut beherrschen. Wenn man dann erst noch lernen muss, sehe ich das als problematisch, schon alleine weil die Einschätzung fehlt, ob man etwas überhaupt - in einer Zeit, die sich wirtschaftlich überhaupt lohnt - überhaupt hinbekommt. Das "learning on the fly" in produktiven Projekten halte ich zudem für problematisch: Wie will man das denn dem Kunde in Rechnung stellen? Keiner wird dafür bezahlen, dass mehr Stunden nötig sind, als bei einem erfahrenen Entwickler. Hast du denn überhaupt schon alle Quellen ausgeschöpft? Ehrliche Antwort: Für immer. Programmieren lernt man nicht und kann es dann. Es ist ein ständiges weiter entwickeln. Es hört ja auch nicht beim Programmieren auf, sondern fängt da erst an. Software Prinzipien, Design Pattern, praktische Erfahrung, ... Ich frage mich, wie du da gegen andere konkurrieren möchtest. Denn nebenher das alles aufzuholen, wird nicht funktionieren. Ich würde da - aus eigener Erfahrung - auch eher von 5 Jahren reden. Man braucht, bis man einen (zufriedenen) Kundenstamm hat der auch ständig etwas von einem will. Und hier reden wir von hauptberuflicher Tätigkeit, nebenberuflich dauert das dann natürlich um ein vielfaches länger. Motivation ist schon mal ein wichtiger Punkt. Aber hast du dann auch Motivation, dich mit Kunden rumzuärgern? Angebote, Pflichtenhefte und Rechnungen zu schreiben? Steuern zu machen? Am Wochenende zu arbeiten? Die Tätigkeit zu beherrschen ist das eine, unternehmerisches Denken das andere und dann noch das ganze Zeugs drumrum wieder etwas anderes. Das kann ganz schnell demotivieren, wenn man eigentlich nur programmieren möchte.

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