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pr0gg3r

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  1. Alles Minimum zumindest die Inhalte aus der Ausbildung. Davon jetzt auch nicht alles perfekt bis ins kleinste Detail, aber überwiegend sollten die Grundlagen vorhanden sein. Dann noch andere Dinge, die eben nicht in der Berufsschule vermittelt werden, aber heute durchaus Relevanz haben (Scrum, Jira, CI/CD, NoSQL, diverse Pattern). Und dann kommen da drauf noch das Sprachspezifische Tooling (da kannst du einfach mal Java-Stellenanzeigen anschauen, das Tooling ist wichtiger als die Sprache zu beherrschen). Back to topic: Vielleicht solltest du dich tatsächlich erst mal auf dein English konzentrieren und einen VH-Kurs besuchen oder eine Sprachreise machen.
  2. Wenn du motiviert bist und Bock auf den Beruf und IT hast, ist das definitiv gut machbar. Aus Arbeitgebersicht lohnt sich das halt kaum. Durch die duale Ausbildung bist du schon nur ca. 50% auf der Arbeit, dann davon aufgrund von Teilzeit nochmal 50% weniger dann bist du bei 25%. Bei 40 Stunden die Woche sind das 10 Stunden, die du im Betrieb arbeitest. Das ist weniger als 1,5 Tage. Da kannst du kaum produktiv mitarbeiten geschweige denn viel Praxis erlernen.
  3. Sehe ich auch so. Es ist kein Geheimnis, dass man sich auf mehr als eine Stelle bewirbt. Wenn sie dich dennoch unter Druck setzen, kannst du auch sagen, dass du dich unter Druck gesetzt fühlst (was nie eine gute Voraussetzung für eine Zusammenarbeit ist) und notfalls die Verhandlungen mit der Firma abbrechen.
  4. Naja, "aufgaben alleine stemmen" muss nicht unbedingt auch "Aufgaben richtig stemmen" bedeuten und wenn dann kein Experte (bzw. Senior) in diesem Bereich vorhanden ist, frickeln viele Buden eher schlecht als recht. Beispiel: Wenn man sich zum Beispiel als Datenbankentwickler bewirbt, macht es durchaus einen Unterschied aus, ob man jemals schon ein Query geschrieben oder dabei mitgewirkt hat, Datenbanken zu entwerfen die 10.000 Transaktionen pro Sekunde in der richtigen Reihenfolge abarbeiten können und über 3 Regionen synchron laufen müssen... Das ist dann ein Wissenssprektrum, den du bei 3-Mann-Firmen niemals haben wirst, da die Anforderungen einfach ganz andere sind. Denn wie @Whiz-zarD sagt, wird der Kleinbetrieb erst gar nicht diese Aufträge bekommen: Letztendlich ist es natürlich auch eine persönliche Frage, wo man hin möchte. Der eine möchte eher der Generalist sein, von jedem bisschen was machen und die Abwechslung haben. Wobei es dann schwer sein wird, ein "Senior" zu werden, einfach aus der Natur heraus, dass man nichts mal mehr als ein paar Tage oder Wochen machen kann. Der andere spezialisiert sich jahrelang so sehr, dass jeder in der Firma ihn zu Fragen in dem Themengebiet stellt und er Probleme sofort versteht und beheben kann. Spätestens das ist dann ein "Senior".
  5. Ohne Rechtsberatung zu machen, folgend nur meine persönliche Meinung bzw. Gedanken: Die Gefahr wird gar nicht sein, dass der Name genannt wird. Viel wichtiger ist meiner Meinung nach der Kontext. Als Beispiel: keine Bar wird etwas dagegen haben, wenn jemand schreibt: "beste Bar der Stadt!". Wenn jedoch jemand schreibt: "Richtig sch*** dort, unfreundliches Personal und horrende Preise und schmutzigen Toiletten, nicht zu empfehlen außer man möchte Würmer im Drink" kann es eventuell in Richtung Beleidigung, Verleumdung, falsche Tatsachenbehauptung, ... gehen. Oder selbst wenn der Autor recht hat und seine Meinung vertritt, versuchen Firmen häufig dagegen vorzugehen (siehe auch andere Bewertungsportale), unabhängig davon, wer recht hat. Zumindest ist es erst mal nicht schön, wenn man (gerechtfertigt oder nicht) eine Abmahnung bekommt oder eine Unterlassungsklage erhält. Zumindest solltest du spätestens dann einen Anwalt einschalten. Viel besser ist es jedoch, dein Vorhaben im Vorfeld mit einem Anwalt zu besprechen, mach dich aber auf Stundenlöhne von 100-200€ gefasst.
  6. Sehe ich auch so. Aufgrund von vielen verschiedenen Devices (Browser, Mobile-App, TV-App, etc.) geht der Trend weg davon, Webseiten serverseitig zu Rendern und anzuzeigen hin zu (REST-)APIs, die dann von der jeweiligen (Web-)App (die zum Beispiel mit den genannten Frameworks umgesetzt wird) aufgerufen werden. Serverseitig sind dann MVC-Frameworks wie Ruby on Rails nicht mehr interessant. Es wird sicherlich auch irgendwie damit möglich sein, eine (REST)-API umzusetzen, jedoch können das andere Frameworks dann doch besser bzw. weniger umständlich bzw. mit weniger Balast.
  7. Wieso ist das Lernen denn nicht Grund genug? Ich will gar nicht wissen, wie viele zig tausend Zeilen Code ich bereits geschrieben habe, die niemals jemand sehen oder nutzen wird. Na und? Was bringt es, privat an einer Modelleisenbahn zu basteln? Hobby vielleicht? Leidenschaft? Keine Ahnung. Man findet sicher genug Gründe. Ansonsten zwingt dich ja niemand und du kannst es bleiben lassen. Wird dich ja wohl niemand aufhalten! Was willst du denn? Anerkennung? Dann musst du dich aber persönlich und als Entwickler sehr viel weiter entwickeln. Dann bekommst du auch irgendwann Anerkennung - zumindest wenn du etwas machst, das andere gebrauchen können UND das auch gut machst. Um etwas zu machen, was genutzt wird, musst du auch etwas entwickeln, das gebraucht wird. Bei einem Ticket-System habe ich da so meine Zweifel. Mir kommt es so vor, dass du etwas online stellst und jetzt von irgendwem erwartest, dass dein Code verwendet wird. Aber wieso soll das passieren? Weil du dich angestrengt hast? Wenn ich mich anstrenge und etwas singe und aufnehme kann ich auch nicht meckern, dass sich das niemand anhört oder sogar Geld dafür bezahlt, nur weil ich mir die Mühe gemacht habe.
  8. Kann ich so bestätigen. Bist du denn ein mal im Berufsverkehr nach Stuttgart rein und wieder raus? Veil Spaß! Da stehst du 1-2 Stunden in der Stadt und dann musst du noch deine Strecke fahren. Und da hoffe ich für dich, dass du nicht über die B10, A8, B27, ... fahren musst. In die Stadt Stuttgart mit dem Auto reinzufahren macht echt kein Sinn. Da bist du mit einer Stunde pendeln deutlich kürzer dran.
  9. Steht doch alles da. Fachaufgabe Präsentation Einzelinterview Fachaufgabe kann aus allen Bereichen eines Fisi sein, die Präsentation auch zu einem Fisi-Thema oder vielleicht auch zur Fachaufgabe und das Einzelinterview als normales Bewerbungsgespräch.
  10. Meine bescheidene Meinung: Blockchain: Hier scheint der große Hype vorbei zu sein und zwar was Kryptowährungen, aber auch andere Anwendungsgebiete der Blockchain angeht (Stichwort Smart Contracts). Von den ganzen "tollen Ideen", die auf der BC basieren, hört man gerade nicht mehr viel. IoT: Hier wird zwar noch viel gemacht, aber dennoch ist es nicht so, dass IoT in unserem Alltag integriert ist. Es gibt zwar vereinzelte IoT Devices auf dem Markt, aber zumindest beim Konsumenten kommen sie (bisher) nicht an. Vielleicht interessanter im Produktionsumfeld und in der Automatisierungstechnik, was für einen Wirtschaftsinformatiker durchaus interessant sein kann (Auswirkungen von IoT auf Unternehmensprozesse in der Produktion am Beispiel der Firma XYZ). KI: Von diesen drei Themen würde ich am ehesten behaupten, dass es am meisten Impact auf unseren Alltag haben wird. Immer mehr Algorithmen, die vorher nicht möglich waren, werden mit KI möglich sein. Hier ist, soweit ich das betrachten kann, gerade am meisten Bewegung in der Wissenschaft, Forschung, Entwicklung, Markt sowie Bedarf an Fachkräften. KI ist jedoch sehr mathelästig (vor allem Stochastik und Statistik), aber wenn man dazu Lust drauf hat, wieso nicht? Für Wirtschaftsinformatiker wird aber gar nicht das technische so interessant sein, sondern die Anwendungsgebiete und die Möglichkeiten, die sich durch KI ergeben. Hier am besten einfach mal mit Profs reden, die sich damit beschäftigen, dann ergibt sich daraus sicherlich eine interessante Bachelorarbeit.
  11. Geschichte (von einfachen Peeps bis hin zu HD Sound) Funktionsweise (wie werden die Signale verarbeitet? Audiokompression? Wie wird aus Bits Sound erzeugt? Ggf. auch physikalisch Schallwellen und Funktionsweise Lautsprecher) Anwendungsgebiete und die dafür vorgesehenen Anforderungen (Musikproduktion, Entertainment-Systeme, Kino, Streaming, (Konzert)Aufnahmen, ...) Vergleich Analog/Digital, Optische Übertragung ... Zu allem erst mal Material sammeln, dann wirst du ja merken, wo man mehr findet und tiefer einsteigen kann.
  12. Leute, vergisst die Arbeitswelt ohne Ausbildung, das hat keinen Wert... Also ich finde den Plan, erst mittlere Reife zu machen und dann eine Ausbildung, recht solide und wüsste nicht, was dagegen spricht. Ich würde mich an deiner Stelle erst einmal auf die mittlere Reife konzentrieren und das dann später gemeinsam mit deinem Ausbildungsbetrieb entscheiden, ob eine Verkürzung am Anfang oder Ende der Ausbildung in Frage kommt. Stand jetzt finde ich es etwas arg früh, darüber Gedanken zu machen Wenn es dir Spaß macht, warum nicht? Ich finde, alles was das technische Denken fördert, kann man alles mal machen. Ob du jetzt zum Spaß Java lernst oder wirklich was produktives entwickelst, spielt gar nicht so groß die Rolle. Genau so ist es. Viel Erfolg!
  13. Ich würde zu einem Studium tendieren, einfach aus dem Grund, dass ein Studium viel mehr in Tiefe geht und auch nicht arg viel länger dauert, als eine Ausbildung (3,5 Jahr Regelstudienzeit, Ausbildung 3 Jahre). Aber: Das Thema Mathe darf man nicht unterschätzen. Wenn du dich nicht hinsetzen und lernen möchtest, dann würde ich bei Problemen mit Mathe nicht zu einem Studium raten. Ich hatte und viele meiner ehemaligen Kommilitonen hatten das selbe Problem. Ich bin auch durch Mathe durchgefallen. Aber im Gegensatz zu vielen anderen habe ich mich dann Tag und Nacht hingesetzt und gelernt, bis ich es kapiert habe und die Prüfungen bestanden habe. Andere haben das nicht getan und wurden exmatrikuliert. Ja, denn im Berufsalltag braucht man Mathe nicht allzu oft.
  14. In den 18 Jahren hättest du dir selber das Programmieren beibringen können ?
  15. Im Grunde benötigst du eine Hochschulzulassungsberechtigung. Dabei unterscheidet man zwischen Allgemeiner Hochschulreife und Fachhochschulreife (FHR). Eine Umschulung ist dabei keine Hochschulzulassungsberechtigung. Die Allgemeine Hochschulreife erhält man über ein reguläres Abitur, also dem Abschluss an einem Gymnasium. Darüber hinaus gibt es Berufskollegs, an denen die FHR erworben wird, die zum Studieren an Fachhochschulen berechtigen. Diese genannten sind aber für Schüler konzipiert. Deshalb benötigst du etwas auf dem zweiten Bildungsweg. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten wie zum Beispiel Abendgymansien (wo die allgemeine Hochschulreife erworben wird) oder einjährige Berufskolleges zum Erwerb der FHR. Je nach Universität und Hochschule kann die Zulassungsberechtigung auch anders erfolgen, zum Beispiel durch Anerkennung von Arbeitserfahrung, aber darauf würde ich nicht wetten. Einfach mal nach den fett markierten Wörtern googlen, dann solltest du erst mal genug Informationen haben.
  16. Wieso nicht einfach regulär studieren (Uni oder FH)? Wenns am Geld liegen sollte: Bafög, Stipendien, Werkstudentenstelle, Semesterferienjobs, ...
  17. Wieso solltest du "gefangen" sein? Du bist ein eigenständiger Mensch mit Persönlichkeitsrechten, niemand darf dich "einsperren". Du hast die Zertifizierungen als Teil deiner Ausbildung gemacht. Niemand zwingt einen dazu, nach der Ausbildung einen neuen Vertrag dort zu unterschreiben. Du bist ein freier Mensch und kannst gehen wohin du willst und kannst tun und lassen was du willst (natürlich immer im Rahmen des Gesetzes). Selbst wenn dein AG dir sagt: "wir haben dir doch die Zertifikate bezahlt, bleib doch bitte bei uns" ist es dennoch deine freie Entscheidung. Manche AG machen dann einen auf "Moral": "du bist uns überhaupt nicht dankbar blabla". Lass dich von sowas nicht einschüchtern. Anders sieht es natürlich aus, wenn man sehr teure Schulungen bekommt und dann unterschreibt, dass man für X Jahre beim Unternehmen bleibt oder ansonsten einen Teil der Schulungsgebühren zurückzahlen muss. Das ist aber kein Bestandteil von dem Standard IHK-Ausbildungsvertrag und solange du da nichts unterschrieben hast, sehe ich keine Probleme.
  18. Auch wenn @bigvic in meinen Augen recht hat und sich Trends durchaus zu Branchenstandards entwickeln, muss sich ein technischer Leiter nur bedingt immer selbst mit dem neuesten Schrei auseinander setzen. Letztendlich muss er "nur" Entscheidungen treffen. Aber er selbst muss sich nicht zwingend damit beschäftigen, das kann ja jemand anderes aus dem Team machen und ihm zuarbeiten. Wichtig ist nur, dass es gemacht wird und dass es ergebnisoffen gemacht wird, wie @Konketea geschrieben hat: Ich zum Beispiel untersuche bzw. vergleiche derzeit oft verschiedene konventionelle und neue Technologien und deren (möglicher) Einsatz im Unternehmen, schreibe ein 3-5 Seiten Paper darüber und liefer das ab. Entscheiden tun dann jedoch andere. Da hier gerade auch schon wieder die Diskussion um die Cloud losgeht, meine bescheidene Meinung: Es gibt nicht nur "schwarz" und "weiß". Auch gibt es in nicht nur "ja" und "nein". Letztendlich gibt es bei jeder Lösung Vor- und Nachteile, die gegenüber abzuwiegen sind. Cloud zum Beispiel macht sicherlich nicht immer Sinn, aber es gibt durchaus Szenarien wo die Vorteile überwiegen. Wobei Vorteile nicht immer nur aus technischer Sicht zu betrachten sind, sondern auch vom Usecase und Business-case (was ITler, mich eingeschlossen, auch nicht immer sehen (möchten)).
  19. Ich weiß nicht ob ichs richtig verstanden habe oder ob du Verständnisprobleme hast. Erst einmal: für eine systemnahe Entwicklung (Teile des Betriebssystems(kernels), Treiber, programmierbare integrierte Schaltkreise, usw.) benötigen Assembler und/oder C. Also sobald du mit Hardware zu tun hast. Das ganze ist dann ziemlich low-level, also ein paar Schichten unter der Anwendungsentwicklung. Hierbei brauchst du umfassende IT-Kenntnisse, wie Computer und Chips funktionieren. Ich kenne Power BI nicht, aber das sieht mir in erster Linie nach ganz normaler Anwendungssoftware aus (zumindest das Dashboard). Diese programmierst du mit einer Programmiersprache deiner Wahl, für welche es eine GUI gibt. Zum Beispiel C++, Java, C#, whatever). Anwendungsentwickler entwickeln zum Beispiel kein eigenes DBMS, verwenden dafür aber eines der unzähligen die es gibt. Das Problem das wir nun in der Diskussion haben: Man macht eher selten beides, denn beides sind Spezialgebiete für sich. An deiner Stelle würde ich vielleicht beides ausprobieren und dann überlegen, auf was du dich dann spezialisieren möchtest. Dazu lerne am besten Assembler und C für die systemnahe Programmierung und wenn dir das Spaß macht, bleib dabei. Ansonsten such dir irgendeine Sprache für Anwendungsentwicklung aus.
  20. Erreichbarkeit: natürlich kann ein Cloud-Dienst mal unerreichbar sein. Aber genauso kann die interne IT-Infrastruktur ausfallen. Vor allem bei KUM gibt es da viele Probleme, wenn der einzige IT-Mitarbeiter gerade krank oder im Urlaub ist. Sicherheit: Ich denke mal, dass die großen Cloud-Dienste (Amazon, Google, Microsoft Azure, ...) mehr Knowhow im Bezug auf IT-Sicherheit haben, als die meisten Unternehmen und Konzerne. "Gefrickel": Vor allem bei KUM sieht man es oft, dass sich die Anforderungen ändern, ohne dass die IT-Infrastruktur sich mit ändert, zum Beispiel wenn eine Firma wächst. Hier fehlt häufig Budget und die IT muss schauen, wie sie mit den vorhandenen Geräten zurecht kommt. Schlechte Dokumentation tut sein übriges dazu. In der Cloud kann man Dienste hinzu- und abschalten, so wie man sie benötigt. Kosten: Cloud ist nicht billig. Einmalige Kosten für einen Server sind vermutlich billiger, als jedes Jahr X€/MA oder X€/Service zu zahlen. Jedoch braucht man dann eben auch das Personal und das Knowhow, was auch sehr hohe Kosten sind, wodurch es dann wieder ohne Cloud teurer werden kann. Wobei man in-house einen Serverraum benötigt mit Klimatisierung, man braucht Backup (am besten geographisch getrennt), eine SUV, etc. pp. Datenschutz: Das Thema ist natürlich nicht zu vernachlässigen. Wo stehen die Server? Gibt es Auftragsdatenverarbeitung-Verträge? Das ist vermutlich bei Cloud-Diensten ein größeres Thema.
  21. Schreibst du deine Masterthesis im Unternehmen? Dann einfach mal mit potentiellen Betreuern reden, was sie dir vorschlagen. Ansonsten an entsprechende Dozenten wenden, die Module in die Richtung anbieten. Ohne genauere Informationen mit welchen Themen du dich auseinander setzt, kann man nur schwer helfen. Wenn man aktuelle Trends wie Cloud, Container-Orchestrierung und Microservices betrachtet, gibt es hier natürlich auch viele Sicherheitsaspekte zu beachten, die untersucht werden können.
  22. NGINX wird durchaus bei Docker-Umgebungen als Reverse-Proxy eingesetzt. Setz doch einfach mal eine Dockerumgebung mit ein paar NGINX auf und spiel damit ein wenig rum.
  23. Ich habe zwar keine Literaturempfehlung, deine Frage ist aber auch sehr allgemein und für jedes spezifische Gebiet gibt es mehr als genug Lektüre. Du würfelst viele Begriffe durcheinander, darum plauder ich einfach mal aus dem Nähkästchen, da ich vor allem in diesem Bereich arbeite und zu tun habe. Dadurch, dass man heutzutage viele Endgeräte hat (Browser, Smartphone-App, Smart-TV-App, was auch immer), geht man weg von serverseitigem Rendering über (Script)Sprachen wie PHP, Python (Django-Framework), usw. hin zu Schnittstellen (z.B. Rest), auf die dann von jeder App aus zugegriffen wird. Im Web-Frontend sieht es nun so aus, dass Single-Page-Applications (SPAs) entwickelt werden. Diese bestehen, wie der Name sagt, aus einer einzigen Seite. Das realisiert man vor allem mit JavaScript-Frameworks wie React, Angular (was ich hauptsächliche mache), VueJS o.Ä. Für die (REST-)API benötigt man natürlich auch einen Server. Dies kann bei einfachen Servern einfach eine Applikation sein, die Anfragen annimmt und Resultate zurück gibt. Zum Beispiel könnte man das auch mit serverseitigem Rendering über PHP machen, häufiger wird aber NodeJS (ggf. auch mit Express, NestJS oder einem anderen Framework) verwendet. Manche MVC-Frameworks wie Django bieten auch REST-Schnittstellen mit an. Das reicht erst mal für kleine Applikationen völlig aus. Werden Projekte aber nun größer, wird eine skalierung notwendig. Hierbei gibt es verschiedene Strategien. Man könnte zum Beispiel X Server hinstellen, auf denen X mal die gleiche Serveranwendung läuft und einen Proxy davor, der die Anfragen verteilt. Bei großen Applikationen ist es jedoch so, dass nicht alle "Teile" der Software gleich häufig verwendet werden. Darum verwendet man sogenannte "Microservices". Jeder Microservice ist ein Teil der Software, zum Beispiel ein Microservice für die Authentifizierung, einen für eine Timeline, einen um Bilder anzuzeigen, ein anderer für den Warenkorb, der nächste hat eine KI-Applikation laufen, die Informationen aus Bildern herausliest, die hochgeladen werden. Jeder Mircroservice kann in einem (Docker-)Container laufen und je nach Auslastung, kann orchestriert werden (z.B. über Kubernetes), also zusätzliche Container hochgefahren oder abgeschaltet werden. Mircoservices haben zudem den Vorteil, dass jeder Microservice mit einer anderen, dafür geeigneten Technologie entwickelt werden kann. Zum Beispiel kann der eine Container eine PHP-App beinhalten, der andere NodeJS mit ner MongoDB, der nächste Python, usw. Jede Abteilung kann also die Technologie verwenden, welche für ihre Zwecke am besten ist (z.B. ist Python für KI-Geschichten besser geeignet als PHP). Die Verwendung einer Microservice-Struktur hat spezielle Anforderungen. Zum Beispiel, wie autorisiert man einen Benutzer in den Containern untereinander? Was soll passieren, wenn ein Service zu lange für ein Response braucht? Wie kommunizieren die Container untereinander (muss nicht über REST sein)? Das sind alles Fragen, die man zu beantworten bzw. zu lösen hat. Hast du auf all das keine Lust oder Ressourcen oder das Knowhow, kannst du auch auf "serverless" setzen. Hierbei wird dir die Schnittstelle vom Serverless-Anbieter angeboten. Du benutzt einfach über deren Software-Libraries um deren User-Auth, Datenbank, Storage, usw. zu verwenden und musst dich dann nicht um die Skalierung dahinter kümmern. Dafür musst du das dann natürlich auch (ab einer gewissen Größe) bezahlen. Ich mag den Begriff nicht sonderlich, aber ich würde zu der Aussage eher "jein" sagen. Dev-Ops hat in meinen Augen mehr mit Continuous Integration und Continuous Delivery zu tun, wobei es natürlich auch Schnittpunkte mit den oben genannten Technologien gibt, zum Beispiel indem man Container baut, testet und (in einer orchestrierten Umgebung) deployed. Lange Rede kurzer Sinn: befass dich einfach nach und nach mit den Technologien. Baue eine kleine SPA, mit einem kleinen Server dahinter, schieb den in einen Container rein und bastel da einfach mal am besten rum. An Dinge wie Orchestrierung würde ich mir erst mal keine Gedanken machen, das kommt dann mit der Zeit. Wenn du dich eher in Richtung DevOps entwickeln möchtest, wäre vlt. ein guter Ansatz, agile Softwareentwicklung zu verstehen und wie DevOps dabei unterstützt.
  24. https://cloud.google.com/about/locations/?hl=de&region=europe#region https://support.google.com/firebase/answer/9019185?hl=de Glaub mir, ein Gang zum Anwalt wird dir definitiv nicht erspart bleiben. Du musst dir bewusst sein, dass dich das ganze einige tausend Euro kosten wird. Aber alleine, ohne juristisches Wissen im Bezug Datenschutz und Digitales wirst du nicht weit kommen und Halbwissen aus dem Internet ist eher schädlich als förderlich.

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