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Konzept erstellen für Migration/Upgrade Win2019 und Exchange 2019

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Hallo zusammen,

wie manche vielleicht wissen, ich habe einen neuen Job seit Montag ;)

Nun habe ich als erstes Projekt die Migration auf WinServer 2019 und Exchange 2019 (ggf. sogar Server Core)

Nun soll ich ein Konzept erstellen, hier ist aber das Problem: Ich habe das noch nie machen müssen... wie könnte/sollte so etwas aussehen?
Will innerhalb der Probezeit natürlich nicht "unprofessionell" auffallen.

Grundsätzlich traue ich mir das Projekt zu - ich habe auch keine Wahl, auch wenn ich von Exchange kein nennst werte Ahnung habe, aber dafür gibt es ja das Wochenende :D

Ich hoffe Ihr könnt mir ein paar Tipps zur Konzept erstellen geben 

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  • Anzahl Server ermitteln, daraus folgt Anzahl benötigter Serverlizenzen.
  • Anzahl User oder Geräte ermitteln, daraus folgt Anzahl benötigter CALs. Ob Device, User oder Mischbetrieb musst du ggf. entscheiden, ich persönlich würde einfach alle User mit einer CAL versehen, ist zwar minimal teurer, aber der Aufwand zu protokollieren welcher User/welcher Gerät eine CAL hat ist es nicht wert.
  • Bei Exchange das selbe, dafür benötigst du extra CALs für jede Nase die ein Postfach hat, wobei mehrere Postfächer pro Nase ok sind.
  • Anzahl abhängiger Produkte ermitteln (Exchange, SQL, Sharepoint...) und ermitteln was davon mit hochgezogen werden soll, ob z.B. ein SQL 200X noch so viel Sinn macht würde ich in dem Zusammenhang direkt mit. Hier auch prüfen was ihr selbst migrieren könnt, und wofür Hilfe vom Dienstleister/Hersteller benötigt wird.
  • Terminalserver? Dann sind auch neue RDS CALs fällig.
  • Ggf. erste Preise einholen
  • Damit erst mal zum Chef rennen und erklären dass du bis hier gekommen bist, das sind deine bisherigen Ergebnisse, jetzt brauchst du Hilfe weil du neu bist: Habt ihr eure MS-Gerafell mit SA oder ohne? Welche Lizenzen gibt es schon, wo ist das dokumentiert...

 

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Neben dem Windows Server Zeug, fehlt dir noch die Hardware (Server / Storage), Hypervisor und Backup Lizenzen. Hier solltest du auch im klaren sein was du noch brauchst. Sinn macht evtl. gleich die Switche auszutauschen (Thema 10 Gbit Serveranbindung)

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Stimmt, du musst auch was haben worauf deine schicken 2019er Server dann laufen :) Wobei, wenn dein Projekt einzig und alleine die Server sind, würde ich mich darauf begrenzen und diese Punkte zwar ansprechen, aber nicht direkt mit behandeln.

Was mir noch im Bezug auf Core Server eingefallen ist: Schulungsbedarf für die Kollegen wenn es nur noch Powershell und kein klicki-bunti mehr gibt? Sollte man nicht unterschätzen...

Wie groß ist denn die Firma/die IT bei euch? Ich würde mir diese Woche einen Plan machen mit wem ich nächste Woche alles reden muss /welche Fragen ich im Vorfeld geklärt haben muss. Darunter fallen sowohl Infrastruktur (Storage, Server Backend) als auch Programme/Applikationen und  deren Zusammenspiel (das kannst du als Neuling einfach nicht wissen) und natürlich auch vorhandene Dokus und deren Aktualität.

Damit ziehst du dir auch andere wichtige Infos indirekt mit an Land: wie gut wird allgemein dokumentiert, gibt es Standards, Namenskonventionen, wie ist das Netzwerk aufgebaut und geplant? Wenn es das nicht gibt, sollt man so etwas vielleicht direkt mit berücksichtigen. Es ist einfach schöner wenn die Fileserver vom Namen her direkt als solche zu erkennen sind, IP-mäßig beieinander liegen und ggf. noch Platz für 1 oder 2 mehr ist (File01 192.168.10.61, File02 192.168.10.62... und hinten eben eine Hand voll Adressen frei lassen, dann SQL01, SQL02...). Diese Schema dann direkt in den VLANs weiterführen: 192.168.10.0/24 ist VLAN 10...

Diese ganzen Sachen sind Infos die du brauchst um anfangen zu können, dir einen Plan machen zu können wie du vorgehen möchtest. Du willst nicht direkt am Anfang mit den Kollegen zusammen rasseln weil du dich über Standards hinwegsetzt.

Allerdings, deine Hauptaufgabe ist erst einmal der Server 2019, darauf konzentrieren!

Unprofessionell würdest du für mich nur dann wirken wenn du blindlings drauf los rennst, ohne Ahnung von der Firma und der Infrastruktur. Je mehr Zeit du in die Vorbereitung steckst, desto flauschiger wird nachher die Umsetzung. Also erst (viel) reden, dann planen.

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Guten Morgen,

vielen Dank für die Tipps.
Ich habe ein Konzept erstellt und werde nächste Woche das besprechen. Ich hoffe ich habe an alles wichtige gedacht, wobei, wenn es nach mir geht, es erstmal ein Testsystem geben wird.

Server und Exchange sind mir direkt nach dem RTM Status einfach immer noch zu buggy. Mal davon ab, dass die ganzen anderen Systeme auch Updates benötigen (Antivirusprogramm, Esxi etc.)

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