Donnerstag um 08:304 Tage Hallo,ich bin weiter im Bewerbungsverfahren als Netzwerkadministrator in einem kleineren Chemie-Unternehmen was nach IGBCE-Tarif zahlt. Laut Stellenanzeige wird 2-3 Jahre Berufserfahrung gefordert, aber die wollen jetzt doch auch Junioren einstellen. Ich hatte letztens das Bewerbungsgespräch vor Ort und scheint alles zu passen, beim nächsten Termin geht es um den Vertrag und Gehalt. Ich bin seit Januar ausgelernter FISI und seit dem Berufstätig. Hat jemand Erfahrung damit wie das mit der Eingruppierung und Aufstieg aussieht?In welche Gruppe werde ich eingruppiert, wann geht es vermutlich in die nächst höhere Gruppe? Und wie hoch kommt man im Chemie-Tarif ohne Studium?Wie gesagt, ich werde als Junior-Netzwerkadministrator eingestellt 😎Tätigkeiten sind (sollen langfristig) dann halt alles im Hintergrund (Firewall, WLAN, Switch und Router), M365 Verwaltung und 2nd Level-Support.Müsste glaube ich Westfalen-Tarif sein.Über nette Antworten würde ich mich freuen 🙂
Donnerstag um 08:404 Tage Wahrscheinlich E6 (ca. 3.600–3.800 € brutto) und Aufstieg in E7 nach 2–3 Jahren mit erweiterter VerantwortungDetails auf chemie-tarif.de
Gestern um 06:051 Tag Bin damals in 2019 nach meiner Ausbildung mit 43k eingestiegen in einer Firma mit IGBCE Tarif. Höhere Einstufungen gab es dann nur nach Verhandlung. Wie weit es dort maximal hätte gehen können weiß ich nicht.
vor 3 Stunden3 h Am 10.5.2026 um 08:05, Dakta hat gesagt:Höhere Einstufungen gab es dann nur nach Verhandlung. Wie weit es dort maximal hätte gehen können weiß ich nicht.Das gute an einem Tarif ist ja, dass man für die Entgeldgruppen auch eine Definition hat, was auf dieser Stufe zu leisten ist. Der Nachteil ist, dass dort direkt festgeschrieben steht, welche Abschlüsse man für die Tätigkeit voraussetzt. Ein Sachbearbeiter, der nach Schema-F seinen Tag abspuhlt verdient weniger, hat aber geringere Anforderungen an die Ausbildung. Geht es dann in die höheren Gehaltsstufen, mit mehr Entscheidungsmöglichkeiten wird ein Studium oder vgl.bare Ausbildung vorausgesetzt.Ich bin jetzt in der zweiten Firma mit Chemie-Tarif. Beide eint, dass der Manteltarifvertrag gilt, die Traifstrucktur aber in Haustarifverträgen geregelt ist. Aktuell z.B. mit abweichender 14. Gruppierungsstufe und nicht den üblichen 13. Auch andere Chmie-Firmen hier in der Ggend haben Haustarifverträge. Das macht ein vergleichen nicht unbedingt einfacher. Da sowohl die Entgeldhöhe, wie aber auch die Eingruppierung sic stark unterscheiden kann.Gruß Bockreiter Bearbeitet vor 3 Stunden3 h von Bockreiter
vor 2 Stunden2 h Hallo! Glückwunsch zum Gespräch, das klingt doch schon mal super! Der IGBCE-Tarif ist echt Gold wert, gerade im Vergleich zum freien Mittelstand. Als Junior nach der FISI-Ausbildung steigst du meistens in der E9 oder E10 ein. Das Schöne in der Chemie ist, dass die Entwicklung oft klar strukturiert ist. Wenn du nach zwei Jahren den Junior-Status ablegst und Firewall sowie Core-Switches eigenständig rockst, ist der Sprung in die E11 absolut Standard.Ohne Studium ist bei der E11 oder E12 oft erst mal die natürliche Grenze erreicht, was aber finanziell schon echt ordentlich ist. Für E13 oder gar AT-Stellen musst du meistens Personalverantwortung übernehmen oder ein extrem spezieller Experte für ein Nischenthema werden. Mein Tipp für den nächsten Termin: Frag direkt nach einem Entwicklungsplan im Vertrag. Oft kann man festschreiben, dass man nach der Probezeit oder nach dem ersten Jahr automatisch eine Gruppe höher rutscht, wenn die Einarbeitung passt. Jetzt ist der beste Moment, das festzuzurren!
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