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Bockreiter

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  1. Ich denke deine letzte Stelle steht dir im Weg. Du hast viele "Rollen" eingenommen aber keine zu 100%. Ein wenig Entwicklung, aber nicht genug um glaubhaft machen zu können das du die Technologie/Frameworks blind beherrscht. Ein wenig Team-& Projektleitung aber eben auch nur so nebenbei und nicht mit Haut&Haaren. Aber schon Führungsaufgaben übernommen, tendenziell für höheres Berufen. Schwierig das so zu verkaufen, dass der Gegenüber dir abnimmt, das du wie gemacht für genau diese Stelle du bist. Oder du suchst wieder solch eine MischMasch Stelle, die aber warscheinlich ähnliche Konditionen im Bezug auf die Überstunden mit sich bringt. Ich komme aus der SAP Entwicklungs Welt, habe immer nur Inhouse gearbeitet, da mir die Beratung mit den angebotenen Arbeitszeitmodellen (z.B. 5;4;3) nie zugesagt hat. Hab aber einige Externe kennengelernt, die selber unter diesen Zeitmodellen "litten" und genügend Stunden gekloppt haben. Das erste große Projekt, Einführung eines neuen SAP System, kam in jungen Jahren nach der Ausbildung. IT Seitig mit 12 Monaten geschätzt, GoLive von der GF auf 6 Monate gesetzt. Der Termin wurde gehalten, die meisten haben über Monate 60h/Woche gekloppt und es gab ein paar zusätzliche externe Ressourcen. Mehrarbeit wurde mit +25% ausgezahlt und mit sonst Ende 30k hat man das Geld gerne mitgenommen. Ich hab in der Zeit viel gelernt, auch das so ein Pensum nur zu Lasten anderer Dinge geht: Beziehung, Freunde, Hobbys Zum Glück waren solch großen Projekt mit kurzen Deadline die Ausnahme, in den folgenden Projekten war mein Einsatz dann aber auch geringer. Es gab monatlich eh schon mehr Geld, wieso dann noch Mehrarbeit leisten? Spätestens als der 25% Zuschlag weggefallen ist (wirtschaftlich Angeschlagenen Unternehmen) war es dann auch ganz vorbei mit der freiwilligen Mehrarbeit und angeordnet wurde diese nie. Dann konnten auf einmal auch Termine geschoben werden bzw. Projektteile auf später. Arbeite aktuell in einem Unternehmen bei dem bei Projekten immer der GoLiveTermin zuerst gesetzt wird, danach schaut man dann was man eigentlich im Detail benötigt und wie lang man eigentlich brauchen würde. Das passt nie zusammen. Zudem wird jede Ressource auf mehrere Projekte verplant, jeder Projektleiter sieht nur sein Projekt und nicht die der anderen. Auch das Weiterschieben von Teilanforderungen auf HyperCare bzw. Projekt 2.0 führt nur zu vielen 80% Lösungen, da diese eh nie angegangen werden. Steht ja schon das nächste Projekt an. Es kostet viel Zeit&Kraft immer wieder die Ressourcenengpässe aufzuzeigen und um Priorisierung bzw. Verschiebung zu bitten. So langsam, nach etwas über einem Jahr, zeigen sich aber erste Erfolge. Interne Resourcen werden endlich aufgestockt und Projekte dürfen wirklich zu Ende gebracht werden. Dafür hab ich, mit Ankündigung, bestimmte Deadlines bewusst gerissen. Also hab ich die Resourcenengpässe zum Problem meines Chefs gemacht. Mein Team hat genügend Stunden auf dem Konto, jede weitere würde gekappt werden. Wirklich Danken würde den zusätzliche Einsatz eh keiner. Für diese Erkenntnis hab ich zwar ein paar Jahre gebraucht, aber ich werde mich nicht mehr für die Arbeit verbrennen. Gruß Bockreiter
  2. Naja, ich hab damals direkt nachdem ersten Semester abgebrochen. Studium und ich passten damals nicht zusammen. Wobei die RWTH AC die Informatiker im Grundstudium extrem mit Mathe siebt, ohne Mathe LK wäre es eine ziemliche Qual für mich geworden, da durch zukommen. Bereut hab ich die Ausbildung zum FiAe nie. Bis auf ein Bewerbungsgespräch hab ich mich auch nie als 2. Klasse Entwickler gefühlt. In besagtem Bewerbungsgespräch hat man es mich dafür deutlich spüren lassen. Kommt wohl auch stark auf die Unternehmenskultur an bzw. wie das intern gelebt wird. Bin 20 Jahre nachdem Studienabbruch zum Teamleiter aufgestiegen, wobei die meisten Teammitglieder ein Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Also selbst Führungspositionen gehen ohne Studium, dürfte aber eher die Ausnahme bilden. Ich hätte dir eigentlich sowas angeraten: https://www.aachen.ihk.de › bildung Webergebnisse SWITCH: Der Karriereweg für Studienabbrecher - IHK Aachen Gibt es ähnlich auch in anderen Städten. Bin mir aber ehrlich nicht ganz sicher ob du "anrechenbare" Studienleistung erbracht hast. SaJu hat da schon die richtigen Fragen gestellt. Da müsstest du Mal etwas weiter&genauer ausholen. Edit: https://www.studienabbruch-und-dann.de/ evtl. findest du ja dort einen Anschluss an dein Studium... Gruß Bockreiter
  3. Wäre das nicht die "richtige" fachliche Vertiefung? Mal aus meiner Sicht: Bin Anfang des Jahres zum SAP SCM Teamlead aufgestiegen und habe die fachliche und disziplinarische Führung von 5-6 Inhous-SAPlern unter mir. Bin der einzige ohne Studium im ganzen Team. Hab nur den FIAE vor 15 Jahren abgeschlossen und dann noch den staatl. gepr. Betriebswirt gemacht. Den Betriebswirt hab ich nach der Ausbildung "nur" gemacht, da im Ausbildungsbetrieb, nach eher mageren Einstiegsgehalt, mit anfänglichen schnellen Aufstiegen in den Entgeldgruppen ein Level erreicht war, über das man mit reiner Ausbildung schwer weiter aufstieg. Der Betriebswirt hat mir am Ende nur einen Händedruck meines Chefs eingebracht. Am Gehalt hat sich da nichts geändert, warum auch, hab ja die selber Arbeit wie vorher erledigt. Erst die Wechsel weg vom Ausbildungbetrieb haben deutliche Gehaltssteigerungen ermöglicht (>25%). Bin dann sogar noch mal zurück zum Ausbildungsbetrieb (dann war das höhere Gehalt auf einmal auch kein Problem mehr, die Hütte brannte halt). Ich habe keine SAP Zertifikate, auch kaum SAP Weiterbildungen belegt. Das meiste habe ich mir angelesen bzw. gelernt, wenn ich es brauchte. Angefangen habe ich im LE in der Entwicklung, mittlerweile bewege ich mich entlang der gesammten Prozessketten/-module im SCM, Entwickler aber kaum noch. Hab aber einiges an Projekterfahrung angesammelt. Du scheinst deine zukünftige Rolle noch nicht gefunden zu haben. Willst du tiefer in die Entwicklung (Eclipse mit ADT, UnitTests, MVC, DesingPattern) einsteigen? Gehst du in die Modulbetreuung und unterstützt die Fachbereiche dabei ihre Prozesse im SAP abzubilden (Anforderungsanlyse, Prozessdesing, Umsetztung per Customizing) oder gehst du ins Projektmanagment (weg von der fachlichen Tiefe hin zur Organisation)? Oder als Generallist von allem etwas (ist mein Weg). Nimm doch das anstehende Projekt und probier dich aus. Schau welche Teile dir Spaß machen. Mit einer erfolgreichen S4/HANA Einführung bist du den meisten SAPlern aktuell weit vorraus (alle reden davon, aber wirklich gemacht hat es noch keiner). Schau das du viele schöne Zettel sammelst (SAP Schulungen) die wollen die Personaler sehen. Nach der Einführung weißt du wahrscheinlich wo du hin willst. Dann überleg dir wie du da hin kommst. Ein Studium schadet nie, gibt aber auch noch andere Abschlüsse. Auch der Schwerpunkt sollte passen (wieso Informatik, ich hatte im mit einem Logistk-Studium geliebeugelt). Kenne jetzt deinen AG nicht, wenn da seit Jahren ein SAP läuft, bis auf der HANA Einführung aber kaum große Projekte anstehen, würde ich spätestens nach der Umstellung über einen Wechsel nachdenken. Ich stehe aber auch auf größere Projekte: SAP RollOut in neue Werke, Modul-Einführungen, Remodelierung der konzerninternen Warenflüsse inkl. Änderung der OrgEbenen, Aufbau neuer Mandanten zur Abbildung neuer OTC Prozesse, etc... reizen mich deutlich mehr, als ein bestehendes System zu warten und am Leben zu halten. In solchen Projekten ist die Lernkurve sehr hoch und die machen sich entsprechend gut im Lebenslauf. Und der Wechsel wird sich deutlich spührbar im Gehalt niederschlagen. Wenn du doch lieber bei deinem AG bleiben willst: Mach dir einen Namen in den höheren Ebenen mit guten Leistungen. Versuch selber mit den Leitungsebenen in Kontakt zu kommen (geht über die Projektleiterschiene noch am einfachsten). Ist deutlich einfacher ein höheres Gehalt zu bekommen, wenn die Entscheider nicht einfach über irgendeine Person entscheiden, sondern mit dem Namen ein Gesicht und eine Erfolgsstory verbinden können. Ich hätte auch noch eine SD/LE Teamstelle frei, wenn du ortsunabhängig bist...wir würden auch besser bezahlen....einen geeigneten entwickelden Berater findet sich aktuell nicht so leicht.... Gruß Bockreiter
  4. Bei mir gab es in der Ausbildung nach Tarifvertrag für alle Azubis das gleiche Gehalt. Nach der Ausbildung wurden alle Azubis nach Tarifvertrag eingruppiert => Tätigkeit die eine drei jährige Ausbildung voraussetzt => E6. Da gab es auch keine Diskussionen. Aber die Entgelttabelle unterschied nach kaufmännischen und technischen Angestellten. Technische Angestellte bekamen immer etwas mehr in der gleichen Entgeltgruppe. Klar war aber auch: FIs sind kaufmännisch ? Also wurde das erste Jahr abgesessen, denn es war auch klar, dass FIs sehr viel schneller die Entgeltgruppen nach oben klettern konnten als die ganzen Mechatroniker, Elektriker, etc. Gruß Bockreiter
  5. Damit kommen zu den 2,5k Rücklagen also noch die Mietersparnis oben drauf, somit hätte man ja ein Budget von 4k. Da sollte sich doch eine Immobilie für finden lassen. Wobei in den deutschen Metropolen ja schon vor einer Blasenbildung gewarnt wird. Aber wieso wird das teure München immer wieder als Beispiel aufgerufen? Natürlich spielen regionale Preisunterschiede eine Rolle, gilt demnach also auch bei der Definition von Reichtum. Aber München ist, wie andere Großstädte, ein Extrem und steht nicht für ganz Deutschland. Wie definiert man denn Reichtum? Ist damit das eine Prozent der Superreichen gemeint? Also der Teil der Bevölkerung, die mehr besitzen als alle anderen zusammen? Oder fängt Reichtum nicht schon früher an? Ich bin mir durch aus bewusst zu den "Reichen" zu gehören. Mit 1,8 Stellen liegt das monatliche Nettoeinkommen zur Zeit bei etwa 7,5k. Und damit lebt es sich mit drei Kindern im Westen durch aus sehr gut. Im Freundeskreis gibt es auch Familien die deutlich weniger Einkommen haben. Die Probleme die dort durch die angespannte Finanzlage entstehen, kennen wir nicht. Es ist bei uns immer genügend Geld vorhanden. Egal ob für ungeplante oder reine Spaßausgaben. Da gehen dann beim Zirkusbesuch mit der ganzen Familie auch mal 300€ für einen Abend drauf. Aber dafür gehen wir ja auch Arbeiten. Insgesamt leben wir aber nicht auf großem Fuß. Das Haus wurde am Ende bewusst nicht in aller bester Lage als Bestandsimmobilie erworben. Zum Neubau in A Lage spart das am Ende 10-15 Jahre Finanzierung. Wenn es wie bisher läuft ist die Finanzierung nach etwas mehr als 10 Jahre durch. Und wirklich schlechter Wohnen tun wir auch nicht. Gruß Bockreiter
  6. Weißt du auf welcher SAP Technik die AddOns angesiedelt sind? Fiori, S4HANA, Java? SAP ist und bleibt ne Gelddruckmaschine, gute Entwickler sind immer gefragt, wenn man noch Modulwissen vorweisen kann umso besser. Man muss SAP aber auch mögen. Mit einer soliden Ausbildung kann man es da weit bringen, auch im Gehalt und das als Inhouse ohne Reisetätigkeit. Solltest du "höhere" Ziele haben, (Führungslaufbahn, Fachkarriere) wirst du mit einem Studium wahrscheinlich glücklicher. Würde der AddOn-Laden evtl. auch ein Duales Studium ermöglichen? Dann hättest du beides Studium & Ausbildung & ein wenig Geld. Gruß Bockreiter
  7. Nabend zusammen, kleines Update nach einem 3/4 Jahr. Hab die fachliche Stelle im November angetreten. Im März wurde die Probezeit einseitig durch den AG vorzeitiger beendet, da man mit meiner Leistung mehr als zufrieden war. Im Mai wurde mir die Teamleiterstelle angeboten, die vorherige Teamleitung intern in ein neu gegründeten Bereich wechselt. Seit Juni bin ich nun Teamleiter eines kleinen sechs köpfige Teams. Damit beantwortet sich meine ursprüngliche Frage: Öfters als man denkt. Der Teamleiter ist natürlich "kleiner" als der IT-Leiter. Aber aktuell für mich ausreichend. Im Nachgang betrachtet hab ich mich letztes Jahr richtig entschieden. Gruß Bockreiter
  8. Mal nen paar Zahlen zum Pendeln: deutsche-pendler-sind-eine-woche-im-jahr-nur-unterwegs Ich bin zwei Jahre 78km (70 davon Autobahn) einfach gependelt. 45 Min wenn es gut lief, bis zu drei Stunden wenn es schlecht lief. Im Schnitt eine Stunde je Strecke. Vor sieben auf der Bahn sein war Pflicht, sonst stand man im Stau. Bis der Nachwuchs kam war es noch "machbar" aber ätzend und vor allem nicht planbar, mit Nachwuchs war schnell klar: neue Stelle muss her, max. 30Min. Fahrzeit. 1,5h einfach würde bedeuten, das ich meine Kinder unter der Woche gar nicht mehr sehe. NoGo, für kein Geld der Welt. Aktuell kommen zu den 35Min Fahrzeit noch etwa 10Min Fußweg vom Parkplatz dazu. Im Vergleich zu vorher mit 25Min bis zur Stempeluhr, verliere ich also pro Arbeitstag über eine halbe Stunde. Und die ist spürbar bzw. wird als QualityTime mit den Kindern am Abend vermisst. Da ist die gewonnene Home-Office-Option eine Wohltat, denn sie bringt 1,5h gesparte Wegezeit und gleicht die verlorene Zeit an den anderen Tagen aus. Gruß Bockreiter
  9. Eine Animation ist dann gut, wenn sie den Präsentator unterstützt. Lenkt sie hingegen "nur" das Auge auf die Folie verfehlt sie ihren Zweck. Denn sie lenkt den Zuhörer vom Gesprochenem ab! Wo ist der Mehrwert bei den Projektphasen? Sie "erscheinen" parallel zur Erklärung, der Zuhörer wird immer wieder auf die Folie gelenkt, braucht ein paar Sekunden um das eingeblendete zu erfassen, in dieser Zeit kann/wird er den Erklärungen nicht folgen. Wenn alle Punkte mit Folienstart lesbar sind, kann man die Folie als Zuhörer auf einmal erfassen und folgt dann den Erklärungen und gleicht diese mit dem Folieninhalt ab. Etwas anderes sind die bereits genannten Diagramme. Hier würde zu Folienstart eine komplexe Darstellung den Zuhörer Überfrachten. Es würde zu lange dauern bis alles Erfasst/Verstanden ist. Baut man solch komplexen Darstellung schrittweise auf, hat man als Präsentator die Möglichkeit, auf die einzelnen Teile einzugehen und sie zu einem Ganzen zu verbinden. Die Animation unterstützt also die Präsentation. In meiner AP gab es genau eine Animation: Das Datenbankmodell. Jede Entität mit zugehörigen Kardinalitäten wurde erst beschrieben/hergeleitet/begründet und erst dann auf der Folie dargestellt. Kam beim PA gut an, als ganzes hätte das Modell einfach nur erschlagen. Gruß Bockreiter
  10. Nabend, nette Diskussion die sich hier entwickelt hat, ich steige Mal als st.g.BWirt ein. Habe den st.g.BWirt vor acht Jahren abgeschlossen. Zum Start vor über zehn Jahren kam der OP gerade auf den Markt. Stand als Alternative nicht wirklich zur Auswahl da in der Nähe von keiner IHK angeboten. Die Aussage das ein Studium höher angesehen ist kann ich zum Teil nachvollziehen, es gibt halt Firmen da geht ohne Studium nichts. Wobei das bei mir die Ausnahme war. Mit Ausbildung & BWirt & BE hatte ich fast nie Probleme zumindest die Hürde zum Vorstellungsgespräch zu nehmen. Man sticht da eher als Exot unter den ganzen Studierten hervor. Wobei ich jetzt auch nicht ewig viele Bewerbungen gehabt habe und nicht repräsentativ über alle Firmen/Position reden kann. Ein Studium kam für mich nicht in Frage, da ich mich vor der Ausbildung schon Mal damit probiert hatte. Und nochmal etliche Jahre mit einem Studium verbringen, mit dem Risiko am Ende ohne Abschluss dazu stehen, wollte ich nicht riskieren. Die drei Jahre Abendschule waren Anfangs überschaubar, zwischen Zeitlich hart an der Belastungsgrenze und am Ende zum Glück vorbei. Wenn ich hier lese das ein Studium mit dem gleichen Aufwand in nur 4,5 Jahren gemacht werden kann: Verlängert sich die Weiterbildung doch Mal eben um 50%! Es gibt zudem durchaus Möglichkeiten auf dem st.g.BWirt ein Studium aufzubauen. Da wird schon einiges Anerkannt und man ist in 18 Monaten ebenfalls mit Studienabschluss unterwegs. Haben zwei aus meinem Jahrgang noch drauf gesetzt. Passte bei mir wegen Nachwuchs eh nicht mehr. Was man aber bedenken sollte: der st.g.BWirt WI richtet sich an nicht ITler. Entsprechend ist der IT Anteil, den macht der FI sonst im ersten Lehrjahr. Neu war am Ende nur die Intensive Excel Schulung/Nutzung. BWL/VWL/Personal/Steuern/Recht/... bieten aber noch genügend Stoff um dazu zu lernen. Ist halt die Frage ob man sowas lernen mag/braucht. @TE Du schreibst nicht was du aktuell machst, noch wo du später Mal hin willst. Ich bewege mich als FIAE im SAP ERP Bereich aktuell als Inhouse Consultant mit >80k im Mittelstand. Höhere Führungspositionen habe ich bisher bewusst ausgeschlagen, obwohl angeboten. Projekt-/Teamleitung haben mir bisher gereicht. Der st.g.BWirt hat mir Türen geöffnet, die sich sonst verschlossen geblieben wären. Gruß Bockreiter
  11. Vergiss die Fahrtkosten in deiner Rechnung nicht 220T*50km(?)*0,3€= ~3300€. Was würde dir ein abgeschlossenes Studium bringen? Nicht nur monetäre auf dem Markt, sondern auch von der fachlichen Seite? Wenn #2 dich fachlich nicht weiterbringt, könntest du ohne Pendelei immerhin das Studium durch Ziehen um die Lücke zu füllen. Gruß Bockreiter
  12. Gegenfrage: Welches Ziel willst du mit der Weiterbildung erreichen? Fachlich in der Webentwicklung vertiefen? Richtung (Projekt)Leitung wechseln? ... Erst wenn das Ziel definiert ist, könnte man dir bei der Wegfindung helfen. Oder gehst dieekt studieren, erwirbst nen "höhren" Abschluss und hofft auf das beste. Groß Bockreiter
  13. Danke schon mal für das Feedback. Sind einige Punkte dabei über die ich selber schon nachgedacht habe und ein paar neue Aspekte die ich so noch nicht betrachtet hatte. Gestern Abend habe ich den ersten schriftlichen Vertragsentwurf für die Fachstelle bekommen. Hier zeigt sich wieder: mündlich vs. schriftlich muss nicht gleich sein. Aus den 38,5 sind dann doch eine 40h Woche geworden, Überstundenkonto ist aber weiter vorhanden. Dafür ist das FixGehalt entsprechend nachoben angepasst und ein 5% variabler Anteil dazu gekommen. Der Fix-Anteil macht nachder Probezeit schon ein Plus von 27% zur aktuellen Stelle aus. Für die Leiterstelle warte ich schon seit zwei Wochen auf etwas schriftliches. Die zuerwartenden Überstunden sind meiner Seits eingepreist, bin mir aber nicht sicher ob das so akzeptiert würde. Die Entscheidung für die Fachstelle war eigentlich schon gefallen. Dann zog sich das externe Bewerbungsverfahren wegen Urlaubszeit und Krankheit etwas länger hin und die Leitungsstelle kam auf den Tisch. Und dann kommt man doch wieder ins grübeln, ob man eine "einmalige" Chance ausschlägt und doch besser bleibt. Wenn ich aber die hier aufgeführten Argumente betrachte, ist das keine wirklich "einmalige" Chance. Es gibt zuviele negative Aspekte/Argumente. Gruß Bockreiter
  14. Hallo zusammen, ich (38, FiAe, staat.geprft.BWirt, verh.,3 Kinder) arbeite in einem Unternehmen, dass letztes Jahr als Betriebsübergang nach der Insolvenz des Ausbildungsbetriebs entstanden ist. Insgesamt bin ich seit über 15 Jahren hier tätig. Die Entwicklertätigkeit hab ich im Laufe der Jahre gegen Projektleitung/Schnittstelle zum Kunden/Business Analyst getauscht. Seit anderthalb Jahren bin ich fachlich für ein kleines Team zuständig, ohne Budget/Personalverantwortung. Die versprochenene Vertragsanpassung ist in der Insolvenz mit untergegangen. Nachdem sich Mitte des Jahres erneut Liquiditätslücken zeigten (Gehalt wurde mehrfach verspätet gezahlt, Lieferanten stellten die Zusammenarbeit ein,...), habe ich dann auch mal Bewerbungen geschrieben. Und habe für eine rein fachliche Stelle, die soweit Faust aufs Auge passt, eine mündliche Zusage. Im August fand dann die nächste Restrukturierung statt, von einst 1200 sind noch 350 MA übrig. Der IT Leiter stand mit auf der Liste. Man plant mich als neuen IT Leiter. Zudem hat man einen Investor gefunden, der neue Kunden/neues Geschäft mitbringt. Jetzt stehe ich da mit zwei Jobangeboten, bei denen ich parallel die Konditionen im Detail verhandel. Beide Stellen bieten ein deutliches Lohnplus >20%. Die Leitungsstelle ist natürlich besser dotiert, kommt dafür aber mit Vertrauensarbeitszeit daher (=> >50h). Die fachliche Stelle mit 38,5h und Überstundenkonto, wegen der WorkLiveBalance ein klares Plus. Generell traue ich mir die Leitung zu, jedoch wäre das in der aktuellen Firma mit den neuen Kunden und nötigen Änderungen an der Infrastruktur ein Himmelfahrtskommando, zu Lasten der Familie und das Gespenst einer erneuten Insolvenz ist auch noch nicht 100% gebannt. Deshalb ist die Entscheidung eigentlich gefallen. Was mich aber noch beschäftigt: Wie oft bekomme ich noch die Chance auf solch eine Leitungsstelle? Viele Betriebe habe ich nicht kennen gelernt. In 15 Jahren gab es nur einen Wechsel in der IT Leitung. Vertue ich eine einmalige Chance oder könnte sich so eine Chance noch einmal bieten? Ist wahrscheinlich Glaskugelen, aber wie seht ihr das? Gruß Bockreiter
  15. Und der Arbeitsvertrag regelt die tägliche/wöchentliche Arbeitszeit. 48h Stunden hat heute wohl kein Azubi mehr... Natürlich ist es eine Ehre das man dem Azubi eine Vertretung auf der Messe zutraut, der Azubi ist sicher dankbar die Erfahrung einer Messevertretung zu machen. Die Reisezeit nimmt man da gerne in Kauf, die Zeit auf der Messe ist aber nun Mal Arbeitszeit und muss entsprechend ausgeglichen werden. Vgl. § 17 Abs. 3 BBiG . Gruß Bockreiter

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