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Bockreiter

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  1. Wenn nicht...Angebote einholen und zur Freigabe/Kostenübernahme vorlegen...
  2. Wieso solange warten? Wenn es nicht passt kann man auch eher die Reißleine ziehen. Hab selber schon dafür gesorgt das einen Taugenix nach vier Wochen nicht wieder kommen brauchte, da fehlte aber auf allen Ebenen Kompetenzen/Grundlagen. An anderer Stelle wurde nach Gespräch, die Probezeit verlängert, dabei aber die Erwartungen deutlich abgesteckt. In den zusätzlichen drei Monaten war eine deutliche Steigerung merkbar und am Ende hatte die Zusammenarbeit über Jahre funktioniert. Dazu braucht man aber Vorgesetzte/HRler die sich eingestehen, jemand falschen eingestellt zu haben und natürlich entsprechendes Feedback zum Neuen. English kann man lernen, bei uns haben sich in der IT einige mit ähnlichen Problemen rumgeschlagen als durch Erweiterungen im Ausland auf einmal verstärkt in Englisch kommuniziert werden musste. Das eingerostete Schulenglisch bringt einen da nicht unbedingt weiter, die Intensivkurse fürs BusinessEnglisch haben sich aber bei vielen bezahlt gemacht. Wäre ja evtl. auch was für euren neuen. Wenn es dann aber auch fachlich nicht passt, wäre es die falsche Investition. Was ich allerdings nicht verstehe: Wieso machst du nicht ne klare Ansage wenn Prios falsch gesetzt werden? Wenn Deadlines bedroht sind und mich ein Kollege mit gemeinsamen ToDos hängen lässt, mach ich doch den Mund auf. Gruß Bockreiter
  3. Doch das scheint zu gehen, hatten kurz vor Corona erst so einen Fall. Der MA hat regelmäßig eine mehrstündige Mittagspause eingelegt und ist meist eher am späten Nachmittag zurück ins Büro gekommen. Natürlich ohne die Pause richtig zu stempeln. Sein Trick war das regelmäßige und langsame ausweiten der Mittagspause, dadurch hat man sich an die Abwesenheit "gewöhnt. Aber am Ende ist es dann doch aufgefallen, da er es übertrieben hat. Der Abgleich der Drehkreuznutzung zu den Stempelzeiten hat dann zur fristlosen Kündigung geführt. Ansonsten ist der Betrieb in Sachen Corona vorbildlich. Aktuell gilt bis zum 30.09. HO für jeden der kann. Ist auch gut so, denn Verhandlungen des BRs mit der GF für eine neue HO BV sind noch nicht abgeschlossen. Das stärkste Gegenargument im Moment: wenn ein Teil vor Ort und der andere Teil im HO funktioniert das ganze nicht. Und bedingt stimmt das auch. In der 1. Welle waren nicht alle im HO, ein großer Teil hat weiter präsent gearbeitet. Und zwar so wie gewohnt. Das hat entsprechend zu Problemen geführt, wenn Infos nicht schriftlich an alle gingen. Oder Präsenztermine ohne Einwahlmöglichkeit organisiert wurden. Oder MAs bei Kollegen vor verschlossenen Bürotüren standen und an die benötigten Unterlagen nicht ran kamen oder gar den Kollegen für die wichtige Unterschrift antrafen. Wobei das alle Orga Probleme waren, seit dem alle im HO sind, funktioniert das alles auf einmal. Und selbst digitale Unterschriften werden mittlerweile immer stärker genutzt, da jetzt endlich eingerichtet. Mal schauen wie es weitergeht, mit dem 30.09. jährt sich die aktuelle HO Regelung. Gruß Bockreiter
  4. Welche Ausbildung: SI oder FI? Wieso bleibt nichts hängen? Werden "nur" Tätigkeiten gezeigt oder auch Grundlagen vermittelt? Was müsste sich ändern damit etwas hängen bleibt? Kannst du Fragen stellen? Schreibst du mit? Kannst du das gesehen später für dich am System noch einmal nachvollziehen bzw. selber noch Mal machen oder gar dir eine Anleitung erstellen/schreiben. Kannst du dir die nötigen Grundlagen selber anlesen/beibringen? Was hast du bisher getan um die Ausbildung zu verbessern? Hast du deine Probleme schon angesprochen? Hast du Möglichkeiten aufgezeigt die deinen Lernerfolg steigern würden? Ausbildungsplatzwechsel ist die letzte Option, wenn man vorher alles andere versucht hat um die Situation zu verbessern. Vorher sollte das Gespräch gesucht werden. Gruß Bockreiter
  5. Besteht die Möglichkeit das bei DIR abgeschrieben wurde? Hat jemand von dir eine Kopie deiner Doku bekommen und könnte diese unter seinem Namen eingereicht haben? Ich hab mir Mal ne sechs in einer Klassenarbeit eingefangen, da ich nicht beweisen konnte, dass bei mir abgeschrieben wurde und ich nichts davon wusste bzw. das Abschreiben gar begünstigt habe... Gruß Bockreiter
  6. Nö, aber die Situation war etwas "blöd". Wenn es denen vorher klar gewesen wäre, hätte es kein Bewerbungsgespräch gegeben. Hatten aber auch nicht den Arsch in der Hose das selber direkt klarzustellen. Ich hab das Gespräch beendet, weil die "Stimmung" gekippt ist. Nach Klarstellung konnte man die Entscheidung aus der Fachabteilung fühlen, erst war man von Kenntnissen/Erfahrungen begeistert, dann wurde aber nur weiter rum gedruckst. Offen ausgesprochen von mir, kam dann nur knapp die Bestätigung und alle zogen ihrer Dinge. Wobei der HRler sich später noch gemeldet und sich "entschuldigt" hat. War ihm wohl auch ein wenig unangenehm.
  7. und die IT richtet sich an Personen, die noch keine IT Erfahrung haben! Der FI lernt mehr IT im ersten Lehrjahr. Abgesehen evtl. von Excel-Kenntnissen lernt der FI also IT Seitig nicht wirklich viel hinzu. Dafür BWL, VWL, Recht, ReWe,... bis zum abwinken. Ich habe den staatl. gepr. Betriebswirt damals primär wegen dem wirtschaftlichen Kram besucht. Da ich im SAP unterwegs bin, habe ich eh täglich damit zu tun. Der Schwerpunkt IT in der Weiterbildung hat mir einige "Lerninhalte" gespart, da das Wissen eh da war. Dafür fängt man wieder bei Adam&Eva in all den IT-Themen an. Der Arzthelfer oder die Steuerfachangestellte muss halt das IT-Wissen auch erstmal erlernen. Ziel ist dabei auch nicht, dass man am Ende Programmieren kann. Es geht eher darum ein gewisse Grundlage zu schaffen, so das man Anforderungen definieren und Lösungen beurteilen kann. Ein wenig vorsichtig muss man mit dem "Titel" Betriebswirt sein, dieser ist nicht geschützt. Es gibt da verschiedene Abschlüsse die alle irgendwie zum Betriebswirt führen (vgl. Wiki). Die werden dann auch wieder unterschiedlich eingestuft (DQR und auch von AG Seite). Bereut hab ich die Weiterbildung nicht, hat manche Türen bei Bewerbungen geöffnet und ohne würde ich heute wahrscheinlich kein Teamleiter sein. Und das BWL hilft einem im SAP Umfeld auch. Heute würde ich aber ein Studium vorziehen. Da hat man mMn mehr Akzeptanz auf AG Seite. Gab z.B. auch Vorstellungsgespräche die quasi beendet waren, als klar gestellt wurde das der st.gepr. Betriebswirt dann doch kein akademischer Titel ist (ein nicht Akademiker hätte nicht ins Team gepasst...). Es gibt viele Studiengänge die große Teile der Weiterbildung anrechnen und so gibt es u.a. den MBA in nur 18 Monat (sowohl privat wie auch an staatlichen Hochschulen). Irgendwann werde ich diesen Weg bestimmt noch gehen, denn der Studienabschluss reizt mich dann doch noch... Gruß Bockreiter
  8. So "fest" ist dieser Bestandteil gar nicht. In den meisten Tarifverträgen gibt es Öffnungsklauseln um in "Notlagen" dem AG die nötigen Personalkosten zu sparen. Dann geht der AN halt ohne Weihnachts-/Urlaubsgeld nach Hause, falls die Firma in Schieflage gerät. Und wenn es keinen Tarifvertrag gibt, dann steht da ein entsprechender Spruch an der Sonderzahlung (nicht regelmäßig zu bezahlen). Muss jeder selber wissen wie er damit umgeht, aber nachdem ich das ziehen dieser Öffnungsklausel jetzt in drei Firmen erlebt habe, zähle ich Urlaubs-/Weihnachtsgeld eher zu den variablen Gehaltsbestandteilen. Gruß Bockreiter
  9. Wieso willst du bis 2021 warten? Das aktuelle Ausbildungsjahr ist gerade erst gestartet, da wird es noch einige "Wechsel" in der Probezeit geben (falsche Berufswahl, nicht ausbildbar, etc...) und vielleicht sind auch Stellen unbesetzt geblieben. Viel gelaufen ist ja noch nicht. Wenn ein Start 2020 für dich eine Option ist würde ich mich Mal an die zuständige IHK wenden. Die helfen da meistens gerne. Es gibt auch Programme für Studienabbrecher, die bei der Vermittlung in die Ausbildung unterstützen. Evtl. gibt es das auch bei euch. Gruß Bockreiter
  10. SAP hat auch einen Java-Stack, nur mal neben bei, wenn du unbedingt beides willst. Bei uns (Inhouse, Industrie) bekommen Senior-SAP-Entwickler ~60K, der Junior je nach Vorbildung ~35K. Du hast wenig vorzuweisen, also würden wir dich im Preis eher drücken ;-) Dafür würdest du entsprechend "aufgebaut" um den Junior Status recht schnell hinter dir zu lassen. Wie afo schon schrieb: Gehalt hängt von vielem ab. Such dir lieber eine Firma die bereit ist in dich zu investieren (SAP Schulungen sind teuer), anstatt die letzten € raus zuhandeln. Ich würde auch nach den eingesetzten SAP-"Produkten" schauen. ABAP war lange die eine Programmiersprache im SAP-Universum, aber SAP drängt Richtung S4/HANA. Natürlich mir UI5/FIORI als Oberfläche. Da bleibt am Ende wenig vom "klassischen" ABAP übrig. Wenn Möglich würde ich direkt in die neuen Technologien einsteigen und den "alten" Kram gar nicht erst groß lernen. Gruß Bockreiter
  11. Ich denke deine letzte Stelle steht dir im Weg. Du hast viele "Rollen" eingenommen aber keine zu 100%. Ein wenig Entwicklung, aber nicht genug um glaubhaft machen zu können das du die Technologie/Frameworks blind beherrscht. Ein wenig Team-& Projektleitung aber eben auch nur so nebenbei und nicht mit Haut&Haaren. Aber schon Führungsaufgaben übernommen, tendenziell für höheres Berufen. Schwierig das so zu verkaufen, dass der Gegenüber dir abnimmt, das du wie gemacht für genau diese Stelle du bist. Oder du suchst wieder solch eine MischMasch Stelle, die aber warscheinlich ähnliche Konditionen im Bezug auf die Überstunden mit sich bringt. Ich komme aus der SAP Entwicklungs Welt, habe immer nur Inhouse gearbeitet, da mir die Beratung mit den angebotenen Arbeitszeitmodellen (z.B. 5;4;3) nie zugesagt hat. Hab aber einige Externe kennengelernt, die selber unter diesen Zeitmodellen "litten" und genügend Stunden gekloppt haben. Das erste große Projekt, Einführung eines neuen SAP System, kam in jungen Jahren nach der Ausbildung. IT Seitig mit 12 Monaten geschätzt, GoLive von der GF auf 6 Monate gesetzt. Der Termin wurde gehalten, die meisten haben über Monate 60h/Woche gekloppt und es gab ein paar zusätzliche externe Ressourcen. Mehrarbeit wurde mit +25% ausgezahlt und mit sonst Ende 30k hat man das Geld gerne mitgenommen. Ich hab in der Zeit viel gelernt, auch das so ein Pensum nur zu Lasten anderer Dinge geht: Beziehung, Freunde, Hobbys Zum Glück waren solch großen Projekt mit kurzen Deadline die Ausnahme, in den folgenden Projekten war mein Einsatz dann aber auch geringer. Es gab monatlich eh schon mehr Geld, wieso dann noch Mehrarbeit leisten? Spätestens als der 25% Zuschlag weggefallen ist (wirtschaftlich Angeschlagenen Unternehmen) war es dann auch ganz vorbei mit der freiwilligen Mehrarbeit und angeordnet wurde diese nie. Dann konnten auf einmal auch Termine geschoben werden bzw. Projektteile auf später. Arbeite aktuell in einem Unternehmen bei dem bei Projekten immer der GoLiveTermin zuerst gesetzt wird, danach schaut man dann was man eigentlich im Detail benötigt und wie lang man eigentlich brauchen würde. Das passt nie zusammen. Zudem wird jede Ressource auf mehrere Projekte verplant, jeder Projektleiter sieht nur sein Projekt und nicht die der anderen. Auch das Weiterschieben von Teilanforderungen auf HyperCare bzw. Projekt 2.0 führt nur zu vielen 80% Lösungen, da diese eh nie angegangen werden. Steht ja schon das nächste Projekt an. Es kostet viel Zeit&Kraft immer wieder die Ressourcenengpässe aufzuzeigen und um Priorisierung bzw. Verschiebung zu bitten. So langsam, nach etwas über einem Jahr, zeigen sich aber erste Erfolge. Interne Resourcen werden endlich aufgestockt und Projekte dürfen wirklich zu Ende gebracht werden. Dafür hab ich, mit Ankündigung, bestimmte Deadlines bewusst gerissen. Also hab ich die Resourcenengpässe zum Problem meines Chefs gemacht. Mein Team hat genügend Stunden auf dem Konto, jede weitere würde gekappt werden. Wirklich Danken würde den zusätzliche Einsatz eh keiner. Für diese Erkenntnis hab ich zwar ein paar Jahre gebraucht, aber ich werde mich nicht mehr für die Arbeit verbrennen. Gruß Bockreiter
  12. Naja, ich hab damals direkt nachdem ersten Semester abgebrochen. Studium und ich passten damals nicht zusammen. Wobei die RWTH AC die Informatiker im Grundstudium extrem mit Mathe siebt, ohne Mathe LK wäre es eine ziemliche Qual für mich geworden, da durch zukommen. Bereut hab ich die Ausbildung zum FiAe nie. Bis auf ein Bewerbungsgespräch hab ich mich auch nie als 2. Klasse Entwickler gefühlt. In besagtem Bewerbungsgespräch hat man es mich dafür deutlich spüren lassen. Kommt wohl auch stark auf die Unternehmenskultur an bzw. wie das intern gelebt wird. Bin 20 Jahre nachdem Studienabbruch zum Teamleiter aufgestiegen, wobei die meisten Teammitglieder ein Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Also selbst Führungspositionen gehen ohne Studium, dürfte aber eher die Ausnahme bilden. Ich hätte dir eigentlich sowas angeraten: https://www.aachen.ihk.de › bildung Webergebnisse SWITCH: Der Karriereweg für Studienabbrecher - IHK Aachen Gibt es ähnlich auch in anderen Städten. Bin mir aber ehrlich nicht ganz sicher ob du "anrechenbare" Studienleistung erbracht hast. SaJu hat da schon die richtigen Fragen gestellt. Da müsstest du Mal etwas weiter&genauer ausholen. Edit: https://www.studienabbruch-und-dann.de/ evtl. findest du ja dort einen Anschluss an dein Studium... Gruß Bockreiter
  13. Wäre das nicht die "richtige" fachliche Vertiefung? Mal aus meiner Sicht: Bin Anfang des Jahres zum SAP SCM Teamlead aufgestiegen und habe die fachliche und disziplinarische Führung von 5-6 Inhous-SAPlern unter mir. Bin der einzige ohne Studium im ganzen Team. Hab nur den FIAE vor 15 Jahren abgeschlossen und dann noch den staatl. gepr. Betriebswirt gemacht. Den Betriebswirt hab ich nach der Ausbildung "nur" gemacht, da im Ausbildungsbetrieb, nach eher mageren Einstiegsgehalt, mit anfänglichen schnellen Aufstiegen in den Entgeldgruppen ein Level erreicht war, über das man mit reiner Ausbildung schwer weiter aufstieg. Der Betriebswirt hat mir am Ende nur einen Händedruck meines Chefs eingebracht. Am Gehalt hat sich da nichts geändert, warum auch, hab ja die selber Arbeit wie vorher erledigt. Erst die Wechsel weg vom Ausbildungbetrieb haben deutliche Gehaltssteigerungen ermöglicht (>25%). Bin dann sogar noch mal zurück zum Ausbildungsbetrieb (dann war das höhere Gehalt auf einmal auch kein Problem mehr, die Hütte brannte halt). Ich habe keine SAP Zertifikate, auch kaum SAP Weiterbildungen belegt. Das meiste habe ich mir angelesen bzw. gelernt, wenn ich es brauchte. Angefangen habe ich im LE in der Entwicklung, mittlerweile bewege ich mich entlang der gesammten Prozessketten/-module im SCM, Entwickler aber kaum noch. Hab aber einiges an Projekterfahrung angesammelt. Du scheinst deine zukünftige Rolle noch nicht gefunden zu haben. Willst du tiefer in die Entwicklung (Eclipse mit ADT, UnitTests, MVC, DesingPattern) einsteigen? Gehst du in die Modulbetreuung und unterstützt die Fachbereiche dabei ihre Prozesse im SAP abzubilden (Anforderungsanlyse, Prozessdesing, Umsetztung per Customizing) oder gehst du ins Projektmanagment (weg von der fachlichen Tiefe hin zur Organisation)? Oder als Generallist von allem etwas (ist mein Weg). Nimm doch das anstehende Projekt und probier dich aus. Schau welche Teile dir Spaß machen. Mit einer erfolgreichen S4/HANA Einführung bist du den meisten SAPlern aktuell weit vorraus (alle reden davon, aber wirklich gemacht hat es noch keiner). Schau das du viele schöne Zettel sammelst (SAP Schulungen) die wollen die Personaler sehen. Nach der Einführung weißt du wahrscheinlich wo du hin willst. Dann überleg dir wie du da hin kommst. Ein Studium schadet nie, gibt aber auch noch andere Abschlüsse. Auch der Schwerpunkt sollte passen (wieso Informatik, ich hatte im mit einem Logistk-Studium geliebeugelt). Kenne jetzt deinen AG nicht, wenn da seit Jahren ein SAP läuft, bis auf der HANA Einführung aber kaum große Projekte anstehen, würde ich spätestens nach der Umstellung über einen Wechsel nachdenken. Ich stehe aber auch auf größere Projekte: SAP RollOut in neue Werke, Modul-Einführungen, Remodelierung der konzerninternen Warenflüsse inkl. Änderung der OrgEbenen, Aufbau neuer Mandanten zur Abbildung neuer OTC Prozesse, etc... reizen mich deutlich mehr, als ein bestehendes System zu warten und am Leben zu halten. In solchen Projekten ist die Lernkurve sehr hoch und die machen sich entsprechend gut im Lebenslauf. Und der Wechsel wird sich deutlich spührbar im Gehalt niederschlagen. Wenn du doch lieber bei deinem AG bleiben willst: Mach dir einen Namen in den höheren Ebenen mit guten Leistungen. Versuch selber mit den Leitungsebenen in Kontakt zu kommen (geht über die Projektleiterschiene noch am einfachsten). Ist deutlich einfacher ein höheres Gehalt zu bekommen, wenn die Entscheider nicht einfach über irgendeine Person entscheiden, sondern mit dem Namen ein Gesicht und eine Erfolgsstory verbinden können. Ich hätte auch noch eine SD/LE Teamstelle frei, wenn du ortsunabhängig bist...wir würden auch besser bezahlen....einen geeigneten entwickelden Berater findet sich aktuell nicht so leicht.... Gruß Bockreiter
  14. Bei mir gab es in der Ausbildung nach Tarifvertrag für alle Azubis das gleiche Gehalt. Nach der Ausbildung wurden alle Azubis nach Tarifvertrag eingruppiert => Tätigkeit die eine drei jährige Ausbildung voraussetzt => E6. Da gab es auch keine Diskussionen. Aber die Entgelttabelle unterschied nach kaufmännischen und technischen Angestellten. Technische Angestellte bekamen immer etwas mehr in der gleichen Entgeltgruppe. Klar war aber auch: FIs sind kaufmännisch ? Also wurde das erste Jahr abgesessen, denn es war auch klar, dass FIs sehr viel schneller die Entgeltgruppen nach oben klettern konnten als die ganzen Mechatroniker, Elektriker, etc. Gruß Bockreiter
  15. Damit kommen zu den 2,5k Rücklagen also noch die Mietersparnis oben drauf, somit hätte man ja ein Budget von 4k. Da sollte sich doch eine Immobilie für finden lassen. Wobei in den deutschen Metropolen ja schon vor einer Blasenbildung gewarnt wird. Aber wieso wird das teure München immer wieder als Beispiel aufgerufen? Natürlich spielen regionale Preisunterschiede eine Rolle, gilt demnach also auch bei der Definition von Reichtum. Aber München ist, wie andere Großstädte, ein Extrem und steht nicht für ganz Deutschland. Wie definiert man denn Reichtum? Ist damit das eine Prozent der Superreichen gemeint? Also der Teil der Bevölkerung, die mehr besitzen als alle anderen zusammen? Oder fängt Reichtum nicht schon früher an? Ich bin mir durch aus bewusst zu den "Reichen" zu gehören. Mit 1,8 Stellen liegt das monatliche Nettoeinkommen zur Zeit bei etwa 7,5k. Und damit lebt es sich mit drei Kindern im Westen durch aus sehr gut. Im Freundeskreis gibt es auch Familien die deutlich weniger Einkommen haben. Die Probleme die dort durch die angespannte Finanzlage entstehen, kennen wir nicht. Es ist bei uns immer genügend Geld vorhanden. Egal ob für ungeplante oder reine Spaßausgaben. Da gehen dann beim Zirkusbesuch mit der ganzen Familie auch mal 300€ für einen Abend drauf. Aber dafür gehen wir ja auch Arbeiten. Insgesamt leben wir aber nicht auf großem Fuß. Das Haus wurde am Ende bewusst nicht in aller bester Lage als Bestandsimmobilie erworben. Zum Neubau in A Lage spart das am Ende 10-15 Jahre Finanzierung. Wenn es wie bisher läuft ist die Finanzierung nach etwas mehr als 10 Jahre durch. Und wirklich schlechter Wohnen tun wir auch nicht. Gruß Bockreiter

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