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maximemelian

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  1. So bekifft muss ich erstmal sein, keine Stelle in Sicht, nichts wasserfestes und dann kündigen, so kann man sich auch sein eigenes Grab schaufeln. Dann heißt es für mich jetzt ran ans Werk. Hoffen wir mal das Beste, kurzfristig von meiner jetzigen Bude wegkommen wäre natürlich ideal. Ich denke auch mal, dass ich mich gut in das neue Unternehmen einleben werde, da ich ja auch von meiner Seite aus interessiert bin mit allen im Einklang zu sein. Nützt nichts als Querulant im Unternehmen zu gelten, da kenne ich so manch Horrorstories von Kollegen und Freunden. Heute morgen hat jemand davon geschrieben, dass ich nur kurz die Bestätigung suche, dass ich endlich die Bewerbungen losschicken soll. Ja, auch. Ich hab auch nochmal über den Tag lang nachgedacht, nicht dass ich hier mich über Kleinkram aufrege und mich mal lieber nicht anstellen soll, wegen meiner Position. Da mir aber die Aussicht auf die Zukunft in diesem Unternehmen sehr trist erscheint sehe ich davon ab weiterhin dort zu arbeiten. Dieses einöden umgeben von Druckern und Clients alleine, ohne auch mal mit oder an einem Server zu arbeiten würde mir einfach nicht gut tun. Euch allen vielen Dank, die mir durch umfangreiche Antworten die richtigen Tipps und Hinweise gegeben haben, gerne halte ich euch auch auf dem Laufenden.
  2. Auf dieses schmale Brett müsste ich erstmal kommen... Sowas kommt für mich gar nicht in Frage, arbeitslos sein ist das letzte was ich möchte.
  3. Wie meinen? Das klingt so als hätte ich etwas falsch gemacht Meine Alternative zu dieser Stelle wäre es gewesen einfach arbeitslos zu bleiben. Meine Ausbildungsstelle und ich haben uns einvernehmlich getrennt, also nicht im Schlechten oder so, jedoch war man sich über Bezahlung o.ä. nicht einig, die dort darüber hinaus noch geringer gewesen wäre und geknüpft an ein Provisionssystem, was den Arbeitgeber bevorteilt.
  4. Kleinanzeigen hat mir überhaupt erst meinen PC ermöglicht 😃 Ich bin in den Belangen tiefenentspannt Also schicke ich heute Abend mal beide Bewerbungen los die ich jetzt schon rumliegen habe und schreibe noch ein paar mehr. Inzwischen hat sich schon ein Freund aus Düsseldorf gemeldet, der in seiner Firma noch von zwei vakanten IT Stellen Bescheid weiß. Vielleicht ist das ja die Chance.
  5. Korrekt SaJu, von einer Umzugskostenübernahme ist jedoch noch keine Miete bezahlt und keine Erstausstattung für eine Wohnung gekauft, das Geld dafür fehlt mir aber. Wegen verschiedenster Gründe habe ich nur ein sehr schmales finanzielles Polster, was die oben genannten Punkte nichtmal im Absatz abfedern kann. Ich bin mir unsicher, ob man da nicht zu hoch pokert. Versuchen werde ich es dennoch, in meiner Wunschstadt Düsseldorf gibt es gerade einige offene Stellen, da möchte ich mich definitiv bewerben. Da kann man ja auch das angenehme mit dem nützlichen verbinden.
  6. Dadurch, dass ich sehr ländlich wohne gibt es nicht viele offene Stellen im Bereich IT. Letztes Jahr habe ich mich bereits initiativ bei Firmen in der Umgebung beworben, jedoch ist nie was bei rumgekommen. Ich könnte mich bei meinem Ausbildungsbetrieb bewerben, die haben kurioserweise eine Stelle heute ausgeschrieben. Ein Schelm, wer an böses dabei denkt... Ich bin zwar nicht mit dem Wohnort verheiratet, aber momentan fehlen mir monetäre Mittel um den Sprung in eine andere/bessere Region zu machen. Hilfe beim Umzug halte ich auch für Unwahrscheinlich, das Unternehmen neigt dann doch tendenziell zum Bewerber aus nächster Nähe. Besondere Zertifizierungen kann ich nämlich nebst wertlosen Zertifikaten der Schwesterfirma von dem Ausbildungsbetrieb nicht aufweisen. Die Unternehmen müssten auf mein Wort vertrauen, dass ich u.a. mein Wissen seit jungen Jahren autodidaktisch aufgebaut habe. Okay, Bewerben ist gesteckt. Nur will ich jetzt noch nicht mit der Tür ins Haus fallen und das meinem Chef aufs Gesicht drücken, nicht dass hier noch die gelassene Stimmung kippt. Schlechte Stimmung im Betrieb hab ich schon in der Ausbildung während der Prüfungsphase durchgemacht, das brauche ich nicht nochmal. Haltet ihr jetzt ein Sperrvermerk in den Bewerbungen für sinnvoll? Auch wenn ich glaube, dass Chef und Vorgesetzter nur positives über mich zu erzählen hätten, so wäre ein Anruf vom Personaler doch ein ziemlicher Schuss nach hinten. Gruß Maximilian
  7. Hey zusammen, nachdem man ich jetzt lang genug im Forum mitgelesen habe hielt ich es für notwendig mir ein Account zu klicken und mal das runterzuschreiben, was momentan bei mir brennt. Kurze Eckdaten zu meiner Stelle und Wenigkeit: - 21 Jahre jung, Sommer 2019 abgeschlossen, ohne Verkürzung - Ausbildung im IT-Systemhaus, anschließende Beschäftigung in der Inhouse-IT bei einem Kunden (Werbebranche, ~200 Mitarbeiter) - Stelle offiziell ausgeschrieben als "First Level Support" - zwei Mitarbeiter für die EDV (Vorgesetzter und ich) - eigentliche Arbeit: Projektarbeit, Server- und Clientadministration - Gehalt ~2.200€ brutto Kommissionierer im Lager verdienen ab Beginn mehr als ich - Arbeitsplatz und Wohnort in der Provinz, noch wohnhaft bei den Eltern Jetzt ist das so, dass die Geschäftsbeziehung zwischen Systemhaus und meinem jetzigen Arbeitgeber etwas zerrüttelt ist. Man ist u.a. wegen der Erreichbarkeit beim Systemhaus sehr angeknabbert, dafür sind die Konditionen und Leistungen preiswert. Letztes Jahr nahm mein aktueller AG wegen meiner Anstellung die Kündigung des Systemhaus in Angriff. Nach wilden E-Mail-Korrespondenzen lief alles bis Ende Mai darauf hinaus, dass ich auch die Verantwortung für die Server übernehme, was mir ganz gelegen gekommen wäre. Jedoch hat das Systemhaus in einer Last-Minute-Aktion einen sehr guten Preis für ein "Managed Service" Paket abgelegt, dem sich weder mein Vorgesetzter, noch mein Chef widersetzen konnte. Ich denke, dass "Hassliebe" diese Situation sehr gut bezeichnet. Dementsprechend ist mein Aufgabenbereich nun im alleinigen Clientbereich und direkt damit verbundener Projektarbeit anzusiedeln. Das ist irgendwie nicht so ganz mit dem ich gerechnet habe. Heute morgen ist mir dann auch aufgefallen, dass mir die Administratorrechte entzogen wurden, meinem Vorgesetzten ebenso. Damit kann ich administrativ nur noch auf den Clients agieren. Von meinem AG wird hingegen erwartet, dass ich eben auch auf Servern handeln kann. Der Wunsch ist aber damit nun hinfällig und witzlos. Jetzt ist das so, dass mir eigentlich der Arbeitsplatz und die Kollegen gefallen. Zwischenmenschlich komme ich mit allen sehr gut klar und bin nach kurzer Zeit ein gefragter und beliebter Kollege. Auch mit den Vorgesetzten und der Geschäftsleitung komme ich sehr gut zurecht. Ich genieße große Freiheiten, habe kein fixes IT-Budget. Die Geschäftsleitung ist IT-affin und lässt sich gut für neue Systeme, neue Software o.ä. begeistern und ist dementsprechend investitionsfreudig. Nur wurde mir durch die jünsten Änderungen eine Hälfte meiner Affinität und Begeisterung geraubt worden. Das mein Vorgesetzter vom subjektiven Eindruck her von IT kein großen Plan hat ist da keine sonderlich große Stütze. Das einzige, was mir nicht schmeckt sind dämliche Aufgaben, für die ich mein Können als vergeudet ansehe, so sollte ich eine Zeit lang "Arbeitspläne" in Excel zusammenbauen. Sofern solche Aufgaben auf meiner Agenda standen waren alle anderen Aufgaben für diesen Tag gecancelt, da die Geschäftsleitung immer wieder auf neue Ideen kommt, die man dann doch im Dokument umzusetzen hat. Wie stehen meine Aussichten? Nun, der ÖD sucht. Zwei Stellen sind in meinem Wohnort ausgeschrieben. Eine Stelle bei der Polizei als Sachbearbeiter für Ermittlung, also das Kratzen von strafrelevantem Material von Festplatten. Zugegebenermaßen wäre diese Stelle eine ziemlicher Hail Mary Pass, immerhin suchen die nach studierten Informatikern, umsomehr habe ich aber eine Begeisterung für die Arbeit in der Forensik. Auf der anderen Seite ist eine Stelle als Systemadministrator beim Kreis offen, dort wäre man für die Leitstellentechnik bei Feuerwehr und ähnlichem zuständig. Hört sich für mich auch definitiv interessant an. Für beide Stellen habe ich bereits passende Bewerbungen in der Schublade liegen. Nur wie gehe ich diese Situation strategisch am klügsten an? Ich bin im Moment ein bisschen demotiviert, halte aber auf der Arbeit die Stellung. Ein bisschen beißt mich das Gewissen diese Stelle zu verlassen, so möchte ich doch eigentlich den Arbeitsplatz erst in einer Situation räumen, wenn alles so ohne Anstände läuft. Den Puff am Laufen halten und so. 🥴 Hatte hier irgendwer schonmal eine ähnliche Situation? Was habt ihr dann gemacht? Beste Grüße Maximilian

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