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TooMuchCoffeeMan

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  1. Meines Erachtens nach gibt es hier zwei Themenfelder, die von den Diskutierenden miteinander vermischt werden und nicht notwendigerweise etwas miteinander zu tun haben. Zum einen die Tatsache, dass das Unternehmen im Grunde keine Auszubildenden zum Fachinformatiker für Systemintegration sucht, sondern billige Arbeitskräfte, die ab dem 2. Lehrjahr einen großen Teil der Aufgaben eines Vollzeit-Mitarbeiters übernehmen können sollen. Dazu wird der "Azubi" im 1. Lehrjahr in den Tätigkeiten die anfallen angelernt und ab dem 2. Lehrjahr hat er dann bitte eigenverantwortlich seine Kunden zu betreuen. Überstunden gehören selbstverständlich zum Tagesgeschäft des "Azubis" und für Fragen hat der Ausbilder / Chef vermutlich keine Zeit. Wenn Migrationen anstehen muss der "Azubi" natürlich auch am Wochenende ran, da lernt der Bub mal was. Wenn er sich gut angestellt hat, gibt es als Belohnung ein Mittagessen bei McDonalds. Da ich selbst eine Ausbildung bei einem kleinen Systemhaus gemacht habe, kommt mir das alles sehr vertraut vor. Das ist allerdings nicht der Grund dafür, dass das Unternehmen kaum gute Bewerber findet. Denn auf der anderen Seite reden wir hier nun mal von einem kleinen 11-Mann Betrieb (vielleicht sogar ländlich gelegen?), der mit größeren Betrieben um Auszubildende konkuriert. Da geht es den meisten Bewerbern, die einen Bogen um das Unternehmen machen, vermutlich nicht um die Arbeitsbedingungen (von denen Sie i.d.R. nichts wissen) sondern um ihre eigene Zukunftsperspektive. Und die sieht bei einem Kleinbetrieb eher mager aus. Plant man bei diesem Unternehmen zu bleiben, sind die Aufstiegschancen vermutlich nicht existent und die gehaltliche Entwicklung überschaubar. Zudem wird ein Kleinbetrieb vermutlich nicht über die Betreuung anderer KMU hinaus kommen, daher ist die Vielfalt der eingesetzten Technologien, die man sich als Auszubildender aneignen könnte, ebenfalls überschaubar. Wer aufgrund seiner Schulnoten oder anderer Qualifikationen zu einem größeren und vielleicht auch namhafteren Unternehmen gehen kann, wird das daher tun. Ein Kleinbetrieb ist da eher die letzte Alternative. Und genau solche Leute bewerben sich dann letztendlich auch. Was man da tun könnte wurde hier im Thread schon zur Genüge diskutiert und ich habe da auch nichts groß zu ergänzen. Über die Qualität der Ausbildung möchte ich mir hier kein Urteil erlauben. Man kann auch in Kleinbetrieben eine Menge lernen, vor allem wenn man ab dem 2. Lehrjahr im Grunde wie ein Geselle mitarbeiten muss. Der Eindruck den ich hier zwischen den Zeilen von @Kheyl 's Unternehmen erhalte verursacht bei mir allerdings Bauchschmerzen.
  2. Das mag im Mittelstand so sein. Bei Konzernen drücken die da weniger Augen zu. Da verfahre ich dann lieber nach dem Prinzip "better safe than sorry" und letztendlich ist es ja auch meine Aufgabe dem DSB auf die Finger zu klopfen.
  3. Puh, also das Risiko würde ich als Unternehmen ehrlich gesagt nicht tragen wollen. Wer weiß schon wie die Aufsichtsbehörde sowas übermorgen deutet
  4. Du schreibst es selbst bereits: nach 20 - 30 Jahren. Das ist sicherlich machbar, da stimme ich dir zu. Es ist aber auch weit entfernt davon reich zu sein.
  5. Jain. Inhaltlich lässt sich die "alte Welt" natürlich teilweise auf die Begrifflichkeiten (CIA) aus der Informationssicherheit übertragen. In einer Dokumentation der TOM würde ich aber dennoch die Schutzziele der Informationssicherheit erwarten. Zumal man als Unternehmen eine Risikobetrachtung der verarbeiteten personenbezogenen Daten pro dokumentierter Verarbeitung durchführen muss. Und spätestens bei der Betrachtung einzelner Risiken sollten die Begrifflichkeiten mit derzeit gültigen Gesetzen übereinstimmen.
  6. Die Begriffe "Zugriffskontrolle, Zutrittskontrolle, Weitergabekontrolle" solltest du eigentlich gleich wieder vergessen. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen (vgl. Art 32 DSGVO) orientieren sich mittlerweile an den Schutzzielen der Informationssicherheit (Vertraulichkeit, Verfügbarkeit, Integrität und der unbekannte Stiefbruder Belastbarkeit) und nicht mehr an den 8 Kontrollzielen des alten Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG alt).
  7. Da kann man auch gleich noch den entsprechenden Artikel vom Spiegel dazu verlinken. Der basiert soweit ich das sehen kann auf den gleichen Daten: https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/einkommen-so-stehen-sie-im-vergleich-zu-ihrer-bevoelkerungsgruppe-a-1280747.html Ich finde es sehr bedenklich, dass hier mal wieder überdurchschnittliches Einkommen mit Reichtum gleichgesetzt wird ohne dabei Vermögen (Immobilien, Aktien, Erbe sonstwas) zu berücksichtigen. Natürlich lebt es sich von 5.160 Euro Nettoeinkommen als Paar sehr angenehm. Aber von Wohneigentum oder echtem Vermögen ist man damit trotzdem noch weit entfernt. Letztendlich eigentlich nur wieder ein Artikel der eine Neiddebatte lostritt. Sieht man auch schön an den Kommentaren bei SPON.
  8. Wie bereits geschrieben, gibt die Stelle selbst deutlich mehr her als das was man dir geboten hat. Mir hat man andere Zahlen genannt. Es liegt nicht an der Stelle sondern an deiner Berufserfahrung.
  9. Ja, die Stelle geistert seit einigen Wochen durch die Jobportale. Mir wurde Sie auch von zwei verschiedenen Headhuntern angeboten. Das sollte man bei Headhuntern und bei Gehaltsverhandlungen mit dem einstellenden Unternehmen besser nicht tun. Dann wird die Verhandlungsbasis nämlich dein derzeitiges Gehalt und nicht das Gehalt das du eventuell gerne hättest. Ich glaube ehrlich gesagt, dass der Job generell eher nichts für dich ist. Du hast hier anscheinend einen schnellen Gehaltssprung erwartet. Jetzt wo der Gehaltssprung ausbleibt, interessiert dich die Stelle nicht mehr. Das ist natürlich legitim, aber ich frage mich ob du dir überhaupt Gedanken darüber gemacht hast was die Stelle beinhalten würde. Am Anfang seiner Karriere direkt ins IT-Audit einzusteigen würde ich Niemandem empfehlen. Am Ende musst du auch mal in der Praxis erlebt / gesehen haben was du da bewerten sollst. Und nichts für ungut, du hast sicher ein Studium mit Top Noten hingelegt, aber du bist trotzdem Berufsanfänger und hast noch nicht viel gesehen. Deine Zeit während der Ausbildung wird dir nicht als Berufserfahrung angerechnet. Da ich selbst Ausbildung + Studium vorweisen kann, spreche ich da aus Erfahrung. Was du derzeit anscheinend bereits als Jahresgehalt hast, bekommen die wenigsten Absolventen. Wenn du das Gehalt beibehalten oder sogar verbessern willst, solltest du dich auf Stellen bewerben für die deine erworbene Erfahrung (auch wenn Sie formell nicht angerechnet wird) tatsächlich relevant ist. Prüferfahrung hast du jedenfalls durch dein Studium oder deine Ausbildung nicht erworben. Daher wundert es mich ehrlich gesagt auch nicht, dass man dich bei 50k einstufen möchte.
  10. Schwierig dir hier eine konkrete Empfehlung zu geben, obwohl ich selbst in der Konzernrevision als IT Auditor arbeite. Der Grund dafür ist, dass normalerweise keine Berufsanfänger als IT Auditor angestellt werden. Normalerweise werden 3 - 5 Jahre Berufserfahrung und vor allem Erfahrung im Prüfen voraus gesetzt. Die Stelle von der du sprichst kenne ich sogar und weiß, dass in der Stellenausschreibung zumindest "idealerweise mehrjährige Erfahrung" steht. Da die Ansprechpartner bei Prüfungen mindestens im mittleren Management, meistens höher angesiedelt sind und die Berichterstattung üblicherweise direkt an den Vorstand erfolgt, nimmt man gerne Leute die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben und entsprechend auftreten. Daher wundert mich ehrlich gesagt, dass man dich mit 21 zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen hat, aber vielleicht möchte man sich ja intern neue Talente aufbauen. Normalerweise hätte ich gesagt, dass du bei der Stelle mit 70.000 - 80.000 € / Jahr in die Gehaltsverhandlung einsteigen solltest. Das ist das übliche Gehalt für einen Auditor mit 3 - 5 Jahren Berufserfahrung und der Qualifikation für die Stelle. Da man dich zum Vorstellungsgespräch eingeladen hat, zieht man aber offenbar auch Berufsanfänger in betracht. Da du außer Ausbildung und Studium bisher nichts vorweisen kannst, kannst du allerdings nicht mit 70k- 80k in die Verhandlung einsteigen, das wird dir Niemand zahlen. Wenn du hoch pokern möchtest, würde ich es durchaus mal mit 55k - 60k € versuchen. Da die Stelle eigentlich für einen Berufserfahrenen gedacht ist, wird das Budget bereit stehen. Wenn man allerdings auch bereit ist einen Anfänger einzustellen, freut man sich eventuell einfach über die gesparten ~20k € pro Jahr und sagt zu. Auf der anderen Seite könnten weitere Berufsanfänger im Rennen sein, die nicht so hoch pokern und das Gleiche zu bieten haben. Da würdest du dann eventuell den kürzeren ziehen. Wie eingangs geschrieben, ist es schwierig dir hier eine konkrete Empfehlung zu geben. Ich würde es davon abhängig machen wie sehr du den Job willst und dann entscheiden wie hoch du pokerst.
  11. Dann kann ich dir, bezogen auf unsere Thematik, ehrlich gesagt nicht folgen.
  12. Den Wechsel zu einer anderen Business Unit innerhalb des gleichen Konzerns würde ich jetzt nicht direkt als internen Wechsel bezeichnen, da diese i.d.R. unter eigener Bezeichnung firmieren und evtl. sogar räumlich getrennt sind.
  13. Wenn "es steht alles" eure typischen Kundenanrufe sind, dann hat eure Software bzw. das Unternehmen vermutlich viel größere Probleme als Mitarbeiter, die zu lange brauchen um sich einzuarbeiten. Aber nach allem was du immer so schreibst, klingt es ohnehin danach als ob da viel Flickwerk ohne große Dokumentation betrieben wird. Mir ist hier nicht ganz klar wie du "Position" definierst. Sind damit neue Aufgaben gemeint? Eine höhere Position in der bestehenden Hierarchie? Da du einen internen Wechsel offenbar mit einem externen Wechsel in der Außenwirkung gleichsetzt, gehe ich hier mal von einer komplett anderen Arbeitsumgebung mit neuen Aufgaben und anderen Kollegen aus?
  14. Wenn man es rein von der monetären Seite aus betrachtet, liegt meine persönliche Schmerzgrenze bei 20%. Darunter lohnt sich der Aufwand meiner Meinung nach nicht, es sei denn ich will unbedingt weg von meinem derzeitigen Arbeitgeber. Da fallen mir spontan nicht viele Unternehmen ein, die ihren langjährigen ausgebildeten Experten auf eine völlig neue Position setzen würden, um ihm einen Perspektivwechsel zu bieten. KMUs fallen da in der Regel schon raus, bleiben also nur Konzerne. Ich weiß von meinem eigenen Unternehmen, dass Mitarbeiter lieber gehalten werden als Sie gehen zu sehen, daher wurde in der Vergangenheit auch der ein oder andere perspektivische Wechsel ermöglicht. Das ist meiner Erfahrung nach aber eher selten möglich. Grundsätzlich gebe ich dir insofern recht, dass man sein Leben und damit auch seinen Arbeitgeber nicht von irgendwelchen Guides abhängig machen sollte. Die 3 - 5 Jahre sind allerdings keine "Regel", sondern eine Empfehlung die vielen Informatikern mit auf den Weg gegeben wird. Gerade im jüngeren Alter ist man noch in der Lage Wissen schnell aufzusaugen und sich schnell in neue Aufgaben / Sachverhalte einzuarbeiten. Wenn man viel sehen will, sind Wechsel (zu Anfang) daher kein schlechter Rat. Hinzu kommt, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass Gehaltserhöhungen niedriger ausfallen als sie könnten, wenn man jahrelang beim gleichen Unternehmen bleibt. Sieht man dann auch daran, für wie viel Gehalt teilweise neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Gehaltssteigerung die ich vor einigen Jahren bei meinem Wechsel aus dem Consulting heraus bekommen habe, hätte mein damaliges Beratungsunternehmen nie angeboten, da sie das Gehaltsband gesprengt hätte. Insgesamt gibt es beim Thema Arbeitgeberwechsel sehr viele Motivationen die eine Rolle spielen können und Gehalt sollte immer nur ein Teil der Kalkulation sein. Aufgabenbereich, Pendelstrecke, Arbeitszeiten, Stress, Reisezeit, Unternehmensgröße, Unternehmensbranche etc. können alles wichtige Faktoren bei einer Überlegung sein. Am Ende vergessen allerdings zu viele Unternehmen, dass man mit Käse Mäuse fängt. Und für den propagierten Fachkräftemangel bieten die meisten Unternehmen schlichtweg zu wenig Käse.
  15. Viele Informatiker in meinem Bekanntenkreis handhaben es seit Jahren schon so. Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, dass uns damals im Studium von einem Professor der Rat gegeben wurde nie länger als 3 - 5 Jahre bei einem Unternehmen zu bleiben, wenn man wirklich Karriere machen oder sein Gehalt steigern will. Oftmals hört man auch, dieses Denken sei bei bestimmten Generationen (in diesem Fall "Z") besonders verbreitet. Ich halte allerdings nicht viel von der Einteilung in Generation "X", "Y" oder "Z". Dafür ist die Realität oft viel zu komplex. Andererseits wird es immer die Leute geben, die aus falsch verstandener Loyalität oder einer Fehl- bzw.- Überinterpretation des Abhängigkeitsverhältnisses von Arbeitnehmer zu Arbeitgeber glauben Sie hätten gar keine andere Wahl als weiter bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber zu arbeiten. Genauso wird es auch immer Leute geben denen ein Wechsel des Arbeitgebers zu aufwendig erscheint und "so schlecht geht's uns ja auch nicht" vor sich hertragen. Die kündigen dann aus Bequemlichkeit nicht. Ich will nicht aussagen, dass man generell immer nach 3 - 5 Jahren wechseln sollte. Allerdings sollte man nie vergessen, dass man diese Möglichkeit hat und sich dann auch konsequent nach grüneren Weiden umschauen.

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