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TooMuchCoffeeMan

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  1. Ja, da steht überall "kann". Aber ich bin wohl einfach schon zu sehr Zyniker, um da kein "und später dann muss" draus zu lesen. Wenn die Rahmenarbeitszeit erstmal erweitert wurde schiebst du den Geist nicht mehr zurück in die Flasche.
  2. Ich hatte schon verschiedene Arbeitszeitmodelle. In einem Systemhaus habe ich von 8:00 - 17:00 bzw. von 9:00-18:00 gearbeitet, je nach Woche. Wenn etwas wichtiges anstand mussten Überstunden bis in die Nacht geleistet werden, hinzu kam noch Wochenendarbeit. Man will den User ja nicht zu sehr beeinträchtigen. Die Vergütung der Überstunden war nicht fest geregelt. Im Consulting hatten wir Vertrauensarbeitzeit zugunsten des Arbeitgebers. Da gab es zwar offen kommunizierte Obergrenzen an Stunden pro Tag und Woche, aber im Grunde wusste jeder dass man auch länger arbeitet wenn es gefordert wird. In Spitzenzeiten waren 60 Stunden / Woche drin. Aufgeschrieben wurde das natürlich anders, damit es nicht auffällt. Derzeit habe ich Vertrauensarbeitszeit und eine 38 Stundenwoche. Überstunden müssen angeordnet werden, daher gibt es de facto keine. Wochenendarbeit gibt es nicht. Von meinen Kollegen lässt jeder nach 38 Stunden den Griffel fallen. Das ist auch völlig in Ordnung, da wir kein Tagesgeschäft haben und mit der Zeit für unsere Projekte gut hinkommen. Mein derzeitiger Job lässt sich aber wohl nicht mit dem vergleichen was der Threadersteller tut. Für mich klingt es so als ob du als Abteilungsleiter / Teamleiter (?) gerne flexiblere Arbeitszeiten möchtest, damit deine Mitarbeiter auch spät Abends und am Wochenende noch arbeiten können. Es mag Mitarbeiter geben die sich das so wünschen, aber ich vermute die sind eher in der Minderheit. Der Großteil arbeitet sicherlich nicht gerne am Wochenende. Du sagst du findest es nicht modern und auch nicht mitarbeiterfreundlich, wenn die Leute nicht am Wochenende arbeiten "dürfen". In meinen Ohren klingt das irgendwie verdreht. Ich finde meine derzeitigen Arbeitszeiten extrem mitarbeiterfreundlich und würde ehrlich gesagt nicht auf ein Modell wechseln wollen bei dem ich wieder am Wochenende und spät Nachts arbeiten muss. Da bin ich wohl unmodern. Was du möchtest klingt für mich nach Schichtarbeit. Das gibt es bereits. Und wer die A-Karte gezogen hat und die Spät-/Nachtschicht machen muss, wird in der Regel mit mehr Geld dafür belohnt.
  3. Ich denke das ist dann wohl eher der entscheidende Hinweis und jetzt macht es für mich auch mehr Sinn
  4. Da du explizit Anwendungsentwickler geschrieben hast, gehe ich davon aus dass du später im Bereich der Softwareentwicklung arbeiten willst. Daher würde ich an deiner Stelle darauf achten, was das Kerngeschäft deines Ausbildungsunternehmens ist. Ideal wäre wahrscheinlich ein Unternehmen, das selbst Software produziert und vertreibt. Als Mädchen für Alles in der Inhouse IT eines Mittelständlers dessen Kerngeschäft der Vertrieb von Medikamenten ist, wirst du vermutlich weniger Kontakt mit Softwareentwicklung haben.
  5. Was man bei all der berechtigten Kritik nicht unerwähnt lassen sollte ist, dass die meisten Unternehmen nicht bereit sind Geld für einen Pentest in die Hand zu nehmen. Das Geschäft ist für die Beratungsunternehmen meist nur semi-rentabel und dient dazu einen Fuß in die Tür zu bekommen. Das Budget reicht auf Seiten der Pentester meistens nur für Anreise, kurzen Pentest, Erstellung eines möglichst aussagefähigen Berichts und das wars. Eigentlich wäre eine entsprechende Interpretation der Ergebnisse notwendig und die Pentester müssten zumindest teilweise an der Remediationphase beteiligt sein. Nicht jede Vulnerability die von einem Tool als kritisch eingestuft wird ist es in der Realität eines Unternehmens auch wirklich. Also müssen Vulnerabilities eigentlich im Kontext des Unternehmens gesondert mit Risiken asoziiert und bewertet werden. Nur Bezahlen will diesen Mehraufwand am Ende Niemand, also wird er auch nicht gemacht.
  6. Klingt nach idealen Voraussetzungen für einen Wechsel deines Aufgabengebietes. So eine Chance bietet sich wahrscheinlich nicht vielen Arbeitnehmern in unserem Berufsfeld. Ich kann leider auch nur wenig Sinnvolles beisteuern. Als ich noch im IT Security Consulting gearbeitet habe, habe ich verschiedene kleinere Pentests begleitet und als Anfänger mitgearbeitet, aber eigentlich war das nicht mein Themenfeld. Dafür gab es eine eigene Abteilung im Unternehmen, die nichts anderes gemacht hat. Der Werdegang der Mitarbeiter dort war immer recht ähnlich, erst ein Studium der Informatik (evtl. mit Schwerpunkt IT Sicherheit) und danach Junior Pentester mit Learning on the Job, wie es im Consulting üblich ist. Nebenbei wurden die Leute natürlich intern und auch extern geschult. Mittelfristig wurden verschiedene Zertifizierungen angestrebt wie CEH (geschenkt) oder OSCP (nicht geschenkt), um dem Kunden die Leute besser "verkaufen" zu können. Man kann viel theoretisches Wissen im Studium oder Selbststudium lernen, man kann sich auch viel in Sandkästen wie Hack the Box austoben um sich praktisches Wissen anzueignen. Aber am Ende des Tages lernst du einen neuen Beruf und fängst von vorne an. Beim Pentesting kommt es nicht nur auf Wissen an sondern auch auf Erfahrung. Und die bekommt man nur mit der Zeit, wenn man im Beruf arbeitet. Die Interpretation der Ergebnisse eines Pentests ist ein ganz eigenes Minenfeld. Feststellungen müssen mit Risiken assoziiert werden. Es reicht nicht dem Kunden einfach nur eine Liste von Vulnerabilities an den Kopf zu werfen. Als Pentester ist man auch zum Teil an der Remediation Phase beteiligt und muss lernen Ergebnisse entsprechend zu präsentieren, sei es in Wort oder Schrift. Es ist ein spannendes Feld, kann aber bisweilen auch frustrierend sein, wenn der Kunde die Ergebnisse zwar anerkennt, aber trotzdem nichts unternehmen will. Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück!
  7. Du solltest versuchen dein Leben nicht danach auszurichten was andere denken. Es ist schwer in deinem Alter schon zu wissen was man will, daher sagt sich das leicht. Aber du solltest derart wichtige Lebensentscheidungen nicht treffen nur weil du glaubst Jemand könnte dich für dumm halten wenn du nicht studierst. Meine Mathe GK Note im Abi war auch mies, sogar noch schlechter als deine 3-. Am Verständnis hat es nie gelegen. Ich war einfach stinkfaul. Vor dem Abitur ist mir alles zugeflogen und das hat sich dann in den Abschlussklausuren gerächt, da ich nie gelernt hatte zu lernen. Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration gemacht. Zum einen wollte ich endlich raus in die Arbeitswelt und zum anderen habe ich mir ein Studium einfach nicht zugetraut. Während der Ausbildung habe ich gemerkt, dass mir das vermittelte Wissen in der Berufsschule nicht reicht. Ich wollte tiefer einsteigen in die Materie. Also habe ich nach der Ausbildung ein Studium der Informatik dran gehangen und meinen Bachelor of Science in Computer Science gemacht. Ich war mir nicht sicher ob ich die Mathemodule packen würde, aber ich wollte es unbedingt versuchen. Letztendlich fehlten mir vor allem Grundlagen, die ich aus Faulheit nie gelernt habe. Der Stoff im Studium ist viel abstrakter als alles was man in der Schule macht. Was mir deshalb zugute kam war, dass logisches und abstraktes Denken immer meine Stärken gewesen sind. Dadurch konnte ich den Stoff verstehen und mir die Lücken nach und nach aneignen. Ich will damit nicht sagen, dass du ein Studium auf jeden Fall schaffst. Das war ein hartes Stück Arbeit für mich. Aber eine schlechte Mathenote im Abitur muss noch lange nicht bedeuten, dass du ein Informatikstudium auf gar keinen Fall schaffst. Vielleicht besorgst du dir mal einige Unterlagen aus dem Grundstudium und schaust mal ob das etwas für dich sein könnte.
  8. Ehrlich gesagt kann ich dein Problem gerade nicht ganz nachvollziehen. Ich finde die Erklärung zum Dijkstra Algorithmus auf Wikipedia eigentlich sehr eingängig und sie wird sogar anhand eines sehr verständlichen Beispiels mit mehreren Bildern erklärt. Wie genau können wir dir da jetzt in Textform helfen wenn dir die Erklärung auf Wikipedia schon nicht ausreicht? Was konkret ist dein Verständnisproblem? An welchem Schritt des Algorithmus hakt es? Und was willst du da groß zu Papier bringen? Den Pseudocode? https://de.wikipedia.org/wiki/Dijkstra-Algorithmus
  9. Naja, wie heißt es immer? Es wurde alles gesagt, nur nicht von allen Beteiligten. Ich denke mal, dass das auch nicht die letzte Diskussion zu dem Thema gewesen sein wird. Ich bin allerdings auch dafür das Thema an dieser Stelle mal wieder zu beenden. Bis zum nächsten mal, vielleicht in einem anderen Thread und von anderen Personen geführt 😉
  10. Meine Erfahrung mit US-Firmen beschränkt sich größtenteils auf die Außenperspektive. Allerdings war ich mal auf einem langlaufenden Projekt (1 Jahr+) bei einem US Unternehmen als Consultant und habe daher auch eng mit amerikanischen Kollegen, sowie Deutschen Kollegen in diesem amerikanischen Unternehmen zusammengearbeitet. Die interne Kultur fand ich teilweise sehr abschreckend. Die viel zitierte "Hire and Fire" Mentalität habe ich an einem konkreten Beispiel miterlebt und das war sehr unschön. Das ist natürlich nur ein Unternehmen und daher möchte ich das nicht unbedingt auf US Firmen im allgemeinen übertragen. Allerdings hat es auch nicht gerade dazu beigetragen Vorurteile abzubauen. Ich sehe das genauso. Meine Freundin und ich wohnen seit Jahren zusammen und haben trotzdem getrennte Konten. Wir überweisen monatlich einen festen Betrag auf ein gemeinsames Konto für Essen, Miete und den ganzen Kram. Gemeinsame Anschaffungen werden 50/50 geteilt. So muss sich meine Freundin nicht für ihr neues Macbook rechtfertigen und ich nicht für meinen neuen Gaming PC. Alles andere wäre mir viel zu stressig.
  11. So langsam bin ich dann doch ein wenig neugierig welche Blase das wohl ist. Ich dachte immer Kwaiken arbeitet im Consulting?
  12. Das Thema kommt immer mal wieder auf. Vor allem wenn man sich noch nirgendwo richtig niedergelassen hat, sind die hohen Gehälter in der Schweiz verlockend. Direkt nach dem Studium sind die Leute in der Regel noch etwas flexibler als 10 Jahre später.
  13. Klingt als wäre die Arbeit im IT-Betrieb einfach nicht dein Fall. Man springt dort häufig zwischen mehreren Themen gleichzeitig hin und her, während man versucht den stetig anwachsenden Berg an Tickets abzuarbeiten. Da immer neue Tickets kommen ist die Arbeit im Grunde nie "geschafft". Vielleicht macht dir das zu schaffen? Es gibt andere Bereiche der IT. Ich habe früher auch im IT-Betrieb gearbeitet und dort erst 1st, dann 2nd Level Support und später so eine Art Mädchen für Alles Job gemacht. Mir war das auf Dauer auch zu unbefriedigend. Mir liegt Projektarbeit mehr. Da habe ich das Gefühl am Ende des Projekts etwas geschafft und "abgeschlossen" zu haben.
  14. Der Welt Artikel stützt sich ja angabegemäß auf den Stepstone Gehaltsreport. Der ist öffentlich einsehbar. Wenn du da reinguckst, wirst du feststellen, dass dort vor allem auch Gehälter von studierten Informatikern einfließen. Die sind in der Regel höher als bei einer Ausbildung im IT Bereich und beginnen tatsächlich bei 40.000€ und mehr. Das Durchschnittsgehalt wird ebenfalls durch die höheren Gehälter der studierten ITler angehoben. Das kannst du nicht wirklich als Vergleichsbasis nehmen. Andererseits ist Verdienst und Zufriedenheit mit dem eigenen Gehalt auch immer eine subjektive Frage. Du bist mit deinem Gehalt unzufrieden und bist der Meinung, du hättest mehr verdient. Das kann ich gut verstehen und finde du solltest es einfach versuchen. Die bereits gebotenen 45.000€ Brutto Jahresgehalt sind meiner Meinung nach nicht überzogen. Je nach Unternehmen und Branche kannst du auch versuchen höher zu pokern und 50.000€ angeben. Das wäre etwas gewagt mit drei Jahren Berufserfahrung, aber bei Gehaltsverhandlungen geht es auch immer um das eigene Auftreten. Man sollte bei Gehaltsverhandlungen immer damit rechnen herunter gehandelt zu werden und etwas mehr angeben als man tatsächlich haben will.
  15. Das Schicksal von IT Fachkräften ist an die Branche gekoppelt in der sie arbeiten. Da ich in einer krisensicheren Branche arbeite, hat mich die Pandemie bisher, rein wirtschaftlich betrachtet, nicht betroffen. Gleiches gilt für einen guten Freund, der bei einem Softwarehersteller arbeitet, welcher sich auf die Informationssicherheit von Behörden spezialisiert hat. Insofern fühle ich mich nicht qualifiziert genug hier, aus meiner Filterblase heraus, über die gesamte Wirtschaft zu spekulieren. Das überlasse ich den BWL Koryphäen.

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