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MarcoDrost

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  1. Stell Dir vor, Du sendest einer Fachabteilung an einem anderen Standort eine PDF-Datei mit einer Auswertung, die Du erstellt hast. Einige Daten bedürfen vielleicht einer Erklärung. Diese Punkte würdest Du wahrscheinlich in den Mailtext schreiben. Grundsätzlich gilt: So kurz, wie möglich und so lang, wie nötig. Schließlich ist unsere Arbeitszeit begrenzt. Da jeder eine eigene Vorstellung über kurz und lang hat, vermeide ich eine Angabe von Anzahl Zeilen. Wichtig ist, dass mit Hilfe dieser Zeilen der Empfänger die Auswertung versteht!
  2. Mir ist keine Firma bekannt, die auf ein Anschrieben besteht. Aber in meinem Ausgangspost schreibe ich, dass eine Bewerbung ein normaler geschäftlicher Prozess ist. Und da gehört es zum guten Ton, dass man seinen Unterlagen ein paar ergänzende Zeilen hinzufügt. Diese kann man auch sinnvoll nutzen. Ich würde dem Empfänger in einem Anschreiben kurz und sachlich begründen, warum ich mich auf die Stelle bewerbe und warum ich mich für geeignet halte. Außerdem ist es der richtige Platz für die Gehaltsvorstellung, die Verfügbarkeit und die Nennung eventueller Sperrvermerke. Sollte mein Lebenslauf erklärungsbedürftig sein, würde ich auch dafür ein paar Zeilen nutzen.
  3. Korrekt. Das gleiche gilt für Anschreiben. Das liegt nicht an der Form oder Länge des Textes. Das liegt eher daran, dass der Lebenslauf das zentrale Element einer Bewerbung ist. Anschließend lese ich ich die Arbeitszeugnisse und Zertifikate. Wenn dann noch Fragen übrig bleiben, schaue ich ins Anschreiben. Häufig stehen da aber nur irrelevante Informationen: Stellenanzeige bei Stepstone, großartiger Job, großes Interesse, toller Arbeitgeber, seit meiner Kindheit, teamfähig, voll motiviert, usw.
  4. Na klar, neben den "inneren Werten" sollte das Äußere nicht ganz vernachlässigt werden. Aber in diesem Forum spreche ich mit Fachinformatikern und nicht mit Designern. Und selbst denen empfehle ich das Anschreiben in der Mail zu verfassen. Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich immer noch im Lebenslauf.
  5. Personaler lesen in der Tat sehr selten Anschreiben. Die sind meistens so langweilig. Aber das ist ein anderes Thema. Die Tatsache, dass einige HR-Mitarbeiter/innen nicht so versiert mit Computern umgehen können, sollte Dich nicht abhalten es richtig zu machen. Oder druckst Du Deine Mails aus und versendest sie mit der Hauspost? 😉
  6. Immer wieder erlebe ich, dass IT-affine Bewerber/innen eine E-Mail-Bewerbung analog verfassen. Es scheint, als ob viele beim Verfassen einer Bewerbung nicht groß nachdenken und sich auf gängige Internet-Ratgeber verlassen. Wie anders erklären sich viele E-Mail-Anschreiben, in denen der Verfasser schreibt, dass der Empfänger anbei seine Bewerbung erhalte? Eine Bewerbung ist ein normaler Geschäftsvorgang. Deshalb empfiehlt es sich gängige geschäftliche Gepflogenheiten beizubehalten. Ein von mir sehr geschätzter Bewerbungshelfer, Herr Gerhard Winkler, hat dies treffend auf einem Blatt formuliert. Ein kurzer Auszug: […] Deine E-Mail ist Dein Anschrieben. Deine E-Mail ist keinesfalls nur ein Begleitschreiben. Lebenslauf und Nachweise bilden sie PDF-Anlage. Dein Anschreiben-Text ist der E-Mail-Text. Beschränke Dich auf 2000 Anschläge inkl. Leerzeichen. Wähle als Schriftoption reiner Text, nicht formatierter Text. Hänge kein Anschreiben-Doppel im Brief-Layout an die E-Mail. Außer, Du willst im Museum für Handelskorrespondenz arbeiten. […] Quelle: Gerhard Winkler, jova-nova.com Das vollständige Blatt findet man unter https://web.facebook.com/jovanovacom/photos/a.10150142413695587/10162215575100587/?type=3&theater
  7. Ein ungekündigtes Beschäftigungsverhältnis ist aus meiner Erfahrung ein gutes Indiz - quod esset demonstrandum. Selbstverständlich sollen Lebenslauf und Arbeitszeugnis inhaltlich übereinstimmen. Im konkreten Fall geht es aber darum, dass der TE nach Ausbildung und 5-jähriger Beschäftigung kein Ausbildungs- und kein Zwischenzeugnis hat. Deshalb muss er diese Information im Lebenslauf darstellen.
  8. Zeugnisse sind wichtig, aber nicht alles. Ein kurzes Statement aus meiner Sicht: Die Bewerbung eines FiSi mit mäßigen Prüfungsnoten, der sich aus 5-jähriger ungekündigter Position in seinem Ausbildungsunternehmen bei mir bewirbt, würde ich wohlwollend betrachten. Schließlich wurde er nach der erfolgreichen Prüfung übernommen und wird seit nunmehr fünf Jahren für seine Leistung bezahlt. So schlecht kann er also nicht sein. Falls die Kenntnisse und Erfahrungen des Kandidaten einen hohen Deckungsgrad mit den Anforderungen meines Auftraggebers aufweisen, würde ich mit ihm ins Gespräch gehen. Dazu ist es erforderlich, dass die fachlichen Skills in der Bewerbung gut dokumentiert werden. Dies erfolgt im Lebenslauf (und NICHT im Anschreiben). Unter der Position sollen die wichtigsten Aufgaben einhergehend mit den Kenntnissen und Leistungen aufgeführt sein, damit sich der neue Arbeitgeber ein klares Bild machen kann.
  9. Abgesehen davon, dass ich die IBM i (die AS/400 gibt es schon lange nicht mehr) und Free-RPG mag, würde ich das Thema noch von zwei anderen Seiten beleuchten: Studium angefangen und ohne Abschluss gegangen. Ausbildung angefangen und in der Probezeit abgebrochen. Was ist, wenn Du die Ausbildungsstelle erhältst und dann feststellst, dass es Dir dort (aus welchen Gründen auch immer) nicht gefällt? Das sieht nicht gut im Lebenslauf aus und bedarf immer wieder einer Erklärung. Fairer Umgang miteinander ist wichtig. Dein Ausbildungsunternehmen hat Dich kennengelernt und Dir eine Stelle angeboten, die Du dankend angenommen hast. In der Ausbildung läuft es gut, wie Du schilderst. Jetzt schreibt ein anderes Unternehmen, welches Dir auf Deine Bewerbung bislang keine Rückmeldung gegeben hat, bietet Dir eine Stelle an (obwohl Du schon eine hast) und Du ziehst es in Erwägung den Ausbildungsplatz zu wechseln? Das klingt für mich nicht sauber. Anders wäre es, wenn Du unabhängig von der Anfrage des anderen Unternehmens Deine Ausbildung in Frage stellen würdest. Just my two cents.
  10. ... und damit so etwas nach Mögichkeit nicht passiert, geht man offen und ehrlich damit um.
  11. Vor ein paar Tagen entdeckte ich einen guten Beitrag zum Thema Bewerbungstrends 2019 im Blog von kununu. Da sich der Artkel in vielen Punkten mit meiner Erfahrung deckt, gebe ich den hilfreichen Link gerne weiter: https://news.kununu.com/wie-bewerbe-ich-mich-richtig/. Ein kurzer Ausschnitt aus dem Beitrag, der sich auf die Frage des TE bezieht: […] Lies die Stellenanzeige genau durch und versuche alle Schnittstellen zwischen dir und dem Arbeitgeber herauszustellen. Begründe schon im ersten Satz des Anschreibens kurz und präzise, warum gerade du für genau diese Stelle geeignet bist. Oder anders formuliert: Wecke die Neugier beim Leser. […] (Quelle: kununu, s.o.)
  12. Selbstverständlich ist Dein Zeugnis ausreichend für eine erfolgreiche Jobsuche! Aus psychologischen Gründen würde ich das Berufschulschulzeugnis vor die IHK-Unterlagen sortieren. Die IHK-Prüfung ist eine Momentaufnahme. In der Schule werden die Leistungen über einen längeren Zeitraum bewertet. Deshalb solltest Du Dich auf keinen Fall verstecken.
  13. Das war einmal. Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten Ausbildungsplätze zu besetzen, denn es gibt immer weniger junge Menschen, die nach der Schule eine Ausbildungsstelle suchen. Aus meiner Sicht sind folgende Punkte für eine Einladung zum Vorstellungsgespräch zu beachten: Gute ausbildungsrelevante Schulnoten Fehlerfreie Bewerbungsunterlagen Eine gute Begründung für die Ausbildungsplatzauswahl im Anschreiben Vollständige Bewerbungsunterlagen Lückenloser Lebenslauf, schulischer Werdegang, sprachliche Fähigkeiten Kaum zu glauben, aber wahr. Die Beachtung dieser Punkte gelingt nicht allen und ist in der Regel förderlicher als der zwanghafte Versuch aus der Reihe zu fallen.
  14. Eine Dritte Seite macht keinen Sinn, wenn man nicht weiß, wie man sie füllen soll! Auch sonst habe ich noch keine Dritte Seite gelesen, die einen Mehrwert hatte. Die Dritte Seite kommt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten. In Deutschland wurde sie durch den Bewerbungsratgeber von Jürgen Hesse und Hans Christian Schrader populär. Vor ein paar Jahren war Jürgen Hesse auch bei RTL mit der Sendung "Endlich wieder Arbeit!" zu sehen. Ich bevorzuge andere Ratgeber.

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