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MarcoDrost

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  1. Abgesehen davon, dass ich die IBM i (die AS/400 gibt es schon lange nicht mehr) und Free-RPG mag, würde ich das Thema noch von zwei anderen Seiten beleuchten: Studium angefangen und ohne Abschluss gegangen. Ausbildung angefangen und in der Probezeit abgebrochen. Was ist, wenn Du die Ausbildungsstelle erhältst und dann feststellst, dass es Dir dort (aus welchen Gründen auch immer) nicht gefällt? Das sieht nicht gut im Lebenslauf aus und bedarf immer wieder einer Erklärung. Fairer Umgang miteinander ist wichtig. Dein Ausbildungsunternehmen hat Dich kennengelernt und Dir eine Stelle angeboten, die Du dankend angenommen hast. In der Ausbildung läuft es gut, wie Du schilderst. Jetzt schreibt ein anderes Unternehmen, welches Dir auf Deine Bewerbung bislang keine Rückmeldung gegeben hat, bietet Dir eine Stelle an (obwohl Du schon eine hast) und Du ziehst es in Erwägung den Ausbildungsplatz zu wechseln? Das klingt für mich nicht sauber. Anders wäre es, wenn Du unabhängig von der Anfrage des anderen Unternehmens Deine Ausbildung in Frage stellen würdest. Just my two cents.
  2. ... und damit so etwas nach Mögichkeit nicht passiert, geht man offen und ehrlich damit um.
  3. Vor ein paar Tagen entdeckte ich einen guten Beitrag zum Thema Bewerbungstrends 2019 im Blog von kununu. Da sich der Artkel in vielen Punkten mit meiner Erfahrung deckt, gebe ich den hilfreichen Link gerne weiter: https://news.kununu.com/wie-bewerbe-ich-mich-richtig/. Ein kurzer Ausschnitt aus dem Beitrag, der sich auf die Frage des TE bezieht: […] Lies die Stellenanzeige genau durch und versuche alle Schnittstellen zwischen dir und dem Arbeitgeber herauszustellen. Begründe schon im ersten Satz des Anschreibens kurz und präzise, warum gerade du für genau diese Stelle geeignet bist. Oder anders formuliert: Wecke die Neugier beim Leser. […] (Quelle: kununu, s.o.)
  4. Selbstverständlich ist Dein Zeugnis ausreichend für eine erfolgreiche Jobsuche! Aus psychologischen Gründen würde ich das Berufschulschulzeugnis vor die IHK-Unterlagen sortieren. Die IHK-Prüfung ist eine Momentaufnahme. In der Schule werden die Leistungen über einen längeren Zeitraum bewertet. Deshalb solltest Du Dich auf keinen Fall verstecken.
  5. Das war einmal. Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten Ausbildungsplätze zu besetzen, denn es gibt immer weniger junge Menschen, die nach der Schule eine Ausbildungsstelle suchen. Aus meiner Sicht sind folgende Punkte für eine Einladung zum Vorstellungsgespräch zu beachten: Gute ausbildungsrelevante Schulnoten Fehlerfreie Bewerbungsunterlagen Eine gute Begründung für die Ausbildungsplatzauswahl im Anschreiben Vollständige Bewerbungsunterlagen Lückenloser Lebenslauf, schulischer Werdegang, sprachliche Fähigkeiten Kaum zu glauben, aber wahr. Die Beachtung dieser Punkte gelingt nicht allen und ist in der Regel förderlicher als der zwanghafte Versuch aus der Reihe zu fallen.
  6. Eine Dritte Seite macht keinen Sinn, wenn man nicht weiß, wie man sie füllen soll! Auch sonst habe ich noch keine Dritte Seite gelesen, die einen Mehrwert hatte. Die Dritte Seite kommt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten. In Deutschland wurde sie durch den Bewerbungsratgeber von Jürgen Hesse und Hans Christian Schrader populär. Vor ein paar Jahren war Jürgen Hesse auch bei RTL mit der Sendung "Endlich wieder Arbeit!" zu sehen. Ich bevorzuge andere Ratgeber.
  7. Das Anschreiben einer Bewerbung sollte ein kurzes Briefing für das Recruiting sein, warum man sich für eine/n geeignete/n Bewerber(in) hält. Ferner sollte es Punkte kurz erläutern, die keinen Platz im Lebenslauf finden. Dein Anschreiben ist schwerpunktmäßig eine Beschreibung Deiner aktuellen Tätigkeit. Das mag ein starkes Pfund sein, sollte jedoch eigentlich dem Lebenslauf entnehmbar sein. Einleitungssätze, die beschreiben, dass man eine neue Stelle sucht und eine Stellenanzeige gefunden hat, zeugen nicht von Kreativität. Auch die Tatsache, dass einem eine Stellenanzeige sofort angesprochen hat, ist kein origineller Beginn. Zu Beginn sollte immer ein starkes Argument stehen. In Deinem Fall könnte dies wie folgt lauten: Sehr geehrte/r <Herr/Frau> <Nachname>, aus ungekündigter Position als <Jobtitel> bei der <Firmenname> in <Firmenort> bewerbe ich mich um Ihre ausgeschriebene Vakanz als <Stellenangebotstitel>. Mit so einem Anfang zeigst Du, dass Deine Arbeit in einem anderen Unternehmen geschätzt und bezahlt wird. Das sind schon einmal zwei gute Argumente. Wenn Dein Jobtitel und der Titel des Stellenangebotes ähnlich oder identisch sind, zeigst Du darüber hinaus, dass Du (mindestens) ein gutes Fundament für die Stelle mitbringst. Ansonsten solltest Du kurz erläutern, warum Du gut zur offenen Stelle passt. Darüber hinaus teilst Du dem Recruiting mit, dass Du Dich in ungekündigter Position befindest und dass man Deine Bewerbung bitte vertraulich behandeln soll. Ziemlich viel Information für einen ersten Satz, oder? Als nächstes könntest Du erläutern, warum Du Deinen Job wechseln möchtest. Dabei solltest Du nahe an der Wahrheit bleiben. Dies könnte in etwas so klingen: Nach dreijähriger Beschäftigung bei meinem derzeitigen Arbeitgeber habe ich das Gefühl im Unternehmen auf der Stelle zu treten und suche eine Veränderung. Dieses Statement beinhaltet die Gefahr, dass man Dir unterstellt, dass Du auch Deinen zukünftigen Arbeitgeber nach drei Jahren verlässt. Deshalb solltest Du ihm mitteilen, wie er es anstellen kann Dich über diesen Zeitraum hinaus an sich zu binden. Zum Beispiel: Gerne würde ich mein erworbenes Wissen in den Bereichen <Bereiche> bei einem interessanten Arbeitgeber mit einbringen und ausbauen. Einzelheiten zu meinem beruflichen Werdegang und meinen Kenntnissen entnehmen Sie bitte den beigefügten Unterlagen. Meine Gehaltsvorstellung beträgt <Jahresgehalt> Euro. Einem neuen Unternehmen stehe ich nach einer Kündigungsfrist von <Kündigungsfrist> zur Verfügung. Ich freue mich auf Ihre Einladung zu einem persönlichen Kennenlernen. Eigentlich sollte das reichen.
  8. Die Bedeutung eines Anschreibens einer Bewerbung wird immer wieder von Bewerber(inne)n überschätzt. Dabei ist es eigentlich nur ein kurzes Briefing, warum man sich bewirbt und warum man meint der oder die Richtige zu sein. Außerdem bietet es die Möglichkeit kurzer Erklärungen zu Punkten, die sich nicht im Lebenslauf abbilden lassen. Vor diesem Hintergrund halte ich Dein Anschreiben tatsächlich nicht für optimal. Die meisten Personaler messen dem Lebenslauf und den Anlagen eine höhere Bedeutung bei. Deshalb sollte Dein Fokus darauf liegen. Aber zurück zum Anschreiben. Was mich bei Umschüler(inne)n vor allem interessiert ist, weshalb sie sich neu orientieren (müssen) und warum sie zukünftig im Bereich der Informationstechnologie arbeiten wollen. Das wird aus Deinem Anschreiben nicht ersichtlich. Und der Rest, den Du uns in der PDF-Datei zur Verfügung stellst, ist eine Aneinanderreihung allgemeingültiger Sätze, die man in viele IT-Bewerbungen schreiben könnte. Bring es auf den Punkt und werde persönlich. Das erscheint mir erfolgsversprechender.
  9. Ich kenne diese Vorgehensweise von einigen meiner Kunden. Bei diesen Präsentationen spielt das Thema eine untergeordnete Rolle. Meinen Auftraggebern ist es wichtiger, ob und wie Du Dich mit einem Thema auseinandersetzen kannst und wie Du es präsentierst. Häufig bieten Dir die Unternehmen auch die Nutzung eines Notebooks, Beamers oder anderer Präsentationsmittel an. Im Vergleich zu einem klassischen Test finde ich diese Herangehensweise aufgrund der Aussagekraft nicht schlecht. Du solltest Dir ein Thema aussuchen, welches Dir liegt und kannst so Deine Stärken ausspielen. Bei allem gilt: Sei, wie Du bist, bleibe authentisch!
  10. Warum so kompliziert? In der Tat sind Zeugnisse nicht nur Leistungsnachweise, sondern dienen auch als Beleg. Jeder, der eine gewisse Zeit im Recruiting arbeitet, stellt irgendwann fest, dass Bewerber/innen nicht ausschließlich ehrliche Menschen sind. Fügt man einer Bewerbung das letzte Schulzeugnis bei, ist dies ein Beleg sowie eine vertrauensbildende Maßnahme und erspart dem Recruiting Nachfragen. Da man eine Bewerbung auch als eine erste Arbeitsprobe betrachten kann, kann man sich auf diesem Weg gut als Dienstleister präsentieren, der sich an den Wünschen des Empfängers orientiert.
  11. Die IBM Redbooks kennst Du sicherlich. Reinhold Schreiber hat auf seiner Webseite help/400.de diesen und andere informative Links aufgeführt. Suchst Du Hilfe zu konkreten Fällen, wird man Dir u.a.in der deutschsprachigen IBM-i-Facebook-Gruppe https://www.facebook.com/groups/708751219194845/ oder im IBM-i-Forum Newsboard http://newsolutions.de/forum-systemi-as400-i5-iseries/ weiterhelfen. Beide Gruppen verstehen sich selbstverständlich auch als Nachschlagewerk.
  12. Verderben viele Köche den Brei? - Ich fand Deinen ersten Ansatz gar nicht so schlecht! Dein bisheriger Werdegang und Deine Skills sollen aus Deinem Lebenslauf hervorgehen. Das Anschreiben ist nur ein Briefing. Es soll ein starkes Argument beinhalten, welches für Dich spricht. Es soll aber auch erklärungsbedürftige Fragen beantworten. Wenn Du beginnst, dass Du das, was Du liebst, zu Deinem Beruf machen willst, ist das ein starkes Argument. Das beantwortet auch die Frage, warum Du nach der abgeschlossenen Ausbildung einen weiteren Beruf erlernen willst. Die falsche Entscheidung und das fehlende Interesse würde ich jedoch nicht zu sehr aufbauschen. Je nachdem, wie stark Deine motorische Schwäche ausgeprägt ist, würde ich sie im Anschreiben anführen und erläutern. Wenn man sie Dir nicht anmerkt, kannst Du sie vernachlässigen. Wenn Du aber sichtbar beeinträchtigt bist, würde ich es erwähnen und erläutern. Erst recht, wenn Du eventuell eine eingetragene Schwerbehinderung haben solltest. Was nützt es Dir, wenn das Unternehmen einen „Turnschuh--Azubi-Admin“ sucht und ihr im Gespräch feststellt, dass ihr nicht füreinander bestimmt seid? Abschließend ein wichtiger Tipp: Wenn Du Dich von der Masse absetzen willst, achte auf Rechtschreibung und Grammatik!
  13. Ein von mir geschätzter Berwerbungshelfer, Gerhard Winkler (http://www.jova-nova.com), sagt immer: Schreib, was Du tust und verschweige, wie Du bist! Deshalb würde ich mich im Anschreiben grundsätzlich, wenn überhaupt erforderlich, auf meine harten Skills konzentrieren. Überhaupt: Ein Anschreiben ist ein kurzes Briefing an den Personaler, warum das Unternehmen die Stelle ausgerechnet mit Dir besetzen sollte. Und das wird aus Deinem Anschreiben m.E. nach überhaupt nicht deutlich. Schon der Anfang: "über die Jobbörse [...] Stellenangebot aufmerksam geworden.": Gähn! Und dann im Abgang: "[...] würde ich mich über ein persönliches Gespräch freuen.". Warum "würde"? Und so weiter und so fort. Ich empfehle Dir die Version 0.1 zu löschen. Fang anschließend noch einmal ganz von vorne an. Überlege Dir, was Dich für das Unternehmen wertvoll macht und warum Du die Stelle haben solltest. Und erst dann solltest Du mit dem Schreiben beginnen. Beim Schreiben solltest Du Dich natürlich (gerne auch geschäftsmäßig) ausdrücken. Vermeide jedoch Floskeln, die Du in drittklassigen Bewerbungsratgebern gelesen hast.

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