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Niveau vorgezogene AP


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Sers allerseits!

Dank der Suchfunktion hab ich mir mehrere Threads zum Thema Verkürzung der Ausbildung abgeguckt und bin auch mittlerweile schlauer, was das Organisatorische angeht.

Mich interessieren nun Erfahrungsberichte von Solchen, die das schon hinter sich haben, sprich von 3 auf 2,5 Jahren verkürzt haben.

Sofern ich die schulischen und betrieblichen Voraussetzungen erfülle: sind vorgezogene Prüfungen niveaumäßig gleich oder leichter oder schwerer? Ist es zu schaffen, sich das halbe Jahr, das einem an entscheidendem Wissen fehlt, selbst, bzw. mit Hilfe des Betriebes anzueignen?

Ich meine, meine Noten recht ordentlich, die betrieblichen Beurteilungen ebenfalls; allerdings würde ich nicht sagen, dass ich die PC-Weisheit mit Löffeln gefressen habe.

Sagt mir einfach, ob Normalsterbliche mit einer Verkürzung in der AP angehen oder nicht.

Ach ja: Fachrichtung SI

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Ja man kann. Wie überall im Leben wenn es um lernen geht hat das ganze mit Disziplin zu tun.

Als Beispiel:

2 Jahre Schule, 1/2 Jahre vor der AP anfangen zu lernen und zwar kontinuierlich, AP schreiben. Die AP ist nicht schwerer oder leichter, es ist einfach ein anderer Termin.

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tjaja, so was hab ich mir schon gedacht.

Allerdings muss ich an dieser Stelle einräumen: wenn ich mir die bisherigen AP's so ansehe, dann wär's schwierig, sie rein mit dem Wissen aus 2 Jahre Berufsschule ordentlich zu bewältigen.

Sicherlich würde es sich anbieten, "Einfache IT-Systeme" und "Vernetzte IT-System" bis Herbst komplett durchzuackern. Was meint Ihr? Sheep?

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Original geschrieben von pepper

Sicherlich würde es sich anbieten, "Einfache IT-Systeme" und "Vernetzte IT-System" bis Herbst komplett durchzuackern. Was meint Ihr?

Alleine arbeiten macht kaum Sinn. Den größten Lerneffekt erzielst du im Austausch mit anderen (also das, was Schule eigentlich leisten sollen). Wenn du motivierte Kollegen hast, die mitziehen und dir zur Verfügung stehen, mit dir über die Themen reden, hast du eine realistische Chance, dass du im Herbst auch noch weißt worum es 50 Seiten vor Schluss ging.

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Empfehlenswert ist das Durcharbeiten vergangener Prüfungen, nicht nur um die Aufgaben zu sehen sondern auch um die Aufgaben-Art kennenzulernen, lernen die Frage-Stellungen richtig zu interpretieren und vor allem das ganze in sehr wenig Zeit zu beantworten ;)

Der Austausch mit anderen ist wichtig, da einem so für das Lernen immer noch Themen einfallen an die man selbst nicht gedacht hat. Von der Panikmache in Foren a lá "Ich hab Informationen das dieses und jenes auf jeden fall drankommmt..." etc. halte ich nichts, das sind höchstens Hinweise auf bestimmte Themen, die wenn man sie noch nicht kann, noch lernen sollte. So gesehen ist das ist ja schon eine Form des Austausches.

Wenn ich mir die Inhalte der AP Sommer 2002 anschaue und mit den Lerninhalten der Berufsschule vergleiche... na ja ;)

Man hat alles schon mal gehört, irgendwie kam auch alles mal kurz dran aber so richtig eher weniger... Einerseits finde ich es gut das die Aufgaben so ganzheitlich sind, es also mehr um komplexe Szenarien geht als um technische Details wie Kabellängen etc..., andererseits werden dann solche Themen wie VLAN Tagging, Voice-over-IP, etc. gefragt die allgemein gesehen doch schon ziemlich speziell sind (und nebenbei bemerkt nicht in den Tabellenbüchern, die man in der Prüfung benutzen darf stehen).

Zusammenfassend: Wenn ich die Ausbildung noch mal machen würde, ich denke ich würde verkürzen auf Jahre, 6 Monate vor der AP anfangen zu lernen, Rahmenlehrpläne anschauen, die Themengebiete aus der Berufsschule sammeln, früh genug anfangen sich mit vergangenen Prüfungen zu beschäftigem und dann entspannt in die AP ;)

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Original geschrieben von pepper

Mich interessieren nun Erfahrungsberichte von Solchen, die das schon hinter sich haben, sprich von 3 auf 2,5 Jahren verkürzt haben.

Ich hab auch verkürzt, kann allerdings nur als AE Auskunft erteilen. :)

Für mich persönlich war die Verkürzung kein Problem. Ich hab mich zwar beim Lernen rangehalten, weil ich meine "Lücken" auffüllen wollte, habe dann aber im Endeffekt feststellen müssen, dass von dem ganzen in der Schule gelernten gerade mal ein Bruchteil dran kam.

Das meiste war bereits vorhandenes Wissen bzw. selber gelernt oder von anderen erklärt bekommen.

Meiner Meinung nach ist es mit gutem Willen und sich auf den Hosenboden setzen schon zu schaffen. Und hey, schliesslich fängt man ein halbes Jahr früher an richtig Kohle zu verdienen. ;):D

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Also ich denke, dass es vollkommen ok ist, wenn man verkürzt. Bei uns musste ich die Erfahrung machen, dass in dem letzten halben Jahr außer in BWL kein neuer Stoff durchgekaut wurde. Zeit absitzen und schnell in den 4 Wochen noch Arbeiten schreiben, damit die Lehrer ihre Noten fürs Zeugnis haben.

(Wobei ich die Prüfung auch im ersten Lehrjahr hätte schreiben können. Mehr oder weniger wäre bei mir da auch nicht raus gekommen.)

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Also ich hab die FISI-Ausbildung in 2 Jahren abgerissen... und ich muss sagen, das ich in der Zeit mehr gelernt habe, als so manch anderer, mit dem ich mich in der Berufschule mal unterhalten habe. Und das heisst nicht, dass die Kollegen in der Schule doof sind, sondern das die Dichte der Informationen und des Wissens in der Berufschule ziemlich dünn ist. Hinzu kommt noch, das die Herren Lehrer (zumindest bei mir) in den wichtigen Fächern (AE, Wirtschaft, IuK) meist nix drauf hatten. Dafür aber einige Lehrer der weniger wichtigen Fächer (Deutsch, Politik, etc.).

Mein Glück und das meiner Kollegen war/ist das wir in einer Ausbildungsgemeinschaft ein Pilotversuch gestartet hatten, die FI-SI /-AE Ausbildung innerhalb von 2 Jahren zu machen. Und das geht natürlich nicht, wenn man NUR die Berufschule als Wissens(?)-Vermittler hat. Wir hatten einen Seminardienstleister, der uns in den wichtigen Themen Fit gemacht hat.

Das heisst also: nach etwas mehr als einem Jahr ZP, Themensuche für das Abschlussprojekt und dann ran an die Buletten... Stressig war es schon. Und jetzt warten wir alle gespannt auf die Ergebnisse der AP.

Was ich eigentlich sagen wollte: es geht auch noch schneller, mit Motivation und Glück schafft man es auch in 2 Jahren!

So long,

Darkstar ;)

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@ Darkman

Danke ersma für Deine Ausführungen. Da finden sich doch viele parallelen zu der unsrigen Ausbildung.

Ich will das Board ja nu nich als Stimmungsmache missbrauchen, aber stimmt schon, die Informationsdichte auch an unserer BS ist recht dünn. Das Problem ist, dass mein Wissen aufgrund relativ geringer Erfahrungswerte und Vorbildung auf dem IT-Gebiet es auch sind. Daher dieser Thread.

Nichtsdestotrotz bin ich bereit, etwas mehr Zeit zu investieren, um die AP vorzuziehen. Und zu bestehen.

Es bestand leider nicht die Möglichkeit für uns, die Ausbildung in nur zwei Jahren zu machen. Die Firmenleitung sagte sogar gleich zu Beginn der Ausbildung, dass es nicht erwünscht ist, das die AP um ein halbes Jahr vorgezogen wird. Daher wird mein Antrag zurzeit erst geprüft. Klarheit bekomme ich erst mit dem nächsten Zeugnis.

Es ist halt ein relativ großer Laden und die wollen nicht, dass es Schule macht, dass Hinz und Kunz die AP vorzieht.

Andererseits haben wir keine Seminarleiter und die Ausbildungsbetreuer müssen eben die Betreuung der Azubis neben ihrer täglichen Arbeit erledigen, so dass dies meist auf der Strecke bleibt. Ich habe mich aber schon damit abgefunden, selbst aktiv werden zu müssen und es macht mir auch nichts aus. Schliesslich bin ich ja schon groß.

Wird schon schiefgehen

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Also die AP ist schaffbar, sowohl nach 3 als auch nach 2 1/2 (oder 2) Jahren Ausbildung. Wenns bei Dir glatt läuft und ihr nicht auch so detailverliebte Prüfer in der ZPA sitzen habt wie wir dieses jahr (VoIP, VLAN,...) dann ist alles drinne! Also ich drück die Daumen!!

Gr33tz,

Darkstar ;)

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