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Muss mich mal wieder unbeliebt machen....


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Meiner Meinung nach wird bei der ganzen Berichterstattung im Hinblick auf die Prüfung vergessen, auf zwei weitere Punkte hinzuweisen.

Erstens wäre zu sagen, dass viele Prüflinge selber grobe Fehler gemacht haben, indem sie zum Beispiel komplette Ausgaben ausgelassen haben. So unter anderem geschehen bei der bemängelten Aufgabe zur Prozessmodell-Erstellung. Aber gerade hier war der Anfang des Lösungs-Diagramms schon vorgegeben. Mit etwas nachdenken war es ohne Probleme möglich, von dieser Lösung ausgehend auch den Rest zu bewältigen. Oder zumindest Teile davon, die ja auch schon oftmals wertvolle Punkte gebracht hätten. Wenn man den Korrektoren keine Möglichkeit gibt, noch Punkte für Teil-Lösungen zu verteilen, dann wird man wohl mit dem Ergebniss leben müssen.

Allerdings stelle ich mir die Frage, wie die angehender IT-Fachkräfte zukünftige Projekte in der freien Wirtschaft meistern wollen, wenn sie schon jetzt eine Vogel-Strauss-Mentalität an den Tag legen, sobald Probleme auftauchen.

Zweitens vermisse ich den Hinweis auf die Betriebe, die in meinen Augen auch mitschuldig sind.

Statt immer auf den Ausschuss zur Prüfungserstellung bzw. die IHK zu schimpfen, sollten sich viele Betriebe fragen, ob sie ihre Azubis wirklich gut ausgebildet haben. In einem Mitteilungsblatt der IHK Bielefeld war vor kurzem ein Interview mit einem mittelständischem IT-Unternehmer abgedruckt. Dieser erklärte darin, dass Bewerber auf einen Ausbildungsplatz bei ihm schon gute Kenntnisse in der PC-Technik und der Programmierung mitbringen müssten. Er habe schließlich nicht genug Zeit und Personal um dem Azubi diese Grundlagen zu vermitteln.

Damit sagt er in meinem Augen nichts anderes, als das er einen fast vollwertigen Mitarbeiter haben möchte, dem er allerdings nicht so viel zu zahlen braucht.

Und da liegt der Fehler: eine Auszubildender sollte wirklich als ein solcher betrachtet werden, und nicht als billige Arbeitskraft. Nur wenn auch im Betrieb eine echte Wissensvermittlung stattfindet, kann man von einer guten Ausbildung sprechen. Und dann wird es sicherlich nicht mehr so viele Patzer bei den Prüfungen geben.

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Hut ab! Meine Worte!

Auch ich muß zugeben, in der schriftlichen nicht allzugut ageschnitten zu haben, aber ich habe zu jedem Thema etwas geschrieben, sodaß ich im Endeffekt ohne Probleme auf eine Gesamtnote von 2 kommen konnte.

Aber was kümmerts mich jetzt noch. Hab nen Job, verdien Kohle und bin eigentlich rundum glücklich!!!

Euer Onkel Onken

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Xtra:

Zweitens vermisse ich den Hinweis auf die Betriebe, die in meinen Augen auch mitschuldig sind.

Statt immer auf den Ausschuss zur Prüfungserstellung bzw. die IHK zu schimpfen, sollten sich viele Betriebe fragen, ob sie ihre Azubis wirklich gut ausgebildet haben.

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von KonMaN:

Das mag vielleicht sein, aber woran liegt es? An der mangelnden Zusammenarbeit der IHK mit den Ausbildungsstätten (Firmen und Schule). Womit wir wieder beim Thema wären biggrin.gif

Die Ausbildungsverordnung ist der blanke Schw.......

Welche Firma soll daraus Lernschwerpunkte entnehmen?

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Xtra:

Meiner Meinung nach wird bei der ganzen Berichterstattung im Hinblick auf die Prüfung vergessen, auf zwei weitere Punkte hinzuweisen.

Erstens wäre zu sagen, dass viele Prüflinge selber grobe Fehler gemacht haben, indem sie zum Beispiel komplette Ausgaben ausgelassen haben. So unter anderem geschehen bei der bemängelten Aufgabe zur Prozessmodell-Erstellung. Aber gerade hier war der Anfang des Lösungs-Diagramms schon vorgegeben. Mit etwas nachdenken war es ohne Probleme möglich, von dieser Lösung ausgehend auch den Rest zu bewältigen. Oder zumindest Teile davon, die ja auch schon oftmals wertvolle Punkte gebracht hätten. Wenn man den Korrektoren keine Möglichkeit gibt, noch Punkte für Teil-Lösungen zu verteilen, dann wird man wohl mit dem Ergebniss leben müssen.

Allerdings stelle ich mir die Frage, wie die angehender IT-Fachkräfte zukünftige Projekte in der freien Wirtschaft meistern wollen, wenn sie schon jetzt eine Vogel-Strauss-Mentalität an den Tag legen, sobald Probleme auftauchen.

Zweitens vermisse ich den Hinweis auf die Betriebe, die in meinen Augen auch mitschuldig sind.

Statt immer auf den Ausschuss zur Prüfungserstellung bzw. die IHK zu schimpfen, sollten sich viele Betriebe fragen, ob sie ihre Azubis wirklich gut ausgebildet haben. In einem Mitteilungsblatt der IHK Bielefeld war vor kurzem ein Interview mit einem mittelständischem IT-Unternehmer abgedruckt. Dieser erklärte darin, dass Bewerber auf einen Ausbildungsplatz bei ihm schon gute Kenntnisse in der PC-Technik und der Programmierung mitbringen müssten. Er habe schließlich nicht genug Zeit und Personal um dem Azubi diese Grundlagen zu vermitteln.

Damit sagt er in meinem Augen nichts anderes, als das er einen fast vollwertigen Mitarbeiter haben möchte, dem er allerdings nicht so viel zu zahlen braucht.

Und da liegt der Fehler: eine Auszubildender sollte wirklich als ein solcher betrachtet werden, und nicht als billige Arbeitskraft. Nur wenn auch im Betrieb eine echte Wissensvermittlung stattfindet, kann man von einer guten Ausbildung sprechen. Und dann wird es sicherlich nicht mehr so viele Patzer bei den Prüfungen geben.

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Ich will natürlich nicht der IHK alles in die Schuhe schieben. Nein es habert an vielen Seiten.

Unsere Berufsschule wusste nicht so recht was notwendiger Lernstoff ist. Am Anfang haben wir mit Z80 rumprogrammiert und Turbo Pascal. Toll was? Im letzten Jahr war es dann Datenbankdesign, was ich schon nützlicher fand.

Aber die Katastrophe der schriftl. Prüfung war ja abzusehen, da schon die Zwischenprüfung voll in die Hose gegangen war. Ich denke aber es wird sich alles bessern. Wir waren halt die erste "echte" Generation (also keine Umschüler etc.) und es gab halt noch keine richtigen Vorgaben....

Aus Fehlern lernt man, deshalb denke ich für die zukünftigen Fachinformatiker positiv.

------------------

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*** Happy Boarding ***

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Uli Luethen:

Assembler egal auf welchem Prozessor bin ich der Meinung, dass man dadurch wesentlich mehr ueber die Funktionsweise von Computern lernt als bei jeder anderen Programmiererei.

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Rilana schrieb :

Moment mal!!!

Ich habe meine ausbildung in keinem Betrieb gemacht der mich nur als billige Arbeitskraft benutzt, sondern bei einem privaten Bildungsträger und da kann mann doch davon ausgehen das die einem den Lernstoff vermitteln, oder??

... (gekürzt)

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