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IHK Siegen (Präs. + FG) ; Kritisch!!


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Hallo Leute!

Habe heute meine Prüfung 'Inf.-Kfm.' vor der IHK Siegen abgelegt und bestanden...

Hier ein paar Anmerkungen z. Ablauf:

[*]- Verlauf(1): Verspätet begonnen (18 Minuten voller Ungeduld); bekam nach 15 Min. konkretes Signal, das die Zeit um ist; Fachgespr. dauerte tatsächlich ca. 15 Min.; nach dem FG ca. 10 Min. auf dem Flur warten...

[*]Atmosphäre: Räumlichkeit und Mobiliar fast ideal; Technik: Nur OH-Projektor; hatte Beamer + Notebook selbst mitgebracht; Anschluss problemlos...

[*]Präsentation: Alle schauten fast nur zur Leinwand (Powerpoint)! Vermutlich hat keiner bemerkt, dass ich frei gesprochen habe und nur beim Folienübergang auf eine Liste geschaut habe... :-/

[*]FACHGESPRÄCH (!!!): Mein Thema war die Anbindung eines zweiten Unternehmens-Standortes an das ERP-System der Muttergesellschaft (Als Kosten-Nutzen-Analyse) - Der maßgebliche Prüfer (und fast einzige Fragensteller) hat scheinbar ein Faible für die mittlere Datentechnik. Jedenfalls hielt er sich kräftig an der AS/400 fest, auf der das System läuft!! Verdammt krasse Fragen... Datenstruktur, Name der Datenbank, 'Wie inkrementell Daten sichern?', Warum nur geringe Datenmenge zu übertragen, wenn Client auf AS/400 zugreift... etc.

[*]Fazit: Die Prüfer wissen (zumindest teilweise) nicht, was ein Informatikkaufmann wirklich können soll/muss und picken sich einfach IHRE Lieblingsthemen 'raus! Das bestätigen auch meine 'Mitleidenden'...!!

Warum bekam ich Fragen wie diese??? Im PC-Bereich hätte mich NICHTS wirklich umhauen können...

Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass ich als Umschüler/Praktikant mit einem *gewissen* Makel behaftet war. Und des weiteren hätten die meisten der anderen Prüfer im Raum (insgesamt sieben!!) diese Fragen auch nicht beantworten können. Ob sie die Prüfung insgesamt hätten bestehen können??

Jedenfalls: Ich wünschte, die Prüfer würden die Ausbildungsverordnung wirklich lesen, und zwar IM VORHINEIN... *grummel*

Ich bin sehr gespannt auf weitere Berichte aus Siegen...

Der *schwarze Mann*

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Original erstellt von Schwarzer Mann:

<STRONG>

Jedenfalls: Ich wünschte, die Prüfer würden die Ausbildungsverordnung wirklich lesen,

</STRONG>

Hm, haben sie aber doch. Sie sollen das Fachgespraech ja ueber die Projektarbeit und den damit verbundenen Themenhintergrund fuehren und die AS/400 gehoerte dazu, oder nicht?

Abgesehen davon hast Du wohl einen richtigen Eindruck, wenn Du sagst, dass manche Pruefer gerne auf ihren Steckenpferden herumreiten und weniger Wissen pruefen als Unwissen suchen. Dagegen kann man aber wohl nicht viel machen, und vielleicht ist das nicht einmal so schlecht...

Uli

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Hallo Uli,

Das Thema war eine Kosten-Nutzen-Analyse zur Anbindung und die AS/400 war EIN Begriff von hunderten im Projekt. Als Informatikkaufmann muss ich die Interna der AS/400 ganz sicher nicht kennen. Höchstens ihr Einsatzgebiet, den zu erwartenden Anschaffungspreis und die erforderlichen Netzwerk-Resourcen... Die Fragen waren definitiv *überzogen*, wenn nicht sogar 'an den Haaren herbeigezogen'. **Oder muss ein Einzelhandelskaufmann die Molekularstruktur eines angebotenen Kugelschreibers kennen??** Pahh....

Gruß

*Der schwarze Mann*

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Original erstellt von Schwarzer Mann:

Als Informatikkaufmann muss ich die Interna der AS/400 ganz sicher nicht kennen. Höchstens ihr Einsatzgebiet, den zu erwartenden Anschaffungspreis und die erforderlichen Netzwerk-Resourcen...

[OT]

Mal ganz unabhängug von Deinen Projekt und der Fragestellungen im Fachgespräch ...

Ich finde schon, daß auch ein Informatikkaufmann mehr als nur Anschaffungspreis etc. kennen sollte. Wie würde man sonst beurteilen wollen, ob es z. B. vergleichbare, günstigere, effektivere Systeme gibt?

Aber okay, hat nicht direkt etwas mit Deinem Anliegen hier zu tun.

[/OT]

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Ich finde schon, daß auch ein Informatikkaufmann mehr als nur Anschaffungspreis etc. kennen sollte. Wie würde man sonst beurteilen wollen, ob es z. B. vergleichbare, günstigere, effektivere Systeme gibt?

DAS wiederum zähle ich zu den Grundlagen, nicht zu den INTERNAS - und es IST mir durchaus bekannt (wenn auch nicht aus dem Unterricht...).

Aber okay, hat nicht direkt etwas mit Deinem Anliegen hier zu tun.

...no prob

Gruß

*Der schwarze Mann*

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Moin,

Extremstandpunkte sind meist nicht richtig. Wenn ich eine reine Wirtschaftlichkeitsanalyse mache und die zugrundeliegenden technischen Zusammenhaenge aussen vor lasse, dann bin ich eben ein reiner Kaufmann und kein Informatikkaufmann.

Wenn ein Pruefer die Technik bis ins Kleinste erklaert haben will, dann prueft er einen Systemspezialisten und ebenfalls keinen Informatikkaufmann.

Die richtige Gewichtung liegt also irgendwo dazwischen. Nur: Entscheiden muessen darueber letzten Endes immer die Pruefer, und es ist auch immer die Frage, wie Spezialfragen in die Bewertung eingehen.

Uli

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Tach,

Extremstandpunkte sind meist nicht richtig. ... Wenn ein Pruefer die Technik bis ins Kleinste erklaert haben will, dann prueft er einen Systemspezialisten und ebenfalls keinen Informatikkaufmann.

q.e.d. (quod erat demonstrandum) :mad:

...und es ist auch immer die Frage, wie Spezialfragen in die Bewertung eingehen.

Nun ja, 6 von 10 waren *Spezialfragen* und das Fachgespräch wurde mit 'ausreichend' bewertet. Für mich stellt sich diese Frage nicht mehr. Meine "4" ist die Antwort!!

Gruß

*Der schwarze Mann*

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Also, wir bekommen zwar immer erzählt, die Prüfer wollen uns nichts, sie wollen das wir bestehen, nicht das wir durchfallen.

Ist ja klar, in gewissem masse muss auch getestet werden, ob sich der prüfling in diesem bereich auskennt, allerdings, wenn sich der prüfer an dem thema festbeisst, dann find ich das schon irgendwie , naja, doof. *g*

Ich muss ganz ehrlich sagen, es kamen bei mir fragen dran in dem schmodder, also hauerhah. Sie waren zwar zu beantworten, hab mich manchmal geschickt um die antwort drumrumgeredet, aber es waren schon einige hämmer dabei.

Aber du kannst das verhalten nicht auf alle prüfer verallgemeinern, das hängt von der jeweiligen person ab.

kAuZi

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tja, jetzt versetzt euch doch mal in die situation der prüfer:

die bewerten ja nicht nur euch alleine, sondern auch noch einige andere prüflinge.

es ist einfach nicht möglich, bei allen prüflingen genau die fragen zu stellen, die sich nur auf das projekt beziehen und die sie auch beantworten können.

was ja auch nicht der sinn ist....

also wird jeder prüfer zwangsläufig auf ein gebiet ausweichen, das er beherrscht.

und meistens wird es sicher in den ausbildungsinhalten zu finden sein.

ihr legt ja eure prüfung auch als fachinformatiker ab, nicht als 'fachinformatiker, fachrichtung MEIN PROJEKT'.

ergo: die fragen sind legitim und richtig.

und sicherlich ist es nicht leicht, optimale fragen an den prüfling zu richten.

alle die, die sich jetzt beschweren, sollten einfach folgendes machen:

meldet euch doch freiwillig bei der jeweiligen IHK als Prüfer, wenn ihr im Job seit. leute werden eigentlich immer gesucht.

dann seht ihr zum einen am eigenen leib, dass der job nicht so einfach ist.

ausserdem helft ihr dann der nachfolgenden generation von fachinformatikern, da ihr ja dann die 'richigen' fragen stellt!

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@ Xtra Wie wäre es mit durchlesen vor dem Schreiben??

ERSTENS bin ich Informatikkaufmann.

ZWEITENS geht es um Fragen, deren Inhalte NICHT Ausbildungsinhalt sind.

DRITTENS habe ich nicht um OPTIMALE Fragen gebeten, sondern höchstens um angemessene.

VIERTENS bin ich seit langer Zeit "im Job". (auch wenn das aus meinen Ausführungen nicht hervorging.

FÜNFTENS weiß ich, dass 'prüfen' kein leichter Job ist. Aber ein Azubi, der einem Systemspezialisten gebührende Fragen gestellt bekommt, wird auf die Schnauze fallen müssen!!

ERST LESEN - DANN GEHIRN ABSCHALTEN!! Bitte!

*Der schwarze Mann*

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du bist ein kleiner schreihals, oder?

Original erstellt von Schwarzer Mann:

<STRONG>ERSTENS bin ich Informatikkaufmann. </STRONG>

Schon klar. Aber ich benutze den Fachinformatiker stellvertretend für alle IT-Berufe. War ja auch nicht der Punkt. Ich wollte nur feststellen, dass nicht nur Fragen zum Projekt drankommen können.

<STRONG>

ZWEITENS geht es um Fragen, deren Inhalte NICHT Ausbildungsinhalt sind.</STRONG>

Tja, da gibt es ja scheinbar unterschiedliche Meinungen.....

Die Fragen waren meiner Meinung nach berechtigt.

<STRONG>

DRITTENS habe ich nicht um OPTIMALE Fragen gebeten, sondern höchstens um angemessene. </STRONG>

s.o. DU fandest die vielleicht nicht angemessen.

<STRONG>

VIERTENS bin ich seit langer Zeit "im Job". (auch wenn das aus meinen Ausführungen nicht hervorging.</STRONG>

da waren die fragen ja sicherlich eh kein problem für dich ... neben deiner ausbildung kannst du ja noch mit berufserfahrung aufwarten.

<STRONG>

FÜNFTENS weiß ich, dass 'prüfen' kein leichter Job ist.</STRONG>

Den Eindruck hat man aber nicht, wenn man deine Ausführung liest!

<STRONG>

Aber ein Azubi, der einem Systemspezialisten gebührende Fragen gestellt bekommt, wird auf die Schnauze fallen müssen!!</STRONG>

Dafür bist du nach der Prüfung aber auch kein Azubi mehr. Es darf also schon etwas niveau haben.

<STRONG>

ERST LESEN - DANN GEHIRN ABSCHALTEN!! </STRONG>

ich finde es im übrigen ekelhaft, wie du hier rumschreist. benimm dich!

wer hier postet, der muss auch auf andere meinungen gefasst sein.

<STRONG>

Bitte!</STRONG>

danke.

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Aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass man, weil ihnen nichts tolles zum fragen einfiel, sie eben irgendwas aus dem SI-Bereich abfragten. Und auch ich, wenn ich ein Kaufmann werden würde, fände das nicht so toll. Ganz oberflächliches technisches Wissen ist ja noch ok, vielleicht auch etwas tiefgehender, aber nicht zu tief. Deshalb teile auch ich nicht Xtras Meinung ganz und kann den Schwarzer Mann doch auch verstehen.

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