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Vorzeitiges Beenden der Umschulung


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Hi @ll,

meine Umschulung zum IFK endet im Mai nächsten Jahres. Nun hat mir mein Praktikumsbetrieb ein lukratives Angebot gemacht: Es wurde mir die Stelle des Gruppenleiters User Help Desk angeboten. Aus den Gesprächen in bezug auf diese Stelle entnahm ich das mich mein Betrieb so früh als möglich einstellen möchte.

Nun zu meiner Frage: Hat jemand von euch auch die Umschulung abgebrochen um schon früher "in the job" zu gehen ? Und gibt es die Mögkichkeit die Abschlussprüfung trotzdem zu machen, wenn der Betrieb zur Prüfungsvorbereitung freistellt ? Wer ist mein Ansprechpartner für diese Idee - das AA oder meine Schule ? Wäre nett wenn mir Jemand Tips geben könnte.....

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Hallo volker4u,

Ansprechpartner ist auf jeden Fall schonmal das AA, denn die finanzieren Deine Umschulung. Hast Du Deinen Praktikumsbetrieb schonmal gefragt, ob Du dort die Umschulung beenden könntest? Das wäre nämlich eigentlich die Ideallösung, Du bist schon in dem Betrieb, Dir geht die Abschlussprüfung nicht durch die Lappen und der Betrieb hat dadurch auch keinen Nachteil. Mit dem AA lässt sich sowas sicher regeln ...

Die Umschulung abbrechen kann man immer, aber ob Du dann die Prüfung trotzdem machen kannst ... hm, dafür wird wohl die zuständige IHK Ansprechpartner sein, denn sie müssen Dich zur Prüfung zulassen.

Gruss

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Also ich kann mir nicht vorstellen, daß man einfach am Unterricht nicht mehr teilnimmt und dann kurz in die IHK-Prüfung wandert. Wenn das so wäre, wäre ich noch vor der Ausbildung gleich direkt in die Prüfung gegangen und hätte wohl ungefähr dieselben Chancen und Voraussetzungen gehabt. Die müssen die Leute ja auch gleich behandeln. Nur weil jemand schon Autos reparieren kann ist er noch lange kein Mechaniker und kann einfach mir nix dir nix in die Prüfung stolzieren. Eine Ausbildung setzt doch auch voraus, das etwas "übermittelt" wurde. Also wenn die IHK-Prüfung dadurch flöten geht, würde ich mir das aber zweimal überlegen, ob ich bei der Firma einsteige. Da kann man ruckzuck abserviert werden und steht nacher mit leeren Händen da. Solange die Firmen jemanden brauchen, wird man gerne jeden "kostenlosen" Angeworbenen der für die Tätigkeit ausreicht annehmen. Allerdings kann man auch so schnell wieder rausfliegen wie man reingekommen ist, weil z.B. die Firma pleite macht, Aufträge rückläufig sind, Engpässe in der Zahlungsmoral der Kunden liegen (zur Zeit ziemlich hoch) und vieles mehr. Willst Du dann woanders hin ist es doch ziemlich hilfreich etwas auf der Hand liegen zu haben. Außerdem ist es sicherlich bald auch eine Frage der Zeit und der Marktsättigung, bis das Zeugnis "Voraussetzung" zur Einstellung ist, weil genügend Absolventen da sind - und dann ist die Frage, ob Du ohne Zeugnis nicht schlechtere Karten haben könntest.

Überleg´s Dir wirklich gut - und vor allem bei allen Aussagen von Amtswegen her: LAß ES DIR SCHRIFTLICH BESTÄTIGEN! Ich kenne Fälle, wo das Fehlen von schriftlichen Bestätigungen dazu geführt hat, daß Schüler Ihre Ausbildung fast hätten abbrechen müssen. Und auf das "Wort" von irgendwelchen Sesselpupsern würde ich nix geben, da die schon im nächsten Tran beim überqueren der Straße in die U-Bahn latschen könnten. Also SICHERE DICH IMMER AB (natürlich auch von Firmenseite her)!

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Ansprechpartner für die Prüfung ist allein die IHK. Sie lässt zu oder auch nicht (und ist dafür auch zu belangen). Das AA ist Kostenträger der Maßnahme.

Aber was anderes: ist Deien Haltung nicht sehr kurzsichtig?

Dir fehlen 9 Monate zu Deinem vorgesehenen Abschluss. Lächerlich!

Wenn der Betrieb Dich wirklich will, dann kann er auch warten.

Warum hat der Betrieb nicht einen eigenen Auszubildenden als Eigengewächs herangebildet? Mangelnde Weitsicht? - Warum sollte das dann in Zukunft und für Deinen Job anders sein? Keine Motivation auszubilden? - Nicht gerade positiv für Deine Aussichten.

Ich will den Betrieb nicht schlechtmachen, warne nur vor Kurzschlusshandlungen. In zwei oder drei Jahren sieht die Lage völlig anders aus, Du bist auf der Suche nach mehr Gehalt, neuer Herausforderung, neuer Stelle ...

Keiner fragt bei einem verkorksten Ausbildungsweg nach Gründen. Und alle wollen Siegertypen in leitendne Positionen, Leute die ihr Ding auch durchziehen. Abbrecher sind da eher seltener gefragt.

Also zieh die Sache sauber durch und halt Dir die Firma warm, sieh zu, dass Du bei denen Dein Abschlussprojekt sauber durchziehst. Spätestens nach Deinem nächsten Jobwechsel solltest Du den Effekt auch auf dem Gehaltszettel nachvollziehen können. :D

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Hi @ll,

ich fragte nicht danach ob jemand Erfahrung mit dem Abbrechen der Ausbildung hat um danach im IT-Bereich als Quereinsteiger anzufangen.....

Mir geht es darum ob jemand die Umschulungmaßnahme beendet hat um in einer Firma zu beginnen und über diese die Ausbildung zu beenden.....

@ Runner11: Es stimmt, es sind noch 8 Monate bis zu dem Beenden der Umschulung, nur

- 1. Ziehe drei weitere Monate Praktikumg ab, dann sind es nur noch fünf....

- 2. Wir haben jetzt noch vier Wochen SAP, da sind es nur noch vier....

- 3. Ziehe noch zwei Wochen Winterferien, Ostern, bewgl. Ferientage, sowie ca. sechs Wochen Prüfungvorbereitung, welche aus Wiederholung des bis jetzt gelernten Stoffes bestehen, dann sind es defenitiv zwei Monate, in denen noch eventuell noch neuer Stoff besprochen werden könnte...

Meine bisherige Qualifikation besteht (zum Glück) nicht nur aus dem bis jetzt Gelernten. Viele Dinge, welche in der ZP abgefragt wurden konnten nur aus früher erlernten Wissen und nicht aus gelernten Stoff beantwortet werden...

Mein zukünftiger Betrieb unterstützt meine Bemühungen, die Ausbildung zum Abschluss zu bringen, in jeder Weise. Nur möchte er mich früher als Juni als Ansprechpartner im Betrieb, da die Stelle derzeit unbesetzt ist und von einem anderen Abteilungsleiter, in Vertretung, mitgeführt wird.

Ich selbst möchte natürlich durch meine Bereitschaft früher zu beginnen auch verhindern das diese Position mir von Jemand anderen "vor der Nase" weggeschnappt wird....

Liebe Grüße an @lle :-)

<FONT COLOR="#a62a2a" SIZE="1">[ 30. September 2001 20:37: Beitrag 3 mal editiert, zuletzt von volker4u ]</font>

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von volker4u:

Mir geht es darum ob jemand die Umschulungmaßnahme beendet hat um in einer Firma zu beginnen und über diese die Ausbildung zu beenden.....

Sag ich doch, Ansprechpartner ist da das AA ... ich kenn jemand, der das gemacht hat, musste nur mit dem Arbeitsamt abgeklärt werden. Der hat allerdings die Umschulung nur beim Träger beendet und im Betrieb weitergemacht.

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Moin moin,

also, ich würde mir das sehr gut überlegen, ob ich die Umschulung hinschmeisse...

Bei den Leuten die mit mir die Umschulung zum Fachininformatiker gemacht haben, haben auch einige solch ein Angebot erhalten. Hingeschmissen hat von denen aber keiner.

IMO ist es in Deutschland doch so, wenn man keinen entsprechenden Schein hat, gilt man hier nichts. Für Dich würde das bedeuten, dass Du quasi ein ungelernter Mitarbeiter bist. Sollte es der Firma dann irgendwann -aus welchen Gründen auch immer- mal schlechter gehen, könntest Du einer der Ersten sein, die das zu spüren bekommen.

Ich verstehe auch, dass Dich das Angebot reizt.

Aber:

Mein Rat wäre: mach die Umschulung zu Ende, dann bist Du auf der sicheren Seite.

Solltest Du dann irgendwann einmal die Firma wechseln wollen, ist es sicherlich mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung wesentlich einfacher.

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Hallo Volker,

Bin noch ganz neu hier und stöbere hier so rum.

Zu Deiner Frage: Abbruch der Umschulung:

Ich wäre an Deiner Stelle sehr vorsichtig. Es ist fraglich, ob die IHK Dich tatsächlich zuläßt, abgesehen von den Problemen mit dem AA. Deshalb folgender Vorschlag:

Versuch doch mit dem Betrieb ein Agreement zu vereinbaren. Du machst Deine Ausbildung ganz normal weiter (sind ja nach Deiner Rechnung eh nur noch zwei Monate netto) und stellst Dich aber in Deiner "freien Zeit" der Firma zur Verfügung. Somit wäre beiden geholfen. Wenn der Betrieb wirklich gut ist, läßt er sich auf diesen Kompromiß sicherlich ein. Weiterer Vorteil: Du kannst nebenher noch ein bißchen Geld verdienen. Aber Vorsicht: Wenn Du Unterhaltsgeld o.ä beziehst, erkundige Dich beim AA nach den Einkommensgrenzen, sonst kannst Du fleißig zurückzahlen!

Viel Erfolg!!

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hi all,

war heute bei meiner arbeitsberaterin. prinizpiell ist es möglich die prüfung als sogenannter "externer" auch ausserhalb der umschulung zu machen, aber auch sie riet mir von der idee ab....

mein zukünftiger arbeitgeber hat auch mit ihr gesprochen, ihm ging es darum ob ich zu geplanten seminaren, die in den nächsten sechs monaten über nicht solange zeiträume stattfinden werden, freigestellt würde, dies ist möglich sagt sie.....

so werde ich also brav meine umschulung beenden und erst ab juni (schon vor der mündlichen) den job beginnen.....

danke für eure anregungen und ich wünsche euch auch viel erfolg bei der umschulung und bei der späteren arbeitssuche..:-)))

volker

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