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Winfox

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  1. Erneut reflektiert muss ich Dir zustimmen. Dies war nicht beabsichtigt. Meine Aussage beruht auf der Annahme, dass die Höhe der Einstiegsgehälter abnehmen wird wenn der Bewerberpool sukzessive größer wird was, historisch gesehen, durchaus möglich ist. Dass die Abbrecherquote insb. bei IT Studiengängen vergleichsweise hoch ausfällt kann man nicht bestreiten. Ebenso wenig kann man bestreiten, dass eine Verschiebung von Ausbildung zu Studium stattfindet. Absolut gesehen wird deshalb trotz hoher Abbrecherquoten die Anzahl der Absolventen zunehmen und zu einer Abwertung der dualen Abschlüsse führen. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahin gestellt. Vielen Dank dafür - trifft den Nagel auf den Kopf.
  2. Kleiner Denkanstoß … Im Idealfall orientiert sich die Bezahlung der Mitarbeiter an dem erbrachten Mehrwert. Die von Führungskräften oder anderen „höheren“ Kräften wie Projektmanager oder Referenten getroffenen Entscheidungen haben meist eine gewisse Hebelwirkung. Auch wenn du als Entwickler, der „nur“ eine Ausbildung hat, 60 Stunden die Woche arbeitest und im Vergleich der Junior-Projektleiter mit Bachelor nur 20 Stunden erbringt … wenn sein Handlungsspielraum es zulässt ist es durchaus denkbar, dass er in einem Drittel der Zeit mehr „Wert“ erzeugt als du. (Stundenanzahl != Wirkung/Wert). Die IT unterliegt der Akademisierung, das wird in den kommenden Jahren definitiv zunehmen weil die Komplexität nun mal zunimmt und der Trend zum Studium sowieso gefestigt ist. In den Köpfen vieler Menschen gilt die IT noch immer als Branche der Quereinsteiger. Die Zeiten sind vorbei. Vor 10 bis 15 Jahren sah das anders aus. Natürlich kann man noch immer IT Supporter oder Entwickler werden ohne Studium. Aber, um es auf den Punkt zu bringen, wenn du richtig Patte machen willst musst du in Richtung Cloud (Dev und/oder Consulting), IT Consulting, Projektmanagement, Prozessmodellierung, Leitung gehen. Oder eben weiterhin Development aber spezialisierter. Um nochmal ein wenig konkreter auf Deine Aussagen einzugehen: Aufgrund der zunehmenden Akademisierung solltest Du dich, wenn du nicht studieren möchtest, daran gewöhnen von höher qualifizierten Kollegen umgeben zu sein. Das theoretische Handwerkzeug für verantwortungsvolle Positionen bekommt man im Studium mit. Dafür zahlt dein Chef. Natürlich müssen diese Kollegen die komplexen Aufgaben erhalten um zu zeigen was sie können. Du sagst selber, dass du umgeben bist von Personen die eine höhere Qualifikation als Du aufweisen. Dein Chef macht alles richtig. Er hat Menschen eingestellt die einen Studienabschluss besitzen und wahrscheinlich so bezahlt werden. Wofür sollte er Geld ausgeben wenn er die verantwortungsvollen Aufgaben dann doch an den günstigeren Mitarbeiter (Dich) vergibt. Dein Chef bezahlt die Qualifikation – das Können der Kollegen wird sich zeigen. Mal davon abgesehen, dass bei der aktuellen Nachfragesituation ein IT Absolvent sehr sehr schnell kündigen würde wenn er sieht, dass der FIAE ihm die Sahnestücke abnimmt. Wieso sollte dein Chef das riskieren? In der Theorie, ausschließlich bezogen auf die fachliche Qualifikation, bist du das schwächste Glied in der Kette. Da guckt man immer genauer hin. Du wirst garantiert einen Arbeitgeber finden der besser zahlt und mehr von Wertschätzung hält. ABER: Du wirst immer wieder in die Situation geraten wo der studierte Kollege die tollen Aufgaben erhält und Du die Zuarbeit machst. Die Akademisierung nimmt zu und in spätestens 5 Jahren wird man sicherlich einen (Writschafts-)Informatikabsolventen finden der bereit ist deinen Job für die Kohle zu machen die Du zu dem Zeitpunkt bekommst. Was denkst Du wird dann passieren? Alles Gute
  3. Vielen Dank für die bisherigen Antworten! Moin Nopp - das wäre in der Theorie ein Traum und mein Wunsch. Jedoch habe ich Bedenken ob hier meine Berufserfahrung für eine Zulassung ausreichend wäre. Zusammengefasst: fast 10 Jahre Erfahrung im Vertrieb von Soft- und Hardware, wenige Jahre Erfahrung in der Entwicklung im Nebenerwerb ... dazu Zertifikate: LANCOM sowie Microsoft Professional (Front-End Web Development). So schätze ich die meine persönliche Abdeckung bzgl. der Lernfelder im Rahmenplan FIAE ein: Der Betrieb und sein Umfeld (abgedeckt durch Tätigkeit und kfm. Ausbildung) Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation (abgedeckt durch Tätigkeit und kfm. Ausbildung) Informationsquellen und Arbeitsmethoden (abgedeckt durch Tätigkeit und kfm. Ausbildung) Einfache IuK-Systeme (abgedeckt durch Tätigkeit) Fachliches Englisch (abgedeckt durch Tätigkeit und kfm. Ausbildung) Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen (teilweise abgedeckt durch Tätigkeit und Nebenerwerb + Zertifikat Web Development?!) Vernetzte luK-Systeme (teilweise abgedeckt durch Tätigkeit) Markt und Kundenorientierung (absolut abgedeckt durch Tätigkeit und kfm. Ausbildung) Öffentliche Netze, Dienste (abgedeckt durch Tätigkeit und kfm. Ausbildung) Betreuung von luK-Systemen (abgedeckt durch Tätigkeit und kfm. Ausbildung) Rechnungswesen und Controlling (absolut abgedeckt durch kfm. Ausbildung) BBiG sieht ja vor, dass die Berufstätigkeit die einer Fachkraft entspricht. Nun kenne ich persönlich Fachinformatiker die ausschließlich in der Entwicklung tätig sind aber auch jene, die im Vertrieb von Software tätig sind (auch FIAE). Wie schätzt ihr die Relevanz der Berufserfahrung ein?
  4. Sehe ich exakt genau so - bitte verstehe mich nicht falsch, ich würde es akzeptieren weniger zu verdienen als bspw. ein Java Entwickler ... eben weil ich für Web Entwicklung "brenne" und liebend gerne in die Richtung gehen möchte. Welchen der drei Wege würdest du beschreiten, monolith?
  5. Guten Tag Community, ich suche derzeit den passenden Weg hin zur hauptberuflichen Entwicklertätigkeit. Dazu würde ich gerne den Rat der Community einholen … Mein bisheriger Werdegang: Marketingkaufmann (IHK) in 2009, Weiterbildung Online Marketing Manager (IHK) in 2010 Seit Abschluss im B2B IT Vertrieb (Soft- und Hardware) bei einer DAX30 Tochter beschäftigt Seit 3 Jahren im Nebenerwerb kleinere Auftragsarbeiten (HTML5, CSS, JavaScript, ReactJS, Angular) sowie Online Marketing Beratung (SEO, SEM) Nun möchte ich gerne mein Wissen in der Entwicklung (speziell Web und Mobile) vertiefen und auf Papier festhalten um die Chancen für einen zeitnahen Jobwechsel zu erhöhen. Folgende Wege habe ich mir überlegt: Externenprüfung zum IT-Systemkaufmann (Zulassung seitens IHK liegt vor) – wobei das Berufsbild ja auch eher für Vertrieb steht (und davon möchte ich weg) Fernstudium Bachelor Wirtschaftsinformatik (habe 5 Anbieter verglichen – oftmals sehr wenig Entwicklung und viel wirtschaftswissenschaftliche Themen … dazu Kosten von rund 12.000 € im Durchschnitt + Verdienstausfall bei Teilzeit = über 20.000 € ohne Literatur, Reise zu Prüfungszentren und Präsenzterminen. Vollzeitstudium kommt nicht in Frage) Zertifikate von Instituten abseits der akademischen Lehre wie edx, udemy, udacity etc. sammeln, Portfolio aufbauen, Git pflegen und anschließend bewerben Es liegt auf der Hand, dass ich den 3. Weg bevorzugen möchte … nur frage ich mich wie sinnig dies ist und wie anerkannt die dort erworbenen Zertifikate sind. Kurze Anmerkung zum Schluss: ich bin mir dessen bewusst, dass gehaltstechnisch die Webentwickler auf der unteren Sprosse der Leiter stehen … das ist vollkommen in Ordnung. Ich freue mich sehr auf Anregungen und Ideen. Vielen Dank! Winfox
  6. Der von mir gestellte Antrag stellt keine verbindliche Anmeldung zur Sommer/Winterprüfung dar. Die Zusage/Rückmeldung der IHK ermöglicht lediglich, dass ich zur Prüfung zugelassen werden kann. Ob Sommer oder Winter steht noch nicht fest eben weil ich die Vorbereitung erst plane. Der Rahmenlehrplan des Ausbildungsberufes ist mir ebenfalls bekannt. Ich frage mich auch nicht, wie man sich auf eine Externenprüfung vorbereitet, sondern welches Buch der Berater gemeint haben könnte. Danke für bisherige Antworten.
  7. Guten Tag Community, Ich habe vor wenigen Wochen bei der IHK einen Antrag auf Zulassung zur Externenprüfung zum IT-Systemkaufmann gestellt und nun die Zusage erhalten – meine bereits absolvierte kaufmännische Ausbildung im Marketing und die bisherige Berufserfahrung ist ausreichend. Das freut mich sehr. Der Berater bei der IHK hat mir zur Vorbereitung ein Buch empfohlen welches er als Standardwerk bezeichnet. Autor und Titel hatte ich mir notiert, nur leider den Zettel verloren. Der Berater ist für einige Wochen nicht im Hause und nun versuche ich herauszufinden, welches Buch er meinte da ich zeitnah mit der Vorbereitung anfangen möchte. Er sagte es sei EIN Buch und enthalte alles an relevanten Thematiken. Ist euch dieses Standardwerk vielleicht bekannt? Soll in der Branche weit verbreitet sein ... Herzlichen Dank! Gruß Winfox

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